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Kategorie: Termine & Kulturtipps

Gegen die drohende Weltkriegsgefahr und faschistische Umtriebe

In Syrien und im chinesischen Meer, in der Ukraine und in Mali, überall auf der Welt entstehen Brennpunkte, Kriege oder kriegsähnliche Zustände. Auf der koreanischen Halbinsel verschärft sich die Gefahr eines Krieges: Die Regierung Trump verstärkt dort Militärmanöver und droht offen mit dem Einsatz von Atomwaffen gegen Nordkorea während Kim Jong Uns Regierung mit immer neuen Raketen in Richtung Japan und USA provoziert.

Alle großen Mächte rüsten auf und erhöhen ihre Militäretats. In China sollen die Ausgaben für die Marine Streitkräfte verfünffacht werden, die USA stockt ihren Rüstungsetat um 54 Milliarden Dollar auf. Einige führende US Militär-Denkfabriken und der kürzlich zurückgetretene Berater des US Präsidenten Trump – Bannon – erklären provokativ, dass China und die USA innerhalb der nächsten 5 bis 10 Jahre im südchinesischen Meer gegeneinander in den Krieg ziehen werden. Die Bundesregierung spielt sich als Friedensstifterin auf, während deutsche Soldaten in 21 Ländern stationiert sind.

Kriege finden weit weg von Deutschland statt, vorbereitet wird aber hier vor Ort, in Deutschland und Europa, durch Einmischung in der Wirtschaft und Politik anderer Länder, durch Rüstungsexporte und durch Militarisierung: So wirbt die Bundeswehr in Schulen, Unis und Jobcenter. Die Kriege in Afghanistan, Syrien usw. zerstören die Lebensgrundlagen der Menschen vor Ort. Der Bevölkerung wird das Recht auf Selbstbestimmung genommen.

Gleichzeitig etablieren sich zunehmend faschistische und faschistoide Parteien und Gruppierungen. Aggression nach außen und Reaktion nach innen kennzeichnet die aktuelle Entwicklung imperialistischer Staaten.

Wir laden dazu ein, gemeinsam am 01. September um 17 Uhr am Gänseliesel gegen die zunehmende Kriegsgefahr zu demonstrieren. Es gibt ein offenes Mikrophon mit Redebeiträgen auf antifaschistischer Grundlage, Musik und weitere Informationsmöglichkeiten.

Bisher beteiligt sind:

AK Asyl, Gerd Nier, Ratsfraktion die Linke im Göttinger Stadtrat, Rebell Göttingen, Initiative ökologischer Wiederaufbau in Kobane / Rojava, Umweltgewerkschaft Göttingen, Kay Langemeier Direktkandidat der Internationalistische Liste in Göttingen zur Bundestagswahl, MLPD Göttingen, Dr. Gerhard Krauth, Prof. Dr. Christian Jooß

Kontakt und Ansprechpartner für das Bündnis zum Antikriegstag:

Prof. Dr. Christian Jooß, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Tel.: 0174 3884485