Hier könnt ihr unsere aktualisierte Analyse (2017) der UG zum Pariser Klimavertrag (pdf-Präsentation) herunterladen:

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Eine Forderung von Millionen: Drastische Sofortmaßnahmen für den Klimaschutz!

Alle Umfragen zeigen: eine große Mehrheit der Bevölkerung kritisiert die lasche Umweltpolitik der Bundesregierung, fordert drastischere Maßnahmen. Die Frage ist: Warum passiert nichts außer schönen Worten? 23(!!) erfolglose WeltklimaKonferenzen! Dabei werden die Appelle der Klimaforscher immer dringlicher, siehe zuletzt die „Heißzeit-Studie“. Aber warum steigt der Treibhausgas-Ausstoß trotzdem wieder?
Warum werden immer neue Öl- und Erdgasfelder erschlossen, Pipelines gelegt, fossile Kraftwerke und fossile Autoproduktion weiter ausgebaut – oft parallel zu „Erneuerbaren“?
Einige hundert internationale Groß-Konzerne, Banken und Finanzholdings beherrschen die Weltwirtschaft und müssen maximalen Profit erzielen – bei Strafe des eigenen Bankrotts im internationalen Konkurrenzkampf. Die Kapitalismuskritik in unseren Reihen ist längst allgegenwärtig. Es sind gerade die mächtigsten kapitalistischen Länder, die beim Weltklimagipfel/COP24 in Katowice den Takt vorgeben und uns belehren wollen über ihre angeblichen Absichten zum  Umweltschutz.
Die COP24 in Polen wird deshalb, wenn überhaupt, nur minimale Zugeständnisse im Klimaschutz zustande bringen.
Absolut unverantwortlich angesichts der heranrollenden globalen Umweltkatastrophe!
Tausende Menschen zeigen heute ihren Willen zur Veränderung und demonstrieren für die dringenden Sofortmaßnahmen. Wir wollen mit euch ins Gespräch  kommen: Sollen wir tatsächlich, wie es im Demo- Aufruf zum 01.12. steht, immer noch an „die Verzagten in der Bundesregierung“ appellieren und auf politische Stellvertreter hoffen? Haben viele nicht schon bei der Tschernobyl-Atomkatastrophe 1986 gedacht, spätestens jetzt müssten Industrie und Regierung „endlich zur Vernunft” kommen?
Für uns ist es an der Zeit für neue Konsequenzen aus den bisherigen Erfahrungen der mutigen Umweltkämpfe weltweit. Wie werden wir eine überlegene Kraft? Schluss damit, dass wir uns mit Irrwegen und vagen Hoffnungen auf politische Stellvertreter beschäftigen lassen! Zeit für eine selbständige Umweltbewegung, die sich frei macht von Illusionen!
Wir brauchen den aktiven Massenwiderstand, wie im Hambacher Wald. Wir brauchen den gemeinsamen Kampf von Umwelt-, Gewerkschafts- und  Arbeiterbewegung. Nur eine solche geschlossene Front kann den Umweltverbrechern wirklich Paroli bieten und drastische Sofortmaßnahmen erzwingen!
Was ist die Alternative zum Kapitalismus? Auf Aktionen gehen ist gut, doch wir brauchen eine gemeinsame Strategie, um dem Widerstand die nötige Kraft zu verleihen.
In der Umweltgewerkschaft bauen wir eine demokratische Massenorganisation mit Ortsgruppenstruktur auf, die mit der Arbeiterbewegung verbunden ist. Unsere Gegner sind hochorganisiert, wir müssen besser organisiert sein! Macht mit!

Wir laden euch herzlich ein: Beteiligt euch am WeltklimaAktionstag, 08. Dezember 2018 in euren Städten! (siehe unter www.umweltgewerkschaft.org) Und: Organisiert euch!

Werdet Mitglied in der Umweltgewerkschaft!

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V.i.S.d.P.: M. Ramaswamy, Bremer Str. 42, 10551 Berlin
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Beschleunigter Übergang in die globale Klimakatastrophe muss dringend gestoppt werden!

Organisiert breite Proteste zum Weltklima-Aktionstag am 8.Dezember 2018 in allen größeren Städten!

Die Hitzewelle in Deutschland 2018 bis hinauf nach Skandinavien sprengte alle Rekorde in Bezug auf Dauer und Temperaturen. Selbst am Polarkreis wurden 30 Grad gemessen! Die neueste Studie des „Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung” warnt vor einer „Heißzeit” mit bis zu 5 Grad höheren Durchschnittstemperaturen in wenigen Jahrzehnten.
Doch Umweltministerin Svenja Schulze erklärte kürzlich, dass die „Klimaziele” in Deutschland für das Jahr 2020 „verfehlt” werden – anstatt alles zu tun, das Ruder noch herumzureißen! US-Präsident Trump verkündete im Sommer 2017 den Austritt der USA aus dem sowieso schon völlig unverbindlichen „Pariser Klimaabkommen”.
Doch überall auf der Erde zeigen immer krassere regionale Extremwettererscheinungen, dass die verheerende Klimaveränderung längst im Gange ist. Wechselwirkungen mit anderen Umweltzerstörungen, etwa die fortschreitende Regenwaldvernichtung oder die immer umfangreichere Massentierhaltung, beschleunigen diesen Prozess zusätzlich.

Dortmund, den 10.8.2018

In den Massenmedien findet eine bemerkenswerte Berichterstattung über die Hitzewelle statt. Man wird zugeschüttet und zwar etwas vereinfacht dargestellt: Wo brennt's gerade und was wird gemacht (was macht die Feuerwehr, wie verkaufen sich Ventilatoren, wie reagiert der Straßenbelag usw.; vielleicht auch noch die Frage, was mit der Ernte ist). Was wirklich passiert und was zu tun ist – das wird vorenthalten. Dies sind unter anderem folgende Gesichtspunkte:
Die Hitze führt nicht nur dazu, dass die Flora verödet. Mit dem Absterben der Pflanzen werden diese auch als CO2-Speicher abgetötet, mit der Auswirkung, dass der Treibhauseffekt verstärkt wird. Eine Katastrophe begünstigt also die andere. Das gilt nicht nur in diesen Zusammenhang.
Natürlich bleibt das nicht ohne Auswirkung auf die Fauna, weil die Natur in einem geschlossenen System existiert, worin sich auch der Mensch befindet.

Bild-Dokumentation am Beispiel Morteratsch-Gletscher/Schweiz

UG 2018 Gletscherdoku 1 TitelbildWeltweit schmelzen fast alle Gebirgs-Gletscher. Sie verlieren an Eismasse, sie werden also kürzer, schmaler und dünner. Hauptursache ist der Anstieg der Luft-Temperaturen aufgrund des zunehmenden Treibhaus-Effekts in der Erdatmosphäre. Vor allem die Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas zur Energieerzeugung für die kapitalistische Produktions- und Lebensweise setzt seit Mitte des 19. Jahrhunderts gigantische Mengen an Treibhausgasen frei. Der globale Temperatur-Anstieg war zu Anfang noch allmählich und sogar von kurzzeitigen oder regionalen Rückgängen unterbrochen. Inzwischen ist eine Beschleunigung der Erwärmung eingetreten – vor allem aufgrund der Wechselwirkung mit anderen umfangreichen Umweltzerstörungen (Regenwaldabholzung, ...) und von Rückkopplungseffekten.

"Die Anstalt" vom 27. Februar 2018 zum Klimawandel. Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner

https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-27-februar-2018-100.html

Grossdemo am Weltklimaaktionstag 1Rund 2.000 Menschen demonstrierten am 11.November unter dem Motto "Unsere Umwelt, unsere Zukunft, unser Widerstand" gegen die UN-Klimakonferenz in Bonn.

Das „Aktionsbündnis zum Weltklimatag Darmstadt“ war mit Teilnehmern der Umweltgewerkschaft, des Jugendverbands Rebell und den Kindergruppe Rotfüchse, Mitgliedern der internationalen Automobilarbeiterkonferenz von Opel-Rüsselsheim und dem Kreisverband der MLPD mit 40 Teilnehmern dabei. Nach Abzug der Kosten für die Busfahrt konnten wir noch 20,-€ an das Organisationsbündnis spenden.

Alle Demonstranten wollten die Zukunft nicht den Herrschenden überlassen. Ein großer Erfolg für die kämpferische Umweltbewegung.

Die Kritik richtete sich gegen das Pariser Klimagipfel-Abkommen, was als unzureichend und völlig unverbindlich abzulehnen ist. Die einzelnen Länder stecken sich selbst Ziele. Wenn sie diese nicht erreichen, wie z.B. die Bundesregierung, hat das keinerlei Folgen - außer der fortgesetzten Umweltzerstörung. Keine der anwesenden Regierungen ist ein Bündnispartner der Umweltbewegung.

COP23 Grodemo Bild

Bündnis „Weltklima-Aktionstag 11.11. Bonn“

Internet: www.demo-klimakonferenz.de

fb: /Demoklimakonferenz

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pressekontakt: Carlotta Grohmann, Tel.: 0151 25 03 40 04


- PRESSEMITTEILUNG -

2000 Teilnehmer*innen auf COP23-Protestdemo ab Bonn/Münsterplatz

Bonn, 12.11. 2017 – Rund 2000 Teilnehmer*innen aus dem ganzen Bundesgebiet nahmen an der COP-kritischen Protestdemo zum Weltklima-Aktionstag am 11.11. in Bonn teil.

„Am allermeisten bestach die inhaltliche Vielfalt, politische Breite und Lebendigkeit dieser Demonstration!“ meinte Carlotta Grohmann vom Koordinierungskreis des Aktionsbündnisses aus 22 Organisationen und Gruppen. Viele Jugendliche prägten vor allem die Spitze des Demonstrationszuges unter dem Motto „Unsere Umwelt – Unsere Zukunft – Unser Widerstand“. Auffällig und in diesem Umfang auch neu auf einer Umweltdemonstration waren betriebliche Delegationen aus Stahlbetrieben, Bergbau, Auto- und Elektroindustrie.

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