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Berlin, den 10.2. 2019

Schluss mit der Kriminalisierung der Klimaschutz-Bewegung!

Sofortige Freilassung der seit 4.2. in U-Haft sitzenden Klimaaktivist*innen von EndeGelände in der Lausitz!

Die Kohlekommission empfiehlt der Bundesregierung ein Ende der Kohleverstromung erst für 2038 – und damit die Fortsetzung des Wegs in die Klimakatastrophe!
Wir von der Umweltgewerkschaft teilen mit Ende-Gelände die einzig richtige Antwort: Den Protest verstärken, durch aktiven Widerstand drastische Sofortmaßnahmen für den Klimaschutz durchsetzen! Der Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen muss radikal reduziert werden! Nicht die Besetzung von Braunkohlebaggern am 4.2. in der Lausitz ist kriminell – sondern die weitere Verbrennung von Braunkohle!

Doch die Klimaschutzbewegung hat mächtige Gegner in den Konzernzentralen und Regierungen – wie man an der Repression gegen die Klimabewegung sieht. Ihnen muss eine überlegene Kraft entgegengestellt werden. Diese kann nach Meinung der Umweltgewerkschaft nur aus dem Zusammengehen einer selbständigen und kämpferischen Umwelt- und Arbeiterbewegung entstehen.

Mutige Aktionen, wie die Besetzung der Braunkohlebagger werden auch viele aus der weltweiten #FridaysForFuture-Schüler-Bewegung für den Weg des aktiven Widerstands gegen die drohende Klimakatastrophe gewinnen.

Die jetzt deutlich verschärfte Vorgehensweise des Staatsapparates gegen Klimaaktivisten soll einschüchtern und aktiven Widerstand als kriminell erscheinen lassen. Wir sind sicher: Sie werden das Gegenteil erreichen!

In diesem Sinne: Unsere solidarischen Grüße an die Verhafteten!

Klimaschutz ist kein Verbrechen! Gemeinsam werden wir die Erde vor dem Kollaps retten!

 


Für den Bundesvorstand
Dr. M. K. Ramaswamy