UG auf Rebillisches MusikfestivalAm Pfingstwochenende nahm die Umweltgewerkschaft am 3. Rebellischen Musikfestival in Truckenthal teil und es wurde ein Fest der Internationalen Solidarität und des Widerstands gegen den Rechtsruck der Regierung.

  • Wir waren solidarisch mit der Band GRUP YORUM, die durch den Staatsschutz in Person von Dirk Löther, Leiter der LPI Saalfeld, kriminalisiert wurde; er ist mit seinen martialischen Androhungen vor dem Verwaltungsgericht Meiningen krachend gescheitert.
  • Wir waren solidarisch mit den Ellwanger Flüchtlingen, die mit einer größeren Gruppe anreisten und sich gegen ihre Kriminalisierung durch Polizei und Medien zur Wehr setzten.
  • Wir waren solidarisch mit Sinan und Banu, 2 der im Münchner TKP/ML-Prozeß angeklagten und inzwischen aus der Haftanstalt freigelassenen Revolutionäre.
  • Wir waren solidarisch mit der Internationalen Koordinierungsgruppe der kämpferischen Bergarbeiterbewegung, die sich gegen Grubenschließungen in Deutschland und zunehmende Ausbeutung in außereuropäischen Ländern (z.B. Kongo, Indien, Peru) wehren.
  • Wir waren solidarisch mit Vertretern der ICOR, dem Zusammenschluß kämpferischer und revolutionärer Kräfte aus aller Welt.
  • Wir waren solidarisch mit dem koreanischen Volk, vertreten durch zwei Frauen einer Friedensdelegation der Demokratischen Volkspartei Südkoreas (PDP), die in Deutschland und Amerika für den Friedensprozeß in ihrem Land kämpft.

Und da soviel Solidarität natürlich auch hungrig macht, haben wir von der Umweltgewerkschaft uns an der Verpflegung der Teilnehmer beteiligt, indem wir eine leckere Gemüsesuppe zubereiteten. Das vorherige Gemüseschnippeln in Gemeinschaft und mit viel Musik sorgte für hervorragende Stimmung und auch das Ergebnis konnte sich sehen lassen – unsere Gemüsesuppe, total vegan, kam super an und wurde sehr gelobt.
Natürlich haben wir auch über die Themen und Forderungen der Umweltgewerkschaft aufgeklärt, z.B. über die Brennstoffzellentechnik, das Elektroauto, die Herkunft von Rohstoffen in Handys, eine geplante Holzverbrennungsanlage in Göttingen sowie die Messung von Schadstoffen in der Luft mit einem selbstgebauten Feinstaubmessgerät.
Unser Infostand und der Infopoint „Umweltkämpfer“ arbeiteten sehr erfolgreich. Insgesamt konnten 45 neue Mitglieder gewonnen werden, die wir sowohl mit unserer Schnippeldisco-Gemüsesuppen-Aktion als auch mit unserem Profil als kämpferische überparteiliche Umweltorganisation überzeugen konnten.

Abschließend unser Dank an die Organisatoren des Festivals, an die vielen Teilnehmer, Musikgruppen und nicht zuletzt an unsere Mitglieder, die mit ihrem Einsatz zum Erfolg des Ganzen beitrugen.

Margrit Hepp (Bundesvorstand)

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