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Klimaerwärmung – und was ist zu tun

streifengrafikwar das Thema, mit dem wir uns beim Umweltgewerkschafts-Treffen im Juli beschäftigt haben. Am Anfang verdeutlichte ein kurzer Film die Szenarien einer fortschreitenden Erd-Erwärmung. Er führte drastisch vor Augen, dass ein Großteil der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts unbewohnbar und unzugänglich würde durch einen Temperaturanstieg um 4 bis 5 Grad, wenn nicht alles unternommen wird, um den Gehalt an Treibhausgasen in der Atmosphäre drastisch zu senken.

Ein einleitender Beitrag ging auf die grundlegenden Zusammenhänge ein und auch auf die völlig untaugliche Klimapolitik der Bundesregierung. Letzteres wurde vertieft durch einen Beitrag zu Strompreisen und EEG-Umlage. Die zugehörigen Powerpoint-Folien waren leider nicht so gut zu sehen, weil an diesem Tag zum ersten Mal seit längerer Zeit lange und ausgiebig die Sonne schien :-) und unser Raum keine Verdunkelungsmöglichkeit hatte; die sehr interessanten Zahlen und Kurven werden wir deshalb in geeigneter Form noch nachliefern. Klar wurde jedenfalls, 1. dass die Strompreise ständig steigen trotz eines langsam wachsenden Anteils an erneuerbaren Energien, die eigentlich billiger sind, 2. dass die EEG-Umlage anders, als ihr Name vermuten lässt, nur zu einem Viertel für den Ausbau erneuerbarer Energien verwendet wird, dem durch gesetzliche Vorgaben obendrein noch Grenzen gesetzt sind (Auslauf der Förderung für Solarenergie, langwierige Genehmigungsverfahren für Windkraft …)

Schwerpunkt der Diskussion war denn auch die Energieversorgung. Wesentliche Ergebnisse: Ein viel rascherer Ausbau und eine flächendeckende Versorgung mit erneuerbarer Energie wären technisch machbar. Eine profitwirtschaftliche Organisation verhindert das jedoch; sie ist für die Energieversorgung (und auch für andere Bereiche wie Krankenhäuser oder Pflege) grundsätzlich ungeeignet. Ob es deshalb eine gute Idee wäre, diese Bereiche wieder zu verstaatlichen – wo wir doch gerade gehört haben, wie die Regierung Gesetze macht zu Gunsten der Konzerne – , darüber gingen die Meinungen auseinander.

Festgelegt wurde, dass das nächste Treffen am 18.09. der Vorbereitung des nächsten globalen Aktionstags von Fridays for Future am 25.09. dienen soll. Bis dann!

Link zum Film: Szenarien der Erderwärmung

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