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Heißer Januar 2019

Kaum hat das ereignisreiche Jahr 2018 mit den Aktionen in Katowice zur COP24 geendet, starteten wir bereits im Januar wieder in den Umweltkampf.

13.01.2019 die Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demo in Berlin. Denn Umweltkampf ist vom Kampf um eine neue Gesellschaftsordnung nicht zu trennen! Wir reiten uns ein in das rote Fahnenmeer und sangen die Internationale mit tausenden Gleichgesinnten.

Der 19.Januar sah uns wieder in Berlin. Die "Wir haben es satt"-Demonstration. Auch hier gaben die Veranstalter an, dass die Teilnehmerzahlen zugenommen haben. Wir gingen mit im Demonstrationszug, standen Rede und Antwort am Info-Stand und suchten immer das Gespräch mit dem Menschen um uns herum. Das Umweltbewusstsein ist deutlich gestiegen, auch die Notwendigkeit der Kontaktaufnahme zu den anderen Umweltgruppen. Dass dies auch auf gewerkschaftlicher Ebene möglich ist, war den meisten neu und unsere Programmhefte und Satzungen wurden mit Interesse entgegengenommen. Vor allem der Jugend muss klar werden, dass Umweltkampf und Gesellschaftssystemwechsel eine notwendige Einheit bilden.

Wieder daheim, nahm ich die Möglichkeit wahr, am 14.Naturschutztag Rostocks, wieder veranstaltet durch den NABU, teilzunehmen. Kann ich jedem Natur- und Umweltinteressierten nur empfehlen. Hier werden jährlich aktuelle und langzeitliche Themen aus der Region in informativen kurzen Referaten dargestellt. Im Anschluss kann man an den Referenten seine persönlichen Fragen und Ansichten richten. So waren es dieses Jahr wieder die Themen Rückgang der Singvögel- Populationen, in Folge Versiegelung von Grünflächen durch Bebauung, Monokulturfläche in der Stadt, Dezimierung der Kleingartenanlagenflächen und damit der Insektendichterückgang. Aber auch Rückgang von Populationen bei Lurch, Frosch, Fisch und anderen Kriechtieren. Weitere Themen behandelten Beobachtung und Schutz der Fledermausbestände in der Stadtwallanlage, Schwierigkeiten des Schutzes von Schweinswalen und Robben im Ostseebereich, den verschiedenen Nutzungsflächen von Salzgrünwiesen und Brackwasserschilfflächen. Interessant war auch die Hochrechnung, wie die Küstenlinie Mecklenburg-Vorpommerns sich verändert, wenn der Wasserpegel in Verlauf des Klimawandels ansteigt. Bei 1 m über mittlerem Wasserpegelwert (nn Normal-Null), wird Vorpommern zu einem Landstrich mit abgrenzendem Moor- und Sumpfbereichen, die durch die jetzigen Flussläufe vorgegeben werden. Bei 2 m über nn, ist Vorpommern eine Insel.

Dann, am 27.Januar, gedachten wir mit Freunden der "Opfer des Faschismus". Im Jahre 1945 wurde an diesem Tag das Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Krieg und seine Hinterlassenschaften sind bis heute tickende Zeitbomben, die noch mehrere Generationen der nach uns kommenden Menschen beschäftigen werden. Dazu werde ich am 08.Februar in Berlin, im Umweltgewerkschaftsbüro einen Vortrag halten. ("Munition im Meer").

Suse / Stralsund

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