Veranstaltung,

  • Gleichstromübertragung als möglicher Beitrag zum Klimaschutz

    Öffentliche Veranstaltung am Mittwoch, 10.5.2017, 19 Uhr, TU-Chemnitz, Reichenhainer Straße 90, Neues Hörsaalgebäude, Raum 2/N113

    Bundesweit entwickelt sich zunehmender Widerstand gegen den Bau technologisch veralteter
    Stromtrassen wie die Drehstrom-Freileitungen im Thüringer Wald. Eine umweltschonende
    Alternative bietet die Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ). Die CO2–arme
    Technologie HGÜ kann einen wichtigen Beitrag zur Rettung des Weltklimas leisten.
    Wichtig ist die Methode Lebenszyklusanalyse, womit die CO2-Äquivalent-Emissionen (CO2eq) von
    Technologien bilanziert und verglichen werden können. Die Analyse umfasst dabei sowohl
    Herstellung, Betrieb als auch das Recycling des Systems. Somit kann ein ganzheitlicher
    ökologischer Vergleich der Technologien durchgeführt werden. Es ergibt sich, durch die niedrigen
    Übertragungsverluste, ein Vorteil für die HGÜ in der Gesamtbilanz. Es ist auch abhängig von der
    Leitungslänge
    Der oft behauptete enorme Material- und Energie-Aufwand für eine Erdverkabelung kann nicht
    nachvollzogen werden. Erdkabel können mittels Kabelpflug verlegt und in Bodenersatz
    eingebettet werden. Die Fläche bleibt damit für die Landwirtschaft nutzbar.
    Manche Umweltverbände wenden sich gegen jeden Ausbau der Leitungen und fordern
    regionalen Ausbau erneuerbarer Quellen wie Wind und Solar. Der regionale Ausbau ist wichtig
    und erste Priorität. Aber es ist unrealistisch, eine Stadt wie München mit industriellen
    Großbetrieben nur regional zu versorgen, wenn man davon ausgeht, dass für den Klimaschutz
    100 % der elektrischen Energie regenerativ erzeugt werden muss.
    Mit HGÜ können günstige Standorte für regenerative Energie mit hohen Erträgen einbezogen
    werden: im Süden Europas die Sonnenenergie, im Norden die Wasserkraft. Es wird auch die
    Energieeinsparung durch ein europäisches Gleichstromnetz, basierend auf dem Greenpeace
    POWE[R] 2030 Szenario, betrachtet. Bei der Veranstaltung wird einleitend Prof. Dr.-Ing. Lutz
    Professur Leistungselektronik über Aspekte der elektromagnetischen Felder von Drehstrom und
    Gleichstrom sprechen. Im Hauptteil wird ein Masterstudent die Lebenszyklusanalyse vorstellen.
    Die Veranstaltung wird unterstützt vom Umweltzentrum der Stadt Chemnitz sowie von der
    Ortsgruppe Chemnitz der Umweltgewerkschaft. Der Eintritt ist frei.

     

  • Monatstreffen Umweltgewerkschaft Ortsgruppe Lübeck

    Die Ortsgruppe Lübeck der Umweltgewerkschaft trifft sich am Mittwoch,den 1.März um 18.30 im Museum für Natur und Umwelt ,Musterbahn zu ihrem monatlichen Treffen.Inhaltliches Thema des Abends wird die Ausbreitung der Geflügelpest in Schleswig-Holstein sein.Es wird einen inhaltlichen Input zu den Ausbreitungswegen der Geflügelpest,zur Fragwürdigkeit der Verbreitung durch Zugvögel und zum Zusammenhang Massentierhaltung(Intensivtierhaltung) und Geflügelpest geben.Unsere Monatstreffen sind wie immer öffentlich und interessierte Gäste sind willkommen. 

  • Protestkundgebung vom Braunscnweiger Widerstandskomitee

    Protestkundgebung gegen die Verursacher und Profiteure des VW-Abgasbetrugs

    Am Samstag, den 18.2.17 fand auf dem belebten Braunschweiger Kohlmarkt die Protestkundgebung gegen die Profiteure und Umweltverbrecher der VW Krise statt. Rund 50 dauerhafte Teilnehmer und viele Passanten verfolgten die Diskussion am offenen Mikrofon.
    Aufgerufen hatte das Braunschweiger VW-Widerstandskomitee und das internationalistische Bündnis. Es beteiligten sich auch die Umweltgewerkschaft, Kollegen von Daimler und Airbus aus Hamburg und Bremen, Rebell und MLPD, sowie die Opelaner von „Offensiv“ die extra aus Bochum angereist waren.