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Das Wetter war den Teilnehmern an den diesjährigen 1. Mai-Aktivitäten wohlgesonnen. Mehrere Tausend Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen zogen am 1. Mai vom Theater-Vorplatz durch die Dortmunder Straßen und trugen ihre Forderungen in die Öffentlichkeit. Wie immer begleitet von den vielen beeindruckten Blicken aus den umgebenden Häusern über die große und bunte Menschensäule. Mit dabei die Umweltgewerkschaft Dortmund unter einem Transparent „Nicht Klima – System ändern!“. Dieses Jahr auch dabei: Aktivisten der Fridays-for-Future-Bewegung. Keine Frage, dass Thema Klima spielte eine Rolle, wie es bisher auf dem 1. Mai nicht der Fall war.

Am Schluss des Weges lenkte die Demonstration in den Westfalenpark ein, wo bereits viele Organisationen ihre Stände aufgebaut hatten und empfangen wurden. Gleich vorne, am "Empfang", der Stand der Umweltgewerkschaft Dortmund.

Viele Interessierte informierten sich auch an unserem Stand. Natürlich gibt es immer noch viele Leute, die zum ersten Mal die Umweltgewerkschaft kennenlernen. Der Gedanke der Einheit von Arbeiterbewegung und Umweltbewegung findet großen Zuspruch.

Zahlreiche Gespräche, von denen die meisten mit einer Kapitalismuskritik verbunden waren, zeigten, dass eine Lösung der Umweltfrage im Kapitalismus für unmöglich gehalten wird.

Viel Werbematerial der Umweltgewerkschaft wechselte den Besitzer. Besonderes Interesse fanden mögliche konkrete Lösungsansätze - vor allem die Broschüren „100% erneuerbare Energien...“ und zum Kryo-Recycling. Mehrere 1. Mai-Teilnehmer trugen sich in eine Liste ein mit der sie weiteres Interesse an der Umweltgewerkschaft bekundeten. 44 € Spenden waren ein „warmer Regen“ für unsere Ortskasse.

Die vielen Gespräche ließen den 1. Mai gefühlt schnell vorübergehen. Und die allermeisten Gespächspartner sind der Umweltgewerkschaft wohlgesonnen.

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