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Liebe Monika,

 

Dir als aktives Mitglied der Umweltgewerkschaft gilt unsere volle Solidarität gegen die faschistischen Angriffe. Wir sind besorgt, entsetzt und wütend wegen der Beleidigungen und Morddrohungen im Internet gegen Dich und wegen der Drohungen gegen die Bewohner des Hauses in der Hauptstraße in Gelsenkirchen. Das ist ein neuer Höhepunkt faschistischer Angriffe. Wir bekunden Euch hiermit unsere Solidarität und Unterstützung.

Auch eines unserer Bundesvorstandsmitglieder und seine Familie wurden schon oft von Faschisten bedroht, was die Polizei herunter spielte und im Gegenteil die Antifaschisten beim Auftreten gegen faschistische Kundgebungen prügelte und Angriffe der Faschisten auf die Teilnehmer duldete. Er und seine Familie lassen sich wie Du davon nicht beeindrucken.

Offensichtlich fühlen sich die Faschisten durch die Aufwertung und die Wahlerfolge der AfD jetzt ermutigt; auch duldet die Bundesregierung schon lange die Aktivitäten türkischer Faschisten auf deutschem Boden. Diese Kräfte betreiben das Handwerk der Herrschenden, auch indem sie die heraufziehende Klimakatastrophe wie die AfD leugnen. Dagegen wollen wir künftig eine entschiedenere Arbeit entwickeln.

Wir wollen unsere Wachsamkeit verstärken und den Anfängen gemeinsam wehren. Wer unsere Mitglieder angreift, legt sich mit der ganzen Organisation an!

 

Solidarische Grüße

 

Bundesvorstand der Umweltgewerkschaft

 

einstimmig verabschiedet auf dem Treffen

am 7./8.10.2017