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Seit Jahren leistet die Bürgerinitiative unermüdlich und hartnäckig Widerstand gegen die Sondermüllverbrennungsanlage der Firma Suez (ein Weltkonzern) und legt sich sachkundig mit der Bezirksregierung Arnsberg an, weil diese als zuständige Behörde bisher alles abnickt. Die Umweltgewerkschaft Gelsenkirchen gratuliert herzlich und freut sich gemeinsam mit der Bürgerinitiative über den Erfolg. Denn leider hat die Emscher-Lippe Region in der NRW-Statistik einen traurigen Spitzenwert an Krebserkrankungen und auch an Krebssterblichkeit. Es ist davon auszugehen, dass auch die Anlage der Fa Suez mit ihren Umwelt schädlichen Emissionen einen erheblichen Anteil daran hat. Wer kämpft, kann gewinnen!

Die Bürgerinitiative Dicke Luft Herne schreibt:

 

"Liebe Mitstreiter,

es deutete sich ja schon in den vergangenen Monaten an, jetzt ist es sicher:
Bei der Bezirksregierung ist eine Teilstilllegungsanzeige für die SUEZ-Anlage eingereicht worden.

Zum 31.12.2020 wird der Betrieb eingestellt.
Wir haben unser Ziel tatsächlich erreicht:
die Verbrennung von gefährlichen Stoffen mitten in unserer Stadt geht zu Ende.
Wir Bürger können uns freuen und aufatmen.

Das Oberverwaltungsgericht in Münster, bei dem unsere Klage gegen die letzte Erweiterungsgenehmigung
verhandelt werden sollte, wurde bereits von der Bezirksregierung unterrichtet. Wir haben gestern mit
unserem Anwalt das weitere Vorgehen besprochen. Er wird sich noch einmal bei der Bezirksregierung
rückversichern, dass die Stillegungsanzeige unwiderruflich ist. Anschließend werden wir die Klage zurückziehen.
Das Gericht wird dann entscheiden, wer die Kosten zu tragen hat.

SUEZ plant nach dem Abbau der Pyrolyseanlage und der anschließenden Sanierung und Reinigung von Böden und Hallen,
das Grundstück, die verbleibenden Hallen sowie die Nebenanlagen, die der Lagerung und Aufbereitung von nicht
gefährlichen Abfällen gedient haben, zu veräußern.
Bei allem Jubel müssen wir, aber vor allem auch Verwaltung und Politik, aufmerksam verfolgen, was dort künftig passieren wird.
Wir werden unseren Oberbürgermeister und die Parteien auffordern, ihre Einflussmöglichkeiten zu nutzen, damit die
Entwicklung an der Südstr. in eine positive Richtung geht.
Anwohner, Betriebe und Firmen in der Nachbarschaft haben ein Ende der Belastungen verdient.

Wir freuen uns riesig.

Beste Grüße

Gerhard Kalus (Sprecher der BI)"

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