Benata au Sting Rabat 05 juin 2008

Fracking? Nein Danke!

Veranstaltung: Dienstag, 14.11.2017, 18 Uhr

Ort: Haus der Vielfalt, Dortmund, Beuthstraße 21, Raum B6

Eintritt: 4,- EUR, erm. 2,- EUR

Der Refrent spricht französich, es wird ins Deutsche übersetzt.

Mouhammed Benata ist ein Umweltaktivist aus Marokko.
Der Kern seiner Bemühungen ist gegen Schiefergasgewinnung - also gegen Fracking. Er ist Leiter der Organisation ESCO (Espace de Solidarité et de Coopération de l’Oriental). In seiner Funktion koordiniert auch länderübergreifend Aktivitäten gegen Fracking in den "Magreb-Staaten". Er ist Landwirtschaftsingeneur und war schon vielfältig beruflich für den Umweltschutz tätig.

 

„Eines der strengsten Fracking-Gesetze weltweit“ hätte der Bundestag verabschiedet, heißt es auf der offiziellen Seite der Bundesregierung, und weiter: „Kommerzielles Fracking zur Förderung von Schiefergas bleibt unzulässig. (...) Auch der Bundesrat hat dem Gesetzentwurf nun zugestimmt.“
Bereits der erste Satz ist ein Versuch, die Menschen, die in Sorge sind, über die rasant zunehmende Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen an der Nase herum zu führen. Denn es gibt in Wirklichkeit gar kein Fracking-Gesetz. Und schon gar kein „Fracking-Verbot“, wie es in Funk, Fernsehen und Print-Medien landauf, landab berichtet wird, wie auf einem Bild des Westfälischen Anzeigers.2

Am 1. April 2015 hat die Regierung den Gesetzentwurf zum Fracking beschlossen. Fracking soll außerhalb der Verbotszonen zur unkonventionellen Erdgasförderung ab sofort unterhalb von 3000 Metern Tiefe erlaubt sein. Fracking vergiftet das Grund- und Oberflächenwasser; es schädigt das Klima durch Klimagase (Methan, FCKW u.a.); es zerstört dauerhaft die Stabilität der Gesteinsschichten in der Lithosphäre.