COP23 Grodemo BildDas Bündnis „Weltklima-Aktionstag 11.11. Bonn“, an dem die Umweltgewerkschaft aktiv mitarbeitet, ruft zu einer Großdemonstration am 11.11. in Bonn anläßlich des COP23-Treffens auf.

Auftaktkundgebung: 12:30 Uhr, Abschlusskundgebung: gegen 16 Uhr, jeweils Münsterplatz.

Nähere Info unter www.cop23-protest.de

Das Bündnis hat dazu folgende Presseerklärung am 24.10 herausgegeben:

- PRESSEMITTEILUNG -

Demo-Bündnis lehnt Pariser Klimavertrag als Mogelpackung ab

Bonn, 24.10. 2017 - Das bundesweite Bündnis „Weltklima-Aktionstag 11.11. Bonn“ , das an diesem Tag zu einer Großdemo am Bonner Münsterplatz aufruft, kritisiert nicht nur die Unverbindlichkeit des Pariser Klimaabkommens. Dieses habe sich spätestens mit den klimapolitischen Erklärungen der G20-Staaten in Hamburg sogar als „Mogelpackung“ erwiesen.

UG und ODT Organisation democratique du Travail

Bild: Organisation democratique du Travail

Podiumsdiskussion mit internationalen Teilnehmer*innen an den Protesten gegen COP 23

Ort: Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mühlheimer-Str. 58, 51103 Köln (Kalk)

Zeit: Freitag, 10.11.2017, 18 bis 21 Uhr

Bisherige Zusagen: Mohamed Benata (Marokko), Jesus Veliz Ramos (Peru), Vertreter*innen der Umweltgewerkschaft.

 

Benata au Sting Rabat 05 juin 2008

Liebe Umweltfreund*innen,

wir freuen uns, dass wir im November GastgeberInnen für Herr Mouhammed Benata und seine Frau sein dürfen.
Herr Benata ist ein Umweltaktivist aus Marokko. Der Kern seiner Bemühungen ist gegen Schiefergasgewinnung - also gegen Fracking. Er ist Leiter der Organisation ESCO (Espace de Solidarité et de Coopération de l’Oriental). In seiner Funktion koordiniert auch länderübergreifend Aktivitäten gegen Fracking in den "Magreb-Staaten".
Er ist Landwirtschaftsingeneur und war schon vielfältig beruflich für den Umweltschutz tätig.

Gegen den Rechtsruck: Initiative ruft auf zu bundesweitem Kongress in Düsseldorf

Angesichts des aktuellen Abbaus verfassungsmäßiger Grundrechte, der hohen Haftstrafen bei den laufenden Prozessen gegen Demonstranten beim G20-Gipfel in Hamburg, und des bedrohlichen Wahlsiegs rechter und ultra-rechter Parteien bei der Bundestagswahl, lädt die Initiative »Demonstrationsrecht verteidigen!« am 7. 10. zum öffentlichen Kongress nach Düsseldorf – der Eintritt ist frei.

 

Auch wenn es die Konzernspitzen nicht sagen, die Menschen in der Region wissen, was Fusionierung bedeutet: massenhafte Arbeitsplatzvernichtung. Tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel, wenn ThyssenKrupp und Tata fusionieren. Das bedroht die Arbeiter und ihre Familien in der Region und auch international. Zusätzlich entwerfen die Stahlkonzerne ein Drohszenario wegen zu hoher Umweltauflagen. Dabei ist eine umweltschonende Stahlproduktion möglich, etwa durch das sogenannte FINEX-Verfahren, bei welchem ökologisch belastende Emissionen durch den Wegfall des klassischen Hochofens verringert würden. Dies wird allerdings aus Kostengründen nicht angewandt und Arbeitsplätze gegen Umweltschutz ausgespielt.

Siegmar ist ein konsequenter und mutiger UMWELTSCHÜTZER, der auch vor Porsche nicht einknickt. Wegen der Kritik an der Verstrickung von Porsche in den VW-Skandal auf einer Betriebsversammlung, wollte Porsche ihn bis zu seinem Renteneintritt mit „Freistellung“ und Hausverbot den Mund verbieten. Nach zwei gewonnenen Gerichtsurteilen arbeitet er wieder in Weissach. Nach dieser Schlappe für Porsche erhielt er eine Kündigungsandrohung, weil er diesen Vorgang auf seinem Wahlflyer für die „Internationalistische Liste/MLPD bekannt gemacht hatte.