Ortsgruppe Köln/Leverkusen der Umweltgewerkschaft, 
Kontakt: Mechthild Budde Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit Mouhammed Benata (Marokko), Jesus Veliz Ramos (Peru) und Vertreter*innen der Umweltgewerkschaft aus Deutschland.

Nach Berichten über die Situation in Marokko und Peru diskutieren wir über die Perspektive eines internationalen Widerstands gegen die drohende Umweltkatastrophe und seine Hauptverursacher in Konzern-und Bankzentralen.

J V Ramos mit Kindern

CANTO VIVO bei Baumpflanzprojekten

Mouhammed Benata ist ein wichtiger Umweltkämpfer aus der arabischen Welt. Als Leiter der Organisation ESCO (Espace de Solidarite et de Cooperation de l'Oriental) koordiniert er länderübergreifend Aktivitäten gegen Fracking in den „Magreb-Staaten".

Jesus Veliz ist Vorsitzender von CANTO VIVO. Seine Organisation unterstützt Proteste zur Rettung des Amazonas-Regenwaldes und gegen den zerstörerischen Übertage-Bergbau mit Verseuchung der Gewässer durch giftige Substanzen

CANTO VIVO hat seinen Schwerpunkt in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Kindern und verbindet das mit praktischem Engagement z.B. für Aufforstungskampagnen.

Kulturbeitrag einer bolivianischen Tanzgruppe.

Freitag, 10.11.2017, 18 bis 21 Uhr
Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mühlheimer-Str. 58, 51103 Köln (Kalk)
Eintritt:
4,-€ / 2,-€ EUR
Parkmöglichkeiten:
von der Kalk-Mühlheimer-Straße in die Vorster Straße abbiegen und nächste Straße rechts zur Parkplatzzufahrt.

Benata au Sting Rabat 05 juin 2008

Liebe Umweltfreund*innen,

wir freuen uns, dass wir im November GastgeberInnen für Herr Mouhammed Benata und seine Frau sein dürfen.
Herr Benata ist ein Umweltaktivist aus Marokko. Der Kern seiner Bemühungen ist gegen Schiefergasgewinnung - also gegen Fracking. Er ist Leiter der Organisation ESCO (Espace de Solidarité et de Coopération de l’Oriental). In seiner Funktion koordiniert auch länderübergreifend Aktivitäten gegen Fracking in den "Magreb-Staaten".
Er ist Landwirtschaftsingeneur und war schon vielfältig beruflich für den Umweltschutz tätig.

flyer umweltgewerkschaft wir brauchen saubere luft zum atmen. a 640

flyer umweltgewerkschaft wir brauchen saubere luft zum atmen. b 640

 

 


Wir brauchen saubere Luft zum atmen!

Die Luftbelastung steigt auch in Köln immer mehr an. Der Straßenverkehr und die Braunkohlekraftwerke vor den Toren der Stadt sind wesentliche Hauptursachen. Die Gefahren von Feinstaub sind lange bekannt. Circa 310.000 Tote gehen laut WHO jedes Jahr in Europa auf das Konto der Feinstaubbelastung. Die Autoindustrie vertuscht in betrügerischer Art seit Jahren ihre massiven Grenzwertüberschreitungen auch bei Stickstoffdioxid. Von Regierung und Behörden jedoch wird das Ausmaß der Luftverschmutzung in den Städten bis heute nicht einmal flächendeckend erfasst.

Die Menschen wissen so oft nicht einmal, welcher gesundheitlichen Bedrohung sie ausgesetzt sind. In der Millionenstadt Köln gibt es ganze drei Messstellen für Feinstaub – davon misst nur eine einzige (Turiner Straße) die besonders gefährlichen PM2,5-Partikel.

Wir nehmen die Sache selbst in die Hand!

Werdet Sensor-Pate!

Wir organisieren gemeinsam den Bau von kleinen Messstationen, die für jeden erschwinglich (ca. 35 €) und vor allem durch jeden zu bauen und zu betreiben sind. So soll ein Netz von Sensoren über die ganze Stadt entstehen. Die erfassten Daten aller Sensoren werden für jeden in Echtzeit über das Internet zugreifbar sein.

Jetzt informieren & mitmachen: www.luft.koeln

Klimaschutz statt Greenwashing!

Bis 2016 gab es sage und schreibe 22 „Weltklimakonferenzen“. Jedesmal trafen sich tausende Regierungsvertreter fast aller Länder der Erde. Das Ergebnis ist dürftig: Die Klimakrise („globale Erwärmung“) beschleunigt sich!

Trotzdem ist auch die 23. Konferenz („COP 23“), die vom 6. bis 17. November in Deutschland (Bonn) stattfindet, als weitere „Veranstaltung zur Volksberuhigung“, ohne verbind­liche Ergebnisse, geplant. In krassem Gegensatz dazu steht die objektive Entwicklung:

Das Klimasystem der Erde droht in absehbarer Zeit lebensfeindlich umzukippen!
Die Umweltgewerkschaft beteiligt sich aktiv an der Vorbereitung und Durchführung der Proteste gegen die Augenwischerei der Welt­klimakonferenz und für wirksame Sofortmaßnahmen.

Höhepunkt soll eine Massendemons­tration am Samstag, dem 11. November 2017 in Bonn sein. Jeder, der die Erde vor dem Kollaps retten will, ist herzlich eingeladen, bei der Vorbereitung mitzumachen!

Wer ist die Umweltgewerkschaft?

Die Umweltgewerkschaft e.V. ist eine noch junge, bundesweite Umweltorganisation.

Wir setzen uns für den solidarischen und kämpferischen Zusammenschluss aller umweltbewegten Menschen ein und treten aktiv der fortschreitenden Umweltzerstörung und der akuten Gefährdung der natürlichen Lebensgrundlagen entgegen. Wir sind demokratisch und kämpferisch, arbeiten solidarisch und überparteilich auf antifaschistischer Grundlage.

Wir setzen uns ein für die weltumspannende Kooperation und Koordination des aktiven Umweltschutzes und des Kampfes gegen die Hauptverursacher der drohenden globalen Umweltkatastrophe. Neue Mitstreiter sind stets willkommen.

Umweltgewerkschaft
OG Köln/Leverkusen
V.i.S.d.P.: . Mechthild Budde | Legienstraße 12 | 51063 Köln
Kontakt & Infos:
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www.umweltgewerkschaft.org

 

 

Podiumsdiskussion am 27.04. in der Aula der Uni Köln.

27.4. Uni Köln
TOWNHALL MEETING [englisch]
19:30 Uhr Aula 1


Unter dem Titel "Get off our plates", frei übersetzt "Hände weg von unseren Tellern", wird das Zusammengehen der beiden Agrar-Giganten diskutiert. Es entsteht ein Monopol im Bereich des gentechnisch hergestellten Saatguts und damit ist eine unkalkulierbare Gefahr für die Ernährung der Menschheit verbunden. Beim konventionellen Saatgut kommen beide Unternehmen zusammen auf einen Marktanteil von rund 30 Prozent, bei Pestiziden auf einen von 25 Prozent. Superkonzerne wie BAYSANTO bedrohen aber nicht nur die bäuerliche Landwirtschaft und unsere Ernährungsgrundlagen, sondern auch die Demokratie, die Menschenrechte, die Biodiversität, den Frieden, die soziale Sicherheit und die Gesundheit der Menschen.

170427 get off our plates 2 680

Fernando Lugo – Paraguay, ehemaliger Präsident

Johannes Remmel, NRW-Landwirtschafts- & Umweltminister

Nnimmo Bassey – Nigeria, alternativer Nobelpreisträger & Ex-Vorsitzender Friends of the Earth

Andre Leu – Australien, IFOAM Organics International-Präsident

Axel Köhler-Schnura, Coordination gegen BAYER-Gefahren

Marie Bauer, Umweltgewerkschaft Köln

Bernward Geier, Moderation

 

25.4. Uni Bonn, Podiumsdiskussion: STOP BAYER MONSANTO!
19:30 Uhr Uni Bonn Hörsaal 17, Coordination gegen BAYER-Gefahren

28.4. Bonn: Demonstration: STOP BAYER MONSANTO!
Platz der vereinten Nationen, ab 7 Uhr „Get up early!“
Protestaktio vor der BAYER-Aktionärsversammlung
Ab 8:30 Uhr Kundgebung mit Fernando Lugo u.a.
Mehr Infos www.cbgnetwork.org

Siehe auch: http://seedfreedom.info/events/bayer-monsanto-get-off-our-plates-town-hall-meeting/

Wir wollen saubere Luft!

Liebe Umweltfreund*innen,

die Gruppe Köln/Leverkusen der Umweltgewerkschaft lädt ein zur Demonstration am Samstag, den 12. November um 11:00 Uhr.

Treffpunkt ist die Ulitzkastraße 34, am Sportplatz der TeeNTown in der Stegerwaldsiedlung in Köln-Mülheim. Geplant ist, dass die Demonstration über den Pfälzischen Ring / Bergischen Ring / Clevischen Ring / Bergisch-Gladbacher Straße / Frankfurter Straße zum Wiener Platz führt, hier findet die Abschlusskundgebung um ca. 12:00 Uhr statt.

Am Freitag, den 16.09. fand eine Demonstration auf dem Clevischen Ring statt für ein besseres Verkehrskonzept der Stadt Köln und gegen die enorme Schadstoffbelastung mit Stickoxiden und Feinstaub. Der Clevische Ring in Köln-Mülheim wurde 4 Stunden lang für den Autoverkehr gesperrt und siehe da, die Messdaten zeigten an, dass man auch in Köln-Mülheim gute Luft atmen kann.

Wir wollen die Demonstration am 12. November und auch die Kundgebung gemeinsam mit vielen Anwohnern der Siedlung sowie Vertretern vieler Vereine, Organisationen und Parteien vorbereiten. Das Vorbereitungstreffen findet statt am Mittwoch, den 9.11. in den Räumen der Jugendeinrichtung TeeNTown in der Stegerwaldsiedlung, Ulitzkastraße 34 um 18:00 Uhr.

Wir freuen uns, wenn sich viele am Vorbereitungstreffen beteiligen und ganz viele Menschen am Samstag, den 12.11. die Demonstration mit ihren Ideen, ihren Parolen und natürlich als Teilnehmer*in unterstützen.

Als Anlage fügen wir noch den Aufruf des Bundesvorstands der Umweltgewerkschaft zum Weltklimatag bei:

Flugblatt der UG zum Weltklimatag 2016 als PDF

 

Mit vielen Grüßen

für den Vorstand der Gruppe Köln / Leverkusen:

Mechthild Budde

 

Die Gruppe Köln/Leverkusen der Umweltgewerkschaft trifft sich regelmäßig
jeden dritten Donnerstag im Monat
in der Zeit von 19:00 Uhr bis 20:30 ( 20.10.2016, 17.11.2016 und 15.12.2016)
in den Räumen des Vereins: Arbeitslosenzentrum & Mehr, Schulstraße 5, in Leverkusen Wiesdorf
Die Schulstraße befindet sich nicht weit weg von der Fußgängerzone in Leverkusen-Wiesdorf.
 
Hinweis auf Veranstaltung:
 
1.) Die Anwohner von Worringen, Langel und Rheinkassel wohnen in einer Todeszone. Die Giftpipeline, die das tödliche CO-Gas transportiert,  führt teilweise am Gartenzaun der Anwohner von Langel und Rheinkassel entlang und ist in einem Naturschutzgebiet verlegt. Seit Dezember 2013 ist bekannt: Durch ein 49 Jahre altes rostiges Stahrohr jagt Bayer täglich das hochgiftige Gas Kohlenmonoxid von Dormagen nach Leverkusen, 10 km weit, mit bis zu 18 Bar Überdruck, 3.500 m³ in der Stunde. Das CO-Gas ist geruchlos, farblos - und lebensgefährlich.
 
Unsere Umweltgewerkschaftsgruppe macht am 5. Oktober um 19:00 Uhr für und mit den Bürgern in Rheinkassel und Langel eine Diskussions- und Informationsveranstaltung zum Thema: "Bayer CO-Pipeline im Naturschutzgebiet".
Sie findet statt im Pfarrsaal von Rheinkassel, Amandusstraße 4 in 50769 Köln-Rheinkassel.
 
2.) Am 23. Oktober wandern wir im Hambacher Forst, wir treffen uns um 11:00 Uhr am Mülheimer Bahnhof, von dort fahren wir mit Autos zum Parkplatz Grillplatz Manheimer Bürge (gutes Schuhwerk anziehen, Getränke und Proviant bringt jeder selber mit).
 
Vor dem Tor 1 des Chemparks fanden sich gegen 14.30 Uhr Vertreter verschiedener Organisationen wie beispielsweise die Umweltgewerkschaft Köln/Leverkusen und Einzelpersonen zusammen, um an einem offenen Mikrofon die Auswirkungen des geplanten Monsanto-Kauf vor Augen zu führen. „Wir sind der Meinung, dass dieser Deal zwischen zwei so mächtigen Konzernen eine Gefahr für die Welternährung darstellt, weil hier dann ein neues Monopol für Saatgut und Pflanzenschutz entsteht“, machte Reiner Dworschak, ein Vertreter der Montagsdemo gegen Hartz IV, im Hinblick auf die drohende Durchsetzung gentechnisch veränderter Lebensmittel seinem Ärger Luft. Toni Michelmann von der Coordination gegen Bayer-Gefahren angesichts der größten Übernahme in der deutschen Wirtschaftsgeschichte noch deutlicher: „Das Geschäftsmodell, was Bayer unter Monsato verfolgen, ist es, mit Gentechnik und Pestiziden unsere Landwirtschaft zu organisieren.“ ... weiter