Weltraumforschung oder Ausflüge auf andere Planeten werden uns immer als wichtig für den Fortschritt verkauft. Ob sie tatsächlich wichtig für die Menschheit sind ist eine ganz andere Frage. Längst kann alles was in einem Raumschiff geforscht wird, auch auf der Erde simuliert werden.

Knapp 5.000 Raketen wurden bisher gestartet und haben dabei im Erdorbit Tausende Tonnen Weltraumschrott erzeugt und hinterlassen. Das als Treibstoff für Raketen-Oberstufen und Satelliten verwendete Hydrazin ist hochgiftig. Viele interplanetare Missionen haben sogar Plutonium für kleine Kernreaktoren an Bord. Ein Fehlstart hätte und hatte bereits fatale Umweltfolgen.

Raketenstartgelände sind hochgradig verseucht und radioaktiv belastet. 1964 war beim Fehlstart einer us-amerikanischen Rakete auf einen Schlag mehr Plutonium in die Erdatmosphäre gelangt als bei allen oberirdischen Atombombentests zusammen. Inzwischen wird radioaktives Material in Raumfahrzeugen erheblich besser gegen das Verglühen bei einem unkontrollierten Wiedereintritt in die Atmosphäre geschützt, trotzdem lässt sich ein Unfall nie völlig ausschließen.

„Feststoffraketen werden in der Startphase des Space Shuttles als Zusatzantriebe eingesetzt. Sie stoßen große Mengen umweltschädlicher Substanzen wie Aluminiumoxid und Chlorverbindungen in die Atmosphäre aus.“ (Bild der Wissenschaft 15.01.2003

Der Nutzen für die Wissenschaft und für die Technologie ist sehr begrenzt und steht in überhaupt keinem Verhältnis zu den enormen Kosten. Teflon für die Teflonpfanne so wird gesagt, wäre ein Ergebnis dieser Forschung. Mitnichten, Teflon gab es bereits vorher. Auch sind die meisten Ergebnisse medizinischer Art, Raumfahrtmedizin. Und das ist Selbstzweck: Forschung für die bemannte Raumfahrt.(auf SWR 2 „Wissen“ kam dazu am 1. Juni 2015 eine bemerkenswerte Sendung)

Im folgenden werden verschieden Raketenkatastrophen aufgeführt:
6. Dezember 1957 – Erster Startversuch (Vanguard TV 3) der vollständigen Trägerrakete. Wegen Schubverlustes stürzt sie weniger als eine Sekunde nach dem Abheben zurück auf die Startrampe und explodiert.
72 Sekunden nach dem Start explodierte die Raumfähre Challenger (28.1.1986) in zirka 12 km Höhe. 7 Astronauten starben.

Der Start der Antares erfolgte am 28. Oktober 2014 von Wallops Island an der Ostküste der USA. Nur rund zwölf Sekunden nach dem Abheben ereignete sich in der Antriebssektion der ersten Stufe der Trägerrakete eine Explosion, und der Schub fiel aus. Die Rakete stürzte daraufhin senkrecht zurück auf die Startrampe, wobei die anderen beiden Raketenstufen ebenfalls explodierten und sich der Startplatz in einen Feuerball verwandelte.

Im Juli 2013 missglückte der Start der unbemannten Rakete des Typs Proton-M in Kasachstan. Die Rakete, die drei Satelliten für das russische globale Navigationssystem Glonass ins All bringen sollte, stürzte ab und explodierte in der Nähe der Startbasis im kasachischen Baikonur.

1995 stürzte in China eine Trägerrakete vom Typ CZ-2E nach dem Start ab. 20 Bewohner eines Dorfes wurden durch Trümmer getötet. Nur ein Jahr später wich eine Rakete vom Typ CCZ-3B vom Kurs ab und schlug – noch nahezu vollbetankt – in einem Dorf in der Nähe auf. Bis zu 500 Menschen kamen ums Leben.

Reduzierung der Starts!

Internationales Verbot der militärischen Nutzung!

Internationales Verbot der sogenannten »friedlichen« Nutzung der Atomenergie!