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Schuelerdemo 015Hallo,
am Freitag 01.02., war ich bei der Schülerdemo in Sindelfingen, Marktplatz, 11:30 - 12:30 Uhr

Bericht:
Es hat geregnet und war kalt, etwa 50 Schüler (Alter: 14 - 17) waren da aus 4 Gymnasien, eins davon mit Umwelttechnik.
Zu der Schülerdemo kam es durch den Grünen Özdemir, der einen früheren Schulsprecher kannte und der es zum Laufen brachte.
Die Kundgebung wurde von drei Schülerinnen moderiert, das Megafon von den Grünen, es wurden nur Parolen gesprochen, z. B.: Streik in der Schule, Streik in der Fabrik, alle anderen in Englisch: wollt ihr die Welt retten: Chor:ja, wann Chor: jetzt u.s.w. Ich hab dann: hopp hopp hopp/Kohle stopp eingebracht und gefragt, ob ich was sagen kann: "Umweltbewegung und Arbeiterbewegung, Bauern, Schüler, Studenten, Auszubildende, alle müssen auf die Straßen gehen und solange die Forderungen stellen, bis sie erfüllt werden und habe Greta aus Schweden in Katowicze zitiert: "wenn ihr mit eurem System die Klimazerstörung nicht verhindern könnt, dann muss das System weg". Ich habe Beifall bekommen. Dann hat der Grüne junge Stadtrat gefordert:

Kohlestopp vor 2038 und die Schüler sollen in der Schule diskutieren,
was man machen kann. Anschließend haben zwei Couragefrauen gesprochen und aufgefordert, dass mehr Diskussionen/Meinungsaustausch auf der Kundgebung stattfindet.

 

Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die Schüler nicht so genau Bescheid wissen und will nächstes Mal über den Stickoxid, Messungen, weniger Verkehr sprechen. Wir sollten nicht so viele Infos rein bringen, aber dafür genau ein Phänomen erklären.
Ich will vorschlagen, ob sie nicht Daimlerarbeiter / Betriebsrat einladen wollen, der soll mal Stellung zu Brennstoffzellenautos nehmen.
Bei der Unterhaltung mit Schülern: was würdest du anders machen: "Dieselfahrverbot ist gemein, Fahrerlaubnis immer für gerade/ungerade
Kennzeichnen, Messstellen woanders hin, mehr Fahrradwege, gut dass
Strohhalme verboten werden, gut dass schon mal Kohlestopp ist."
Nachteile in der Schule? Die Lehrer der Umwelttechnik finden es gut, was sie machen, eine Schule lässt nachsitzen in der Form einer Arbeitsgruppe, die sich mit Umweltverbesserungen in der Schule beschäftigt. Ich fragte, was die Eltern dazu meinen, eine sagte: ihre Mutter findet es gut.
Einem Grüne Jugend Schüler wurde der Katastrophenalarm gezeigt, der findet ihn interessant und will sich überlegen, ihn zu kaufen.
Das Rebell-Flugblatt zum Schülerstreik wurde verteilt, es ist übrigens sehr gut mit Frage-/Antworteinteilung.
Eine Couragefrau wurde von der Koordinatorin in die whatsApp gestellt, so dass sie alle Infos bekommt.

Liebe Grüße Gerda