Picknick auf der B14

Die B 14 ist ein Symbol der jahrzehntelangen Verkehrspolitik in Stuttgart – eine Verkehrspolitik für die verfehlte, hochsubventionierte individualisierte Automobilität, die uns Raum raubt, die Stadt kaputt macht und uns krank macht. Deshalb wurde sie am Sonntag den 14.10. für zwei Stunden mit einem Picknick und guter Musik „besetzt“.
Die „Diesel“ Betrüger sitzen in den Konzernzentralen der Autoindustrie. Sie gehören alle für ihre Betrügereien bestraft und die betrogenen Autokäufer mit einem entsprechenden Kat entschädigt. Aber nicht auf eigene Kosten, sondern auf Kosten der Autoindustrie. Wäre das bereits seit drei Jahren geschähen, bräuchten sich die Richter nicht um Verkehrsverringerungen bzw. Fahrverbote bemühen. Um das Verkehrsaufkommen wirksam zu verringern brauchen wir zu einem schnellstmöglichen Zeitpunkt einen attraktiven und zuverlässigen ÖPNV, der besser und schneller ist als der individuelle motorisierte Verkehr. Und das zum Nulltarif. Gegen das Verbrechen Dieselskandal und für einen Nulltarif im VVS auf Kosten der Profite der Autoindustrie. Für die Ausstattung sämtlicher VVS Busse mit Brennstoffzellen-Antrieb.
Die von den Medien gezielt gelenkte Frage der „Fahrverbote“ lenkte uns immer wieder von den eigentlichen Problemen ab und nimmt die Hauptverursacher aus der Schusslinie.
Die Umweltgewerkschaft fordert die sofortige Umstellung auf erneuerbare Antriebe aus umweltpolitischen Gründen und auf Kosten der Profite. Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz– und Ausbildungsplatzes und kämpfen an der Seite der Arbeiter dafür.
Für die Ausstattung sämtlicher VVS Busse mit Brennstoffzellenantrieben!