…und ist jetzt in der Mülltonne gelandet.

Unter dem Titel „A Zero Waste Programme for Europe“ sollte die Abfallgesetzgebung in der EU radikal vereinfacht und die Recyclingquote erhöht werden. Ziel sei es, bis 2030 die Siedlungsabfälle um 70 Prozent zu reduzieren und 80 Prozent der Verpackungsabfälle zu recyceln. Bis 2025 sollte ein Deponieverbot für alle biologisch abbaubaren und recycelbaren Abfälle eingeführt werden. Dieser Aufbau einer europäischen Kreislaufwirtschaft würde 70 Milliarden Euro Investitionen in umweltfreundliche Projekte und Technologien bedeuten, sowie 300.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

"Business Europe“ hat beim Lobbyieren der EU-Kommission ganze Arbeit geleistet. Business Europe, der Dachverband der europäischen Wirtschaft hatte in einem Brief an die italienische Ratspräsidentschaft Anfang Dezember argumentiert: Man müsse das Thema Kreislaufwirtschaft „stärker aus einer wirtschaftlichen statt ausschließlich aus einer ökologischen Perspektive betrachten“. Das hat die EU nun offensichtlich verstanden.

Verpflichtung zu umfassendem Recycling – sparsamer Umgang mit natürlichen Rohstoffen und radikaler Rückbau der Vermüllung! Verbot der Müllverbrennung!

Für eine Pilotanlage für Kryo-Recycling!