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Kontakt: Regionalgruppe Essen/Mülheim
Hannes Stockert 0175-9175952 (Mülheim) / Olaf Swillus 017682446338 (Essen)
e-mail: umweltgewerkschaft-emh<at>posteo.de

Günther Bittel – im Vorstand Umweltgewerkschaft Duisburg, Hannes Stockert – Vorstand Umweltgewerkschaft Mülheim

02. September 2018

 

Erklärung zum Protest gegen die Rodung des Hambacher Forsts und gegen den weiteren Braunkohle-Tagebau

Die von der RWE betriebene vollständige Zerstörung des Hambacher Forstes zur Ausweitung des Braunkohle-Tagebaus in Hambach und dem Festhalten an der weiteren Verbrennung der Braunkohle ist zu verurteilen und zu bekämpfen. Dieser provokative Akt im reinen Interesse des Maximalprofits steht im krassen Gegensatz zur wissenschaftlichen Erkenntnis, dass ein weltweiter Ausstieg aus der fossilen Verbrennung und die Rettung der Wälder als CO2-Senken und Klimapuffer dringlichen Vorrang zur Verhinderung einer globalen Umweltkatastrophe hat.

RWE und die ihr dienenden Politiker und Gewerkschaftsführer missbrauchen das berechtigte Interesse und die Sorge der Bergleute und Kraftwerksarbeiter um ihre Arbeitsplätze für eine Hetzkampagne gegen die Umweltschützer und besonders die Waldbesetzer im Hambacher Forst. Für die Zukunft unserer Jugend muss der Kampf um Arbeitsplätze UND Umweltschutz jedoch ein gemeinsames Anliegen der Arbeiter- und Umweltbewegung sein. Die Drohung mit der angeblich gefährdeten „Energiesicherheit“ ist lächerlich. Insbesondere der Boykott regionaler Energiespeicher und des Zubaus der erneuerbaren Energien durch die Bundesregierung zugunsten der weiteren Verbrennung fossiler Energieträger, verhindert eine vollständige sichere Energieversorgung mit erneuerbaren Energien in Deutschland.

INFORMATIONSSTAND DER UMWELTGEWERKSCHAFT

Freitag, 07.09.18

von 16.30 Uhr bis 18 Uhr

auf dem Kurt-Schumacher-Platz

 

 

Hallo liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer der Umweltgewerkschaft in Mülheim und Oberhausen,

am kommenden Freitag, 07.09.18, werden wir von 16.30 Uhr bis 18 Uhr einen Informationsstand auf dem Kurt-Schumacher-Platz (Platte) durchführen.

Im Mittelpunkt wird der Protest und aktive Widerstand gegen den Giftmüll und PCB unter Tage und seiner beabsichtigten Flutung durch die RAG stehen, in Verbindung mit dem Protest gegen die Stilllegung der Steinkohlezechen. Kohle ist ein wertvoller Rohstoff - viel zu schade, um verbrannt zu werden. Dazu ist auch eine neue überregionale und überparteiliche Zeitung erschienen, die wir breit verteilen und mit vielen Passanten dazu ins Gespräch kommen wollen.

Wir freuen uns über Eure Teilnahme und wenn Ihr und Sie vorbeischaut.

 

Solidarische und umweltbewegte Grüße,

Hannes Stockert

 180807 pm ugessen umwelt gesundheit arbeit 320 Umweltgewerkschaft Essen unterstützt die Streiks an den Unikliniken.
Umwelt, Gesundheit und Arbeit gehören zusammen

"Jeder von uns hat seine Erfahrungen gemacht mit diesem Gesundheitssystem, das immer strikter auf Profitmaximierung ausgerichtet wird", schrieb die Essener Umweltgewerkschaft in einer bereits veröffentlichten Solidaritätserklärung.(1) Dass die Streikenden zu Recht sagen: „Es muss sich jetzt was ändern!“. Im Jahre 2015 als überparteilicher Zusammenschluss gegen die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen gegründet, hat sich dieser Zusammenschluss ganz bewusst „Umweltgewerkschaft“ genannt, weil die Gewerkschaften mit ihren wirksamen Streiks ein großes Vorbild sind. Dabei geht es nicht um Konkurrenz, sondern um Zusammenarbeit für gesunde Arbeitsplätze und Umweltschutz.

"Zur Entlastung der Beschäftigten am Uniklinikum trägt auch eine gesündere Umwelt mit weniger kranken Menschen bei", sagt Olaf Swillus vom Ortsvorstand der Essener Umweltgewerkschaft, und spricht damit die Diskussionsveranstaltung an, die am 24. August ab 18 Uhr am Burgplatz unter dem Motto „Sommer, Sonne, Giftmüll“ unter freiem Himmel zu den Themen Zechenstilllegungen und Giftmüll unter Tage stattfinden wird.(2) Auch die Streikenden, sind dazu eingeladen, mit Dr. Harald Friedrich (renommierter Wasser- und Abfallexperte) und den beiden Bergleuten Christan Link und Günter Belka zu diskutieren. Günter Belka hatte als Bergmann in seinem Berufsleben viel mit PCB-haltigen Ölen zu tun, Christan Link brachte die Gifteinlagerungen in stillgelegten Zechen an die Öffentlichkeit und wurde dafür von der RAG mit 'Einfahrverbot' belegt. Olaf Swillus meint: „Wir freuen uns über Menschen, die aus der Medizin Erfahrungen mit umweltbedingten Krankheiten einbringen können. Sie alle sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren.“ Und Christa Stark fügt hinzu: „Wir gratulieren besonders den Frauen zu ihrem mutigen Streik und wissen aus eigener Erfahrung, dass es oft Frauen sind, die gesellschaftliche Missstände als erstes anprangern, wie in dem Lied ‚Brot und Rosen‘: „die Frauen, die sich wehren, wehren aller Menschen Plag!“

umweltgewerkschaft.org/de/d-f/essen/1099-solidaritaetserklaerung-an-die- beschaeftigten-der-unikliniken-essen-und-duesseldorf.html

2 umweltgewerkschaft.org/de/d-f/essen/1098-24-august-2018-sommer-sonne-giftmuell- unter-tage.html

Umweltgewerkschaft Essen

Sommer, Sonne, Giftmüll unter Tage

180824 sommer sonne giftmuell q35 320Wir fluten nicht die Bergwerke, sondern füllen das Sommerloch mit Diskussionen unter freiem Himmel zur bevorstehenden Flutung und Stilllegung der Zechen

Argumente gegen die Stilllegung von Zechen
am Freitag, den 24. August 2018, ab 18 Uhr
am Burgplatz vor der VHS in Essen.

Ab Mitte der 1980er Jahre hat die RAG in Verbindung mit der damaligen SPD Landesregierung (unter Ministerpräsident Johannes Rau und SPD-Umweltminister Matthiesen) über 1,6 Millionen Tonnen Giftmüll, unter anderem hochgiftigen Sondermüll aus Müllverbrennungsanlagen, sowie über 12.000 Tonnen PCB – eines der 12 giftigsten Stoffe der Erde – unter Tage verbracht. Nun will die RAG die Zechen schließen, das Abpumpen des Grubenwassers einstellen und die Schächte verfüllen.

Wir diskutieren mit:
Christan Link (Bergarbeiter,und öffentlicher Sprecher der Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF.)
Günter Belka (Kenner PCB haltiger Öle. Als Bergmann hat er in seinem Berufsleben viel damit zu tun gehabt)

und mit vielen anderen ... auch mit Ihnen und Euch! Kommt einfach vorbei !

Am Freitag, den 24. August 2018, ab 18 Uhr am Burgplatz vor der VHS in Essen.

[Update 21.8.2018] Dr. Harald Friedrich (Wasser- und Abfallexperte) hatte leider 3 Tage vorher abgesagt

 

Handzettel PDF, zum Herunterladen

Solidaritätserklärung der Essener Ortsgruppe der Umweltgewerkschaft e.V., Ortsgruppe Essen

An die Beschäftigten der Unikliniken Essen und Düsseldorf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir unterstützen Euren Kampf für mehr Personal in den Krankenhäusern!
Jeder von uns hat seine Erfahrungen gemacht mit diesem Gesundheitssystem, dass immer strikter auf Profitmaximierung ausgerichtet wird. Das macht Patienten und Beschäftigte krank und nicht gesund. Ihr dagegen wollt menschenwürdige Pflege und Arbeitsplätze und sagt zu Recht:
„Es muss sich jetzt was ändern!“.
Die Umweltgewerkschaft hat sich 2015 gegründet als überparteilicher und kämpferischer Zusammenschluss gegen die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen. Dazu gehört zweifelsohne auch die Gesundheit der Menschen. Wir haben uns bewusst  „Umweltgewerkschaft“ genannt, weil wir dabei wirksame Kampfmittel wie Streiks brauchen, fördern und davon lernen wollen.

Um EU­-Strafen wegen überhöhter Schadstoffwerte in deutschen Innenstädten zu vermeiden, schlug die Bundesregierung Anfang Februar vor, kostenlosen Nahverkehr in den fünf Städten Bonn, Essen, Herrenberg, Reutlingen und Mannheim zu testen. Dieser Vorschlag wurde vom Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen zunächst begrüßt, nun aber aus Kostengründen endgültig verworfen. Tatsächlich gibt es aber Städte in Europa, die schon seit Jahren gebührenfreien Nahverkehr erfolgreich praktizieren; z.B. Hasselt in Belgien (seit 1997), Tórshavn/Färöer (seit 2007), Aubagne in Frankreich (seit 2009), Vitré in Frankreich (seit 2001), Tallinn, Estland (seit 2013). In Estland ist 2018 sogar geplant es auf das ganze Land auszuweiten, berichtete der DLF1.
Tatsächlich gibt auch für Deutschland Vorschläge zur Finanzierung des kostenlosen Nahverkehrs bundesweit. Die Subventionen für den Dieseltreibstoff belaufen sich auf 8 Milliarden Euro jährlich. Eine Sonderabgabe der Automobilindustrie, zweckgebunden für die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs könnte auch erhoben werden, denn das Verkaufen nicht genehmigter Fahrzeuge kann nach geltendem Recht mit 5000 Euro geahndet werden. Sabine Leidig2 rechnete bei einer Bundestagsdebatte vor: Bei 5 Millionen illegal verkaufter Diesel­-Pkw, würde das immerhin eine Summe von rund 25 Milliarden Euro ergeben. Die Diskussion um die Essener Tafel machte deutlich, dass es auch Armut in Essen gibt.
Auch weil Mobilität für ärmere Menschen, die sich weder Auto noch Verkehrs­Ticket leisten können, ein Grundbedürfnis ist, wäre kostenloser Nahverkehr wichtig, betont Olaf Swillus von der Umweltgewerkschaft Essen.

 

Nachweise:
1 http://www.deutschlandfunk.de/kostenloser-nahverkehr-freie-fahrt-ist-in-tallinn-nichts.795.de.html?dram:article_id=410830
2 https://www.linksfraktion.de/parlament/reden/detail/sabine-leidig-fuer-eine-sozial-oekologische-verkehrswende-ja-zum-nulltarif/

Umweltspaziergang der Umweltgewerkschaft

in Mülheim a . d . Ruhr , Sonntag , den 27.08.2017 „Wasser … Fluss = Leben Mensch Natur!“

Die Ruhr ist Lebensader und Namensgeberin einer großen bevölkerungsreichen Region. Von Mülheim, der „Stadt am Fluß“ ist der industrielle Aufschwung mit dem heutigen Wohlstand, aber auch den ökologischen Problemen ausgegangen. Wir wollen uns in einem Rundgang durch die Mülheimer Innenstadt mit einem Besuch im Haus Ruhrnatur mit „unserem“ Fluß beschäftigen.

Treffpunkte : Essen; Hauptbahnhof, an der Freiheit, 10 Uhr

Mülheim a. d. Ruhr; um 11 Uhr direkt am Brunnen auf dem Kurt Schumacher Platz (vor Backboard)

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