Die EU-Kommission hat den Mitgliedsländern der Europäischen Union nationale Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasen vorgegeben. So soll Deutschland bis 2030 den Ausstoß von klimaschädlichen Stoffen außerhalb des Industriesektors um 38 Prozent im Vergleich zu 2005 verringern.

Diese Maßnahme zielt im Wesentlichen auf den Verkehrssektor, der bei den bisherigen Klimaschutzzielen der EU weitgehend außen vor geblieben ist. Dabei stößt diese Branche das meiste CO2 aus!
Industrie und Energiekonzerne sind nicht betroffen, da sie den Regeln mit Emissionszertifikaten unterliegen (siehe Emissionshandel).

Erstmalig sollen auch Abgasgrenzwerte für Nutzfahrzeuge festgelegt werden. Bislang hatte die EU Kohlendioxidgrenzwerte nur für Pkw und Kleinlastwagen vorgegeben. Aber gemach: „Zunächst soll ein neues Testverfahren den CO2-Ausstoß und den Spritverbrauch genau erfassen, bevor in einem zweiten Schritt Grenzwerte festgelegt werden.“ (EU-Kommission).

Die Vorstellung, mit der von der EU geplanten Senkung der Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 ließe sich der Übergang in die globale Klima- und Umweltkatastrophe stoppen, ist absurd. Unserer Meinung nach müssen die fossilen Brennstoffe so schnell wie möglich durch Erneuerbare Energien ersetzt werden:

Sukzessives und dann vollständiges Ersetzen fossiler Brennstoffe durch regenerative Energien! Energiegewinnung vor allem aus Sonne, Wind, Wasser und Bioabfällen!
Senkung der Treibhausgas-Emissionen um 70 bis 90 Prozent bis zum Jahr 2030 und klarer Kurs auf Absenkung des CO2-Gehalts in der Luft auf 350 ppm!
Ausbau eines kostenlosen öffentlichen Nahverkehrs! Güterverkehr auf Schienen und Wasserwege!
Schnellstmögliche Umstellung auf ein Verkehrssystem, das auf die Nutzung fossiler Brennstoffe verzichtet!