Zu den Ortsgruppen:

bitte ganz nach

unten scrollen

 

Kontakt: Jochen Schaaf, Wolfmahdenstraße 36, 70563 Stuttgart
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stuttgart, den 9.7.2021

Werte anonyme KlimakämpferInnen,

weltweit häufen sich die Unwetter-Katastrophen: Hitzewellen, Tornados, Starkregen und Überschwemmungen bei den einen, Trockenheit und Dürren bei den anderen. Kaum noch ein Land der Erde wird verschont. Deutschland rangiert mittlerweile unter den 20 am stärksten betroffenen Ländern der Welt. Seit 1881 hat sich die durchschnittliche Temperatur in Deutschland bereits um 1,6 Grad erhöht und hat die Pariser Klimagrenze von 1,5 Grad bereits überschritten. Alles Gründe sich gründlich darüber auseinanderzusetzen und die Kräfte zu bündeln. Ein breit angelegtes Klimacamp ist deshalb genau richtig. Von Revolutionären bis zu Konservativen, für alle, die die Umwelt retten und das Klima schützen wollen. Deshalb haben wir uns von der Umweltgewerkschaft auch zur Teilnahme am Klimacamp angemeldet und wurden abgelehnt.
Wir halten diese schroffe Ablehnung unseres Antrags auf Teilnahme am Klimacamp für einen Skandal. Ihr schreibt: „Hallo, als Aktionsbündnis Kesselbambule sehen wir keine Basis für eine Zusammenarbeit mit der MLPD und ihren assozierten Organisationen wie der Umweltgewerkschaft. Wir werden euch keine Beteiligung am Camp - in welcher Form auch immer – ermöglichen. Bis dahin“
Um eine drohende Umweltkatastrophe noch zu stoppen bedarf es den weitestgehenden Zusammenschluss aller Kräfte, egal an welcher Front die einzelnen Gruppen, Verbände oder Organisationen gerade arbeiten. Vom Bergarbeiter bis zum Landschaftspfleger, von revolutionären Organisationen bis zu konservativen Organisationen, von der MLPD bis zur ÖDP. Mit der fadenscheinigen Begründung „keine Zusammenarbeit“ verstoßt Ihr gegen Eure eigenen Prinzipien für das Klimacamp. Dort heißt es:
„KEIN PLATZ FÜR REAKTIONÄRE BEWEGUNGEN! Als Teil verschiedener emanzipatorischer Bewegungen schließen wir Faschistinnen, (neue) Rechte und selbsterklärte Heimatschützerinnen von der Teilnahme am Klimacamp aus. Weiterhin schließen wir Anhänger*innen der sogenannten »Querdenken«-Bewegung ebenfalls aus. Wir wenden uns gegen Verschwörungsmythen, Esoterik und Antisemitismus. Reaktionäre Ideologien und Bewegungen haben in unserem solidarischen Projekt keinen Platz.“
Da die Umweltgewerkschaft nicht zu diesen faschistischen oder rassistischen Organisationen gehört und deswegen nicht ausgeschlossen werden kann, erfindet ihr was Neues und behauptet frech, die Umweltgewerkschaft wäre eine „mit der MLPD assozierte Organisation“. Wenn ihr euch die Mühe machtet und würdet beide Programme vergleichen, könntet ihr leicht den Unterschied beider Organisationen feststellen. Das macht ihr aber nicht, sondern unterstellt und verbreitet unbelegte Vorbehalte gegenüber der Umweltgewerkschaft und der MLPD. Bei den Weltklimatagen der letzten Jahre haben wir zu breiten Bündnissen aufgefordert von MLPD bis ÖDP. Und mit der ÖDP sind wir auch nicht „assoziiert“.
Wir bezweifeln auch, dass diese Ausgrenzung mit den bisherigen teilnehmenden Organisationen abgestimmt ist. Deshalb verfassen wir diese Antwort an Euch als „Offenen Brief“ und werden ihn bekannt machen.

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Schaaf
für den Ortsvorstand der Umweltgewerkschaft Stuttgart

UG Stuttgart bei Demo Erster Mai 2021

1.Mai: Es war ein schöner und kämpferischer Tag mit all den vielen Leuten die für eine gerechte Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, für die Einheit von Mensch und Natur auf die Straße gegangen sind.
Es tut sehr gut, zu sehen dass wir nicht alleine sind, dass auf der ganzen Welt die Menschen aufstehen und für eine Welt kämpfen, bei der niemand an einer Pandemie sterben muss.

UG Stuttgart Nulltarif Erster Mai 2021Wir von der Umweltgewerkschaft haben heute den Startschuss gegeben für unsere Kampagne "Jetzt aktiv werden! Nulltarif durchsetzen!"

Am 1. April wurden die Preise für Fahrkarten im Bereich des VVS um 2,66% erhöht. So bleibt Stuttgart Spitzenreiter im Ranking um die teuersten Tickets in Deutschland statt Vorreiter für einen sozialen und ökologisch sinnvollen Nulltarif zu werden. Wir brauchen dringend eine Alternative zum ständig wachsenden motorisierten Individualverkehr.
Die massive Steigerung der PKW Produktion und die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Straße führt zu einer weiteren Verschärfung der Umweltkrise hin zur globalen Umweltkatastrophe. Was wir brauchen ist eine schnelle Kursänderung hin zu einem attraktiven Ausbau des ÖPNVs in der Art, dass alle Pendler täglich ihre Ziele schnell und günstig erreichen können und danach wieder nach Hause kommen. Was wir brauchen ist, dass wieder 70 % der Güter über die Schiene und Wasserwege transportiert werden. Eine ökologisch sinnvolle Mobilität kann nur über eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs bei gleichzeitiger Verbesserung des ÖPNVs erfolgen. Und damit massenhaft Menschen auf Bahnen und Busse umsteigen, muss er unentgeltlich und besser sein.
Wir sehen diese Kampagne in Einheit mit den kämpfenden Kollegen in den Großbetrieben für ihre Arbeitsplätze, gegen einen Kahlschlag wie jetzt bei Daimler geplant.

Umweltschutz schafft Arbeitsplätze – Kapitalismus schafft sie ab.

Liebe Stuttgarterinnen und Stuttgarter,

am 1. April wurden die Preise für Fahrkarten im Bereich des VVS um 2,66% erhöht. So bleibt Stuttgart Spitzenreiter im Ranking um die teuersten Tickets in Deutschland statt Vorreiter für einen sozialen und ökologisch sinnvollen Nulltarif zu werden. Wir brauchen dringend eine Alternative zum ständig wachsenden motorisierten Individualverkehr.
Die massive Steigerung der PKW Produktion und die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Straße führt zu einer weiteren Verschärfung der Umweltkrise hin zur globalen Umweltkatastrophe. Was wir brauchen ist eine schnelle Kursänderung hin zu einem attraktiven Ausbau des ÖPNVs in der Art, dass alle Pendler täglich ihre Ziele schnell und günstig erreichen können und danach wieder nach Hause kommen. Was wir brauchen ist, dass wieder 70 % der Güter über die Schiene und Wasserwege transportiert werden. Eine ökologisch sinnvolle Mobilität kann nur über eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs bei gleichzeitiger Verbesserung des ÖPNVs erfolgen. Und damit massenhaft Menschen auf Bahnen und Busse umsteigen, muss er unentgeltlich und besser sein.
Weniger Autos bedeuten weniger Stau und weniger Unfälle, der Verkehr fließt insgesamt flüssiger und schafft Raum für eine eigene Bus- Spur. Das schont den kommunalen Haushalt, da weniger Mittel für die Instandsetzung der Straßen aufgebracht werden müssen.

Die für einen unentgeltlichen ÖPNV notwendigen Gelder sollen aus den Diesel-Subventionen kommen, im Gegenzug sollen diese Subventionen gestrichen werden. Weiter sollen Gelder benutzt werden, die bisher für den Straßenausbau vorgesehen sind. Die stadteigenen Betriebe sollen aber auch weiter von der Stadt subventioniert werden und zusätzlich von einer neue Unternehmenssteuer für Großbetriebe wie es sie z.B. in Frankreich gibt. In Frankreich etwa erfolgt die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs allgemein über die »Taxe Versement Transport«, eine Unternehmenspauschalsteuer. Diese richtet sich nach der Finanzkraft eines Unternehmens und wird landesweit von Firmen mit mehr als neun Angestellten erhoben. (aus junge welt vom 9.9.2016)

- Einführung und Ausbau des unentgeltlichen öffentlichen Personennahverkehrs!
- Ausbau aller für Pendler notwendigen ÖPNV-Verbindungen !
- Reaktivierung von stillgelegten Bahnstrecken!
- Ersetzung aller fossil betriebenen Nahverkehrsmittel durch Elektro-, Wasserstoff-, Oberleitungs- und Schienenfahrzeuge!
- Einschränkung des Individualverkehrs!

Neckarwestheim

Rund 500 Menschen gedachten am Sonntag an die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima vor zehn Jahren. 200 weitere Menschen hatten Grußbotschaften geschickt, die vor dem Atomkraftwerk gezeigt wurden. Der Demo-Zug erinnerte auch an die große Menschenkette vom Atomkraftwerk zur Landesregierung in Stuttgart am 12. März 2011 mit 60 000 Teilnehmern. Dieser gewaltige Protest trug damals zur Abschaltung des AKW-Blocks I in Neckarwestheim und weiterer sieben Atomkraftwerke bei.

210307 Neckarwestheim P1010055

Dieter Majer, der ehemalige Atom-Aufseher im Bundesumweltministerium, hatte vor kurzem der EnBW schwere Versäumnisse beim AKW Neckarwestheim vorgeworfen und erklärt, die Gefahr durch Risse werde offenbar massiv unterschätzt. „Was muss passieren, bis die grün geführte Landesregierung endlich die Reißleine zieht und den Rissreaktor stilllegt?“, fragte Armin Simon von der Initiative Ausgestrahlt. „Selbst einen Reaktor, in dem sich seit Jahren immer neue gefährliche Risse bilden, will sie auf Teufel komm raus bis zum letztmöglichen Termin am Netz halten, obwohl der Zustand seit 2018 nicht mehr der Genehmigung entspricht.“

210307 Neckarwestheim P1010057

Die Umweltgewerkschaft hatte zur Demo aufgerufen und beteiligte sich gut sichtbar mit Transparent und Fahnen. Es wurden Magazine „Perspektive Kreislaufwirtschaft“ verkauft.

210307 Neckarwestheim P10100691

210306 Geburtstagsgeschenk Courage rettet Mutter Erde 2

Liebe Frauen,

wir von der Umweltgewerkschaftsgruppe Stuttgart freuen uns, dass wir gemeinsam mit Euch feiern dürfen. Seit 30 Jahren: Streitbar, solidarisch, selbstbewusst – für die Befreiung der Frau weltweit! Courage – ein Frauenverband mit Perspektive!“ Das ist ein stolzes Motto, dem wir nur nacheifern können.

Von Anfang an, also schon vor der Gründung der Umweltgewerkschaft, war Courage unser Vorbild, von der Satzung bis zum Magazin. Ihr habt jetzt 25 Jahre Vorsprung und wir schielen immer noch rüber, was ihr anders und was ihr besser macht. Da können wir noch viel lernen.

Wir haben in der Zwischenzeit bereits einiges zusammen gemacht, was uns besonders gefreut hat.

Sehr gut war das Highlight mit Yannik zusammen gegen die „Braune Brut“ und wie sie ihr Unwesen undercover im Umweltschutz treiben. Das war eine gute Vorbereitung für die Auseinandersetzung mit den „Querdenkern“.

Gegen den 'Verfassungsschutz‘ und seine antikommunistische Hetze habt Ihr erfolgreich Eure finanzielle Unabhängigkeit in der Frage der Gemeinnützigkeit wieder erkämpft und gewonnen, das war etwas besonderes.

Courage und die Umweltgewerkschaft haben viele Ähnlichkeiten: vom Organisationsaufbau bis zur Überparteilichkeit, von der Breite des Kampfes bis zum demokratischen Charakter. Es gibt natürlich auch viele Unterschiede, sonst würde es uns beide auch so nicht geben.

Was wir besonders von euch noch lernen müssen sind die Frauenpolitischen Ratschläge bis hin zu dem Weltfrauenkonferenzen. Im Umweltbereich dürfte die Zersplitterung der Bewegung noch größer sein als bei Euch. Deshalb ist es so wichtig diese Schwäche durch die ganze Spalterei zu überwinden. Von bundesweiten Umweltratschlägen hin zu internationalen Umweltratschlägen, oder wie diese dann immer auch heißen werden.

Und noch was sehr wichtiges. Eure Törtchen! Wenn man mit Euch unterwegs war, konnte man nie verhungern. Im Gegenteil, Herz und Magen waren froh!

Auf jeden Fall wünschen wir Euch viel Erfolg bei eurer Arbeit;

Seid mutige Frauen und schreitet voran zu einer besseren Gesellschaft!

Ihr seid der Frauenverband mit Perspektive!

 

Bleibt gesund und feiert noch recht schön

Der Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in SI informiert:
Prozess am Donnerstag 18.2.21., Verwaltungsgericht Stuttgart, Augustenstr. 5, Prozessbeginn: 10.00 Uhr.

Achtung!!! Wegen Corona ist die Zuhörerzahl im Gericht sehr stark begrenzt. Deswegen treffen wir uns am 18.2. um 9 Uhr vor dem Gerichtsgebäude für vielfältige Aktionen, unter anderem zu einer Demo ab 9.45 Uhr. Detaillierte Infos vor Ort.

Nach zweieinhalb Jahren wird am Stuttgarter Verwaltungsgericht am 18. Februar endlich die Klage von Alassa Mfouapon gegen das Land Baden-Württemberg verhandelt: wegen brutaler Polizeigewalt im Mai 2018 gegen die Bewohner der LEA Ellwangen.
Die Flüchtlinge verloren zu dieser Zeit alle Hoffnung auf Schutz durch das Asylrecht und auf die Menschenrechte“, so Alassa. „Deshalb habe ich eine Klage gegen das Land BW eingereicht.“
Damals stürmten über 500 Polizisten mit Hunden nachts in die Räume der Bewohner, brachen Türen auf, rissen Menschen aus den Betten, fesselten sie und brachten sie zu Boden.

Energiewende Demo 2021Am 11. März 2011 schmolzen in Fukushima dreifach die Atomreaktoren. Es kam zu einem radioaktiven Fallout, vergleichbar mit 168 Hiroshima-Bomben. Bis heute sind die havarierten Reaktoren eine Gefahr für Umwelt und Gesundheit, täglich tritt weitere Radioaktivität aus! Die japanische Regierung hat rigoros die Rückbesiedlung der Sperrgebiete durchgeführt, sie leugnet die radioaktive Gefahr. Die Verklappung von über 1 Million Tonnen an radioaktivem Kühlwasser in den Pazifik ist geplant.
Olympia soll eine heile Welt ohne Strahlengefahr zeigen: Deshalb finden Wettkämpfe auch in der Präfektur Fukushima statt, und deshalb führt der Fackellauf durch verstrahlte Gebiete in Reaktornähe. Dabei treten in der Region radioaktive Hot-Spots mit einer bis zu 40-fachen Dosis auf.

Keine Verklappung von kontaminiertem Kühlwasser in den Pazifik!
Kein olympischer Fackellauf, keine Wettkämpfe in den verstrahlten Gebieten!

AKWs abschalten sofort – weitere Energiewende jetzt!

Die 50 neuesten Beiträge