Hier könnt ihr unsere aktualisierte Analyse (2017) der UG zum Pariser Klimavertrag (pdf-Präsentation) herunterladen:

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Eine kleine Bildergalerie vom vergangenen Fridays-For-Future-Klimastreiktag am 25.9. 2020 und der bundesweiten Beteiligung der Umweltgewerkschaft.

Besten Dank an die genannten Ortsgruppen für die Einsendung von Bildern!

Braunschweig Klimastreiktag 25.9.20Braunschweig Klimastreiktag 25.9.20Chemnitz Klimastreiktag 25.9.20Stuttgart Klimastreiktag 25.9.20Stuttgart Klimastreiktag 25.9.20Essen Klimastreiktag 25.10.20Saarbrücken Klimastreiktag 25.9.20Bochum Klimastreiktag 25.9.20Lübeck Klimastreiktag 25.9.20Ulm Klimastreiktag 25.9.20Ulm Klimastreiktag 25.9.20Hannover Klimastreiktag 25.9.20Berlin Klimastreiktag 25.9.20Berlin Klimastreiktag 25.9.20

Bild zu UG Flyer Weltklimatag 2020Wir merken alle – es geht längst nicht nur um die Klimakrise, sondern um die Verhinderung einer umfassenden globalen UMWELT-Katastrophe: das bedrohliche Artensterben, das massenhafte Waldsterben und die Vernichtung der Regenwälder, das Umkippen der Ozeane und ihre Vermüllung und Vergiftung, die Vergrößerung des Ozonlochs, Mikroplastik in der Nahrungskette, radioaktive Verseuchung, deutliche Zunahme regionaler Umweltkatastrophen, die mafiöse Fleischindustrie usw. Die gleichen Konzerne beuten Mensch und Natur aus – krank ist das kapitalistische System!

Seit 1,5 Jahren kämpft die Jugendbewegung Fridays-For-Future und bringt Hunderttausende auf die Straße. Die Umweltgewerkschaft hat sie von Anfang an kritisch unterstützt. Mit ihrer Hauptparole „System change not climate change“ erreichte sie hohe mediale Aufmerksamkeit und gemeinsam veränderten wir das Bewusstsein vieler Menschen.
Doch in der FFF-Bewegung tobte von Anfang an ein Richtungskampf: einerseits die antikapitalistische Richtung vieler Jugendlicher und auch Greta Thunbergs, die ihre Systemkritik im letzten Brief nochmals bekräftigte - andererseits die Richtung von Vertretern der GRÜNEN, „attac“ oder „Campact“, die Bewegung in systemkonforme Bahnen zu lenken und zum Anhängsel staatlicher Gremien und Parlamentsarbeit zu machen.

"Keine Fahnen, keine Parteien“. Warum eigentlich? Wir wollen doch wissen, wer die Demos und Kundgebungen unterstützt und wer nicht! Vor allem systemkritische Gruppierungen und Organisationen wie auch die Umweltgewerkschaft sollten systematisch aus den Demos „gesäubert“ werden, oft mit einer gewaltigen Portion antikommunistischer Hetze im Gepäck. Die Rechnung ging zum Glück nicht auf, denn das Recht auf Fahnentragen oder Flyer-Verteilen auf jeder Demo ist demokratisches Grundrecht, das haben sogar Gerichte bestätigt!

Wir fordern alle Mitmenschen zur Teilnahme und Aktivität auf unter http://naturfuehrung.com/hambacher-forst/ :

Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, Mitmenschen…
sehr geehrter Ministerpräsident Armin Laschet,

“Wir müssen besser darin werden den jungen Menschen zu erklären warum das mit dem Klimaschutz nicht so schnell geht.” Zitat Armin Laschet bei Anne Will, und weiter, ebenfalls Armin Laschet: “Aus irgend einem Grund ist das Klima ein großes Thema geworden”.

Herr Ministerpräsident, Politiker*innen im Landtag und anderswo, bitte nehmen Sie sich fünfeinhalb Minuten Zeit für folgendes Video:

https://youtu.be/-m3EjS7vXyg

Und wenn Sie das gesehen und gehört haben, dann bitte ich Sie, Herr Laschet, gehen Sie nach Keyenberg oder in den sterbenden Hambacher Wald, gehen Sie vor Ihre Haustür in den schwer geschädigten Öcher Bösch, sprechen Sie mit Förstern, Landwirten, Jugendlichen. Und wiederholen Sie dort Ihre Statements zum Klimaschutz. Oder erklären Sie den Menschen, warum unter Ihrer Regierungsverantwortung und mit Ihrer tatkräftigen Mithilfe im Jahre 2020 weiter Wälder abgeholzt, Menschen aus ihrer Heimat vertrieben, gigantische Mengen Grundwasser abgepumpt und wertvollste landwirtschaftliche Böden unwiederbringlich vernichtet werden dürfen.

Ich lade Sie ein, erklären Sie den Menschen im Lande, wie Sie die völkerrechtlich verbindlichen Klimaziele einhalten wollen, wie Sie die Lebensgrundlagen hier bei uns und auf der ganzen Welt, wie Sie die Zukunft und das Überleben kommender Generationen sichern wollen. Gelegenheit zur Umkehr gibt es genug, ich/wir laden Sie ein:

Editorial Perspektive Magazin 2020

Achtermannhoehe 2020 Bodengewaechse und vertrocknete Fichten

Blick auf den Harz von der Achtermannshöhe Juni 2020 - eine Mondlandschaft mit braunen Bäumen.

Alle reden von SARS-CoV-2. Neben der pandemischen Katastrophe, die die Ungleichheiten in der Welt wieder einmal verschärft deutlich gemacht hat, war für die Klimakatastrophe kaum noch Raum.
Soziale Ungleichheit hängt unmittelbar mit den Kernfragen der Umweltpolitik zusammen. Die Diktatur der Konzerne sorgt für die Verschwendung von Rohstoffen, zum Beispiel in der Autoindustrie, deren Produkte (wie SUVs) überwiegend den Reichen dienen. 7% der Weltbevölkerung (mit einem Einkommen größer als 10.000 €/Monat) sind verantwortlich für 50% aller Treibhausgasemissionen. Die wenigen Reichen verursachen die Ressourcenkatastrophe - die Schäden haben alle zu ertragen.
 
In jeder Hinsicht: Die Erde brennt!
Symbolisch und real. Viel zu viel Strom wird verbraucht und durch Verbrennen fossiler Ressourcen erzeugt.
 
Zum Beispiel Deutschland:
Datteln-4 und der Kampf um die Stilllegung und Schaffung von guten Ersatzarbeitsplätzen ist eine Aufgabe, die sich die Umweltgewerkschaft gesetzt hat, um die Erde vor dem Kollaps zu retten, es darf nicht gezögert werden. Die Eröffnung von Datteln-4 ist nichts anderes als ein weiterer Schritt in Richtung globale Klimakatastrophe! Es ist ein Signal des „Weiter so!“, ein Signal des „Alles nicht so dramatisch!“, ein Signal des „Wir haben noch Zeit!“, kurz: ein Signal der Verantwortungslosigkeit gegenüber zukünftigen Generationen! Es geht schlicht und ergreifend um Profit, Profit, Profit und nochmals Profit, das Credo des Kapitalismus. Und deshalb wird Datteln-4 eröffnet, aus keinem anderen Grund. Ein grüner Schleier soll diese Wahrheit verhüllen. Zerreißen wir ihn! Datteln-4 muss wieder vom Netz und in ein Zentrum für Erneuerbare Energien und Kreislaufwirtschaft umgebaut werden, unter Erhalt aller Arbeitsplätze – auf Kosten von UNIPER und E.ON!
 

Die Umweltgewerkschaft unterstützt den Aufruf von Change-For-Future, der antikapitalistischen Plattform in Fridays-For-Future,

zu einem bundesweiten Aktionstag am Freitag, 19.6.2020!

Das Klimapaket der Bundesregierung enthält nur minimale Zugeständnisse wie das Streichen des 52 GW Deckels für Photovoltaik bei Kleinanlagen. Alle anderen Deckelungen der erneuerbaren Energien werden weiterhin aufrechterhalten. Durch die Festlegung eines 1000m Mindestabstands der Windkraftanlagen von bewohnten Gebieten wird der weitere Ausbau der Windkraft an Land massiv eingeschränkt. Von den bereits bestehenden Anlagen sind dann nach Angaben des Umweltbundesamtes nur noch 35% repoweringfähig.1 Bereits 2017 kam es zum Abbau von 26 000 Arbeitsplätzen in der Windindustrie. Der Zubau der Windkraft an Land ist mittlerweile auf einem Niveau der 1990er Jahre angelangt.2 Lediglich für Offshore-Anlagen wurde der Deckel von 15 GW auf 20 GW angehoben. Dieses Klimapaket ist in Wirklichkeit ein Energiewende-Ausbremsungspaket, das zum Abbau weiterer zehntausender Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien führen kann und wohl auch wird. Sämtliche Deckel für erneuerbare Energien müssen weg! Wir brauchen ein neues fortschrittliches EEG, das erneuerbare Energien und Stromspeicher wirklich fördert und Arbeitsplätze schafft!

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