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Ratssitzung Protest3

 

BP plant im Landschaftsschutzgebiet nördlich der Ulfkotterstrasse ein Werk zum „chemischen Recycling“ von Kunststoffen, mit einer Jahreskapazität von „vorerst“ 400.000 Tonnen Kunststoffmüll, also über 1.000 Tonnen pro Tag! Dies bedeutet eine Zerstörung des Landschaftsschutzgebietes und einen unerträglichen LKW-Verkehr.
Das angestrebte „Kunststoffrecycling“ durch BP, das Pyrolyse-Verfahren, ist auf dem heutigen Entwicklungsstand kein „Leuchtturmprojekt“: es ist weder umweltfreundlich, noch werden die Kunststoffe wirklich recycelt. Es entstehen hochgiftige Substanzen bis hin zu Dioxin und verbleiben in den koksartigen Rückständen (laut Bundesumweltministerium) und es wird extrem viel Energie benötigt. Es besteht auch die Gefahr, dass Giftstoffe in die Luft entweichen.
Diese Belastung von Mensch und Umwelt und der grüne Anstrich von BP zur Täuschung sind abzulehnen.
Der Kunststoffmüll ist zu einem weltweiten Umweltproblem geworden. Notwendig sind unseres Erachtens:
* Herstellung recyclingfähiger Kunststoffe bzw. Kunststoffersatz. Hierdurch könnten wesentlich mehr Arbeitsplätze geschaffen
werden als bei der vorgesehen Pyrolyse-Anlage.
* Entwicklung wirklich ökologischer Recyclingverfahren
* Mehrweg und Plastikvermeidung statt Verbrennung und Deponierung

Hier gibt es die Unterschriftenliste zum Download:

Aktiv gegen Weltkriegsgefahr UG Plakat2022 DIN A4 210x294

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