Lebendiges und vorwärtsweisendes Treffen der Umweltgewerkschaft Magdeburg

Unser öffentliches Treffen im „Umwelthaus“ am 12. März 2019, das auch in der Presse angekündigt wurde, spiegelte die wachsende Unruhe über die neuen alarmierenden Erscheinungen in der Umweltkrise wider - aber auch das gewachsene Bewusstsein, dass man nur gemeinsam und organisiert sich austauschen, beraten und wirksam aktiv werden kann.
So saßen wir in größerer Runde beisammen: Mitglieder der Umweltgewerkschaft, Vertreter*innen von Greenpeace und Grünen, von Ende-Gelände und einer Bürger-Energiegenossenschaft sowie einige umweltbewegte interessierte Magdeburger.
Lebhaft wurden die aktuellsten umweltpolitischen Themen und Vorhaben der Umweltgewerkschaft diskutiert.

Lokal bewegten vor allem die jüngsten massiven Baumfällungen in verschiedenen Stadtteilen Magdeburgs, u.a. im Rotehornpark, wo eine neue Wohnsiedlung entstehen soll - über die Köpfe der Bürger hinweg. Besondere Anerkennung fand der Vorschlag der Umweltgewerkschaft für ein fundiertes Lausitz -Aktionsprogramm „Arbeitsplätze mit Braunkohlestopp“, da die Frage der Entlassungen und der Arbeitsplätze nicht nur im Braunkohletagebau zu Debatte steht.
Wir wollen im Herbst eine öffentliche Veranstaltung zum Thema "100 % erneuerbare Energien - geht das?" durchführen. Interesse und Diskussion dazu waren schon jetzt spannend und intensiv. Einig waren wir uns in der Bedeutung der „Fridays-For-Future“-Bewegung und dass wir hier auch lokal und konkret aktiv werden wollen!

Zum 1. Mai wird die Umweltgewerkschaft einen Stand anmelden, der von zwei Teilnehmern der Runde unterstützt werden wird. Fast alle Anwesenden wollen in irgendeiner Form am 1. Mai auch das Umweltthema auf die Straße bringen. Es wird auch zwei Demos geben und wir werden miteinander in Verbindung bleiben. Eine Teilnehmerin entschloss sich spontan zur Mitgliedschaft in der Umweltgewerkschaft! Einige Anwesende stellten sich zu einem Foto zusammen, das in Verbindung mit einer Solidaritätserklärung an die in Haft befindlichen Umweltaktivist*innen von „Ende-Gelände“ versandt werden soll. Schluss mit der Kriminalisierung der Klimaschutz-Bewegung!

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Übrigens - man kann auch online Mitglied der Umweltgewerkschaft werden! Hier drauf klicken, dann öffnet sich direkt das Formular.

 

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