Hier könnt ihr unsere aktualisierte Analyse (2017) der UG zum Pariser Klimavertrag (pdf-Präsentation) herunterladen:

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am ersten mai

Für einen kämpferischen 1. Mai:

Solidarität mit dem Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz,
für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich und für Ersatzarbeitsplätze im Umweltschutz!

Schnellstmögliche und vollständige Umstellung der Energieversorgung und der Antriebe im Verkehr auf erneuerbare Energien!

Sofortige Nachrüstung aller Dieselfahrzeuge mit SCR-Kat auf Kosten der Autokonzerne!
Einführung und Ausbau eines unentgeltlichen ÖPNV!

Für ein abseitiges gesetzliches Streikrecht, Recht auf Widerstand und zivilen Ungehorsam!
Sofortige weltweite Stilliegung und Entsorgung aller Atomanlagen auf Kosten der Betreiber!

Verbot und Vernichtung aller atomaren, biologischen und chemischen Waffen!

 

Ein Großteil der Energieversorgung in Deutschland und praktisch alle Straßenfahrzeuge sind derzeit an fossile Energien gebunden. Dabei ist die stabile und sichere Versorgung mit 100% erneuerbaren Energien technisch längst möglich.
Vor allem die Verschärfung der Klimakrise, die sich zunehmend in Extremwetterereignissen niederschlägt, beunruhigt viele. Immer mehr Menschen wollen die steigenden Treibhausgasemissionen und die anhaltend hohe Schadstoffbelastung der Luft nicht mehr hinnehmen.
Andererseits: Die meisten von uns sind auf ein eigenes Auto angewiesen und viele sind zu Recht besorgt um ihren Arbeitsplatz, besonders in der Fahrzeugindustrie und Energiewirtschaft. Was tun?

Die "Energie- und Mobilitätswende" denen überlassen, die für "realistische Maßnahmen" sind?

Europäische Autokonzerne haben sich auf Dieselmotoren festgelegt und durch Abgasbetrug einen Konkurrenzvorteil verschafft, der jetzt zum Bumerang geworden ist.
Bundesregierung und EU-Kommission arbeiten daran, Nachrüstung und Schadenersatz zu verhindern. Und die Kohlekommission der Bundesregierung empfiehlt für weitere Jahrzehnte die Kohleverstromung - jedes dieser Manöver angeblich wegen der Sicherung von Arbeitsplätzen.
Klimaskeptiker leugnen die wissenschaftlich nachgewiesene Klimakrise, die vom Kapitalismus verursacht wird. Die AfD will jeden Umwelt- und Klimaschutz aufheben.
In einer Medienkampagne wird versucht, die Schädlichkeit von Autoabgasen und die Grenzwerte in Zweifel zu ziehen. Die Bundeskanzlerin persönlich hat für die Anhebung der Grenzwerte geworben; die EU-Kommission will nicht einschreiten.

Gegen diese Rechtsentwicklung konsequent für Klimaschutz, gesunde Luft und Arbeitsplätze!

Die Beschäftigten in Energiewirtschaft und Fahrzeugindustrie wollen ihre Arbeitsplätze erhalten. Das ist nicht gleichbedeutend mit Verteidigung von Kohleverstromung und Verbrennungsmotoren. Neue Arbeitsplätze in umweltverträglichen und gesundheitsschonenden Technologien müssen erkämpft werden.
Die länderübergreifende Jugendbewegung Fridays for Future prangert an, dass trotz der drohenden Klimakatastrophe dringend notwendige Maßnahmen verschleppt werden.
Die Massenproteste gegen die Rodung des Hambacher Waldes mit internationaler Beteiligung erreichten ein gerichtliches vorläufiges Rodungsverbot.

Durchgreifende Maßnahmen können nur im aktiven massenhaften Widerstand durchgesetzt werden!

Gegen die Konzerne auf Kosten der Profite und gegen die Regierung.
Unser Kampf muss solidarisch und internationalistisch sein. Eine Unterstützung der "Konkurrenzfähigkeit des eigenen Unternehmens" würde nur die Umweltprobleme verschärfen, die unsere Zukunft in Frage stellen. Und wir brauchen kein "starkes Europa", sondern eine international verbundene, kämpfende Umweltbewegung.
Alle, die das begriffen haben, müssen sich zusammenschließen. Jugendliche und Erwachsene, Männer und Frauen, Migranten und Deutsche, Arbeiter und Angestellte über Organisations- und Parteigrenzen hinweg gemeinsam in der Umweltgewerkschaft.
Wenn vor allem die Beschäftigten in der weltweit verbundenen Produktion und Logistik den Umweltkampf aktiv führen würden, was wäre möglich?
Zuletzt der erfolgreiche Streik bei Audi in Ungarn, trotz Konzernkrise, hat gezeigt, welche Potentiale vorhanden sind. Deswegen ist es so elementar wichtig, dass die Kämpfe für Umweltschutz und Arbeiterforderungen solidarisch verbunden werden!

 

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