Hier könnt ihr unsere aktualisierte Analyse (2017) der UG zum Pariser Klimavertrag (pdf-Präsentation) herunterladen:

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Liebe Umweltbewegte!

Wir sind begeistert von der länderübergreifenden Jugendbewegung für Umwelt- und Klimaschutz, die auch in ganz Deutschland aktiv ist.
Greta Thunberg hat auf der Weltklimakonferenz in Katowice gesagt: "„Wenn die Lösungen in diesem System so unmöglich zu schaffen sind, sollten wir das System selbst ändern!" Und weiter: „"Wir sind nicht hierhergekommen, um die Weltelite anzubetteln. Sie hat uns in der Vergangenheit ignoriert und wird das auch zukünftig tun. (...) Die wahre Macht liegt bei den Menschen!"

Es gibt ständig neue Erkenntnisse über die Verschärfung der Klimakrise. Trotzdem wird die Energie- und Verkehrswende von den Verantwortlichen verschleppt. Zuletzt  beim Kohlekompromiss, der für uns unannehmbar ist. Profit geht denen vor Umwelt- und Klimaschutz.

Die Bewegung FRIDAYS FOR FUTURE zeigt die Empörung darüber. Einige werten das gern als Generationenkonflikt ab und wollen uns weismachen, dass es reicht, wenn jede*r umweltbewusst und nachhaltig lebt. Aber die Unterrichtsboykotte, Kundgebungen und Demonstrationen drücken etwas anderes aus. Nämlich: Entscheidende Änderungen müssen gegen die Herrschenden durchgesetzt werden und wir müssen uns dafür zusammenschließen. Es ist wichtig, für gleichberechtigte Zusammenarbeit aller Kräfte einzutreten, die wirklichen Umweltschutz konsequent wollen. Wir fordern dazu auf, mit uns über Weg und Ziel der Umweltbewegung zu diskutieren. Dafür ist Offenheit und Selbständigkeit notwendig.

Die Umweltgewerkschaft ist eine überparteiliche Organisation für radikalen Umweltschutz. Wir vertreten, dass hauptsächlich die Konzerne, Banken und Regierungen verantwortlich sind für die Umweltzerstörung. Nur die Zusammenarbeit aller Gegenkräfte weltweit kann durchgreifende Änderungen erzwingen, um die drohende Umwelt- und Klimakatastrophe noch zu verhindern.

Unser Weg ist: sich dafür dauerhaft organisieren, Bündnisse eingehen und sich für das Zusammengehen von Umwelt- und Arbeiterbewegung einsetzen.
Oder frei nach Greta Thunberg: Die wahre Macht liegt bei uns Menschen - wenn wir uns zusammenschließen!

Die Demonstration am 1. Mai ist die nächste Gelegenheit auch für die Fridays for Future Bewegung, gemeinsam mit anderen für Umwelt- und Klimaschutz und für Arbeiterforderungen einzutreten und Geschlossenheit herzustellen.

Umweltschutz UND Arbeitsplätze - kommt zum Vorbereitungstreffen für einen gemeinsamen 1.Mai! Ort und Termin könnt ihr nachsehen auf unserer örtlichen Homepage. Wir laden euch herzlich zu unseren Treffen ein und sind sehr interessiert, uns mit euch auszutauschen.

Info und Kontakt:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die Umweltgewerkschaft unterstützt und beteiligt sich an dieser internationalen Aktion der Schülerinnen und Schüler der Bewegung Fridays for future. Wir verurteilen, dass protestierende Schülerinnen und Schüler als Schulschwänzer verunglimpft werden.
Wir rufen unsere Mitglieder breit zur Teilnahme und Solidarität mit den Demonstrationen auf. Wo und wann und den Aufruf der Jugendlichen findet ihr hier:

https://fridaysforfuture.de/march15th/

Viele Grüße
euer Bundesvorstand

Schuelerdemo 015Hallo,
am Freitag 01.02., war ich bei der Schülerdemo in Sindelfingen, Marktplatz, 11:30 - 12:30 Uhr

Bericht:
Es hat geregnet und war kalt, etwa 50 Schüler (Alter: 14 - 17) waren da aus 4 Gymnasien, eins davon mit Umwelttechnik.
Zu der Schülerdemo kam es durch den Grünen Özdemir, der einen früheren Schulsprecher kannte und der es zum Laufen brachte.
Die Kundgebung wurde von drei Schülerinnen moderiert, das Megafon von den Grünen, es wurden nur Parolen gesprochen, z. B.: Streik in der Schule, Streik in der Fabrik, alle anderen in Englisch: wollt ihr die Welt retten: Chor:ja, wann Chor: jetzt u.s.w. Ich hab dann: hopp hopp hopp/Kohle stopp eingebracht und gefragt, ob ich was sagen kann: "Umweltbewegung und Arbeiterbewegung, Bauern, Schüler, Studenten, Auszubildende, alle müssen auf die Straßen gehen und solange die Forderungen stellen, bis sie erfüllt werden und habe Greta aus Schweden in Katowicze zitiert: "wenn ihr mit eurem System die Klimazerstörung nicht verhindern könnt, dann muss das System weg". Ich habe Beifall bekommen. Dann hat der Grüne junge Stadtrat gefordert:

Berlin, den 10.2. 2019

Schluss mit der Kriminalisierung der Klimaschutz-Bewegung!

Sofortige Freilassung der seit 4.2. in U-Haft sitzenden Klimaaktivist*innen von EndeGelände in der Lausitz!

Die Kohlekommission empfiehlt der Bundesregierung ein Ende der Kohleverstromung erst für 2038 – und damit die Fortsetzung des Wegs in die Klimakatastrophe!
Wir von der Umweltgewerkschaft teilen mit Ende-Gelände die einzig richtige Antwort: Den Protest verstärken, durch aktiven Widerstand drastische Sofortmaßnahmen für den Klimaschutz durchsetzen! Der Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen muss radikal reduziert werden! Nicht die Besetzung von Braunkohlebaggern am 4.2. in der Lausitz ist kriminell – sondern die weitere Verbrennung von Braunkohle!

Doch die Klimaschutzbewegung hat mächtige Gegner in den Konzernzentralen und Regierungen – wie man an der Repression gegen die Klimabewegung sieht. Ihnen muss eine überlegene Kraft entgegengestellt werden. Diese kann nach Meinung der Umweltgewerkschaft nur aus dem Zusammengehen einer selbständigen und kämpferischen Umwelt- und Arbeiterbewegung entstehen.

Mutige Aktionen, wie die Besetzung der Braunkohlebagger werden auch viele aus der weltweiten #FridaysForFuture-Schüler-Bewegung für den Weg des aktiven Widerstands gegen die drohende Klimakatastrophe gewinnen.

Die jetzt deutlich verschärfte Vorgehensweise des Staatsapparates gegen Klimaaktivisten soll einschüchtern und aktiven Widerstand als kriminell erscheinen lassen. Wir sind sicher: Sie werden das Gegenteil erreichen!

In diesem Sinne: Unsere solidarischen Grüße an die Verhafteten!

Klimaschutz ist kein Verbrechen! Gemeinsam werden wir die Erde vor dem Kollaps retten!

 


Für den Bundesvorstand
Dr. M. K. Ramaswamy

Liebe Umweltfreund*innen,

zur Zeit geht ein Video von Greta Thunberg, der schwedischen Schulstreikerin, über die wir bereits in den Tagesberichten vom cop24 berichtet haben, um die Welt.

Bei YouTube gibt es eine Version mit deutschen Untertiteln ihrer Rede: https://www.youtube.com/watch?v=LZmfkAX61BM

Schoolstrike for Climate 1

Habt ihr gehört, dass in Australien 15.000 Schülerinnen und Schüler gegen die Klimakrise und die Ignoranz der Politikerinnen und Politiker gestreikt haben?

Werdet Teil dieser Bewegung! Schreibt Solidaritätserklärungen als Gruppe, Klasse oder Schule und schickt sie an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Schoolstrike for Climate 2

Sprecht in euren SMV! Wollt ihr auch streiken? Organisiert Aktionen! Wenn ihr was planen wollt, meldet euch. Wir helfen euch gerne – oder am besten direkt bei uns mitmachen!

Aufruf der Kinder und Jugendlichen aus Australien (eigene Übersetzung)

„Wir sind Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren aus allen Teilen Australiens. Die meisten von uns haben sich niemals zuvor getroffen und doch sind wir vereint in unserer gemeinsamen Sorge um unseren Planeten.
Wir bestreiken die Schule, um unseren Politikern zu sagen, dass sie unsere Zukunft ernst nehmen und den Klimawandel als das behandeln sollen, was er ist – eine Krise. […]“

Den ganzen Aufruf und weitere Informationen findet ihr unter

www.schoolstrike4climate.com

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