Diese Welle muss noch wachsen… Erste große G20 Demonstration in Hamburg.
Die mit kritischen Blicken beäugte erste große G20 Demonstration fand heute, 2.7., auf dem Hamburger Rathausmarkt und auf der Alster sowie den Kanälen statt. Kritisch beäugt, weil hier die Ablehnung des G20-Spektakels nicht im Vordergrund stand. Stattdessen das 'Prinzip Hoffnung', der Ausgleich der Interessen zwischen kapitalistischen Staaten und Regierungen.


Zwar war die Parteiprominez der Grünen im Regen vor Ort – mehr als im Hamburger Schmuddelwetter  fanden sich grosse Teile der Grünen Jugend im Regen stehend gelassen. Das Murren war beträchtlich: Sie waren – wie die Naturfreundejungend mit dem Termin von heute – eine Woche vor dem eigentlichen Gipfel – und mit der Zielsetzung eines verhandelbaren Ausgleichs nicht einverstanden. Allen Widersprüchen zum Trotz, wie sie bei den TTIP-Protesten zum Ausdruck kamen, wird auch von ihnen die Wirtschaftspolitik der Regierungen abgelehnt. Besonders deutlich immer dann, wenn die Namen Merkel und Trump fielen. Was aber auf dem Rathausmarkt und in Alsternähe die höchste Aufmerksamkeit und den meisten Applaus erhielt, sind diejenigen Stimmen, die auf Klimaveränderungen und ihre Verursacher hinwiesen.