fff 20 03 2019 Courage und UG

Wir sind begeistert von der länderübergreifenden Jugendbewegung für Umwelt- und Klimaschutz.

Greta Thunberg hat gesagt: „Wenn die Lösungen in diesem System so unmöglich zu schaffen sind, sollten wir das System selbst ändern!“
Und weiter: „Wir sind nicht hier her gekommen, um die Weltelite anzubetteln. Sie hat uns in der Vergangenheit ignoriert und wird das auch zukünftig tun. (…) Die wahre Macht liegt bei den Menschen!“

Es gibt ständig neue Erkenntnisse über die Verschärfung der Klimakrise. Trotzdem wird die Energie- und Verkehrswende von den Verantwortlichen seit 20 Jahren verschleppt. Wohlgemerkt: vor 20 Jahren stellten die Grünen für sieben Jahre den Umweltminister.

Das letzte baden-württembergische Kohlekraftwerk wurde 2015 von dem grünen Umweltminister Franz Untersteller in Betrieb genommen. Auch heute noch wird verschleppt: Zuletzt beim Kohlekompromiss, der für uns unannehmbar ist. Profit geht denen vor Umwelt- und Klimaschutz. Die Bewegung Fridays for Future zeigt die Empörung darüber.

Einige werten das gern als Generationenkonflikt ab und wollen uns weismachen, dass es reicht, wenn jede*r umweltbewusst und nachhaltig lebt. Die Rodung des Hambacher Waldes konnte nur durch kämpferischen Massenprotest gestoppt werden.

Die Unterrichtsboykotte, Kundgebungen und Demonstrationen drücken aus: Entscheidende Änderungen müssen gegen die Herrschenden durchgesetzt werden und wir müssen uns dafür zusammenschließen.

Als der grüne OB Kuhn letzten Freitag reden durfte, versprach er uns das blaue vom Himmel. Er sprach davon, dass auf jeder Sporthalle eine Photovoltaik-Anlage errichtet werden soll. Dies fordert KUS seit 10 Jahren. Und wenig passierte! Und jetzt im Wahlkampf soll dies wahr werden?
Wovon OB Kuhn jedoch nicht sprach, ist der beschleunigte Ausbau des 5 G Netzes für „smart city“ mit seinen selbst fahrenden Autos. Smart City braucht außer den Konzernen kein Mensch. Für „smart city“ wird jedoch eine gigantische Menge an Energie benötigt. Viel mehr als heute vorhanden ist. Und da „smart city“ sofort gebaut werden soll, geht da nur wenn die AKWs nicht abgeschaltet werden und die Kohlemeiler noch lange laufen werden. Eine Katastrophe für das Klima. Eine Katastrophe für eure Zukunft.

Wir vertreten, dass die Hauptverantwortlichen für die drohende Klimakatastrophe in den Konzern- und Bankzentralen und Regierungen sitzen. Nur die Zusammenarbeit aller Gegenkräfte weltweit kann durchgreifende Änderungen erzwingen, um die drohende Umwelt- und Klimakatastrophe noch zu verhindern.
Wir vertreten weiter, dass es wichtig ist, für gleichberechtigte Zusammenarbeit aller Kräfte einzutreten, die wirklichen Umweltschutz konsequent wollen.
Dafür ist Offenheit und Selbständigkeit notwendig.
Oder frei nach Greta Thunberg: Die wahre Macht liegt bei uns Menschen - wenn wir uns zusammenschließen!

Wir fordern mit euch:

  • Der Ausstoß von Treibhausgasen muss radikal reduziert werden!
  • Stopp dem Braunkohletagebau!
  • Schrittweises und dann vollständiges Ersetzen fossiler Brennstoffe durch regenerative Energien!
  • Wir brauchen Arbeitsplätze, soziale Rechte, Gesundheits- und Umweltschutz!

Die Demonstration am 1. Mai ist die nächste Gelegenheit auch für die Fridays for Future Bewegung, gemeinsam mit anderen für Umwelt- und Klimaschutz und für Arbeiterforderungen einzutreten und Geschlossenheit herzustellen.

 

Lied Gela Raumschiff Erde

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