Ernährung ohne Gentechnik

Wir alle essen, jeden Tag, mehrmals – und wir sollten es möglichst oft mit Genuss tun. Wir alle haben damit mehrmals am Tag die Möglichkeit zu entscheiden, welchen Einfluss wir auf das Klima auf diesem Planeten nehmen wollen.

Unser tägliches Essen und das Klima – ist das nicht zu weit von einander entfernt ? Ja, eine einzelne Mahlzeit macht nicht viel aus, aber viele zusammen eben schon.

Die Landwirtschaft trägt weltweit mit ca. 15 % etwa gleich viel zu den schädlichen Klimagasen bei wie der Bereich Transport / Verkehr. Allerdings ist die Zusammensetzung der Treibhausgase anders und dieser typische Mix erlaubt es uns Verbraucher*innen, durch gezielte Entscheidungen Einfluss zu nehmen.

Am weltweiten CO2-Ausstoß ist die Landwirtschaft mit ca. 9 % beteiligt. Da geht es um Brandrodungen, Trockenlegung von Mooren (beides vorwiegend für Palmöl- und Sojaplantagen), Produktion von Kunstdünger (die ist so energieintensiv, dass der Preis für diesen Dünger mit dem für Rohöl zusammenhängt), Sprit für Landmaschinen, Transport, Lagerung / Kühlung.