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Veranstaltung,

  • Halbjahresprogramm 1/2019 Ortsgruppe Hamburg

    Für die Rettung unserer Erde müssen wir selbst aktivwerden und einen breiten weltweiten Widerstand mitaufbauen.


    Die Umweltgewerkschaft Hamburg trifft sich jeden 1. Freitag im Monat um 18:00 Uhr im FLAKS,
    Alsenstraße 33, Altona Nord, Nähe S-Bahn Holstenstraße.


    Mach mit – werde Mitglied in der Umweltgewerkschaft!

    Überblick 1. Halbjahr 2019

    Freitag, 04.01.2019 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema:Auswertung Umweltkampftag, Halbjahresplanung
    Sonntag, 13.01.2019 Beteiligung an der LLL-Demonstration in Berlin mitTransparent
    Samstag, 19.01.2019 Beteiligung an der Demonstration „Wir haben es satt!“in Berlin mit Flyer und Transparent
    Freitag, 01.02.2019 Jahreshauptversammlung, 18:00 Uhr im FLAKS
    Freitag, 01.03.2019 Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS,Thema: Die Atomkatastrophe von Fukushima
    Montag, 11.03.2019 Aktion zum Fukushima-Jahrestag gemeinsam mit derHamburger Montagsdemo, 18:30 Mönckebergstr.
    Samstag, 23.03.2019 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in derGroßen Bergstraße
    Freitag, 05.04.2019 Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS,Thema: Selbstbau von Feinstaubmessgeräten
    Samstag, 20.04.2019 Beteiligung am Ostermarsch gegen das Fracking inRotenburg
    Montag, 22.04.2019 Beteiligung am Ostermarsch in Hamburg
    Sonntag, 28.04.2019 Beteiligung mit Informationsstand an der Protest- undKulturmeile in Brokdorf

    Mittwoch, 01.05.2019

    Beteiligung an der Mai-Demonstration in Hamburg
    Freitag, 03.05.2019 Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS, Thema: Nachhaltige statt profitorientierterLandwirtschaft
    Samstag, 18.05.2019 Ausflug zum und Besuch des Klimahauses in Bremerhaven

    Freitag, 31.05.2019

    Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS, ausnahmsweise eine Woche vorgezogen, Thema: Kohle
    Pfingsten,08.-10.06.2019 Gemeinsame Fahrt zum und Beteiligung amPfingstjugendtreffen in Truckenthal, Thüringen
    Samstag, 22.06.2019 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in derGroßen Bergstraße
    Samstag/Sonntag
    29./30.06.2019
    Gemeinsame Fahrt zum und Beteiligung am Inselfestdes Ferienparks Plauer See in Alt Schwerin

     

    Selbstbau von Feinstaubmessgeräten

    Am Freitag, 5. April 2019, führen wir auf unserem monatlichen Gruppentreffen im FLAKS, Alsenstraße 33 von 18:00 bis 20:00 Uhr ein selbst gebautes Feinstaubmessgerät von der Stuttgarter Umweltgewerkschaft und einen in Hamburg beschafften Bausatz vor.

    Zu dem Bausatz gibt es einen Bauplan des OK Lab Stuttgart. Damit sendet das Gerät seine Messwerte über WLAN zu deren Server von wo sie – genauso wie die von vielen Stationen anderer Freiwilliger – über das Internet abgerufen werden können.

    Messgeraet Stuttgart

    Das von der Stuttgarter Umweltgewerkschaft geliehene Gerät verwendet den gleichen Sensor, unterscheidet sich aber von dem Bauplan des OK Lab dadurch, dass es die Messwerte im Gerät selbst auf einer Speicherkarte speichert und auf einem kleinen Display anzeigt. Wir besprechen diese beiden Alternativen für den Bau von eigenen Geräten und geben eine Einführung in den Selbstbau.

    Der weitere Einsatz der selbstgebauten Geräte für unsere Arbeit wird auch besprochen.

    Besuch des Klimahaus Bremerhaven 8° Ost

    Bremerhaven Havenwelten 2010

    Das Klimahaus 8° Ost in Bremerhaven bietet eine virtuelle Reise entlang ungefähr des 8. östlichen Längengrads bis zum Südpol und zurück entlang etwa des 172. westlichen Längengrads bis zum Nordpol und wieder bis Bremerhaven. Man erlebt dabei die unterschiedlichen Klimazonen der Erde auf fünf verschiedenen Kontinenten. In einem weiteren Themenbereich geht es um die natürliche Veränderung des Klimas in der Vergangenheit und seine von Menschen verursachte Veränderung in Gegenwart und Zukunft. Ein dritter Bereich soll Möglichkeiten zur Vermeidung des Ausstoßes von Treibhausgasen aufzeigen.

    Treffpunkt Samstag 18.05.2019, 07:00 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof/Hachmannplatz. Abfahrt 07:15 Uhr mit Metronom, Nordwestbahn und Bus, Ankunft am Klimahaus 10:00 Uhr. Rückfahrt um 19:00 Uhr: Ankunft Hamburg Hauptbahnhof 21:46 Uhr. Eine frühere Rückfahrt ist auch möglich. Fahrtkosten pro Person 15,- €. Der Eintritt von 13,- € pro Person (ab 15 Teilnehmern) wird für Mitglieder mit wenig Einkommen aus der Ortskasse übernommen.

    Gäste sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist wegen der Mindestgröße der Gruppe bis zum 3. Mai 2019 bei der Ortsadresse erforderlich.

  • "GLOBAL DENKEN- LOKAL HANDELN" Kundgebung der UG Magdeburg zum 1. Mai

  • "GLOBAL DENKEN- LOKAL HANDELN" Kundgebung der UG Magdeburg zum 1. Mai

    LOBAL DENKEN, LOKAL HANDELN. RETTEN WIR GEMEINSAM UNSEREN STADTPARK ROTEHORN VOR DER PROFITGIER!

    JETZT MITGLIED WERDEN IN DER UMWELTGEWERKSCHAFT!

     
    Unsere Kundgebung der Umweltgewerkschaft am 1. Mai 2022, in der Zeit von 15 - 16.30 Uhr auf der Sternbrücke in Magdeburg mit offenem Mikrofon war super. Alles lief Hand in Hand. Renate und Micha moderierten, Renate erklärte interessierten Passanten die Details zur geplanten Bebauung des Stadtparks und des Widerstands dagegen.
    Der Antikriegsflyer der UG wurde verteilt und Dagmar betreute die Tische mit den Unterschriftenlisten, dem Programm der UG, unserer Zeitung "Perspektive", Bücher und T - Shirts und dem Offenen Brief der UG an den Oberbürgermeister bezüglich des Stadtparks.
    Am Mikrofon gab es Redebeiträge zum Thema Kriege und Umwelt, Stadtparkbebauung, die Offenheit für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung und über die zunehmende Entwicklung hin zu weltweiten Umweltkatastrophen, deren Ursachen und Hauptverursacher.
    Viele Magdeburger waren empört über die Bebauungspläne und trugen sich in die Listen der Bürgerinitiative "Rettet den Rotehornpark" ein. Sieben Menschen trugen sich als Interessierte für die UG ein, weil sie verstanden, dass es nicht nur um unseren Stadtpark geht, sondern dass man organisiert in den brennenden Umwelt- und Friedensfragen viel stärker ist und mehr erreichen kann.
    Das hier gezeigte Foto ist von 2021, da wir alle so in die Kundgebung involviert waren, dass wir nicht zum Fotografieren kamen.
    Das müssen wir demnächst besser planen.
     
    Die UG gibt es deutschlandweit- Orientiert Euch gern auf unserer Homepage.
    Unter dem Reiter "Über uns" findet ihr unser Programm und erfahrt, wie Ihr Mitglied werden könnt.
    In Magdeburg sind wir über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.
  • 01.05.2021 Stralsund, DGB

    1.Mai-Gruß aus Stralsund!

     

    Der DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) Stralsund hatte für die Vormittagsstunden zu einem Pressegespräch auf den Alten Markt in Stralsund verschiedene Betriebsräte zur Diskussion eingeladen.

    Die Betriebsräte wurden gebeten, zu ihren Erfahrungen in der Gewerkschaftsarbeit, vor allem unter den Corona-Bedingungen, zu sprechen.

    Ich erfuhr, dass Betriebsräte keine Selbstverständlichkeit sind. Es gibt sie nur in der BRD, Österreich und der Schweiz. Sie vertreten in der Privatwirtschaft die Arbeitnehmerinteressen und sind Informationsträger für alle Beschäftigten in der Firma, sie sind u.a. für die Tarifverhandlungen verantwortlich. Im öffentlichen Dienst übernehmen Personalräte diese Funktion. 2022 werden die neuen Betriebsräte gewählt.

    Ob nun ein großer Betrieb, wie die Werften in Stralsund oder Greifswald, oder kleinere Strukturen , wie im Hotel- und Gaststättengewerbe, die Installation von Betriebs- oder Personalräten ist eine mühselige und mit viel Durchhaltevermögen gekennzeichnete gewerkschaftliche Arbeit. Denn der Arbeitgeber ist von organisierten Arbeitern nicht begeistert!

    Positives Beispiel wurde von „Hanseyacht Greifswald GmbH“ erbracht, die, durch bereits vor der Pandemie geschlossene Tarifverträge hinsichtlich Kurzarbeit, erreichten, dass der Arbeitgeber zusätzliche Leistungen zum Kurzarbeitergeld erbringt. Auch die Urlaubsverkürzung bei Kurzarbeit greift bei ihnen nicht. Der Betriebsrat wurde nach zähem Ringen dort erst 2012 gegründet.

    Ähnlich positiven gewerkschaftlichen Erfolg errangen die Arbeiter eines IT-Betriebes in Greifswald, wo zwar ein Teilbereich der Firma geschlossen wurde, jedoch alle Mitarbeiter, die nicht freiwillig den Betrieb verlassen wollten (Frührente, Abfindung), in den anderen Betriebsbereichen untergebracht wurden. Es kam somit zu keinen betriebsbedingten Kündigungen.

    Negatives Beispiel war die „Möbelbude“ in Torgelow, die April 2021 komplett geschlossen und alle 120 Mitarbeiter entlassen wurden. Dort gab es vereinzelte Gewerkschaftsmitglieder, jedoch keine gewerkschaftliche Organisation. Und auf der Insel Hiddensee wird derzeit durch den Bürgermeister eine gewerkschaftliche Wahlversammlung für einen Personalrat boykottiert. Dort müssen nun vermutlich gerichtliche Schritte eingeleitet werden.

    Viele Betriebe haben Probleme und Bedenken, hinsichtlich Kontrolle der Mitarbeiter, mit dem sogenannten Home-Office. Doch mit der Zusammenarbeit von Gewerkschaft und Betriebsführung, sind Lösungen möglich. Fazit war, dass die Mitarbeiter eher Mehrarbeit im Home-Office leisten und nun gewerkschaftlich geklärt werden muß, wie diese Leistungen entgolten werden können. Es geht dabei auch um gesundheitsschutzrechtliche Vereinbarungen.

    Ein mit Beifall bedachter Beitrag kam vom Betriebsrat der MV Werften in Stralsund Er plädierte dafür, die Parlamentsabgeordneten mehr in die Betriebe zu holen, damit sie sehen, dass die Parteiarbeit in der Regierung näher am Menschen erfolgen muss und Gesetze nicht für die Konzerninteressen erlassen werden dürfen. Die internationale Vernetzung der Konzerne erfordert auch eine internationale Solidarität unter den Arbeitern! Zugleich forderte er die anwesenden Gewerkschaftsvertreter auf, mehr Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Vielen unorganisierten Arbeitern ist nicht bewusst, welche Kraft und Möglichkeit die Gewerkschaftsarbeit beinhaltet und bietet. Dann jedoch machte er Wahlkampfwerbung für RRG (Rot-Rot-Grün), statt konservativ (CDU/CSU, FDP).

    Ich persönlich fand es schade, dass es für die Stralsunder Arbeiter weder von den Parteien, noch von den Gewerkschaften einen Aufruf der Teilnahme an einen kämpferischen 1.Mai gab.

    1.05.2021 Stralsund

    Ohne Frieden ist Umweltschutz nicht machbar! Stralsund, Bild: Hawer UG MV

     

     

     

     

     

     

  • 01.05.2022 Rostock

    01.05.22 1 01.05.2022 Rostock, Barnstorfer Wald, privat

    01.05.2022 Rostock

    Da in Stralsund der DGB zwar zur "Kundgebung" aufgerufen hatte, diese jedoch im -Bürgergarten- (einem Biergarten) stattfinden sollte und Redner außer dem DGB nicht vorgesehen waren, begab ich mich nach Rostock auf den Kastanienplatz, der dortige DGB-Veranstaltung. Ohne Anmeldung bekam ich keinen Standplatz auf dem Gelände selber, wurde aber angrenzend geduldet. Anstrengende, aber spannende Gespräche rund um Krieg und Frieden, aber auch der Müllverbrennungsanlage in Rostock, Erneuerbare Energien auf dem Meer, notwendige Zukunftstechnologien in der Stromerzeugung und Speicherung usw. zeigten auf, dass die Umwelt-Frage, auch hinsichtlich der Zukunft der Jugend beantwortet werden will. Zwar konnte kein neuer Kontakt gewonnen werden, aber der Literaturverkauf von Themenbroschüren und  Perspektive-Heften brachte 16 Euro ein, dazu 24 Euro Spenden für das Ahrtal. Mein solidarischer Zuspruch, und der vieler Veranstaltungsteilnehmer, gilt der MLPD, deren Mitglieder die Teilnahme an der Veranstaltung mittels Platzverweisen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen durch die Polizei, im Auftrag der DGB-Veranstaltungsleitung, verboten wurde. 

    Sue/ Stralsund

  • 01.05.2023 Rostock

    01.05.2023 Rostock klein 01.Mai 2023, Rostock, Kastanienplatz, DGB-Kundgebung, privat

    Moin! Für den 1. Mai 2023 hatten wir uns einen Standplatz auf der Mai-Kundgebung des DGB in Rostock erbeten können, nachdem klar wurde, dass der DGB in Stralsund nur ein Biertisch-Gespräch im beliebten "Bürgergarten" ausrichten wollte.

    In Rostock fand sogar wieder eine Demonstration mit gut 300 Manschen zum Kundgebungsplatz statt.

    Der Kastanienplatz, als Kundgebungsort war mit gut 800 Menschen eher mäßig besucht, wenn es auch augenscheinlich etwas mehr waren, als das Jahr zuvor.

    Vertreten waren dort mit Ständen verschiedene Gewerkschaften (DGB, IG Metall), Parteien wie SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/ Die Grünen, das Friedensbündnis Rostock und Courage, wir als Umweltgewerkschaft, der Deutsche Mieter Bund, Die Tafel und andere. Auch die Schornsteinfeger-Gesinnung war wieder anwesend.

    Als Hauptredner war Frau Schwesig geladen, Landesregierungschefin Mecklenburg-Vorpommerns, SPD. Leider waren die Gast-Stände so weit von der Rednertribüne entfernt, dass wir nur Bruchstücke der Rede mitbekamen, die waren jedoch allgemeines Reden von: Man müsste, man will....

    Ein Besucher unseres Stand brachte es auf den Punkt: "Was sie dort von sich gab, ist doch eine Verhöhnung der arbeitenden Menschen, der Rentner und Studierenden. SIE sitz doch da oben an den Schalthebeln, was tut SIE denn bereits für dieses: ES MÜSSTE GESCHEHEN?" Dann bedankte er sich bei uns, dass wir neben dem Friedensbündnis die einzigen auf dem Platz wären, die sich offen gegen den Krieg positionieren. Krieg, Umweltzerstörung und Armut scheinen für den DGB und unsere Landesregierung ja keine Diskussion mehr wert zu sein, so der Mann (übrigens, das Plakat war DER Hingucker und guter Einstieg für Gespräche! Danke den Gestaltern!).

    Die Zeit der Kundgebung war eine Zeit des Zuhörens. Zwar konnte durch den Verkauf älterer Broschüren, die noch aktuell sind, und kleinerer Spenden, 22,65 Euro für die Bergarbeiterkonferenz im September 23 erwirtschaftet werden, doch die Menschen kamen vor allem um sich zu unterhalten. Sie suchen nach Antworten, Alternativen zur derzeitigen, oft als unerträglich beschriebenen Lebenssituation. Der Begriff Sozialismus hat für viele Menschen im Osten noch einen bitteren Beigeschmack, doch wird er  nicht mehr so aggressiv angegangen. Auf das Wesen des sozialistischen Gedankens hinsichtlich der Rolle der Arbeiter in ihm, kamen erstaunlich viele Menschen selber, doch dann wanden sich nicht wenige, um nicht den Faden weiter spinnen zu müssen, wie man sagt. Kleine Denkanstöße....

    Frau Schwesig machte dann mit einem Vertreter des DGB eine Runde über den Platz und besuchte alle Stände. Ich erklärte ihr kurz den Inhalt unserer Umweltgewerkschaft, auch unserem Bemühen nach Zusammenhalt von Umweltschutz und Arbeitsplatzsicherung. (dazu gab es auf dem Kundgebungsplatz durchaus auch andere Meinungen). Der DGB-Vertreter sprach mich persönlich auf eine Mitgliedschaft im DGB an. Ich erwiderte, dass ich das nicht alleine entscheiden könne, dass müssen die Mitglieder gemeinsam abstimmen, persönlich sei ich aber derzeit dagegen, solange ganz offen die Ausgrenzung von Arbeitervertretern, wie der MLPD, an einem Kampftag der Arbeiter durch den DGB erfolgten. Er wurde daraufhin verbal etwas lauter und versicherte, mit denen würde er noch persönlich sprechen und begab sich sofort an den Nachbarstand mit dem Regierungsgefolge....Schade, wollte Frau Schwesig noch auf die LNG-Terminal-Planung vor Rügen ansprechen... Doch manchmal muss man Prioritäten setzen!

    Lieben Gruß! Gebt nicht auf!

    Suse/ Stralsund

     

     

     

  • 03.12.2023- Rückblick "People to People"

    Veranstaltung der Initiative "People to People" am 03.12.2023 im PikASZ,

    Es war eine gelungene Veranstaltung von poeple to people
    mit einem reichhaltigen Angebot an Büchern und Kunsthandwerk
    aus aller Welt, leckeren Speisen und Getränken, Buchvorstellungen
    und Kurzdarstellungen der beteiligten Organisationen
    (Umweltgewerkschaft, Frauenverband Courage, Verein Freunde Palästinas/
    Sachsen - Anhalt) in freundschaftlicher und heiterer Atmosphäre.
    In den Gesprächen waren von Seiten der Besucher aber auch
    Nachdenkliches, viele Fragen und die Suche nach einer gesellschaftlichen Alternative präsent.

    Mehr über people to people

  • 06.08.2023 Stralsund

    Hiroshima- Nagasaki- Gedenktag am 06.08.2023 Stralsund

     

    Im Friedensbündnis Stralsund gemeinsam organisiert, trafen sich ca. 50 Menschen zum mahnenden Gedenken der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki am 06. bzw. 09.August 1945. Verbunden war dieses Gedenken an das Erkennen und Benennen der heutigen drohenden Weltkriegsgefahr, durch das erneute massive Aufrüsten der direkt und indirekt am Ukraine-Krieg beteiligten Staaten der EU, der NATO und Russland. Erkennen dahingehend, dass eine weitere verstärkte Waffenlieferung an die Ukraine den Krieg nicht beenden, ganz im Gegenteil, nur weiter verschärfen wird. Dass die BRD bereits Kriegspartei ist und die Regierung die Forderung der Mehrheit ihrer Landesbürger nach Frieden durch Diplomatie, mit Füßen tritt. Eine neue Friedensbewegung muss erstarken!

    Es gab und gibt noch immer Kontroversen hinsichtlich der Rolle Russlands im Ukraine-Krieg, doch auch die Einsicht, hätte man die Bürger beider Länder sich zusammensetzen lassen, statt die Oligarchen und deren Regierungsvertreter, wäre ein Krieg zu verhindern gewesen.

    Unbestritten bei allen, dass Kriege die größten Umweltverbrechen an Natur und damit am Menschen sind. Die Kriege weltweit müssen beendet werden! Verbot aller ABC-Waffen! Die BRD muss endlich den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen! Die 20 Wasserstoffbomben der USA in Büchel/ Eifel abziehen lassen!

    Die LINKEN, DKP, Umweltgewerkschaft, Freie Christen, MLPD, Schüler der Stadt Stralsund, der 1.stellvertretende Bürgermeister der Stadt Stralsund, auch als Vertreter der internationalen Vereinigung „Majors for Peace“, der Stralsund angehört, Vertreter der "Neuen Friedensbewegung gegen Faschismus und Krieg" sowie Passanten, die den Reden lauschten, Plakate lasen, fotografierten, ließen erahnen, wie wichtig das Thema Frieden, wie ernsthaft die Bedrohung eines 3. Weltkrieges, auch unter Benutzung atomarer Waffen, geworden ist.

    Ich bedanke mich von Herzen bei meinen Mitorganisatoren aus der Partei Die Linke, bei der Stadt Stralsund, die außerhalb des bürokratisch genehmigten Flaggentages, die Fahne der „Majors for Peace“ über den Alten Markt wehen lies, bei der MLPD für die technische Betreuung, bei allen Rednern und Nutzern des „offenen Mikrofons“ für ihre Beiträge. Danke an O.W./ Stralsund, der seine privaten Bilder für diesen Artikel zur Verfügung stellte.

    Suse/ Stralsund

    06.08.2023 Stralsund

    Foto: privat, O.W. Stralsund: (v.l) MLPD, Die Linke (Christiane Latendorf, Fraktionsvorsitzende im Kreistag der Linken), Umweltgewerkschaft, Senator und  2.Stellv.des Oberbürgermeisters Stralsund/ Majors for Peace Heino Tanschus

     

  • 06.11.2021 Klimaaktionstag in Magdeburg- Stadtgrün ist keine Deko!

    STADTGRÜN IST KEINE DEKO! RETTET DEN ROTEHORNPARK VOR DER WEITEREN BEBAUUNG! GLOBAL DENKEN, LOKAL HANDELN! Zahlreiche Magdeburger hörten unseren Redebeiträgen am offenen Mikrofon zu, diskutierten mit uns an den Ständen und standen zum Teil Schlange, um auf den Listen der Bürgerinitiativen gegen die weitere Stadtgrünvernichtung zu unterschreiben! Einige trugen sich auch in die Interessentenliste für die Umweltgewerkschaft ein.

    Gegen die Verlogenheit und das Greenwashing des Klimagipfels, der Monopole und der Regierungsparteien, die CO2 - Steuer, das Abwälzen der Kosten sämtlicher Krisen und nötigen ökologischen Umstellungen auf die Bevölkerung, das Gegeneinander - Ausspielen von Umwelt und Arbeitsplätzen hatte die Umweltgewerkschaft traditionell zum 6.11.2021 zu einer Aktionseinheit aufgerufen.

     

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  • 07.10.2021- Aktion vor der Stadtratssitzung in Magdeburg

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    Am 7. Oktober 2021 um 13 Uhr nahmen wir mit zwei Mitgliedern und
    unserem gemeinsam gestalteten Transparent
    an einer Aktion                                                                 der Bürgerinitiative "Rettet den Rotehornpark" vor dem Magdeburger Rathaus teil.                                  Es ging einerseits darum, die Sensibilität der Magdeburger für das Thema zu erhöhen und
    andererseits um die direkte Ansprache der Stadträte vor der Stadtratssitzung um 14 Uhr.

     

  • 08.05.2021 Stralsund

    Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus,

    08.Mai 2021 Stralsund

    Dank den Soldaten der Roten Armee, der Armeen der Alliierten der USA, Frankreich, Großbritannien, den Partisanen aller Länder, den Menschen, die mit kleinen und großen Taten dazu beitrugen, den Hitlerfaschismus zu besiegen. Stellvertretend für die Millionen von Menschen, die starben, verletzt wurden an Körper und Geist, die verhungerten....ehrten wir heute in Stralsund die sowjetischen Soldaten, die hier in Stralsund im Lazarett verstarben. Grußworte aus Kaliningrad, des Oberbürgermeisters und der russischen Gemeinde Stralsunds, sowie der Links-Partei erinnerten, mahnten und bekundeten die Völkerfreundschaft. Das NATO-Manöver Defender 21 vor der Grenze Russlands ist KEIN Garant des Friedens, kein Vermächtnis aus den Lehren des II.Weltkrieges. Das Gedicht E.Weinerts über die SCHULD des deutschen Volkes, gemahnt die Menschen nicht wegzusehen, aktiv zu werden gegen die Kriegstreiber, denn wenn sie es nicht tun, werden sie schuldig sein!!!

    08.05.2021

  • 09.09.2023- Rückblick auf unser Drittes Kleines Stadtparkfest

    Wir, die Umweltgewerkschaft Magdeburg und Freund*innen, freuen uns über die gute Resonanz zu unserem 3. Kleinen Stadtparkfest gegen die weitere Bebauung der Rotehorninsel bis zur Wahrnehmung in der lokalen Presse, wie dieser "Volksstimme" - Artikel (Korrespondentin Michaela Schröder) von heute morgen zeigt. Wir werden in den nächsten Tagen noch mehr berichten.

     

    2023 Stadtparkfest Artikel Volksstimme

  • 09.12.2023 Internationaler Umweltkampftag

    An der Vorbereitung und Gestaltung unseres traditionellen
    Jahreshöhepunktes - Internationaler Umweltkampftag- vor dem Magdeburger Hauptbahnhof
    am 09.12. nahm ebenfalls knapp die Hälfte unserer Mitglieder teil und diesmal nur eine
    befreundete Organisation (die MLPD) an unserer Aktionseinheit.
    Die Verstärkung aus Halle/S. mit 3 UG - Mitgliedern war uns daher sehr
    willkommen - zumal wir dadurch sogar mit Live - Saxophon - Sequenzen verstärkt wurden
    und trotz Mikro - Ausfall zum Ende hin unsere Themen vorstellten und gut mit
    einigen Magdeburgern und Reisenden ins Gespräch kamen. Es gab etliche Eintragungen in unsere Interessierten - Liste.

  • 1.Mai 2021 Greifswald

    1. Mai 2021 in Greifswald

    Die NPD (Nationalsozialistische Partei Deutschland, verfassungsfeindlich, aber zu unbedeutend, laut Verfassungsschutz der BRD), hatte zu einer Demonstration am „Tag der Arbeit“( Begriff der NSDAP für den „Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse“) aufgerufen. Ca. 200 Gesinnungsträger faschistischen Gedankengutes folgten dem Aufruf. Gut 80 davon mussten am Bahnhof wieder in den Zug steigen, sie waren „illegal“ in das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern eingereist (Corona-Maßnahmen-Durchführungsverordnung), sie kamen aus dem Land Brandenburg und wurden unter Polizeibegleitung dahin zurück geführt.

    Mit gut einer Stunde Verspätung startete der Demonstrationszug, da zu einem die Teilnehmer mit dem Zug zu spät eintrafen und zum anderen, weil die Jugendlichen der Gegendemonstration gleich am Bahnhof die erste Sitzblockade ausführten. Immer wieder stockend bewegte sich der Zug dann doch nur bis in Sichtweite der „Europa-Kreuzung“ in Greifswald. Begleitet von Sprechchören, Flaggen und Plakaten der Gegendemonstranten auf den angrenzenden Gehöften, an den Zufahrtsstraßen der Marschroute. Von der „Europa-Kreuzung“ sollte der Marsch durch die Altstadt zur Abschlußkundgebung auf dem dortigen Marktpatz erfolgen. Es kam nicht dazu. Auf der „Europa-Kreuzung“ fanden sich ca. 700 Menschen ein, um gemeinsam in der Mahnwache gegen RECHTS zu stehen. Nach gut einer Stunde Stillstand, machte der Demo-Zug kehrt und lief wieder Richtung Bahnhof, begleitet wiederum von Sprechgesängen und Parolen. Als „Hoch die internationale Solidarität!“ der Gegendemonstranten durch die Straßen schallte, versuchte der Lautsprecherwagen der NPD mittels Musik, diesen zu übertönen, doch auch dieses schlug fehl. Das Ziel der Organisatoren der verschiedenen Mahnwachen und Blockadeaktionen ging auf! GREIFSWALD IST BUNT!

     

     

     

    1.Mai 2021 Greifswald

    NPD-Demonstrationszug in der mentalen Sackgasse. Greifswald, 01.05.2021, Bild: S.Hawer, UG MV

  • 10.04.2023 Osterspaziergang Saßnitz

    10.04.2023 Friedenstaube

    10.04.2023 Saßnitz, Osterspaziergang, Redebeitrag der Umweltgewerkschaft

     

    Seit 1990 findet eine Neuorganisation der internationalen Produktion und seiner Märkte statt.

    Im erbarmungslosen internationalen Konkurrenzkampf können die Monopole weltweit nur auf Basis der allseitigenZerstörung der natürlichen Umwelt

    und umfassendem Raubbau an den natürlichen Ressourcen existieren und Maximalprofite erzielen.

    Die Umweltkrise ist somit eine von vielen gesetzmäßigen Erscheinung der kapitalistischen Produktionsweise.

    Eine Krise von vielen, die die heutige Gesellschaftsordnung kennzeichnen.

    Den Staatsmonopolistischen Kapitalismus.

    Die Monopole sind derart mit den Staat verwoben, dass diese für deren Interessen nach Maximalprofit und Macht, die entsprechenden Gesetzgebung veranlassen.

    Atomkrafttechnologie und LNG-Produktion zum Beispiel, werden uns als „Brückentechnologie“ verkauft, als Garant für die „Energiesicherheit Deutschlands“.

    Das LNG-Beschleunigungsgesetz von Juni 2022, ist genau auf die Interessen der Monopole ausgerichtet.

    Keine Umweltverträglichkeitsprüfung für Anlagen oder erst nach deren Inbetriebnahme, wenn das konkrete Vorhaben geeignet ist, ein Gaskrise abzuwenden oder vorzubeugen.

    Kaum Zeit für Betroffene, zwischen 4 Tagen und einer Woche, um ausgelegte Baupläne und Bauvorhaben zu sichten und Einwände zu erheben!

    Denn die Zulassung soll ja beschleunigt werden!

    Alles gesetzlich getarnt unter den Gründen eines überragenden öffentlichen Interesses und im Interesse der öffentlichen Sicherheit.

    Es sind Monopolinteressen, die damit verwirklicht werden!

    Die Verbrennung fossiler Rohstoffe zur Energiegewinnung, wird hier in der BRD gemäß dieses LNG-Beschleunigungsgesetzes bis mindestens 2043 festgeschrieben (u.a. §5 Abs. 1, Punkt 4 nachzulesen)!

    Und der zu erwartende Profit aus den neuen Marktstrukturen, gerade im Energiesektor, lässt die Ausbeutung von Mensch und Natur rapide sich verschärfen.

    Fracking nicht nur in den Lieferländern, sondern sogar in Betracht gezogen wieder in der BRD, trotz derzeit noch bestehendem Fracking-Verbot. Es würde bei uns vor allem die Insel Usedom und den Darß betreffen.

    Die bereits gecharterten 5 LNG-Tankschiffe durch die Bundesregierung, 3 in der Nordsee, 2 hier bei uns, auf Reede vor Sellin und das in Lubmin, kosten uns täglich mindestens 120.000 Euro, diese Kostenanhäufung von Millionen von Euro, werden zu den steigenden Gaspreise und den Inflationsverlusten noch auf unsere Rücken zusätzlich abgewälzt.

    Diese neuen Marktstrukturen entstanden nach dem imperialistischen Überfall Russlands auf die Ukraine.

    Nun werden beidseitig der Fronten Wirtschaftssanktionen als Kriegswaffe eingesetzt, um den Kriegsgegner zu schwächen. Erst von Seiten der NATO-/ EU-Staaten, dann auch von Russland.

    Und weltweit sind viele Staaten in diesen Wirtschaftskrieg eingebunden.

    Deutsche Politiker sprechen ganz offen von der Umstellung auf Kriegswirtschaft.

    Der von der neuen Bundesregierung angekündigte Umweltschutz im Koalitionsvertrag ist der Vorbereitung der Wirtschaft auf einen 3. Weltkrieg untergeordnet worden.

    Die Laufzeit der 3 letzten, arg in die Jahre gekommenen AKWs, wurde per Gesetz verlängert bis nächste Woche, dem 15.04.2023.

    Dafür wurden die erforderlichen Sicherheitsprüfungen ausgesetzt.

    Noch jetzt begründet die FDP ihr Festhalten an diese Technologie mit der angeblichen Energie-Krise.

    AKWs produzieren aber nur als Nebenprodukt Energie. Für die BRD derzeit knapp 6 % des Energiebedarfes. Hauptprodukt ist die Herstellung waffenfähigem Materials für Atomwaffen!

    Deshalb wurden auch die Wiederaufbereitungsanlagen für die Brennstäbe nicht in das gesetzliche Abschaltdatum integriert! Ihr Betrieb unterliegt auch nicht den Sanktionen gegenüber Russland.

    Es bedarf eines aktiven Protestes aus der Masse der Bevölkerung heraus und zwar weltweit.

    Wir sind in diesem Protest nicht alleine.

    Umwelt-, Friedens-, Arbeiter- und Bürgerbewegungen müssen gemeinsam für die Zukunft, für das Überleben der Menschheit an sich, kämpfen.

    Für ein Überleben bedarf es jedoch einer neuen Gesellschaftsordnung,

    dem echten Sozialismus

    Es bedarf der Vereinigten sozialistischen Staaten der Welt.

    Denkt bitte einfach darüber nach.

    Ein reformierter besserer Kapitalismus bleibt in seinem Wesen nur Kapitalismus,

    mit seiner Profitgier, seinem Machtbestreben, seinem Raubbau an Natur und Mensch, seinen Kriegen, wenn er seine Krisen nicht mehr bewältigt bekommt.

    Als Umweltgewerkschaft treten wir ein für eine von Ausbeutung befreite Gesellschaft und verstehen unsere Arbeit als Beitrag zur Gesellschaftspolitischen Veränderung.

    Wohl wissend, dass es nur ein Burgfrieden zwischen imperialistischen Kriegsgegnern sein wird, fordern wir;

    Abzug aller ausländischen Truppen aus der Ukraine,

    Diplomatische Verhandlungen!

    Einstellung jeglicher Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebieten weltweit!

    Wiederaufbauhilfe durch alle beteiligten Kriegsparteien in den betroffenen Gebieten, ohne die Souveränität der Länder außer Kraft zusetzen!

    Wir fordern weiter das drastisches Umstellen auf 100% Erneuerbarer Energien gemäß des Koalitionsvertrages der Regierungsparteien,

    auch hier wissend, dass die Monopole bereits ihren Markt dafür aufgebaut haben. Siehe Windkraft- und Solarenergie-Technik.

    Stopp LNG-Terminals, Stopp Gas-Fracking!

    Nein zur Unterordnung des Umweltschutzes unter die Kriegspolitik!

    Von Religion bis Revolution, gemeinsam kämpfen gegen Faschismus und Krieg! Gemeinsam gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur!

     

    Danke!

    Suse/ UG/ Stralsund

  • 10.09.2022- Einladung zum 2. Kleinen Stadtparkfest der UG Magdeburg

     

     

    Die UG Magdeburg lädt herzlich zum

    2. Kleinen Stadtparkfest

    mit Protestcharakter gegen die weitere Bebauung unserer Grünen Magdeburger Lunge

    am 10. September 2022 ein.

    Ort: Stadtparkseite, Grünfläche neben der Sternbrücke

    Zeit: 15- 21 Uhr

     

    Aktuelle Informationen stets unter: (1) Umweltgewerkschaft Magdeburg | Facebook

  • 11.05.23- Einladung zum Film-und Diskussionsabend "Atomkraftwerke- Sackgasse oder Klimaretter?"

    Herzliche Einladung zum Film- und Diskussionsabend der UG Magdeburg
    am 11. Mai 23, 17-20 Uhr im PikASZ,  Leipziger Straße 43!

    "Atomkraftwerke - Sackgasse oder Klimaretter?"
    Jetzt 100% erneuerbare Energien durchsetzen - (wie) geht das?

    Wir sehen uns einen bewegenden Spielfilm dazu an und diskutieren
    anschließend über das Energiethema.

    Willkommen sind auch kleine Snacks und
    Spenden in Bezug auf die Raummiete.

    Wir freuen uns auf Euch!!

    Mit umweltbewegten Grüßen,
    Dagmar Stöhr

  • 11.09.2021- Eindrücke vom kleinen Stadtparkfest

    Impressionen vom kleinen Stadtparkfest in Magdeburg am 11.09.2021 gegen die weitere Bebauung des Stadtparks Rotehorn

    🌼 Zu sehen sind Aktivist*innen der Umweltgewerkschaft, der Bürgerinitiative "Rettet den Stadtpark", der MLPD, "Aufstehen", Greenpeace Magdeburg und einige engagierte Magdeburger*innen mit Kind und Kegel. 🌼
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  • 11.09.2022- Rückblick auf das Zweite Kleine Stadtparkfest

    Rückblick auf unser Zweites Kleines Stadtparkfest am 11.09.2022

    ERSTE IMPRESSIONEN...
    So ein schönes, gemeinsam vorbereitetes und gestaltetes Fest in wunderbar solidarischer und freundschaftlicher Atmosphäre - unser 2. Kleines Stadtparkfest der Umweltgewerkschaft gegen die weitere Bebauung der Rotehorninsel, der Grünen Lunge Magdeburgs, mit einem (profitbringenden) Wohngebiet für Besserverdienende. Wir waren knapp 40 Menschen und empfingen ca. 20 Passanten, die gegen die weitere Bebauung auf den Listen der Bürgerinitiative unterschrieben.

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  • 12.10.2021- Gemeinsame Gegendemonstration zur Entscheidung des Stadtrats zur weiteren Bebauung

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    Es war eine gelungene Gemeinschaftsaktion verschiedener Umweltaktivist*innen und Bündnisse parallel zum Richtfest der Hyparschale am 12.10.2021 - angemeldet vom Klimabündnis Magdeburg.

  • 12.11.2022- Veranstaltung der UG Magdeburg anlässlich des Weltklimatages

    Weltklimatag am 12.11.2022

    Gemeinsam eine lebenswerte Zukunft erkämpfen! Für Frieden - kein Rollback im Umweltschutz!
    Jetzt 100 Prozent erneuerbare Energien durchsetzen!
    UG Weltklimaaktionstag 10 22
  • 14.06.2023 Einladung zur Kundgebung/ Aktionseinheit der UG Magdeburg

    Herzliche Einladung zur Kundgebung/ Aktionseinheit der Umweltgewerkschaft Magdeburg
    am 14.06.23, 17-18Uhr vor Karstadt, mit Offenem Mikrofon

    Für den Erhalt des Stadtparks / der Rotehorninsel als Grüne Lunge Magdeburgs.

    Für die Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung.

    Für Frieden und eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung von Mensch und Natur.306709240 2271359086359353 1578713506588074300 n

    Foto vom 2. Kleinen Stadtparkfest 2022

     

  • 18.11.2021- Informationsstand der Umweltgewerkschaft Magdeburg

    Am Donnerstag, 18.11. veranstaltete die Ortsgruppe Magdeburg einen kleinen gelungenen Stand am Hasselbachplatz.

    "Trotz Novembergrau kamen wir mit den Magdeburgern über verschiedenste Umweltthemen ins Gespräch.

    Viele trugen sich in die Listen der Bürgerinitiativen gegen die geplanten hochpreisigen Bebauungen und Oberflächenversiegelungen auf der Rotehorninsel und auf dem Prämonstratenserberg ein.

    Auch konnten wir neue Interessenten für die Umweltgewerkschaft gewinnen, da immer mehr Menschen ihr Vertrauen in die umweltpolitischen Entscheidungen der Stadträte und Regierungen verlieren."

  • 22.06.1941 Mahnung

    22.06.2023 Stralsund 22.06.2023 Stralsund, privat

    Am 22.06.1941 überfiel Hitler-Deutschland trotz eines Nichtangriffspaktes die Sowjetunion. Im Laufe des nun beginnenden 2. Weltkrieges starben während und in Folge dessen mehr als 55 Millionen Menschen weltweit. Bis heute wirkt dieser Krieges nach, sterben Menschen an den Spätfolgen, werden verkrüppelt geboren. Noch heute gibt es irreparable Umweltschäden. Die massiv zerstörte Infrastruktur wurde zum größten Teil wieder aufgebaut, doch werden wieder, verschärfter, Ressourcen sinnlos verschwendet, um erneut einen Weltkrieg anzuzetteln, weil Kapitalisten um die Vermehrung ihres Profites, das Ausschalten von internationalen Konkurrenten im "Kampf" um die Weltherrschaft, erneut über Leichen gehen.

    Ca. 25 Menschen trafen sich am Sowjetischen Ehrenmahl der Befreier Stralsunds auf dem Neuen Markt in Stralsund. Das heutige Russland ist nicht die damalige Sowjetunion, doch die Sowjetrepubliken, Russen, Weißrussen, Ukrainer und alle anderen, trugen mit ca. 27 Millionen Toten den größten Anteil an menschlichen Opfern dieses Krieges. Es wurde an all jene erinnert, die einst an der Seite der Sowjetunion den Hitlerfaschismus bezwangen. Es wurde an das Kriegsverbrechen der Belagerung Leningrades gedacht...Aber auch daran, dass laut Verfassungsschutzbericht der BRD bereits 2022 alle russischstämmigen Deutschen unter Beobachtung stehen, als potentielle Verbündete des Russischen Regierungsoberhauptes Herrn Putin. Die völkerrechtswidrige Annexion der Krim, der völkerrechtswidrige Überfall Russlands auf die Ukraine, wird nicht von allen Teilnehmern des Gedenkens als ein solches angesehen, doch der Bruch bestehender Verträge zwischen den internationalen kapitalistischen Konkurrenten sehr wohl als Gleiches zur damaliger Zeit. Und die Erkenntnis, dass nur die Völker in enger Solidarität miteinander, solch aggressiver Politik entgegentreten können und müssen. Dazu gehört es aber auch, Geschichte lebendig zu erhalten und nicht, sie umzuschreiben, um sie den heutigen Zielen der Herrschenden anzupassen. In den Medien war kaum etwas zu lesen, vor dem Bundestag sprach nur Herr Bartsch/ LINKE davon.

    Wir als Umweltgewerkschaftsmitglieder sehen die Gefahr eines 3. Weltkrieges, der das Potential hat, die Menschheit auszulöschen. Da hilft nur aktiver Widerstand, auch in Form des Lernens, sich Wissen anzueignen zu gestern, zu heute, zu Perspektiven. Zu Lernen, wie kämpfe, wie organisiere ich mich heute?

    S./ Stralsund

  • 6.8.2022 Stralsund

    6.8.2022 Stralsund 6.8.2022 Stralsund

     

    Hiroshima-Gedenktag

    Mit großem Engagement wurde durch viele Helfer Stralsunds, aus der Russischen Gemeinde, dem Kinderschutzbund, der Linksfraktion, MEDVEDI (Allee der Engel), der Marxistische-Leninistischen Partei Deutschlands und der Umweltgewerkschaft eine zweistündige Kundgebung zur Mahnung und Gedenken an die Atombombenabwürfe im August 1945 über den beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki organisiert und durchgeführt. Grundthemen waren das Erinnern an Hintergrund und Tatgeschehen vor 77 Jahren. Mit der beeindruckenden Fotowand der bundesweiten Wanderausstellung "Allee der Engel" wurde an die Kinder erinnert, die weltweit bei allen Kriegen Opfer sind. Die Fotos sind Auszüge der Dokumentation der ermordeten Kinder im derzeitigen Ukraine-Krieg. Das Bündnis "Majors for peace" (Bürgermeister für den Frieden) wurde vorgestellt und kritisiert, dass von den 26 angeschriebenen und telefonisch kontaktierten Bürgermeistern von Mecklenburg-Vorpommern, die dem Bündnis seit 2002 beigetreten waren, nur einer die Rückmeldung gab, dass er anderweitige Termine habe, somit niemand direkt über diese Bündnisarbeit sprechen konnte. Unter Einbeziehung der Presseerklärung des Bundesvorstandes der Umweltgewerkschaft konnte ich unter anderem auf die bestehende Weltkriegsgefahr aufmerksam machen. Gleicher Tonart sprachen die Redner der Linksfraktion, Frau Latendorf, und Herr Schulze, MLPD. Ca. 40 Teilnehmer waren dauerhaft vor Ort. Mit durchlaufenden Passanten entspannten sich interessante Gespräche, die bei manch einem zu einem AHA-Effekt führten, da es immer noch viele Menschen gibt, die den Einmarsch Russlands in der Ukraine als verstehendes Manöver der Abwehr einer Bedrohung von Seiten der NATO gegen Russland sehen. Auch viele Fakten zu den Atombombenabwürfen waren nicht bekannt. Da halfen die aufgestellten Themenplakate weiter und lockten zugleich, nachzulesen. Auf einer Plakatwand wurden Unterschriften gegen die Waffenlieferung in Kriegsgebiete (weltweit) gesammelt. Sie wird in der Wanderausstellung verbleiben und weiter gefüllt  werden. Die Veranstaltung wurde begleitet von Friedensliedern, was wiederum Passanten zum Stehenbleiben, zum Sehen und Lauschen bewegte. Danke an alle Mitwirkenden!

    Suse/ Stralsund

  • Aktive Stadtparkliebhaber*innen gesucht

     

    Aktive Stadtparkliebhaber*innen gesucht-
    Familien, Schüler, Künstler, Nachbarn, Großeltern, Medienschaffende
     
    Einladung der Umweltgewerkschaft Magdeburg zur Kundgebung gegen die weitere Bebauung des Stadtparks Rotehorn
    am Donnerstag, 18.08.2022
    von 15- 17:30 Uhr an der Sternbrücke (Stadtparkseite)
     
    Aktuelle Infos stets auf: Umweltgewerkschaft Magdeburg | Facebook
  • Bericht Regionaltreffen Nord

    Am 08. Dezember trafen wir uns erstmalig zum Regionaltreffen Nord in Lübeck.

    Nach Begrüßung durch ein Mitglied des Bundesvorstandes, stellten wir uns in guter Tradition persönlich vor und teilten mit, welche Aktionen und Themen gerade in der Orts- oder Regionalgruppe aktuell bearbeitet werden. Das gab dann schon mal die ersten Wortmeldungen und versprach eine interessante Gesprächsrunde zu werden.

    Anschließend erörterten wir die Situation rund um den COP 25 in Madrid und die Proteste in Chile/ Peru. Zu beiden Aktionen haben wir Mitglieder delegiert. Fakt ist, dass auch dieser "Klimagipfel" keinerlei verpflichtende Abkommen erbringen wird. Die Beschwichtigungen, durch Einsatz entsprechendem technischen Fortschritts würde ein Überstehen des "Klimawandels" möglich sein, ist ein weiterführender Betrug an der Menschheit und Verschleierung der wahren Absicht des Monopolkapitals: Profit und davon viel und möglichst schnell.

    "Klimaneutraltät" durch neue Formen von sicheren und effektiveren Atomkraftwerken, Einsetzen von Frackinggas statt Kohle in der Verstromung, CO2-Verpressung in den Boden, Zertifikatshandel mit CO2-Bilanzen zum "Schönrechnen" von umweltzerstörenden Industriezweigen u.s.w., können doch wahrlich nicht DIE Lösung sein! Wird uns aber "weißgemacht". In diesem Sinne muss auch der FFF-Bewegung Unterstützung erfahren, trotz bzw. auf Grund örtlicher massiver Spaltungsversuche durch "grüne" Orgateams. Deren Anstrengungen laufen dahin, dass die berechtigte Protestbewegung möglichst unpolitisch und antikommunistisch bleibt. Zum Glück ist die Jugend noch offen und wissbegierig auf andere Lösungswege, als alleinig die der GRÜNEN, ohne den ehrlichen Einsatz der Basismitglieder dieser Partei zu schmälern. In diesem Zusammenhang wurde der nächste Einsatz in Hamburg am 15.02.2020 beschlossen. um vor den dortigen Landtagswahlen (23.02.2020) die Arbeit der Umweltgewerkschaft breit vorzustellen und die Unwählbarkeit der "grünen" und Alt-Parteien darzustellen. Fix-Punkte sind für uns u.a. das JA zum Bau des Kohlekraftwerkes in Stade, die Müllverbrennungsanlage in Stapelfeld, die Elbvertiefung, das Fahrverbot für Dieselfahrzeuge u.u.u. Die Hamburger Mitstreiter bereiten sich vor und werden die Einladung zur Teilnahme separat versenden.

    Wichtiger ist, so der Diskussionskontext, dass wir uns organisieren und so auch den Kampf bestreiten.

    Weiterer Schwerpunkt war der ÖPNV. Die Ortsgruppe Lübeck entwickelt derzeit ein Unterschriftenblatt für die Forderung nach einem unentgeltlichen, attraktiven öffentlichen Nahverkehr auf Basis erneuerbarer Energien, zu Lasten der Automobilindustrien. Dazu bedarf es u.a. aber auch eines intelligenten Verkehrsnetzwerkes.

    Dann hatte Lübeck als Gastgeber speziell das Wort zum Thema: Bauschutt aus Abriss des Atomkraftwerkes Brunsbüttel. Der Bauschutt wurde als "unbedenklich" eingestuft (schwachradioaktiv) und wird auf den umliegenden Hausmülldeponien entsorgt. Am 29. Januar 2020 findet in Lübeck dazu eine Veranstaltung statt, zu der ebenfalls separat eingeladen wird.

    Die Ortsgruppe Hamburg ergänzte das Thema unverantwortliche Nutzung der Atomkraft, mit der Schilderung der atomare Transporte über die Ostsee per Schiff, Umschlag und Verladung in Hamburg, Kiel und Rostock und Weitertransport  per Bahn zu den Wiederaufbereitungs- und Urananreicherungsanlagen in Lingen, Gronau oder in Frankreich, zum Zwischenlager in Ahaus, in den Asse-Schachtanlagen oder in Morsleben usw. 

    Kurz wurde dann noch die Bürgerinitiative für Nachhaltigkeit in Lübeck und Travemünde (Priwall) vorgestellt, die für den Erhalt der letzten 13 ha Küstenschutzwald kämpft, auf den ein dort bekannter Investor weitere Hotelanlagen und andere gewinnträchtige Gebäude errichten lassen will. 

    Weiterhin wurde bei den Baggerarbeiten zur Vertiefung der Hafeneinfahrten dort erneut Altlastmunition gefunden. 

    Beim nächsten Regionaltreffen werden wir ein aktiv wirkendes Mitglied des Internationalistischen Bündnisses einladen, um ihn von seiner Arbeit und unseren Möglichkeiten des Mitwirkens auf internationalem Gebiet berichten zu lassen.

    Danke für die Betreuung durch die Ortsgruppe Lübeck, wir haben uns wohlgefühlt bei Euch!

    Suse/ Stralsund

     

  • Bildungsreihe

               UWG Treffen Bildungsreihe 2
       

  • Bochum: grillfest

    Flyer Sommerfest Kopieren SEITE1Flyer Sommerfest Kopieren SEITE2

  • Die Verkehrswende organisieren – aber wie?

    Dienstag, 17. April, 18.00 Uhr,
    im Forum Kunst & Architektur, Kopstadtplatz 12, Essen Innenstadt
    Verkehrswende – aber wie?
    mit: Heiner Monheim (Prof. em. der Geografie und Verkehrswissenschaftler)


    Die Verkehrswende organisieren – aber wie?

    180417 verkehrswende mohnheim a 320Die Städte ersticken in Abgasen, Feinstaub und Lärm.
    Autos kosten (öffentlichen) Platz, stehen die meiste Zeit des Tages sinnlos herum, sorgen für Gesundheitsgefahren und für mehrere Tausend Verkehrstote im Jahr. Alle Maßnahmen zum Schutz der Menschen, von technischen Nachrüstungen bis hin zu Fahrverboten, sind eher kosmetischer Natur.

    Ein gemeinsame Veranstaltung von:
    Bündnis 90 Die Grünen Ratsfraktion Essen
    Umweltgewerkschaft Essen
    DIE LINKE Kreisverband und Linksfraktion Essen

    Derzeit werden von Industrie und Politik Elektroautos oder automatische Fahrzeuge propagiert. Doch löst es unsere Verkehrsprobleme, wenn in Zukunft das automatische E-Fahrzeug statt des Dieselstinkers im Stau steht? Der individuell organisierte Verkehr als solcher ist das Problem.

    Im Grunde genommen ist allen klar, dass der Verkehr neu organisiert werden muss. Der Öffentliche Personennahverkehr muss ausgebaut werden, häufiger fahren und schneller werden, außerdem an allen Tagen zu allen Zeiten die Menschen zuverlässig ans Ziel bringen.

    Aber wie ist das machbar? Wie kann der Umstieg gelingen?

    Erst vor kurzem sollte unsere Stadt Essen zur Modellkommune für einen „kostenlosen“ Öffentlichen Personennahverkehr werden. Das Projekt geisterte nur wenige Tage durch die Medien, bevor unser Oberbürgermeister, von Hause aus Autoverkäufer, es sang- und klanglos beerdigte. Wäre so ein Nahverkehr wirklich nicht finanzierbar?

    180417 verkehrswende mohnheim b 320Am 17. April diskutieren wir mit dem Verkehrswissenschaftler Heiner Monheim über die Kosten des öffentlichen und des privaten Verkehrs. Welche Vorschläge hat er, wie ein neu aufgestellter öffentlicher Personenverkehr finanziert werden
    kann?

    Dienstag, 17. April, 18.00 Uhr, im Forum Kunst & Architektur,
    Kopstadtplatz 12, Innenstadt
    Verkehrswende – aber wie?
    mit: Heiner Monheim
    (Prof. em. der Geografie und Verkehrswissenschaftler)

    AK Öffentlicher Nahverkehr von Kreisverband und Ratsfraktion DIE LINKE. Essen,
    Severinstr. 1, 45127 Essen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (v.i.S.d.P.: Ralf Fischer)

    Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Kopstadtplatz 13, 45127 Essen,
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Umweltgewerkschaft e.V. Ortsgruppe Essen
    c/o C. Stark, Eickenscheidter Fuhr 70, 45139 Essen,
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Endlager für Radioaktiven Abfall in der Mecklenburger Seenplatte?

    Geplantes radioaktives Endlager in der Mecklenburgischen Seeplatte?

     

    Die Veranstaltung fand in Waren/ Müritz am Mittwoch den 25/08/2021 um etwa 18 Uhr statt und war trotz Corona Auflagen recht gut besucht. Eingeladen hatte der Bürgermeister. Des weiteren soll es eine Ausstellung im Müritzeum ab kommenden Mittwoch zu dem Thema geben. Die Veranstaltung soll, so der Bürgermeister, eine reine Informations -und keine Werbung für die Stadt waren Müritz sein. So wurde betont, dass man am Anfang eines 20jährigen Verfahrens steht, in dem neben der Stadt Waren/ Müritz noch 54% des gesamten Bundesgebietes geeignet sind. Allerdings gäbe es zur Suche im Bundesgebiet keine Alternative, da das Verursacher Prinzip gälte. Das heißt, wer den Müll produziert, macht ihn wieder weg. Und das sei nunmal die gesamte Bundesrepublik. Man wurde bei dieser Veranstaltung also nicht über das Endlager direkt informiert, sondern nur über das Verfahren der Endlagersuche. Sie soll in drei Schritten erfolgen, getragen im Regelfall von dem Deutschen Bundestag, dem Rat der Betroffenen Regionen und zwei Bundesbehörden. Dabei können jederzeit BürgerInnen intervenieren. Und zwar mithilfe einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder einem Telefonat unter der Nummer 030/184321-0. Oder per Post. Der erste Schritt ist, geeignete Regionen zu finden. Dabei kaprizieren sich die Bundesbehörden auf Tonmineralien oder Salzlager. Weil diese angeblich am sichersten sind (dabei weiß man nicht viel von Ton Mineralien(sic!)) Man erwartet von Ton Mineralien, dass sie auch nach einer Million Jahre noch sicher sind und über die Betriebszeit des Lagers,von etwa vierzig bis fünfzig Jahren, eine Wiederrückholbarkeit gewährleisten. Aber genau weiß man das nicht. Darauf folgt der zweite Schritt, nämlich die übertägige Untersuchung und dann im dritten Schritt ist die untertägige Untersuchung des Gebietes dran. Die gesamten Kosten für das Verfahren müssen die Energieversorgungsunternehmen tragen. Die Veranstaltung war schon amüsant auch durch Fragen der BürgerInnen, die daran keinen Zweifel ließen, dass sie sich kein Endlager für hochradioaktiven Atommüll in Waren/Müritz vorstellen können. Wir warten auf den Zwischenbericht der am 28/09/2021 veröffentlicht werden wird.

    Viele Grüße von Carsten Halm/ Waren an der Müritz.

  • FFF Stralsund 3.3.23

    FFF - Demo/ Kundgebung in Stralsund 3.3.23

    Gut, dass überhaupt etwas stattgefunden hat an diesem Tag. Schade und auch für die Teilnehmer ernüchternd, wie wenige Menschen sich die Zeit genommen haben, auf dem Alten Markt in Stralsund zu erscheinen. Ca. 40 Jugendliche und ca. 15-20 Erwachsene.

    Die Parolen auf den Plakaten waren die alten Sprüche, der Organisator, blieb bei den 1,5 Grad von Paris hängen, sprach vom Stoppen des Klimawandels.... Schade, eine echte Alternative wurde wieder nicht aufgezeigt. Redeverbot bestand zwar nicht, aber es war auch kein "offenes" Mikrofon vorgesehen. Nach kurzer Einweisung in die Demo-Auflagen, gingen die Teilnehmer ne Runde durch die Altstadt und machten etwas Lärm am Hansa-Gymnasium. 

    Positiv für mich, war das Gespräch mit mehreren Jugendlichen des Hansa-Gymnasiums im Vorfeld der Kundgebung. Sie bedauerten selber, dass sich immer weniger Schüler den Protesten anschließen, doch die Hinhaltetaktik der Regierung zehre an dem Durchhaltewillen. Wir sprachen über die Organisationsmöglichkeit der FFF in der Stadt zwischen den Schulen, über die Klassen- und Schulsprecher, über vertrauenswürdige Lehrer und unterstützende Elternteile. Sie fanden das Gespräch gut und nahmen die Aufkleber "Aktiv werden gegen Weltkriegsgefahr!" an. Dieses war ihnen noch nicht so bewusst gewesen. In der Haltung zum Ukraine-Krieg gab es verschiedene Standpunkte, doch einig waren sich alle: Der Krieg muss umgehend beendet werden.

    Suse/ Stralsund

  • FFF Stralsund, 19.03.2021

    FFF am 19.03.2021 in Stralsund

     

    Ca. 40 Teilnehmer bekundeten ihren Willen, weiter für die Erreichung der Klimaziele von Paris zu streiken, ohne sich von den Politikern einlullen zu lassen. Sie forderten die Einhaltung der 1,5 % Beschlüsse.

    Doch ein Thema beherrschte die Reden der Organisatoren und des Vertreters von NABU. Die beabsichtigte Rodung des Küstenwaldes im Stadtteil Andershof zu baulichen Zwecken (Aldi, Parkplatz, Betreutes Wohnen, eventuell ein Kindergarten). Der verantwortliche Investor hatte unter Mitwirkung des Landesministers Backhaus (SPD), ein Gutachten das zuständigen Forstamtes (2018) torpediert und der Minister hat der Rodung zugestimmt. Makaber, weil von diesem Landesminister verfügt wurde, wegen dem „Klimaschutz“ mehr aufzuforsten. Angeblich würden die gerodeten Flächen als „Ersatz“ an anderer Stelle aufgeforstet und gemehrt, was aber so nicht stimmt. Die Regelung bei dieser Rodung wird über sogenannte Waldkontopunkte abgewickelt. Hier über die Waldflächen, die die Stadt Stralsund auf der Insel Ummanz besitz. Es ist so gesehen ein „Freikauf“ für den Investor, er muss nicht einen Baum neu pflanzen. Leider hat auch die Stadtvertretung in Mehrheit gegen den Erhalt des Waldes gestimmt. Nun soll noch im März, vor Beginn des Brutgeschäftes, die Rodung beginnen, obwohl laut Landesrecht die Zeit März bis September tabu ist. Es besteht Handlungsbedarf, die Jugend ist dafür! Ein neuer „Danni“ als „Andi“?

    Bei den Gesprächen mit den Schülern stellte ich fest, dass die Kommunikation innerhalb der Schüler- und Lehrerschaft der verschiedenen Schulen leider immer noch nicht funktioniert. Sie organisieren sich lieber selber und wollen die Lehrer und Eltern nicht involvieren. Für mich steht daher negativ im Raum, dass fast alle Schüler nur aus dem städtische Gymnasium stammten. Was nicht Sinn der FFF-Bewegung sein kann, wenn man wirklich etwas bewirken will. Meine Kritik wurde angenommen. Ich konnte mittels Flyer und Gespräch die Umweltgewerkschaft vorstellen. Auch das Buch „Katastrophenalarm“ wurde beworben.

    IMG 5991 FFF Stralsund

     S. Hawer/ Stralsund, eigenes Foto

  • Friedensdemo HH 03.10.2023

    03.10.2023 HH Friedensdemo  HH 03.10.23

    (Foto links HH-Friedensforum, 03.10.2023 HH, rechts privat, Abschlusskundgebung))

    Herr Möller von den Naturfreunden beschrieb es in seiner Rede so, dass der Umweltkampf auch dort beginnt, wo man Seite an Seite mit anderen Friedensaktivisten steht. Denn Kriege und all seine vorbereitenden Manöver, die Aufrüstung, sind die "Klimakiller" schlechthin. Verschlingen Ressourcen an Rohstoffen, Arbeitsleistung und finanzielle Mittel, vergiften Natur und Umwelt, Zerstören und am Ende nehmen sie den Menschen das Leben in vielfacher Weise. Gewinnen tun meist die, die die Kriege entfesseln.

    500 Menschen, ca., kamen bei anfangs strömenden Regen und einem Wind, der die Fahnen lustig flattern lies, nach Hamburg.

    500, von denen überörtliche Presse keine Notiz nahm, aber sehr wohl von den 1000en, die angeblich die Einheitsfeier bei Bier und Bratwurst an der Alster genossen.

    Von Altona bis runter zum Fischmarkt ging der Demonstrationszug. Vor allem "Hoch die internationale Solidarität!" war ein gemeinsam lautstark getragener Slogan, der viele Zuschauer an die Fenster ihrer Wohnung lockte.

    Auf dem Fischmarkt gab es eine flammende Rede zu den aktuellen Kriegsgebieten, zu den noch immer schwelenden "Nachfeuern älterer Kriegsherde", auch in Europa, vor allem Kroatien/ Serbien/ Bosnien Herzegowina, der LINKEn Bundestagspolitikerin Zaklin Nastic. Leider richtete sie am Ende auch nur ihren Appell an die Regierung, ihrer Verantwortung gerecht zu werden, statt die Menschen, uns, aufzurütteln, aufzurufen zur vielfacher Unterstützung, zur Mobilisierung, zu Demonstrationen, zur Solidarität.

    Doch unterwegs die zahlreichen Gespräche waren sehr lohnend, wenn auch ohne Gewinn eines neuen Mitgliedes.

    Am 25.11.23 findet in Berlin die bundesweite Friedensdemonstration in Berlin statt. Macht euch kundig, wer kann nehme dran teil!

    Nochmals mit Herrn Möller: Friedens- und Umweltbewegung gehören zusammen!

    Suse (Stralsund)

     

  • Gleichstromübertragung als möglicher Beitrag zum Klimaschutz

    Öffentliche Veranstaltung am Mittwoch, 10.5.2017, 19 Uhr, TU-Chemnitz, Reichenhainer Straße 90, Neues Hörsaalgebäude, Raum 2/N113

    Bundesweit entwickelt sich zunehmender Widerstand gegen den Bau technologisch veralteter
    Stromtrassen wie die Drehstrom-Freileitungen im Thüringer Wald. Eine umweltschonende
    Alternative bietet die Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ). Die CO2–arme
    Technologie HGÜ kann einen wichtigen Beitrag zur Rettung des Weltklimas leisten.
    Wichtig ist die Methode Lebenszyklusanalyse, womit die CO2-Äquivalent-Emissionen (CO2eq) von
    Technologien bilanziert und verglichen werden können. Die Analyse umfasst dabei sowohl
    Herstellung, Betrieb als auch das Recycling des Systems. Somit kann ein ganzheitlicher
    ökologischer Vergleich der Technologien durchgeführt werden. Es ergibt sich, durch die niedrigen
    Übertragungsverluste, ein Vorteil für die HGÜ in der Gesamtbilanz. Es ist auch abhängig von der
    Leitungslänge
    Der oft behauptete enorme Material- und Energie-Aufwand für eine Erdverkabelung kann nicht
    nachvollzogen werden. Erdkabel können mittels Kabelpflug verlegt und in Bodenersatz
    eingebettet werden. Die Fläche bleibt damit für die Landwirtschaft nutzbar.
    Manche Umweltverbände wenden sich gegen jeden Ausbau der Leitungen und fordern
    regionalen Ausbau erneuerbarer Quellen wie Wind und Solar. Der regionale Ausbau ist wichtig
    und erste Priorität. Aber es ist unrealistisch, eine Stadt wie München mit industriellen
    Großbetrieben nur regional zu versorgen, wenn man davon ausgeht, dass für den Klimaschutz
    100 % der elektrischen Energie regenerativ erzeugt werden muss.
    Mit HGÜ können günstige Standorte für regenerative Energie mit hohen Erträgen einbezogen
    werden: im Süden Europas die Sonnenenergie, im Norden die Wasserkraft. Es wird auch die
    Energieeinsparung durch ein europäisches Gleichstromnetz, basierend auf dem Greenpeace
    POWE[R] 2030 Szenario, betrachtet. Bei der Veranstaltung wird einleitend Prof. Dr.-Ing. Lutz
    Professur Leistungselektronik über Aspekte der elektromagnetischen Felder von Drehstrom und
    Gleichstrom sprechen. Im Hauptteil wird ein Masterstudent die Lebenszyklusanalyse vorstellen.
    Die Veranstaltung wird unterstützt vom Umweltzentrum der Stadt Chemnitz sowie von der
    Ortsgruppe Chemnitz der Umweltgewerkschaft. Der Eintritt ist frei.

     

  • Halbjahresprogramm 2/2018 Ortsgruppe Hamburg

    Programm 2018/2 Seiten1, 4

    Museumsbesuch mit Führung „2 Millionen Jahre Migration“

    „Zwei Millionen Jahre Migration ist der Titel der Sonderausstellung, die das Archäologische Museum Hamburg vom 13. April bis 2. September 2018 zeigt. Die Ausstellung verdeutlicht mit einem Blick in unsere früheste menschliche Entwicklungsgeschichte, dass Mobilität und Migration selbstverständliche Bestandteile des Menschseins und kein modernes Phänomen sind. Die Spurensuche im Museum führt dabei von den Wurzeln des Menschen in Afrika über Asien bis nach Europa. Wie begann die Reise des Menschen, welche Ursachen, Mechanismen und Auswirkungen stehen hinter dem Phänomen der Migration? Die Schau lädt dazu ein, diese Fragen zu ergründen.“ – So schreibt das Museum selbst über die Ausstellung. Sie stellen das auch in den Kontext der heutigen Migrationsbewegungen von Afrika und Westasien nach Europa. Diese werden heute zunehmend auch von lokalen Umweltkatastrophen verursacht. Wir wollen uns die Ausstellung mit einer Führung ansehen.

    Sonntag 02.09.2018, 14:30 Uhr vor dem Museum, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg-Harburg. Anmeldung bis 29.08.2018 bei der Kontaktadresse. Die Führung beginnt um 15:00 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

    Selbstbau von Feinstaubmessgeräten

    Im Oktober 2018, vermutlich einem Sonntag, treffen wir uns gemeinsam mit Hamburger Pfadfindern zum angeleiteten Selbstbau von Feinstaubmessgeräten in der Mokrystraße 1-3, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

    Damit kann man – trotz der im Vergleich zu den Geräten der offiziellen Luftmessnetze niedrigeren Qualität der Messergebnisse – diese Problematik unabhängig von den diesen Luftmessnetzen dokumentieren. Die Geräte beruhen auf einem Plan des OK Lab Stuttgart, und senden ihre Messwerte über WLAN zu deren Server von wo sie – wie die von vielen Stationen anderer Freiwilliger – über das Internet abgerufen werden können. Mit etwas mehr Aufwand und eigener Entwicklung kann man auch ein mobiles Gerät bauen, welches seine Werte vor Ort anzeigt und auf eine Speicherkarte schreibt.

    Demonstration zum internationalen Umweltkampftag

    Am Samstag, 08.12.2018 fährt eine Delegation der Umweltgewerkschaft nach Katowice/Polen, wo vom 3. bis 14. Dezember 2018 die 24 Weltklimakonferenz (COP 24) stattfindet. Dort demonstrieren wir für den Schutz des Weltklimas und gegen die dort tagenden Regierungen, Konzerne und Banken, die den Klimaschutz und die Umstellung auf erneuerbare Energien sogar noch zurückfahren.

    Auch in Hamburg werden wir uns mit einer Kundgebung an den weltweiten Aktivitäten zum internationalen Umweltkampftag am 8. Dezember 2018 beteiligen.

    Überblick 2. Halbjahr 2018

    Freitag, 06.07.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Ergebnis Mitgliederbefragung, Halbjahresplanung
    Samstag, 07.07.2018 Demo gegen das Polizeigesetz in NRW, 13:00 Uhr, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, Düsseldorf
    Freitag, 03.08.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Die Problematik des Gasbohrens
    Samstag, 18.08.2018 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in der Großen Bergstraße
    Samstag, 01.09.2018 Beteiligung am Antikriegstag in Hamburg, 14:30 Uhr, Kriegsklotz, Dammtordamm, 20354 Hamburg
    Sonntag, 02.09.2018 Museumsbesuch „2 Millionen Jahre Migration“, 14:30 Uhr, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg-Harburg
    Freitag, 07.09.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Verschärfte Unterdrückung durch Polizeigesetze
    Samstag, 08.09.2018 Teilnahme an der Demonstration in Hannover gegen das neue Polizeigesetz in Niedersachsen,
    Auftakt 13:00 Uhr, Platz vor dem Hauptbahnhof Hannover
    Freitag, 05.10.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Luftschadstoffe
    Oktober 2018, Termin
    steht noch nicht fest
    Treffen zusammen mit Hamburger Pfadfindern zum angeleiteten Selbstbau von Feinstaubmessgeräten,
    Mokrystr. 1-3, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg
    Samstag, 27.10.2018 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in der Großen Bergstraße
    Freitag, 02.11.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Entwicklung einer globalen Klimakatastrophe
    Freitag, 07.12.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Bedeutung des Internationalen Umweltkampftags
    Samstag, 08.12.2018 Protest zum Weltklimagipfel in Katowice, Polen und internationaler Umweltkampftag auch in Hamburg
    Freitag, 14.12.2018 Jahresabschlussfeier 19:00 Uhr im FLAKS gemeinsam mit anderen Organisationen und mit leckerem Essen
  • Internationaler Umweltaktionstag Berlin - Bündnis Zukunftskraftwerk Moabit

    anlässlich des Internationalen Umweltaktionstags am 09.12.2023 initiierte die Ortgruppe der Umweltgewerkschaft in Moabit das Bündnis Zukunftskraftwerk Moabit. Das Bündnis, an dem sich verschiedene Gruppierungen und Enzelnpersonen beteiligten rief auf gegen die Verbrennung von Kohle, Holz, Gas und Öl im Vattenfall-Kraftwerk Moabit. Anwohnende und Mitglieder aus verschiedenen Gruppierungen - insgesamt rund 30 Menschen - folgten dem Aufruf des Bündnisses zur Kundgebung mit anschlißender Demo durch den Kiez zum Kraftwerk, wo die Veranstaltung mit einer Abschlusskundgebung endete. Eine kleine fröhliche ernsthafte aber sehr positive Veranstaltung. Dabei lag der Schwerpunkt nicht auf dem Protest gegen das festhalten an der Verbrennung und der Klimakatastrophe sondern darauf, dass wir auch um die möglichen Lösungen hier in Moabit, aber auch im internationalen Zusammenhang ringen müssen. Natürlich nicht ohne die Frage der Verantwortung und der Hintergründe für den aktuellen Zustand und für die bestenfalls halbherzige Umsetzung wirklich erneuerbarer Energieversorgung. Entsprechend wurde als Name des Bündsnisses "Zukunftskraftwerk Moabit" und als zentrale Forderung neben dem Stopp der Holzverbrennung "Arbeitsplätze für 100% Ereneuerbare Energien" gewählt.

    Die Arbeit im Bündnis wird Anfang nächsten Jahres aufgegriffen. Termine werden hier zeitnah bekanntgegeben.

    Umweltaktionstag2023 Berlin 02

     Umweltaktionstag2023 Berlin 01

  • LLL Berlin 14.01.2024, RG Mecklenburg-Vorpommern

    14.01.2024 Berlin LLLMit der Umweltgewerkschaft bei der LLL
    am 14.01.2024 in Berlin (Foto privat)

    Moin! Die Mitglieder Umweltgewerkschaft haben erkannt, dass ein Umweltkampf der Massen gebunden ist an die gesellschaftlichen Verhältnisse, in der er stattfindet.

    Wollen wir ein Leben in Einheit von Mensch und Natur, bedarf es einer von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Gesellschaft, ohne den Raubbau an der Natur.

    Da der Kapitalismus mit seinen Krisen, seinen Kriegen, in seinem Streben nach immer mehr Profit, uns diese Rahmenbedingungen nicht geben kann, bedarf es also auch für den Umweltkampf den Schulterschluss mit den Arbeitern und Bauern, der Frauen-, Jugend- und Flüchtlingsbewegung.

    Der Umweltkampf bedarf eines gesellschaftsverändernden Charakters. Deshalb waren wir, die Regionalgruppe MV, mit auf der Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Gedenkdemonstration!

    Wir bewarben zusammen mit Mitgliedern anderer Ortsgruppen erfolgreich die Unterstützung und Durchführung der Strategiekonferenz Ende April 2024.

    i.A. Suse/ Stralsund

     

  • Lubmin 14.01.2023

    Lubmin 20230114

    LNG-Verarbeitungsschiff "Neptune" im Hafen von Lubmin/ MV (Foto privat)

    14.01.2023 Lubmin:

    LNG-Terminal-Einweihung durch die Bundes- und Landesregierung?

     

    Warum das Fragezeichen?

    Die gegen das LNG-Terminal Protestierenden bekamen von den Regierungs- und Monopolvertretern niemanden zu sehen.

    Busse ohne Insassen fuhren auf und ab, schwarze Limousinen mit Berliner und Leipziger Kennzeichen. Mannschaftswagen der Polizei und Presse vom NDR und dpa waren vor Ort. Irgendwann schwebte der Hubschrauber der Bundespolizei ein und landete außer Sicht am Hafenkanal.

    Zwei unterschiedliche Kundgebungen waren angemeldet. Inhaltlich und räumlich weit voneinander getrennt.

    An einem der Industrietore an der Hafenzufahrt prorussische und AfD-freundliche Demonstranten, an der Straße zum ehemaligen AKW Lubmin ca. 60 betroffene Anwohner aus den umliegenden Dörfern und Gemeinden, Extinction Rebellion, Letzte Generation, MLPD, unorganisierte Menschen, NABU, BI „Lebenswertes Rügen“ und die Umweltgewerkschaft.

    Die Dorfvertreter waren sehr erfreut, dass sie augenscheinlich nicht alleine Protest üben müssen.

    Unsere Befürchtung, dass es alleine um den Schiffsbetriebslärm und die Dieselabgase des im Hafen von Lubmin festgemachten Verarbeitungsschiffes „Neptune“ geht, wurde nicht bestätigt.

    In den geführten Gesprächen ging auch um Solidarität zu Lützerath, um Erneuerbare Energien statt LNG-, Atom- oder Kohleverstromung. Es ging um die Umweltzerstörung durch den Betrieb des Terminals an sich, dem Tankershuttelverkehr, dem Bau der weiteren Pipeline hinaus zum geplanten Terminal vor Rügen, der Verschärfung des gesetzlichen Rahmens zur Profitmaximierung für die Monopole und auch um die Kriminalisierung der Umweltbewegung.

    Flyer zu den oben angesprochenen Themen wurden ausgetauscht, ebenso bestehende Kontakte bestätigt.

    Dies wird wohl nicht das letzte Mal sein, dass man sich trifft, so das Fazit der Teilnehmer.

    Gut so!

    Über die Demonstration der prorussischen Proteste, für Nordstream 2, kann ich nicht berichten.

    Suse/ Stralsund

  • Mahnwache zur Kriegsgefahr

    05.02.2022 Stralsundprivat, UG, DKP, LINKE, Frauentreff Sundine, Stralsund

    Das Friedensbündnis Stralsund hält seit einer Woche Mahnwache am Ehrenmal der gefallenen Sowjetsoldaten bei der Befreiung der Stadt Stralsund. Uns einen verschiedene politische Hintergründe, so ist dann die Losung auf dem Banner noch etwas sehr pazifistisch angehaucht, wenn es auch wichtige Forderungen sind. Die NATO, als aggressives imperialistisches Militärbündnis zu betiteln, hat etwas Überzeugungsarbeit notwendig gemacht, doch nun ist es bereits seit 2020, dem Beginn der DEFENDER-Großmanöver in Europa, fester Bestandteil unserer Aktionen. Zur Position zu Russland, gibt es durch die verschiedenen Berührungspunkte mit der ehemaligen Sowjetunion und der Weiterführung dieser Kontakte daraus bis ins heutige Russland, immer wieder kontroverse Diskussionen. Doch die Einigkeit des imperialistischen Wesens der Gesellschaftsstrukturen und damit verbundene Kriegsgefahr unter den imperialistischen Mächten besteht mittlerweile. Im Sinne der Mitgliedschaft im Internationalistischem Bündnis, vertrete ich die Umweltgewerkschaft im Friedensbündnis Stralsund als Teil der antifaschistischen Einheitsfront, die es gilt aufzubauen. Ein schwerer Weg, da die "Weltrevolution" an sich noch vielfach abgelehnt wird. Doch die Frage, wie diese zu erreichen sei, wenn ich meine, sie sei als Einzige in der Lage das Gesellschaftssystem des Kapitals zu beseitigen hin zum Sozialismus, kann ich beantworten: Lernen, Lernen, nochmals lernen (W.I.Lenin) und beständige Aufklärung über das System, unsere Stellung darin, Ursachen und Wirkungen der Krisenhaftigkeit des Kapitalismus usw. 

    Suse/ Stralsund

  • MeckPom: Dezember-Subbotnik 2019

    In der Mecklenburgischen Seenplatte, nahe der Stadt Malchow, liegt die kleine Insel Werder im Plauer See. Im tageszeitlichen Wechsel hallen die schilfbewachsenen Ufer wider vom stimmgewaltigen Konzert der Kraniche, Gänse und Schwäne. Reh und Wildschwein sind in seinen Wäldern zu Hause. Eichhörnchen springen von Baum zu Baum, Vögel in aller Vielfalt entfalten sich und Maulwürfe buddeln sich durch die Wiesen. In dieser Atmosphäre steht das Kleinod „Ferienpark Plauer See“. Hier kann man preiswert Urlaub machen, Kuren, Seminare besuchen, feiern und die Aktivitäten rund um die Insel genießen. Meine erste Begegnung mit dem Objekt und seinen Betreibern war anlässlich eines Subbotniks. Das ist nun fünf Jahre her und auch im Dezember des letzten Jahres, war es wieder ein Subbotnik, der mich an diesen Ort führte.

    Umgestaltung der Außenanlage

    Der Begriff „Subbotnik“, angelehnt an dem russischen Wort für Sonnabend, Subbota, wurde erstmals geprägt von W.I.Lenin. Nach dem 1.Weltkrieg und dem Kampf gegen die Weißgardistischen Banden, lag die junge Sowjetunion wirtschaftlich am Boden. 1919 wurde beschlossen, auf Freiwilligenbasis beim Bau der Eisenbahnstrecke Moskau- Kasan, einen Sonnabend ohne Lohnzahlung zu arbeiten. Spontan begannen einige Arbeiter bereits im April 1919, diesen Beschluss umzusetzen und die Bewegung griff über auf das gesamte Land. W.I.Lenin erwähnte diese Leistung in seinem Artikel: „Die große Initiative“. Der erste offizielle landesweite Subbotnik, fand dann am 01.Mai 1920 statt.

    Nach dem 2.Weltkrieg wurde der Subbotnik zum Wiederaufbau des Landes auch im Osten Deutschlands übernommen. Im Laufe der Zeit wandelte sich der Charakter und der Inhalt dieses freiwilligen Arbeitseinsatzes. So stellte ich dann mit Freude fest, dass bei den Subbotnik-Einsätzen im „Ferienpark Plauer See“, der ursprüngliche Gedanke des Subbotniks gelebt wurde.

    Blick in die alte und neue Dienstwohnung

    Die drei arbeitsintensiven Tage brachten uns physisch und manchmal auch psychisch an die Grenzen. Wir lernten sie teils zu akzeptieren oder zu überwinden. Gegenseitig spornten wir uns an, schöpften Kraft aus der Anstrengung der Mitstreiter. Namen von Arbeitern, wie Adolf Hennecke, der 1948 in einer Sonderschicht Hochleistung im Bergbau erbrachte und die Hennecke-Aktivistenbewegung in der DDR einleitete, kamen mir in den Sinn. Ich werde trotz all der Mühe auch weiterhin versuchen, an den nachfolgenden Subbotniks teilzunehmen, Egal ob für die Arbeiten in der Dienstwohnung oder an Haus und Gehöft des Ferienparks. Gemeinsam arbeiten, gemeinsam lernen. Im Sinne der revolutionären Arbeiterbewegung. Auch eine Form des Klassenkampfes.

    Suse/ Stralsund

     

     

  • Naturschutztag Rostock -Ehrung des Ehrenamtes

    Ehrung ehrenamtlicher Naturschützer in Rostock

    Am 13.April 2019 erfolgte in der UNI-Aula Rostock die Ehrung von ehrenamtlichen Naturschützern durch das Landesministerium. Herr Schreiber entrichtete dessen Grußwort und betonte, dass ohne das Ehrenamt, auch im Naturschutz, viele Dinge weit aus mehr im Argen liegen würden, als es jetzt schon sei. Er ermutigte die ehrenamtlichen Mitstreiter, ihre Forderungen nach mehr finanziellen Mitteln und Ausgleichzahlungen an das entsprechende Ministerium zu stellen (dabei war er doch bereits hier vor Ort!) Dann betonte er, die Jugend für die einzelnen Projekte zu gewinnen. Seine Erfahrung sei, dass eine frühzeitliche Heranführung an das Thema Naturschutz, die Jugend bzw. jungen Erwachsenen nach der Lehre oder Studium auch meistens wieder aktiv zurück zu diesem bringe. Leider sprach er nicht von der Notwenigkeit eines länderübergreifenden Umwelt- und Naturschutzes. Er bat um Verständnis für die Zwänge, die den Ministeriumsmitarbeitern, trotz ihres Wollens, durch die Regierungspolitik auferlegt sind.
    Interessanter waren dann die Vorstellungen der diesjährigen Geehrten durch deren Wegbegleiter. Hier trat deutlich zu Tage, dass diese, wie viele andere auch, ihr gesamtes Lebenswerk in den Naturschutz einzelner Projekte gesteckt haben und unermüdlich um deren Erhalt kämpfen. Unterstützend dazu wurde eine NDR-Dokumentation "Naturnah" gezeigt, über den Lebensraum Greifswalder Bodden und ein Kurzfilm von jugendlichen Teilnehmern des Darßer Naturfilmfestivals "Vier Seiten des Darß".
    Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch zwei Musikerinnen der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
    Durch die Veranstalter war die Möglichkeit gegeben, die eigenen Organisation mit Bild und Schrift vorzustellen. Dieses nutzen wir auch. Danke an die Rostocker Gewerkschaftsmitglieder! So führten wir viele Gespräche, informierten uns auch bei den anderen Organisationen über deren Wirken und Projekte und konnten die Umweltgewerkschaft bekannt machen. Auch hier wieder die Feststellung, die Basis der verschiedenen Organisationen sieht die Hauptursache der Umwelt- und Naturschutzprobleme in der Profitgier der Wirtschaft und die Hörigkeit des Staates diesen gegenüber. Jedoch fiele es schwer, politisch sich entsprechend einzubringen, weil sie eben bereits vielseitig in ihre Projekte eingebunden sind. Dennoch lehnen sie eine Zusammenarbeit grundsätzlich nicht ab. Wir tauschten entsprechend Informationsmaterial und Kontaktadressen.
    Persönlich empfehle ich "Entdeckung auf alten Landwegen im Naturpark Sternberger Seenlandschaft" von Frau Gudrun Schützler, eine der diesjährigen Geehrten des Naturschutztages.

    DSC09204 Herr Kiesewetter

    Herr Kiesewetter, Parchim/ Crivitz, u.a. entdeckte er eine neue Brombeerenart, die nach ihm benannt wurde.


    Suse, Stralsund

  • Ostermarsch Saßnitz

    Ostermarsch in Saßnitz

    Am 05.04.2021 trafen sich die Friedensaktivisten der Insel Rügen und Stralsunds traditionell an der Strandpromenade in Saßnitz. Einführend sprach Frau Breitenfeldt kämpferische Worte zur derzeitigen Situation des drohenden Krieges in der Ukraine, der Friedensbewegung in der BRD, den Kampf um den Umweltschutz, vor allem hinsichtlich Schäden durch Kriege. Corona-Auflagengerecht ging der Marsch dieses Jahr durch die Altstadt  Saßnitz, wo 2008/2009 Schüler die Geschichten hinter den Stolpersteinen recherchierten. Umwelt ist nicht nur Baum und Strauch und Fisch und Vogel, Reh und Frosch. Es geht bis in die Familien, auf Arbeit, in die Schulen. Alles was Einfluss auf unser Leben nimmt ist Umwelt! Dazu gehört Geschichte, Geschichte wider dem Vergessen der Opfer des Hitlerfaschismus!

    Saßnitz Foto Zuzanne de Mare, Saßnitz, Familie Schimmelpfennig und Freunde

    Stralsund lädt ein zum 16.04.2021, Geburtstag Ernst Thälmann!

  • Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern bei der "Wir haben es satt"-Demo in Berlin

    Wir haben es satt 2024 20.01.2024 Berlin, privat

    Moin! Das tat mir unendlich gut! Eine bunte Vielfalt von Umweltbewegungen bis hin zu Bauernschaft. Viele Jugendliche, junge Erwachsene. Vor allem Jungbauern mit der klaren Forderung nach einer Agrarwende, dem Nichteinsatz von genmanipulierten Saatgut, Saatgut wieder in Bauernhand für regionale und internationale Artenvielfalt. Tierwohl, gesunde Lebensmittel und vieles mehr. Eine klare Abgrenzung nach rechts, anders als in Stralsund vor einer Woche. Und eine klare Ablehnung der Machenschaften der Agrargroßindustrie.

    Mir persönlich fehlte noch der Schulterschluss mit den Arbeitern. Und es war erneut ein Appell an die Regierung, noch immer spricht eine Art "Vertrauen" in die Regierung aus diesem. Doch die Umweltbewegung hat an Selbstvertrauen gewonnen. Das macht Mut!

    Suse/ Stralsund

  • Regionalgruppe MV zum Antikriegstag 1.09.2019

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    (Teilnehmer am Weltfriedenstag aus der Partei Die Linke, der UG RG MV und Bürgern Stralsunds am Johanneskloster, an der dortigen Pieta zur Mahnung an Tod und Leid durch Kriege, mit Blumenniederlegung an der Gedenkstele der jüdischen Opfer des II Weltkrieges)

    Erinnerung an den Beginn des II. Weltkrieges 1939 in Stralsund

    Am 01.September 1939 wurde durch das faschistische Deutschland mit mehreren militärischen Aktionen an der polnischen Grenze der II. Weltkrieg begonnen und gipfelte in den beiden Atombombenabwürfen über Japan durch die USA. Am Ende steht noch heute unermessliches menschliches Leid und nachwirkender ökologischer Schaden. Und wieder rühren die Monopole ihre Kriegstrommeln zum weltweiten Schlagabtausch. Es geht um Macht und Profite, der „Neuaufteilung“ der Welt. Unabsehbar, aber erahnbar, wird die Konsequenz dann für die Menschheit sein. Der 01.September wurde zum Weltfriedenstag ausgerufen. Trotz Stralsunds Beitritts in die Vereinigung „Bürgermeister für den Frieden“, erschien erneut kein Vertreter der Stadt Stralsund zu unserem Treffen des Gedenkens, erfolgte kein Abdruck des Aufrufes zu diesem Treffen in den regionalen Medienträgern.

    Wie ernst ist es den Menschen mit dem Frieden?

    Suse Hawer

    Regionalgruppe MV und

    Bündnis für den Frieden Stralsund

  • Regionalgruppe MV: Tour de Nature

    Moin!

    Am 03.08.2019 traf die Tour de Natur von Hamburg entlang der Ostseeküste endlich in Stralsund ein. Ich konnte Gleichgesinnte aus der Partei der Grünen und Bürger Stralsunds gewinnen, die Radlergruppe in Stralsund zu begrüßen. Danken möchte ich meinen Mitstreitern aus Hamburg, Lübeck und Malchow, die mich unterstützten. Wir hatten bis zum nachmittäglichen Eintreffen der knapp 115 Radler noch etwas Zeit und ich zeigte ihnen meine Heimatstadt. Wichtig war mir auch das Vorstellen unserer Ernst-Thälmann-Gedenkstätte. Als die Radgruppe dann erschöpft, aber gutgelaunt den Alten Markt in Stralsund erreichten, wurden sie aufs herzlichste empfangen. Mit einem kleinem Theaterstück, Liedern und Reden am freien Mikrophon, gaben sie ihr Ziel der Aktion kund, warben für einen gemeinsamen Kampf zum Schutz der Umwelt, regional übergreifend. Wir nutzten ebenfalls die Möglichkeit, unsere Gewerkschaft vorzustellen, konnten örtlich neue Kontakte für einen zukünftige Zusammenarbeit schaffen und wurden geladen, gemeinsam eine Vernetzung zu organisieren, die FFF-Bewegung in Stralsund wirksam zu unterstützen. Diese Vernetzung ist bereits soweit gediegen, dass ich gebeten wurde, zum Thema Munition im Meer einen Redebeitrag zu leisten, wenn ab 20.09.2019 einen Woche lang das Umweltthema weltweit mehr auf der Tagesordnung steht. Eine gute Grundlage für eine weiterführende Zusammenarbeit.

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    (breite Themenvielfalt der Teilnehmer der Tour de Nature, von Atomkraft-Nein Danke!- bis zu neuen Verkehrskonzepten)

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    (Danke nach Malchow und Hamburg und Lübeck!)

  • RG MV, Spendensammlung für Tierheim in Niedersachsen

    Spenden 31.01.2024aus der Spendenbox, 31.01.2024 Stralsund (privat)

    Moin! Der neue Stand in der Spendenaktion zu Gunsten der Außenanlagen des Tierheim Rothenburg/ Wümme, welche durch das Winter-Hochwasser in Niedersachsen stark geschädigt wurde, beträgt nun 260, 95 Euro und einer Ente aus der Spendenaktion des Lion-Club, der Entenregatta im Bürgergarten 2023.

    In der heutige zwei-stündigen Sammlung in den Geschäften der Stralsunder Innenstadt gaben Ladenbesitzer und Mitarbeiter (privat) 193,95 Euro zu Gunsten des Tierheimes. Möglich, dass an das Tierheim direkt noch weitere Spenden aus Stralsund eingehen, da vor allem bei jüngeren Leuten Kartenzahlungen die Regel sind, somit kein Bargeld zur Verfügung stand. Doch das Interesse an der Aktion war groß.

    So danke ich auch auf diesem Wege nochmal allen teilnehmenden Spendern und für manch ein anregendes Gespräch am Rande.

    Suse/ Stralsund

  • Rostock/MeckPom: Dezember-Subbotnik 2022 von UG unterstützt

    Dezember-Subbotnik 2022 in Alt Schwerin von Umweltgewerkschaft unterstützt

     

    Der Ferienpark „Plauer See“ in Alt Schwerin auf der Insel Werder und die Marxistisch Leninistische Partei Deutschland (MLPD) luden zum Dezember-Subbotnik ein. 16 Mitstreiter, darunter auch einige UG-Mitglieder und das Hauspersonal erledigten geplante Arbeiten, die nicht unbedingt des Handwerks bedurften. Wie Streichen von Unterkünften und Fluren, Weihnachtsschmuck im Haus anbringen, Kellerräume entrümpeln, Verschraubungen der Bestuhlung im Festsaal prüfen und die Stühle dann reinigen, defekte Außenbeleuchtung reparieren, kleinere Reparaturen im Hausbereich, Planung der Subbotnikaufgaben für 2023, Spinnenweben entfernen, Gartenmöbel ins Haus verlagern und anderes. Dazu wurden wir teilweise vom Hauspersonal angeleitet und die zwei Arbeitstage kulinarisch verwöhnt. Der Subbotnik wurde am Samstag von der Hausleitung eröffnet und dann ging es sofort zur Arbeitsverteilung. Jeder nach seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten, ist das Grundmotto. Auch die Spüldienste in der Hausküche wurden in Freiwilligkeit festgelegt. Nach einem erfolgreichen ersten Arbeitstag, saßen wir gemütlich beisammen. Die geschichtliche Erklärung zur Entstehung der heutigen Weihnacht ließ uns staunen und lebhaft diskutieren. Dann erfolgte ein gemeinsames Ratespiel und der Abend klang mit einer regen Diskussion zu verschieden aktuellen Geschehnissen aus. Fazit für mich: Höre deinem Gesprächspartner zu, analysiere seine Aussage auf Grundlage deines Klassenstandpunktes und antworte ihm mit Respekt und sei dir selber treu.

    Am Sonntag ging es nach dem Frühstück fleißig weiter. Restarbeiten wurden erledigt, alles Werkzeug gereinigt, ebenso die Arbeitsplätze. Die Unterkünfte wurden besenrein zurück an die Hausleitung übergeben, so dass zum Mittag alle nochmals gemeinsam zusammenkamen. Nach dem leckeren Mittagessen erfolgte die Auswertung des Subbotniks. Lob und Kritik wurden genauestens registriert. Jeder konnte sich auch hierbei einbringen und damit konstruktiv zurkünftige Subbotniks gestalten, denn die Termine für 2023 stehen fest.

    Die Einladung dazu geht zeitnah an Freunde des Ferienparks, an Unterstützer und Parteimitglieder, wurde uns versichert.

    Für mich als Umweltgewerkschaftsmitglied, ist die Teilnahme an diesen Subbotniks eine Möglichkeit, dem Ferienpark etwas Materielles zurückzugeben, damit das Konzept des Parks für bezahlbaren Urlaub, Seminare, Gruppenveranstaltungen und ähnliches weiterhin umgesetzt werden kann. Die Gespräche zur politischen Entwicklung festigen mein persönliches Vertrauen in die Zusammenarbeit mit allen Teilnehmenden. Macht mit!

    beispielhafte Fotos, privat, links: Flure Streichen, mittig: Solarpaneele vom Schnee reinigen, rechts: Bestuhlungsverschraubung prüfen und Stühle reinigen

    Suse/ Stralsund

    008 Flurwände streichen012 Reinigung der Solarmodule vom Schnee006 Stühle Verschraubung und Reinigung

     

     

  • Schülerdemonstration Stralsund 22.02.2019

    Was für ein ermutigendes Bild bot sich mir heute auf dem Alten Markt in Stralsund. 250 bis 300 Schüler mit ihren selbst gefertigten Plakaten und Transparenten nahmen an "Friday for future" teil. Livemusik und vom DJ, Slam-Poesie und kämpferische Rede gaben den Rahmen der Demonstration. Vom Alten Markt, über die Hafeninsel, durch die Altstadt zurück zum Rathaus ging der Zug und am Ende versprachen die Teilnehmer für den 15,03.2019 erneut zusammen zu kommen und noch mehr Schüler zu mobilisieren.

    Im Anschluss warteten noch einige Schüler und Eltern auf die Ankunft von Frau Merkel. Deren Aussage, die Zukunft der Kinder wird ihnen nicht genommen, denn zum Beispiel der Kohleausstiegsvertrag sei doch schon ein großer Erfolg, wurde differenziert aufgenommen.

    Ich persönlich freue mich auf den 15.03.2019, dem weltweiten Schülerstreiktag.

     

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  • So war's beim Rebellischen Musikfestival in Gelsenkirchen!

    Gelsenkirchen, Rebellisches Musikfestival, 27./28.08.2021

     

    Wie soll man etwas beschreiben, was man so zuvor noch nie erlebt hat?

    Um die berühmten sechs Ecken herum, hatte ich die Möglichkeit, das vielbeworbene Event zu besuchen. Nicht nur einfach so, sondern als Teil davon, am Stand der Umweltgewerkschaft, im Festival-Point: Rebellion der Powerfrauen, Umweltkämpfern, Antifaschisten.

    Im Niehausener Revierpark-Gelsenkirchen, alles Bergbaugebiet dort, deshalb „Reviere“, begann am Morgen des 27.08. der gemeinsame Aufbau etwas zaghaft, mit noch wenig Helfern. Doch der Bauleiter hatte den Plan im Kopf und nach und nach trudelten auch die letzten ehrenamtlichen Helfer ein. Pavillons aufstellen, Imbisswagen buchsieren auf dem schon etwas regenweichem Untergrund, Strom und Wasser anschließen, Bänke und Tische anordnen, um den Corona-Auflagen für das Festival zu entsprechen. Immer im Hintersinn, dass das Festival noch nicht hundertprozentig genehmigt war! Am Nachmittag würde das Bauamt Gelsenkirchen die Örtlichkeit inspizieren und dann erst entscheiden. Welch eine Willkür! Trotzdem war die Stimmung klasse. Regenschauer kündigten an, dass die Begehung des Platzes eine Herausforderung werden würde. Die Standorte für die Zeltplätze waren bereits abgegrenzt und füllten sich langsam.

    Als die Mitglieder der Umweltgewerkschaft eintrafen, bauten wir unseren Pavillon ebenfalls auf und richteten ihn ein. Gerry aus Berlin hatte neue Transparente geschaffen, einen Koffer voll Umweltlektüre und anderer Ausstattung mit. Seine Bilder von unserem Hochwasserhilfseinsatz in Sinzig/ Remagen/ Kripp füllten schnell die Staffelei, die Olaf aus Essen vorbereitet hatte.

    Als der Soundcheck auf der Bühne begann, war das OK der Stadt Gelsenkirchen wohl eingegangen. Zeit, für einen Bummel über das Gelände. Café Nordlicht, MLPD, Rebell und Rotfüchse, Solidarität International, drei Stände mit türkischen, italienischen, afrikanischen Speisen, Verlag Neuer Weg, Courage, Montagsdemo, Verein gegen die Monstertrassen, Internationalistisches Bündnis und noch einige mehr. Und ich sah schon Bandmitglieder von Nümmes, Gehörwäsche, Los Pueblos, Mister L... und Grup Yorum sollte auch auftreten.

    An unserem Stand fanden sich die ersten Besucher ein. Das Interesse galt vielfach dem neuen Arbeitsheft: Wie kann ein umweltverträgliches Verkehrssystem verwirklicht werden?(von Prof. Dr. Josef Lutz) und der Bilderfolge vom Hochwasserhilfseinsatz. Diskussionen um das Versagen der Behörden dort, über die Solidarität der Menschen vor Ort und deutschlandweit. Afghanistan, Verschlechterung des umweltfaktorischen Zustandes der Meere, Wie organisiere ich mich?...vielfältige Themen wurden angesprochen.

    Während des Festivals übernahmen alle Organisationen vor Ort verschiedene Aufgaben in der Security, Hilfsarbeiten beim weiteren Aufbau der Infrastruktur auf dem Platz, Hilfe beim Aufbau von Pavillons bei später erscheinenden Vereinen und denen, wo der Wind die Standfestigkeit der Aufbauten prüfte.

    Durch meine Schichten in der Standbetreuung bekam ich anfangs nicht viel mit von den Gesangsbeiträgen. Doch so manche Zeile wehte der Wind herüber: “...wollen wir ihnen wirklich die Erde überlassen?...“, “...Nichts war schon immer und nichts bleibt wie es ist....“, “ und alle Mächtigen haben sich weise hinter der scheinbaren Freiheit geduckt...“...Meine Mitstreiter haben mir versprochen, dass ich das Konzert von Grup Yorum voll erleben würde.

    Die Nacht verlief regnerisch. Der tagfolgende Wetterbericht stellte sich dann aber als völlig fehlgedeutet heraus und es gab sogar sonnige Abschnitte.

    Der 28.08.verlief für uns dann im Zeichen der Vorstellens der Umweltgewerkschaft und seiner Arbeit, Gewinnung von neuen Mitgliedern, Aktivierung bislang nur unterstützender Mitglieder zu aktiv werdenden. Wir führten Diskussionen um die Notwendigkeit des Sich-Organisierens, um den Monopolen ernsthaft entgegentreten zu können. Jochen aus Hamburg stellte den neuen kämpferischen Rundbrief der Region Nord vor, Miri leitete die Diskussionsrunde über die Kriminalisierung von Umweltaktivisten in der BRD, Dr. Bittel führte zweimalig ein offenes Impfaufklärungsgespräch und vieles mehr. Spenden für die Hochwasserhilfe wurden gesammelt.

    Fazit: rund 300 Euro aus dem Verkauf von Lektüre und Arbeitsmittel, 25 Euro Flutunterstützung, neun neue Mitglieder gewonnen, viele Interessierte, die sich Informationsmaterial mit nach Hause nahmen.

    Das Festival hatte einen Song-Kontext mit dem Thema: Gib Antikommunismus keine Chance! und neun Bands und Einzelsolisten von 18 bis 68 Jahren, nahmen daran Teil.

    Los Pueblos gewann, durch Beifallmessung des Publikums, den begehrten Preis für eine Studio-Aufnahme seines Songs. Verlierer gab es jedoch keine!

    Und dann war es endlich soweit, das Abendkonzert begann. Was für ein Feuerwerk an kritischer, rebellischer, monopol- und kapitalismusanklagender, lebensbejahender Musik. Heiße und getragene Rhythmen. Verharrend, sich wiegend oder tanzend....fast immer mitsingendes Publikum. Und kurz vor dem Auftritt Grup Yorum dann auch sieben Streifenwagen rund um das Gelände zur Auflösung des Festivals, falls die beiden auf dem Gelände befindlichen türkischstämmigen Mitarbeiter des Ordnungsamtes Gelsenkirchen feststellen sollten, dass Grup Yorum „verbotene“ Lieder singen würde. Welche Zensur! Herr Stefan Engel, einer der Schirmherren der Veranstaltung, riet den Mitarbeitern des Ordnungsamtes, sich doch die „Kassetten“ der Gruppe zu kaufen, dann könnten sie daheim oder auf Arbeit die Texte übersetzen, ohne sich auf das Festival bemühen zu müssen....Doch alles verlief ohne weitere Störung.

    Durch einen Stromausfall war es zeitlich bedingt nach hinten raus eng geworden. Als dann die Polizei darauf beharrte, die genehmigte Zeit des Festivals einzuhalten, Mitternacht, lachten die Mitglieder von Gehörwäsche nur, schnappte sich Gitarre und das Rhytmusgerät und gingen vor die Bühne hinunter ins Publikum, um dort live mit ihnen zu singen....viel leiser war das wirklich nicht und die meisten kannten ihre Lieder, was für ein gemischter geeinter Chor. Danke für dieses Erlebnis! Traut euch! Kommt selber zum nächsten Rebellischen Musikfestival 2022! Traut euch! Organisiert euch! Fünf Finger kann man brechen, doch nicht, wenn fünf Finger bilden eine Faust!

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    Suse / Stralsund 

     

  • Stralsund: Geh! Flügel! Pest!

    23.11.2019 Binz Flügeltreffen AfD

    23.November 2019 in Binz

    Buntes lautstarkes  Miteinander von rund 500 Menschen am 23.11.2019 in Binz vor dem "Arcona"-Hotel. Dort fand das "Flügeltreffen" der AfD statt, dessen rechter Grundtenor selbst für den "liberalen" Teil dieser Partei ZU Rechts ist und der AfD eher schadet als nützt (Herr Meutling, ZDF-Interview). An diesem Tag waren Herr Kalbitz und Herr Höcke als Gastredner angemeldet. Das Bündnis "Rügen für Alle" organisierte den Aktionstag, an dem ich als Vertreter unserer Regionalgruppe im Bündnis "Stralsund für Alle"  teilnam. Die Redebeiträge drehten sich zumeist um das Miteinander von Einheimischen und Flüchtlingen und um den faschistischen Charakter der AfD. Niemand jedoch erwähnte die Rechtsentwicklung der gesamten Regierungspolitik. Höhepunkt für mich war die Gedichtlesung eines mir bislang noch unbekannten Stralsunder Sozialpädagogen. Das nächste Wochenende wirft seine Schatten voraus. Freitag, den 29.11.2019, treffen wir uns mit der bewegten Jugend u.a. um 13.00 Uhr am Theater in Stralsund zum weltweiten FFF-Tag. Klima-Streik will ich es nicht nennen, denn das Klima streikt nicht, es wandelt sich!

    Lieben Gruß

    Suse aus Stralsund

  • Stralsund: UG beim IG-Metall-Pressetermin Weften anlässlich 12.Nationale Maritime Konferenz

    Stralsund braucht die Werft!

    Unter diesem Motto fand heute der Pressetermin der norddeutschen Werften statt. Die IG Metall hatte dazu aufgerufen. Die örtliche Presse erschien, sowie Vertreter der Links-Partei, der MLPD, der SPD und der Umweltgewerkschaft.

    Anlass ist die heutige 12. Nationale Maritime Konferenz in Rostock/ Warnemünde. Im Vorfeld erklärte der Bezirksleiter IG Metall Küste dazu: "Alle sind gefordert, um den Schiffbau in Deutschland zu erhalten. Der Klimaschutz ist eine Chance. Moderne, emissionsarme Technologien können für Arbeit sorgen, wenn Unternehmen und Politik die Weichen richtig stellen. Den Arbeitgebern muss klar sein: Wer Tarifverträge angreift oder Stammarbeitsplätze gegen billigere Werkverträge austauschen will, wird auf unseren Widerstand stoßen."

    Stellvertretend für die IG Metall vor Ort sprach u.a. Frank Prenzlau. Die Auszubildenden benötigen sichere Tarifverträge, es gibt Alternativen zum klassischen Schiffbau. Diese Chance für Werften und Zulieferer muss ergriffen werden. 2021 stehen weitere 5600 Arbeitsplätze auf dem Spiel. 

    Die Partei Die Linke, vertreten u.a. durch Frau Kassner und Frau Winkel, versprachen unterstützende Forderungen in den entsprechenden politischen Gremien. Die Schilderung der Situation in den Familien der Werftarbeiter erhielt Zustimmung aus den Reihen der Arbeiter. Besonders die Auszubildenden stehen vor einer ungewissen Zukunft.

    Herr Schulze, MLPD, erinnerte an die Zeit um 1990, als die gemeinsame Kampfkraft der Werftarbeiter und die Solidarität der Bewohner Stralsunds am Ende sogar einen Minister zwangen, seinen Posten zu räumen.

    Der Kampf geht weiter! Es betrifft nicht nur die Arbeiter, sondern auch deren Familien, die Zulieferer, eine ganze Region!

     

     

    10.05.2021 Pressetermin Werft HST

  • Subbotnik-Zeit

    1. Subbotnik 2021

    Nach den Pandemie-Einschränkungen und ihren nun teilweise Aufhebungen, fand am Wochenende 05./ 06.06.2021 der erste Subbotnik 2021 im "Ferienpark Plauer See" bei Alt Schwein statt. Unter Beachtung der weiterhin geltenden "Corona-Regeln" fanden sich 16 Freunde und Mitstreiter bereit, die notwendigen vorbereitenden Arbeiten zur geplanten Ferienparköffnung durchzuführen. Dass hieß, nach Umstellung des neuen Computer-Systems, PC-Arbeit für die Hotelleitung, Anleitung und Hilfe für den neu eingestellten Koch, Fensterreinigung in der gesamten Hotelanlage, Reinigung der neuen Dienstwohnung vor Einzug des Kochs, Badrenovierung in dieser Wohnung, sowie Kontrolle und Reparatur der Elektronik derselben, Heckenschnitt in der Außenanlage und Reparatur der Terrassentreppen und des Bücherschrankes. Der Gedanke des Subbotniks, gemeinsam arbeiten, gemeinsam lernen um gemeinsam jemand anderem zu helfen, zog sich durch das Wochenende. So wurden insgesamt ca.200 Arbeitsstunden geleistet. Samstagabend durften wir Ersthörer des neuen Referatsabends unserer Freundin Renate sein. Antifaschistischer Widerstand in der Literatur. Literatur als Waffe der Kunst. Auch von unserem politischen Gegenüber massiv genutzt. Deshalb um so wichtiger, Zeitzeugen und Erinnerungen, ob nun als Roman, Biografie oder anderer Literaturform nicht verstummen zu lassen und sie den Bestrebungen der Geschichtsverfälschung und gedanklicher Manipulation entgegenzustellen. 

    Danke an die Subbotnik- und Ferienparkleitung für das gelungene Subbotnik-Wochenende.

    Literatur Abend

    Foto: S. Hawer/ Stralsund

  • UG Magdeburg: Bericht 3.3.2023- Weltweiter Klimaaktionstag

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    Die Umweltgewerkschaft Magdeburg war wieder Teil des weltweiten Klimastreiktages von Fridays For Future am 3.3.23, der um 15 Uhr auf dem Domplatz mit einer Kundgebung begann. Die Demo führte über mehrere Stationen (u. a. MVB) zurück zur Abschlusskundgebung auf dem Domplatz.
    Hauptthemen waren u.a. die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens bzw. dessen Willkürlichkeit und die Rückwärtsrollen der Regierungen, die Forderung nach kostenlosem Nahverkehr, die Unterstützung der Streiks bezüglich Lohnnachschlag bei der MVB und der Bahn und das Ringen gegen die weitere Bebauung der Rotehorninsel.
  • UG MeckPom: LLL-Demo-Redebeitrag 2023

    Rede der UG-Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern, auf der LLL-Abschlusskundgebung am 15.01.2023 in Berlin

     

    Wir, die Vertreter der Umweltgewerkschaft, begrüßen die Teilnehmer der Lenin- Liebknecht-Luxemburg-Demonstration aufs Herzlichste!

    Hier, auf dieser Demonstration und die sie begleitenden Kundgebungen, ehren wir die engagierten Arbeiterführer Wladimir Iljitsch Uljanow Lenin, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.

    Alle drei wurden tätlich von ihren antikommunistischen Feinden angegriffen.

    Wladimir verstarb wenige Jahre später an den Folgen des auf ihn verübten Attentates. Karl und Rosa wurden direkt ermordet.

    Diese und andere Angriffe auf die führenden Köpfe der Arbeiter- und Umweltbewegung, sollen den Kampfesmut und die Organisiertheit der Arbeiter, Bauern, Werktätigen und der Umweltaktivisten schwächen.

    Doch diese ist es, die wir heute dringend benötigen.

    Arbeits- und Umweltbedingungen im Zusammenhang mit den Krisen in der Familienordnung der bürgerlichen Gesellschaft, der fehlenden Schulbildungskompetenz, der rückläufige Umwelt- und Naturschutzes usw. begegnen uns täglich, für jeden sehr persönlich.

    Jedoch nicht alle erkennen darin einen Zusammenhang.

    Mit der Abwälzung der Krisenlasten auf die Massen durch den von den Monopolen beherrschten Staat, welcher die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Maximalprofit dieser Monopole schafft.

    Das ist der Sinn des staatsmonopolistischen Kapitalismus, in dem wir heute leben!

    Erlaubt mir ein Beispiel aus meiner Heimatregion Mecklenburg-Vorpommern/ Rügen hinsichtlich des neuen LNG-Beschleunigungsgesetzes:

    Während gestern viele Menschen nach Lützerath zur Protestaktion anreisten, übten wir Protest in Lubmin.

    Herr Scholz, der Bundeskanzler, und Frau Schwesig, unsere Chefin der Landesregierung, waren zu offiziellen Inbetriebnahme des LNG-Terminals vor Ort, Inhaber die Deutsche ReGas.

    Niemand bekam sie zu Gesicht, da ihre Aktion auf der für uns nicht einsehbaren Schiffsseite stattfand. Das Schiff, als schwimmendes Terminal in Betrieb genommen, ist 283 m lang, 44 m breit, gut 30 m hoch, sichtbar über alle Baumwipfel des Küstenwaldes.

    Die Sanktionen gegen Russland im Rahmen des Ukraine-Krieges führten auch zur Spaltung der Protestbewegung.

    AfD-freundliche und prorussische Menschen, die gegen die Waffenlieferungen an die Ukraine und für eine Öffnung der Nordstream 2-Gasleitung aus Russland demonstrierten, um das derzeitige Terminal-Vorhaben zu beenden, wurden von Polizei und dem NDR als politische Kundgebung eingestuft.

    Die Protestaktion der umliegenden Anwohner, die vom 24-stündigem Schiffsbetrieb des Terminals durch Lärm und Abgase betroffen sind, erhielten nur die Bezeichnung Anti-Lärm-Demo.

    Unsere Freude war groß, als wir beim Anwohnerprotest auch andere Umweltaktivisten antrafen. NABU, Extintion Rebellion, Letzte Generation, BI Lebenswertes Rügen, MLPD und unorganisierte Menschen.

    Und es ging mitnichten nicht NUR um Dauerlärm und Abgase, sondern auch um das neue LNG-Beschleunigungsgesetz.

    Dieses machte es möglich, trotz mehr als 1000 fristgerechter Eingaben gegen den Terminal-Betrieb, dieses am 14.01.2023 offiziell in Betrieb zu nehmen.

    Die noch nicht geprüften Eingaben, werden nach und nach abgearbeitet.

    Wichtiger sei, so die Bundes- und Landesregierung, das NATIONALE INTERESSE der Energiesicherheit der BRD.

    Handlungen dem zuwider werden strafrechtlich verfolgt.

    Lärm-, Abgas, und Schwingungsparameter werden ausgemessen und bei Bedarf soll dann Deutsche ReGas Abhilfe schaffen.

    Doch auch die Anwohner beginnen zu begreifen, dass nicht nur ihr Lebensraum betroffen ist.

    Vor der Insel Rügen, in Sichtweite des Kurortes Binz, geht der Großtanker vor Anker., da er für den Greifswalder Bodden zu groß und zu tief ist.

    Das Gas wird in kleinere Tankschiffe umgefüllt, welche dann im Shuttle-Verkehr nach Lubmin zum Terminal fahren.

    Vorbei am NSG rund um die Insel Vilm mit den Ruheplätzen der Robbenkolonie am Stubber, eine Felsformation im Wasser.

    Vorbei an den Flachwasserzonen, den vom FFH als besonders schutzwürdig eingestufte Ruheplätze für Wasservögel an der Insel Ruden.

    Durch die Seegraswiesen, den Laichschonbezirken, vor allem für den westlichen Ostseehering.

    Der Lubminer Hafen wurde für das Terminal nochmals von 5 auf 7 m Wassertiefe ausgebaggert.

    Auf dem Hafengelände befindet sich das im Abriss befindliche AKW, die als nicht terrorsicher eingestufte Zwischenlagerhalle für 80 Castortransportbehälter, derzeit mit 78 belegt, sowie einer ölverarbeitenden Industrie.

    Ähnliches natursensibles und industrielles Umfeld haben u.a. auch die geplanten und das ebenfalls bereits in Betrieb genommenes Terminal in Wilhelmshaven, Stade oder Brunsbüttel.

    Deutsche ReGas beabsichtigt nun einen weiteren Pipeline-Bau, ca. 40 km, hinaus zum Ankerplatz, wo ein weiteres schwimmendes Terminal entstehen soll, Inhaber RWE und der Bund.

    Viele Protesttierende in der Anti-Lärm-Demo bekundeten ihre Solidarität mit den Umweltaktivisten von Lützerath, äußerten die Forderung der Beendigung von Gas-, Kohle- und Atomverstromung. Davon berichtete der NDR nicht.

    Fazit ist:

    Erkennen und Begreifen, das der Eingriff des kapitalistischen Gesellschaftssystems in unser Leben,

    kein individuelles Problem, sondern ein gesamtgesellschaftliches ist.

    So wie alle Öko-Systeme ein dynamische Einheit bilden, einander bedingen und einander verändern, so hängen auch alle Bereiche der Gesellschaft miteinander zusammen, beeinflussen sich und können daher auch nur im Zusammenhang geändert werden.

    Entsteht Protest, verstärkt der Staat seine Gewalt nach innen, per Gesetze und in ihrer Ausführung durch die Vollzugsbehörden.

    Und nicht nur in der BRD, sondern weltweit.

    Alleine reiben wir uns an der Vielfalt und Masse der Aufgaben auf, verzweifeln vielleicht oder kapitulieren.

    Doch dafür gibt es einen Lösungsansatz.

    Organisiert euch, leistet aktiven gemeinsamen Widerstand.

    Lernt und wachst miteinander.

    Unser Mut, unsere Geschlossenheit und unser Wissen ist die Waffe, die die Kapitalisten fürchten.

    Denn es gibt kein WIR mit den Monopolen.

     Danke fürs Zuhören! Passt auf euch auf!

     Suse/ Stralsund

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • UG MeckPomm: UG aktiv beim Subbotnik im FTZ Dezember 2023

    Moin! Am Wochenende 09./10.Dezember 2023 fand in Alt Schwerin, im Ferienpark Plauer See, der Abschluss-Subbotnik 2023 statt. Dem Wetter geschuldet verblieben die bundesweit angereisten, ca.15 Teilnehmer im Haus beschäftigt. Büro-Arbeit, Küchenhilfen, Malerarbeiten waren die Hauptthemen. Als Umweltgewerkschaft haben wir uns in den letzten Jahren erarbeitet, dass der Umweltkampf auch einen gesellschaftsverändernden Aspekt einnehmen muss. Der Ferienpark Plauer See wird ökologisch nachhaltig betrieben, ist mensch- und tierbezogen sehr offen, Faschismus und Rassismus haben dort keinen Platz. Während auf Grund der wirtschaftlichen Lage in der Müritz-Region viele Hotels- und Gaststättengewerbe schließen, kann der Ferienpark weiter am Laufen gehalten werden. U.a. auch durch die 4 x im Jahr stattfindenden Subbotniks. Freiwillige Arbeitsleistungen zum Wohle der Gemeinschaft. Da bleibt dann auch noch Zeit für Gemeinsames: Spaß und Spiel, Musik und Naturerlebnisse. Und immer das Lernen.

    Kommt vorbei, auch 2024 werden wir im Ferienpark Plauer See aktiv werden. Man kann es auch super kombinieren mit Urlaub, Kursen oder Kuren, die im Haus angeboten werden.

    Suse/Stralsund/ RG MV

  • UG MV: Herbstdemo der Montagsdemo in Hamburg, 28.10.23

    Herbstdemo der Montagsdemo HH 

    Die Umweltgewerkschaftsguppe HH auf der Herbstdemo der Montagsdemo am 28.10.23 in HH (privat)

    Die Herbstdemonstration der Montagsdemonstration in Hamburg, war mit gut 400 Teilnehmern die größte bundesweite Aktion der Montagsprotestbewegung.

    Von vielen Menschen noch nicht realisierte Gefahr einer globalen Umweltkatastrophe durch den vom Kapitalismus betriebenen Raubbau an der Natur, seinen Kriegen, die Gefahr eines 3. Weltkrieges mit jedem neuen Brandherd seiner militärischen Aggressionen, ist Grund genug, für die Mitglieder der Umweltgewerkschaft, zumal sie ja auch selbst Betroffene sind, sich an die Arbeiterkämpfen, den Aktionen der Frauen-, Flüchtlings- und Jugendbewegung zu beteiligen.

    Solidarisch sein, sich organisieren war der Grundtenor ein jeder gehaltenen Rede der verschiedensten Mitstreiter, der seit 19 Jahren unerschütterlich zum Widerstand gegen die kapitalistische Ausbeutung aufrufende und mahnenden Bewegung.

    Die Umweltgewerkschaft rief auf dieser Demonstration auch auf, die im nächsten Jahr geplante Strategiedebatte der Umweltverbände zu unterstützen. Eine Debatte, auf der Umweltverbände und Umweltkämpfer sich eine gemeinsame Richtung, sich ein gemeinsames WIE des Umweltkampfes erarbeiten wollen.

    Die am Nachmittag stattfindende Veranstaltung zu "100 Jahre HH Aufstand" war für Herz und Hirn ein "Segen".

    Eine leidenschaftliche Rede der Frau Fechtner, MLPD, zur Geschichte bis hin zum heutigen Zeitgeschehen, mit Lehren daraus und mit Aufgaben für die Zukunft.

    Eine engagierte, witzige, frische Revue, ein Gänsehaut-Effekt und Leidenschaft, als der ganze Saal textsicher die Lieder der Arbeiterklasse mitsang.

    Danke!

    Suse/ Stralsund

    rfnews Im Fahnenblock dabei durch Sankt. Pauli, HH, (rf-news)

  • UG MV/Stralsund: 08.Mai 2023

    08.05.2023, Stralsund, Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

    Moin! Der Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, ist unter wenigen Menschen der Stadt Stralsund zum Glück immer noch ein Tag des Gedenkens an rund 60 Millionen getötete Menschen im 2. Weltkrieg, der Ehrung und Anerkennung der Leistung der Sowjetarmee und ihrer Verbündeten. So entrichtete der Sprecher der Linkspartei sein DANKE in mehreren Sprachen stellvertretend für alle Beteiligten an diesem historischen Ereignis. Liebevoll wurden die Grabplatten der hier in Stralsund verstorbenen Frauen, Kinder und Männer der Roten Armee geschmückt. Von manchem ist nur der Vorname bekannt und das Jahr seines Todes, 1945. 

    Krieg ist die größte Umweltschädigung im Wirken der Menschen. Schädigung und Vernichtung der Menschen, Zerstörung ganzer Städte und Dörfer, der Infrastruktur, Häuser, Fabriken, Wälder und Felder usw. in der direkten Konfrontation. Wir wissen um die weltweiten Altlasten u.a. in den Meeren durch das Versenken von Schiffen und Flugzeugen im Krieg und der Entsorgung feindlicher Munition nach dem Kriegsende. Deshalb ist es auch für uns Umweltgewerkschafter wichtig, an diesen Krieg und seine Folgen zu erinnern, zu mahnen, dass der bereits in der Vorbereitung befindliche 3. Weltkrieg das Ende der Menschheit bedeuten kann, wie wir sie heute kennen. Die Organisation zu einem aktiven Widerstand gegen die Weltkriegsgefahr ist dringend geboten und doch so schwer zu erreichen. Lasst uns nicht aufgeben! Die Sowjetsoldaten und ihre Verbündeten stellten sich damals einer fast übermächtigen militärischen Macht! Und sie siegten! 

    Anbei noch einige Fotos (privat, nur ein Vorname, ohne Worte, Das Ehrenmal in Stralsund, die Stadt möchte es gerne abseits des Zentrums auf den Zentralfriedhof verlegen, 15 Jahre)

    Wenn nur ein Vornahme bleibt ohne Worte 08.05.2023 Stralsund

    Die Stadt möchte das Ehrenmahl gerne Verlegenjpg Feodor 15 Jahre

  • UG Rostock-Schwerin: Subbotnik

    Moin! In Zeiten der immer mehr spührbaren Krisenhaftigkeit des Kapitalismus, in Zeiten von Rassismus, Hetze und offenen Neiddebatten, in Zeiten von wachsener Kriegsgefahr und drohender Umweltkatastrophe, beteiligte sich die Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern am Subbotnik im Ferienpark Plauer See in der Nähe von Malchow. Subbotnik ist die freiwillige kollektive Arbeit ohne Entgeld, ist eine Form der Solidarität. Entstanden und geprägt in einer Zeit, als die Menschen in der Sowjetunion, nach dem Sieg über den Faschismus, das Land wieder aufbauen mussten, um Energie und Nahrung für das Überleben zu sichern. Sie beschlossen, am Samstag, Subbota, unentgeltlich zu arbeiten, zum Wohle des Volkes. In verschiedene Formen lebt diese Art der solidarischen Hilfe fort. Dieses Jahr wurde wieder die Außenanlage gepflegt, Fenster im Objekt geputzt, Innenräume gereinigt und eine Dienstwohnung für die Sanierung vorbereitet. Am Abend lauschten wir dem Vortrag eines Mitgliedes der Hamburger Geschichtswerkstatt zum Sülze-Aufstand Juni 1919 in Hamburg und den weiterführenden Ereignissen dort bis zur Machtübergabe an Adolf Hitler durch das deutsche Monopolkapital. Die anschleßende lebhafte Diskussion zeigte bekräftigend auf, dass das Bestehenbleiben der kapitalistische Gesellschaftsordnung den Untergang der Menschheit zur Folge haben wird. Solidarität ist ein wichtiges Instrument des Klassenkampfes!

    Suse aus Stralsund

    Subbotnik 1  Subbotnik 2 Subbotnik- Momente November 2019

     

  • UG Rostock-Stralsund: 18.08.2023 Teddy-Gedenken

    18.08.2023 Teddy Stralsund Thälmann-Denkmal, Stralsund, privat

    Zu Ehren aller Opfer des Hitlerfaschismus! Zur Mahnung der Lebenden in heutiger Zeit!

    Vor 79 Jahren, am 18.08.1944, wurde auf persönlichem Befehls Adolf Hitlers, der deutsche Arbeiterführer Ernst Thälmann, hinterrücks im Konzentrationslager Buchenwald ermordet. Mit ihm viele aufrechte Gegner des Hitlerregimes. Voraus gegangen war das Attentat des Herrn Stauffenbergs auf Adolf Hitler.

    Das Erstarken der Kommunistischen Partei Deutschlands, dessen Vorsitzende der Hamburger Arbeiter Ernst Thälmann gewesen ist, ließ die ultrareaktionären Kreise des Finanzkapitals sich zusammentun und Adolf Hitler an die Macht setzen. Durch vielfachen Verrat wurde die Parteiführung der KPD und viele Gegner der NSDAP,  in kürzester Zeit inhaftiert und/ oder ermordet.

    Noch im Gefängnis, zog Ernst Thälmann die Lehre aus diesem Geschehen, dass der politische Gegner nur so erstarken konnte, weil sich die linken politischen Kräfte uneins über die Gefahr waren und zu keiner Einheit gegen den Faschismus finden konnten. Dieses gelang erst durch hohe Opferzahlen, durch blutiges Lehrgeld, welches die Arbeiterklasse und ihre Verbündeten schmerzlich zahlen mussten.

    So fanden sich gut 30 Menschen aus den verschiedensten linken Gruppierungen, wie Die LINKKE, DKP, KPD, MLPD und auch die Umweltgewerkschaft ein, um an den aufrechten, unbeugsamen, standhaften Arbeiterführer zu erinnern. Ernste, mahnende Worte fanden alle Redner hinsichtlich der gewachsenen Weltkriegsgefahr durch die Kriegsverschärfung in der Ukraine.

    Wir sind uns mitnichten einig, wem welche "Schuld" am Kriege dort trifft, doch wir sind uns einig, dass dieser Krieg umgehend beendet werden muss! Nicht durch neue Waffenlieferung, sondern auf diplomatischen Weg, besser noch durch die solidarischen Aktionen der Völker, voran der Arbeiterklasse, aller Kriegsparteien. Die BRD gehört auch dazu!

    Nur im Schulterschluss mit der Arbeiterklasse, kann die Umweltbewegung einen Widerhall bei den Menschen finden. Diese imperialistischen Kriege sind die größten Umwelt- und Menschheitsverbrechen!

    Fünf Finger kann man brechen, doch nicht eine Faust! (im Sinne Ernst Thälmanns)

    Suse/ Stralsund

     

     

  • UG Rostock/Stralsund: Kein LNG! - Kundgebung auf Rügen

    IMG 0660 ca.300 Teilnehmer Binz 07.05.2023, KEIN LNG Rügen!, Binz, privat

    Heute, am 07.05.2023, fand auf dem Kurplatz in Binz/ Rügen die Kundgebung "Kein LNG - Rügen" statt. Ca. 300 Menschen fanden sich erneut zusammen, um ihren Protest gegen den Plan zum Bau eines LNG-Terminals vor oder auf Rügen, ein Gesicht zu geben. Es sprachen als Redner u.a. der Initiator Herr Kiesewetter, der Bürgermeister von Binz Herr Werner, der Landesvorsitzender des NABU, ebenso eine aktive Gruppe junger Menschen der FFF Rügen. Bemerkenswert, dass die anfängliche überwiegende Forderung nach Beendigung der Sanktionen gegen die Wirtschaft Russlands und Beziehung von Gas über Nordstream 2, sich mittlerweile  erweitert hat auf die Forderungen von keinen LNG-Terminals in ganz Deutschland, kein Frackinggas weltweit und hin zu 100 % Erneuerbarer Energien. Das LNG-Beschleunigungsgesetz wurde hart kritisiert, auch hinsichtlich des Verständnisses von Demokratie, welches sich die BRD nach außen hin auf die "Fahnen geschrieben" hat. Appelliert wurde eindringlich an die Solidarität unter den Einwohnern und Gästen Rügens, sowie mit den Menschen der angrenzenden Landesflächen, der Küsten von Nord- und Ostsee, der Länder, in denen das hier angelandete Gas gefördert wird, weil hier ein Umweltfrevel begangen wird, der keine Grenzen kennt und keinen wirtschaftliche Notwendigkeit.

    Kulturelle Begleitung erfolgte durch den Shanty-Chor aus Saßnitz. Die Kundgebungsteilnehmer legten den Vertretern aus Saßnitz nahe, sich bei der nächsten Stadtvertreterversammlung nicht für das Geld, einem LNG-Terminal im Hafen Mukran oder schwimmend vor Stubbenkammer, zu entscheiden, sondern für die Zukunft der Insel Rügen, hinsichtlich seiner Menschen und seiner Natur. Bei kurzen Gesprächen mit Kundgebungsteilnehmern, wurden die Flyer für "100 % Erneuerbare Energien" und "Stopp Fracking" gerne angenommen.

    Schöne Überraschung für mich der Kontakt durch die Tochter eines Umweltgewerkschaftsmitgliedes aus Berlin. Sie wusste von der vergangenen 24 h -Mahnwache vor dem Kohlenkraftwerk 05.-06.05.23 in Moabit, an der wir auch teilgenommen hatten. Herzlichen Gruß! Morgen, am 08.05.2023 wird in Berlin dem Bundestagsauschuss die Petition der verschiedenen Umweltorganisationen, vieler Privatpersonen und der BI "lebenswertes Rügen" übergeben. Begleitend findet vor dem Ausschuss eine Protestkundgebung statt ab 11.00 Uhr! (Anbei noch ein paar Fotos, alle privat (Vaddern hilft der UG, Herr Kiesewetter, FFF Rügen, alle Redner - rechts außen der Bürgermeister von Binz)) 

     IMG 0648 Vaddern hilft der UGIMG 0654 Initiator Herr Kiesewetter IMG 0665 FFF Rügen IMG 0673 alle Redner Suse/ Stralsund

  • Ukrainekrieg

    BEITRAG zum Ukrainekrieg bei der Kundgebung am 24.02.2023

    Liebe Kriegsgegner:innen, liebe Umweltfreunde,

     

    wir Umweltgewerkschafter:innen verurteilen in aller Entschiedenheit die fortgesetzte Aggression des Putin-Regimes gegen das ukrainische Volk. Was hat es mit einer angeblichen Bekämpfung von Neofaschisten zu tun, wenn Wohngebiete und Kraftwerke bombardiert werden und Menschen erfrieren müssen?

    Und die Raketen, schwere Artillerie und Kampfpanzer aus den USA, der EU und insbesondere Deutschland sollen Menschenleben retten? Um Menschenleben geht es überhaupt nicht. Russland auf der einen und USA und EU auf der anderen Seite haben imperialistische Interessen gegenüber der Ukraine. Schon weit mehrere 10.000 Menschenleben auf russischer und ukrainischer Seite sind in diesem Krieg vernichtet worden. Unsere Solidarität gehört den Menschen und deshalb fordern wir einen sofortigen Waffenstillstand. Nach Abzug der russischen Truppen aus der Ukraine muss ein entmilitarisierter Korridor zwischen Russland und NATO-Staaten eingerichtet werden.

     

    In diesem Krieg werden nicht nur Menschen umgebracht, sondern auch die Umwelt wird durch die Truppen auf beiden Seiten in riesigem Umfang verwüstet und verseucht. Bei der Kriegführung selbst werden riesige Mengen an klimaschädlichen Gasen freigesetzt. Ein Leopard 2-Panzer verbraucht auf 100 km 414 Liter Treibstoff. Allein im Irakkrieg wurden in 4 Jahren 141 Mio Tonnen CO2- Äquivalent freigesetzt. Das entspricht 25 Mio Autos zusätzlich für ein Jahr. Und in Deutschland sorgt die Regierung dafür, dass die Kohlekraftwerke weiter laufen. Wirtschaftsminister Habeck schließt langlaufende Verträge mit USA und Katar ab, um klimaschädliche Frackingas zu importieren und der Betrieb der Gasterminals an Nord- und Ostsee ist auf einen Betrieb über mehrere Jahrzehnte ausgelegt.

    Die großen Energiekonzerne haben für das letzte Jahr einen offiziellen Reingewinn von fast 200 Mrd $ ausgewiesen. Für sie sind die enorm gestiegenen Gas/Öl- und Strompreise ein Paradies. Sie haben allergrößtes Interesse daran, dass fossile Energieträger weiter verbrannt werden und der schnelle Ausbau erneuerbarer Energien gebremst wird. Ihnen ist es nur recht, wenn der Krieg in der Ukraine weitergeführt und damit die profitablen Energiepreise gerechtfertigt werden. Hören wir doch die Außenministerin Baerbock, die auf die verlängerten Laufzeiten für Kohlekraftwerke angesprochen wurde: „Ja, das ist der Preis, den auch wir zahlen für diesen Krieg von Herrn Putin..“ Wir zahlen aber nicht nur Höchstpreise für Energie, wir sollen auch zahlen mit einer globalen Umweltkatastrophe. Da sind inzwischen unumkehrbare Entwicklungen eingetreten wie das schnelle Abschmelzen der Gletscher oder das Auftauen der Permafrostböden. Wir erleben schon in Mittel- und Nordeuropa massive Waldbrände. Frau Boerbock, wir wollen weder zahlen für einen verbrecherischen Krieg in der Ukraine, in dem die Gefahr eines atomaren Weltkrieges steckt. Wir wollen nicht zahlen für die Höchstprofite der Energiekonzerne und ebenso wenig wollen wir zahlen mit einer globalen Umweltkatastrophe. Dieser Krieg muss so schnell wie möglich beendet werden.

    Schluss mit den Waffenlieferungen aus Deutschland an die Ukraine.

    Keine Aufrüstung der Bundeswehr. Stoppen wir das sog. Sondervermögen von 100 Mrd €.

    Wir brauchen einen aktiven Widerstand gegen die Verbrennung fossiler Energieträger und einen schnellstmöglichen Übergang zu 100% erneuerbaren Energien! Macht mit in der Umweltgewerkschaftsgruppe Lübeck

  • Umwelttag in Stralsund

    Parking Day und Friday for Future in Stralsund

    Bei gutem Wetter und geringer polizeilicher Begleitung, zogen ca. 250 Jugendliche und Angehörige durch die Altstadt von Stralsund zum Platz vor dem Ozeaneum auf der Hafeninsel. Handfeste Forderung an die Regierungen von Stadt, Land und Bund, endlich Ernst zu machen mit den bisherigen Versprechungen. Die Jugend sei nicht gewillt, die bisherige Politik unkritisch hinzunehmen. Sie will Veränderung in der Gesellschaft und Wirtschaft. Unterstützung erhielten die Teilnehmer durch mehrere Segler ansässiger Segelvereine. Sie zeigten gleichfalls Flagge und Plakate zur Forderung nach echtem Umweltschutz. Gleichzeitig hatte ein Bündnis verschiedener Umwelt - und Interessengruppen einen Parkplatz gegenüber der Hafeninsel teilweise besetzt. Er wurde "begrünt", Sitzgelegenheiten luden zum Parken ein und Musik, Kaffee und Kuchen, zum Teil von Anwohnern gesponsert, verschönten den Aufenthalt dort.   Der Fahrradclub organisierte kurze Testfahrten mit einer "Abstands-Nudel". Eine Schwimmhilfe mit 1,25 m Länge wurde seitlich auf dem Gepäckträger aufgebracht und zeigte den nachfolgenden Autofahrern, welchen gesetzlichen Überholabstand sie eigentlich zu einem Radfahrer, zu dessen Sicherheit, einhalten sollen. Ehrlich? In den Straßen der Altstadt, bei den abgeparkten Autos, überhaupt nicht realisierbar. Da die Wasserstraße in Stralsund eine der am stärksten befahrene Altstadtstraße ist, wurde mittels Blumenübergabe am Autofenster, ein Stopp und Go erzeugt und die Fahrzeugführer gebeten zu prüfen, ob sie nicht besser auf Rad, Bus oder Bahn umsteigen, um die Altstadt autofrei zu bekommen und mit uns für einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehr zu kämpfen, klimaneutral und effizient für Anwohner und Urlauber. Eine neue Attraktivität für die Hansestadt. Ideen sind vielfältig da, die Akzeptanz noch etwas durchwachsen. Doch Veränderung tut dringend Not!

    Suse

    RG MV, Stralsund

    Segeln für die Umwelt

    Segeln für den Umweltschutz

    Jugend voran am Strelasund copy

    Jugend am Sund

    Parking Day copy

    Parking Day an der Wasserstraße in Stralsund

     

  • Waldführung durch die Dölauer Heide am 22.10.2023

    Die Ortsgruppe Halle lädt ein zur Waldführung durch die Dölauer Heide am 22.10.2023. Die Waldführerin Beate Krauße (Waldführerin Zertifikat Wohllebens Waldakademie) wird uns einweihen in das geheimnisvolle Leben der Bäume in einem Wald voller Geschichte und Geschichten und uns auch etwas darüber erzählen, wie der Wald in Zukunft aussehen könnte. Es wird auf jeden Fall ein spannender Nachmittag mit Freunden, Bekannten und umweltbewegten Menschen!

    Wann: 22.10.2023, 14.00 Uhr Hubertusplatz/Waldtierbrunnen in Halle (Saale)

    Flyer Waldführung 22.10.2023

  • Weltklimatag, 06.11.21 Lübeck

    06.11.21 Weltklimatag Lübeck

    06.11.2021 Lübeck, Delegation aus MV, privat

     

    06.11.2021 Internationaler Klimakampftag

    Bericht aus Lübeck

     

    Zum Weltklimatag wurden in Mecklenburg-Vorpommern (MV) keine Veranstaltungen bekannt. So beschlossen Mitglieder der Regionalgruppe MV der Umweltgewerkschaft (UG) die Ortsgruppe Lübeck zu unterstützen. Deren Aktionstage zu Ostsee-Themen und Einlagerung des alten AKW-Bauschutts auf Hausmülldeponien der Region, begleiten wir seit längerem. Weitere Unterstützung erhielten wir von Mitgliedern der MLPD aus MV. (siehe Foto)

    Ca. 25 Menschen fanden sich am Treffpunkt ein. Montagsdemo, Courage, Umweltgewerkschaft, MLPD, Internationalistisches Bündnis, Rebell und Freunde und Unterstützer der UG. Kritisiert wurde vom Moderator, dass von mehreren örtlichen Medien, wo der Aufruf zum heutigen Aktionstag bekanntgegeben wurde, nur eines diese auch öffentlich machte. Dennoch hat die Stadt Lübeck eine Umzugsroute durch die Fußgängerzone der Lübecker Altstadt genehmigt. Dort kamen die kurzen Redebeiträge und das  „Offenen Mikrofon“, gut an. Auch das kleine Theaterstück zur Machenschaften der Subventionierung in der Automobilbranche wurde begeistert aufgenommen. Die Abschlussveranstaltung auf dem Markt fasste dann nochmals alle Themen zusammen, die heute zur Sprache gekommen waren: Energiepolitik, ÖPNV, Bergbau, Automobilbranche, Ostseeverschmutzung, Atomlobby, Greenwashing, Glasgow.

    Fazit: Die kapitalistische Gesellschaftsordnung, mit ihrem Bestreben nach Maximalprofit, wird nicht in der Lage sein, die Einheit von Mensch und Natur wieder herzustellen. Das wird nur im und mit dem Sozialismus gelingen. Das Verursacherprinzip muss umfassend zu Lasten der verursachenden Konzerne greifen und darf nicht auf die Masse der Bevölkerung abgewälzt werden! Erneuerbare Energien zu 100 % und Beendigung der Kohleverstromung sofort!

    Danke an die Ortsgruppe Lübeck für die Organisation, Moderation, Gestaltung des Umzuges!

    Suse/ Stralsund

     

  • Wir zahlen nicht für eure Kriege!

    Demonstration gegen Eskalation und Aufrüstung

    Unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Kriege!" demonstrierten am 2.7. in Berlin tausende Menschen gegen die Eskalation des Ukraine-Krieges, die aktuelle massive Aufrüstung und die damit verbundene Weltkriegsgefahr. Neben der Umweltgewerkschaft war ein breites Bündnis aus Friedensbewegungen, linken Organisationen und Umweltschutzverbänden vor Ort.

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