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Kontaktadresse: Dr. Hans-Ulrich Jüttner, e-mail: hans-ulrich.juettner<at>t-online.de

 

Die Umweltgewerkschaft trifft sich jeden 1. Freitag im Monat um 18:00 im FLAKS Alsenstraße 33, Altona Nord, Nähe S-Bahn Holstenstraße

Termine

6.12.2019 Treffen Ortsgruppe im Flaks. Tagesordnung

07.12.2019 Weltklimatag

08.12.2019 Nordtreffen in Lübeck

Aktuelles

FfF- Klimastreik am 29.11.19 in Hamburg

Umweltgewerkschaftsvideo zu den Chile-Protesten 

Monitoringbericht 2019 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel 

Die UG Hamburg zeigte sich solidarisch mit der FfF Bewegung und war mit 9 motivierten Mitgliedern dabei. Auf den selbstgemalten Plakaten, Bannern und Transparenten wurden der Standpunkt und Forderungen der UG aktiv vertreten.
Während des Zuges durch die Stadt konnten einige Gespräche mit interessierten Jugendlichen geführt werden.
Man muß aber immer wieder feststellen das viele der Teilnehmer sich zwar mit den einzelnen Themen der Umweltschutzes beschäftigt haben aber daraus die falschen Schlüsse ziehen und nicht erkannt haben dass die Hauptverursacher in den Zentralen der Konzerne sitzen.

Untenstehender Link geht auf ein 12-Minuten-Video, das Chilen*innen (aus Leipzig) in deutscher Sprache verfasst haben. Das Video gibt einen guten Einblick in einige wichtige Hintergründe des Volksaufstandes in Chile, zusammen mit beeindruckenden Bildern der Massenproteste und ihrer versuchten Unterdrückung. * Ihr könnt das Video z.B. auf eigenen örtlichen Veranstaltungen im Rahmen der Vorbereitung der Klimaproteste einsetzen.*

Chile: Hintergründe zu den Protesten

 

Der aktuelle Bericht der Bundesregierung belegt dass die Erwärmung in Deutschlandüber dem weltweiten Durchschnitt liegt.

Die Folgen der globalen Erderwärmung werden in Deutschland spürbarer und lassen sich immer besser belegen.


Ergebnis: Der Klimawandel ist auch in Deutschland bereits deutlich nachweisbar sowohl in Veränderungen des Wetters als auch bei den Klimafolgen. Die mittlere Lufttemperatur hat sich in Deutschland von 1881 bis 2018 um 1,5 Grad erhöht. Das sind 0,5 Grad mehr als im globalen Mittel.

https://www.bmu.de/download/monitoringbericht-2019/

Beiträge

Müllverbrennungsanlage Bützfleth

Plastikmüll ist überall

Feinstaub was ist das?

Die UG unterstützt die BI Bützfleth gegen den Weiterbau der MVA in Bützfleth.
Die Stadt Stade und ein Bürger unterstützt durch die BI, haben gegen den Bau der Anlage geklagt. Die Stadt klagt gegen die Genehmigung, die das Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg für den endgültigen Ausbau und den Betrieb der Ersatzbrennstoffanlage ausgestellt hat. Einem Widerspruch der Stadt, die das Planungsrecht verletzt sieht, wurde von der Gewerbeaufsicht nicht stattgegeben.

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Bis heute hat die Menschheit rund 8 Milliarden Tonnen Kunststoff produziert und die jährliche globale Menge steigt stetig an. Waren es 1960 „nur“ unter 100 Millionen Tonnen, wuchs die weltweite Jahres- Produktion 2016 auf über 3.5 Milliarden Tonnen.Prognosen zufolge wird diese Menge 2030 über 5 Milliarden Tonnen betragen. Eine Schätzung geht davon aus, dass ein Drittel des hergestellten Kunststoffes in der Umwelt landet, statt ordnungsgemäß entsorgt zu werden.Diese Plastik- Mikropartikel treiben wie eine Wolke in den Weltmeeren. Wir haben an Land den „Smog“ durch Abgase. In den Meeren haben wir einen „Plastik-Smog“ durch diese Plastikpartikel. 5,25 Billionen Plastikteilchen schweben in den Weltmeeren mit einem Gewicht von über 250 Tausend Tonnen.

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Zu Feinstaub zählen alle Partikel, die in der Luft schwirren und vor allem aus Sulfat, Nitrat, Ammoniak, Natriumchlorid, Kohlenstoff, mineralischem Staub und Wasser bestehen. Das können Rußpartikel, Reifenabrieb, Plastikteilchen, Dünge- und Abfallrückstände sein. Je nach Größe ist Feinstaub – auf Englisch Particulate Matter, kurz PM – in Fraktionen unterteilt: Unter PM10 versteht man alle Staubteilchen mit einem Durchmesser kleiner als zehn Mikrometer. Daneben gibt es die Feinfraktion im Größenbereich von 2,5 Mikrometern und die ultrafeinen Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 0,1 Mikrometern.

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 Feinstaubmessgerät Bauanleitung

Links                                                                  

   

Archiv                                                                     

   

 Protokolle/Aktionen

Klimaschutzinitiative Vollhöfner Wald
Kohleprotest         
Feinstaubbelastung Hamburg        

Fukushima der Atom GAU

Noch immer eine Bedrohung für die Welt

Unsere Forderungen:

  • Sofortige Stilllegung und Entsorgung aller Atomanlagen auf Kosten der Betreiber!
  • Verbot und Vernichtung aller atomaren, biologischen und chemischen Waffen!

Am 11. März 2011 ereignete sich vor der Ostküste Japans 163 Kilometer nordostlich von Fukushima das stärkste jemals gemessene Erdbeben mit einer Magnitude von 9,1. Es löste einen Tsunami aus, dessen Wellen mit einer Höhe von 13 bis 15 Metern um 15:35 Uhr Ortszeit das Atomkraftwerk von Fukushima Daiichi trafen. Die Schutzmauer war nur 5,70 Meter hoch.

Die Kraftwerksblöcke 1 bis 4 wurden überschwemmt. Durch die ausgefallene Notkühlung der Brennstäbe kam es zur Kernschmelze. Nach Schätzungen wurden bei der Katastrophe in Fukushima zwischen 40 und 90 Prozent der Radioaktivität des atomaren GAUs von Tschernobyl über die Luft freigesetzt. Weitaus mehr jedoch über Grundwasser und in den Pazifik geflossenes Wasser. Die Lebensgrundlage der Bauern und Fischer ist nicht mehr existent.

Die Brennelemente aus dem zerstörten Reaktorblock 3 konnten bisher wegen schwerwiegender technischer Probleme nicht geborgen werden.

Rund 200.000 Menschen mussten nach Angaben der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) wegen der Atomkatastrophe ihre Heimat verlassen, oftmals binnen weniger Stunden und nur mit den allernötigsten Sachen.Sie verloren Haus, Heimat, Hab und Gut, Arbeitsplatz und sozialen Kontext, bisweilen sogar ihre Existenzgrundlage. Viele leben auch heute noch in Notunterkünften und provisorischen Containersiedlungen; die psychische Belastung ist groß. Wann und ob sie überhaupt je zurückkehren können, ist unklar: Selbst nach offiziellen Angaben werden manche Gebiete auf Dauer unbewohnbar bleiben.

Tepco hat die Lage bis heute überhaupt nicht im Griff. Zusammen mit Japanischen Behörden wird die Situation verharmlost und die Katastrophe wird weiter andauern.

Betrifft uns alle

Auch in Europa wird weiterhin hochradioaktiver Müll produziert für die es keine Entsorgungsmöglichkeit gibt. Der Atommüll wird zwischen den Standorten hin und her transportiert und in Zwischenlagern gelagert die kaum vor Erbeben, Terrorangriffen, Flugzeugabstürzen gesichert sind.

Deswegen fordern wir die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke!

Für die Rettung unserer Erde müssen wir selbst aktiv werden und einen breiten weltweiten Widerstand mit aufbauen.


Die Umweltgewerkschaft Hamburg trifft sich jeden 1. Freitag im Monat um 18:00 Uhr im FLAKS,
Alsenstraße 33, Altona Nord, Nähe S-Bahn Holstenstraße.


Mach mit – werde Mitglied in der Umweltgewerkschaft!

Überblick 1. Halbjahr 2019

Freitag, 04.01.2019 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Auswertung Umweltkampftag, Halbjahresplanung
Sonntag, 13.01.2019 Beteiligung an der LLL-Demonstration in Berlin mit Transparent
Samstag, 19.01.2019 Beteiligung an der Demonstration „Wir haben es satt!“ in Berlin mit Flyer und Transparent
Freitag, 01.02.2019 Jahreshauptversammlung, 18:00 Uhr im FLAKS
Freitag, 01.03.2019 Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS, Thema: Die Atomkatastrophe von Fukushima
Montag, 11.03.2019 Aktion zum Fukushima-Jahrestag gemeinsam mit der Hamburger Montagsdemo, 18:30 Mönckebergstr.
Samstag, 23.03.2019 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in der Großen Bergstraße
Freitag, 05.04.2019 Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS, Thema: Selbstbau von Feinstaubmessgeräten
Samstag, 20.04.2019 Beteiligung am Ostermarsch gegen das Fracking in Rotenburg
Montag, 22.04.2019 Beteiligung am Ostermarsch in Hamburg
Sonntag, 28.04.2019 Beteiligung mit Informationsstand an der Protest- und Kulturmeile in Brokdorf

Mittwoch, 01.05.2019

Beteiligung an der Mai-Demonstration in Hamburg
Freitag, 03.05.2019 Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS, Thema: Nachhaltige statt profitorientierter Landwirtschaft
Samstag, 18.05.2019 Ausflug zum und Besuch des Klimahauses in Bremerhaven

Freitag, 31.05.2019

Monatliches Gruppentreffen 18:00 Uhr im FLAKS, ausnahmsweise eine Woche vorgezogen, Thema: Kohle
Pfingsten, 08.-10.06.2019 Gemeinsame Fahrt zum und Beteiligung am Pfingstjugendtreffen in Truckenthal, Thüringen
Samstag, 22.06.2019 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in der Großen Bergstraße
Samstag/Sonntag
29./30.06.2019
Gemeinsame Fahrt zum und Beteiligung am Inselfest des Ferienparks Plauer See in Alt Schwerin

 

Selbstbau von Feinstaubmessgeräten

Am Freitag, 5. April 2019, führen wir auf unserem monatlichen Gruppentreffen im FLAKS, Alsenstraße 33 von 18:00 bis 20:00 Uhr ein selbst gebautes Feinstaubmessgerät von der Stuttgarter Umweltgewerkschaft und einen in Hamburg beschafften Bausatz vor.

Zu dem Bausatz gibt es einen Bauplan des OK Lab Stuttgart. Damit sendet das Gerät seine Messwerte über WLAN zu deren Server von wo sie – genauso wie die von vielen Stationen anderer Freiwilliger – über das Internet abgerufen werden können.

Messgeraet Stuttgart

Das von der Stuttgarter Umweltgewerkschaft geliehene Gerät verwendet den gleichen Sensor, unterscheidet sich aber von dem Bauplan des OK Lab dadurch, dass es die Messwerte im Gerät selbst auf einer Speicherkarte speichert und auf einem kleinen Display anzeigt. Wir besprechen diese beiden Alternativen für den Bau von eigenen Geräten und geben eine Einführung in den Selbstbau.

Der weitere Einsatz der selbstgebauten Geräte für unsere Arbeit wird auch besprochen.

Besuch des Klimahaus Bremerhaven 8° Ost

Bremerhaven Havenwelten 2010

Das Klimahaus 8° Ost in Bremerhaven bietet eine virtuelle Reise entlang ungefähr des 8. östlichen Längengrads bis zum Südpol und zurück entlang etwa des 172. westlichen Längengrads bis zum Nordpol und wieder bis Bremerhaven. Man erlebt dabei die unterschiedlichen Klimazonen der Erde auf fünf verschiedenen Kontinenten. In einem weiteren Themenbereich geht es um die natürliche Veränderung des Klimas in der Vergangenheit und seine von Menschen verursachte Veränderung in Gegenwart und Zukunft. Ein dritter Bereich soll Möglichkeiten zur Vermeidung des Ausstoßes von Treibhausgasen aufzeigen.

Treffpunkt Samstag 18.05.2019, 07:00 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof/Hachmannplatz. Abfahrt 07:15 Uhr mit Metronom, Nordwestbahn und Bus, Ankunft am Klimahaus 10:00 Uhr. Rückfahrt um 19:00 Uhr: Ankunft Hamburg Hauptbahnhof 21:46 Uhr. Eine frühere Rückfahrt ist auch möglich. Fahrtkosten pro Person 15,- €. Der Eintritt von 13,- € pro Person (ab 15 Teilnehmern) wird für Mitglieder mit wenig Einkommen aus der Ortskasse übernommen.

Gäste sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist wegen der Mindestgröße der Gruppe bis zum 3. Mai 2019 bei der Ortsadresse erforderlich.

Programm 2018/2 Seiten1, 4

Museumsbesuch mit Führung „2 Millionen Jahre Migration“

„Zwei Millionen Jahre Migration ist der Titel der Sonderausstellung, die das Archäologische Museum Hamburg vom 13. April bis 2. September 2018 zeigt. Die Ausstellung verdeutlicht mit einem Blick in unsere früheste menschliche Entwicklungsgeschichte, dass Mobilität und Migration selbstverständliche Bestandteile des Menschseins und kein modernes Phänomen sind. Die Spurensuche im Museum führt dabei von den Wurzeln des Menschen in Afrika über Asien bis nach Europa. Wie begann die Reise des Menschen, welche Ursachen, Mechanismen und Auswirkungen stehen hinter dem Phänomen der Migration? Die Schau lädt dazu ein, diese Fragen zu ergründen.“ – So schreibt das Museum selbst über die Ausstellung. Sie stellen das auch in den Kontext der heutigen Migrationsbewegungen von Afrika und Westasien nach Europa. Diese werden heute zunehmend auch von lokalen Umweltkatastrophen verursacht. Wir wollen uns die Ausstellung mit einer Führung ansehen.

Sonntag 02.09.2018, 14:30 Uhr vor dem Museum, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg-Harburg. Anmeldung bis 29.08.2018 bei der Kontaktadresse. Die Führung beginnt um 15:00 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

Selbstbau von Feinstaubmessgeräten

Im Oktober 2018, vermutlich einem Sonntag, treffen wir uns gemeinsam mit Hamburger Pfadfindern zum angeleiteten Selbstbau von Feinstaubmessgeräten in der Mokrystraße 1-3, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Damit kann man – trotz der im Vergleich zu den Geräten der offiziellen Luftmessnetze niedrigeren Qualität der Messergebnisse – diese Problematik unabhängig von den diesen Luftmessnetzen dokumentieren. Die Geräte beruhen auf einem Plan des OK Lab Stuttgart, und senden ihre Messwerte über WLAN zu deren Server von wo sie – wie die von vielen Stationen anderer Freiwilliger – über das Internet abgerufen werden können. Mit etwas mehr Aufwand und eigener Entwicklung kann man auch ein mobiles Gerät bauen, welches seine Werte vor Ort anzeigt und auf eine Speicherkarte schreibt.

Demonstration zum internationalen Umweltkampftag

Am Samstag, 08.12.2018 fährt eine Delegation der Umweltgewerkschaft nach Katowice/Polen, wo vom 3. bis 14. Dezember 2018 die 24 Weltklimakonferenz (COP 24) stattfindet. Dort demonstrieren wir für den Schutz des Weltklimas und gegen die dort tagenden Regierungen, Konzerne und Banken, die den Klimaschutz und die Umstellung auf erneuerbare Energien sogar noch zurückfahren.

Auch in Hamburg werden wir uns mit einer Kundgebung an den weltweiten Aktivitäten zum internationalen Umweltkampftag am 8. Dezember 2018 beteiligen.

Überblick 2. Halbjahr 2018

Freitag, 06.07.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Ergebnis Mitgliederbefragung, Halbjahresplanung
Samstag, 07.07.2018 Demo gegen das Polizeigesetz in NRW, 13:00 Uhr, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, Düsseldorf
Freitag, 03.08.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Die Problematik des Gasbohrens
Samstag, 18.08.2018 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in der Großen Bergstraße
Samstag, 01.09.2018 Beteiligung am Antikriegstag in Hamburg, 14:30 Uhr, Kriegsklotz, Dammtordamm, 20354 Hamburg
Sonntag, 02.09.2018 Museumsbesuch „2 Millionen Jahre Migration“, 14:30 Uhr, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg-Harburg
Freitag, 07.09.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Verschärfte Unterdrückung durch Polizeigesetze
Samstag, 08.09.2018 Teilnahme an der Demonstration in Hannover gegen das neue Polizeigesetz in Niedersachsen,
Auftakt 13:00 Uhr, Platz vor dem Hauptbahnhof Hannover
Freitag, 05.10.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Luftschadstoffe
Oktober 2018, Termin
steht noch nicht fest
Treffen zusammen mit Hamburger Pfadfindern zum angeleiteten Selbstbau von Feinstaubmessgeräten,
Mokrystr. 1-3, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg
Samstag, 27.10.2018 Informationsstand 11:00 bis 13:00 Uhr vor IKEA in der Großen Bergstraße
Freitag, 02.11.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Entwicklung einer globalen Klimakatastrophe
Freitag, 07.12.2018 Monatliches Gruppentreffen im FLAKS, Thema: Bedeutung des Internationalen Umweltkampftags
Samstag, 08.12.2018 Protest zum Weltklimagipfel in Katowice, Polen und internationaler Umweltkampftag auch in Hamburg
Freitag, 14.12.2018 Jahresabschlussfeier 19:00 Uhr im FLAKS gemeinsam mit anderen Organisationen und mit leckerem Essen

Aus verschiedenen deutschen Städten sind Wahlbeobachter*innen bereits in die die Türkei gefahren oder werden dort zum Wochenende erwartet. Besonderes Anliegen werden die Wahlmöglichkeiten in den östlichen Landesteilen sein, da hier die demokratischen Angelegenheiten der kurdischen Bevölkerung seitens des herrschenden Erdogan-Regimes übelst behindert oder unterdrückt werden. Wenig ist über die aktuelle Stimmungslage in der Türkei hierzulande zu lesen, noch weniger zu sehen – außer einer mehr oder weniger wohlwollenden Berichterstattung über die Regierungspartei AKP des Autokraten Erdogan, erkennbar im Taktieren der Regierungsparteien hierzulande in Berlin.

Seit wenigen Tagen hat eine der wesentlichen Oppositionsparteien, die HDP, ein Verbindungsbüro in Deutschland eröffnet. Hier werden Informationen aus der Türkei weitergeleitet, kommentiert und kritisiert. Wahlbehinderungen gibt es nicht nur in der fernen Türkei – auch hier an den Wahlurnen in den türkischen Konsulaten. Oppositionelle trauten sich nicht wegen möglicher Verhaftungen dort ihr Wahlrecht wahrzunehmen. Denunziantentum, Bestechung und Bestechlichkeit sind Säulen türkischer Regierungspolitik. Das türkische Wahlergebnis wird durch die vielen türkischstämmigen Menschen in der BRD entsprechende Auswirkungen haben. Auch der Vorsitzende der HDP, Selahattin Demirtas, sitzt im Knast, ebenso sein Stellvertreter.

Einen glatten Durchmarsch seiner Politik kann Erdogans AKP nicht erwarten. Die Verhaftungswellen, die überfüllten Gefängnisse, die Zerstörungen in den Kurdengebieten haben die Opposition nicht zermürbt. Derzeit liegt die HDP über der wichtigen 10% Linie. Bliebe es so, dann platzt der Traum des vermeintlichen Herrschers vom Bosporus. Wie ein Stachel müssen ihn die mutigen Schritte der Bevölkerung in den syrischen Grenzgebieten, vor den türkischen Grenzbefestigungen, quälen. Der völkerechtswidrige Angriff der türkischen Armee auf Kantonsstädte in Syrien brachte keinen Imagegewinn, der extreme Verfall der Lira-Währung keine besseren Wirtschaftsaussichten, auch nicht durch Tourismus.

Gelingt am 24. Juni die Verhinderung weiterer Erdogan-Jahre als Präsident der Türkei, setzte sich die HDP in einem fortschrittlichen Bündnis durch, wäre zumindest einer der autokratischen, faschistischen Machthaber weg vom Fenster . Was besser für die Menschen und auch gut für die Natur wäre. Derzeit werden über 100 Tonnen Plastik der Umwelt zugemutet, täglich

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Gut einen Monat ist es her, dass der G20 – Gipfel hier in Hamburg zu Ende ging. Am Himmel ist Ruhe eingekehrt – keine permanente Hubschrauberbeschallung mehr – teilweise waren zusätzlich zu dem vielen normalen Helikoptern Militärhubschrauber in Zweier-Formation und im Tiefflug bis morgens um 4:00 Uhr unterwegs.

 

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Keine täglich wechselnden Straßensperren zur Sicherung der „Durchfahrtzonen“ für die „Gäste“. (Dass dabei das gemeine Volk oft stundenlang im Stau ausharren musste, war Nebensache).

Noch keine Ruhe gibt es bei den Medien. Hat es schon Wochen vor dem G20 – Gipfel täglich reißerische Berichte über „8000 gewaltbereite Autonome aus ganz ganz Europa“, die unsere Stadt überfallen werden, gegeben, so sind es jetzt die (An) Klagelieder über die maßlose Gewalt und Zerstörung, die die Berichterstattung bestimmen.

Was hier los war, haben sicher alle durch Presse- und Fernsehberichte frei Haus geliefert bekommen.

Klar ist, die sinnlose Zerstörungswut einiger Leute ist auf jeden Fall abzulehnen. Sie hat mit politischen Protesten nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Am Montag nach dem Gipfel hat z.B. die Hamburger Morgenpost auf 8 Seiten über die Ausschreitungen berichtet, die friedliche, bunte und laute Großdemo am 08.07.17 mit 76.000 Menschen fand nur auf ½ Seite Beachtung.

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Dabei hat es rund um das Gipfel-Treffen so viele positive Aktionen gegeben, über die zu berichten es sich lohnt.170702 ughh P7022920 320

So fand bereits am 02.07.2017 eine große Protestwelle mit mehr als 10.000 Menschen zu Land und auch auf dem Wasser statt. Organisiert hatte dies z.B. campact, Naturfreunde und verschiedene Gewerkschaften.

Zum sog. „Cornern“ trafen sich am 04.07.2017 mehrere Tausend Menschen, die friedlich ihr Bierchen tranken und Musik hörten, bis plötzlich die Polizei mit Wasserwerfern dieser Versammlung ein Ende setzte.

Am Mittwoch, den 05.07.2017 fand unter dem Motto „Lieber tanz ich, als G20“ eine Nachttanzdemo statt, an der mehr als 10.000 bunt gekleidete Menschen teilnahmen.

Über die „Welcome to Hell-Demo“ am Donnerstag will ich hier nicht berichten. Das Thema wurde zur Genüge ausgeschlachtet.

Der Freitag gehörte der Jugend. Dem Aufruf zum Schüler- und Unistreik, der unter das Thema „Jugend gegen G20“ gestellt war, waren einige Tausend junge Menschen gefolgt. Begleitet von mehreren Wasserwerfern und Hundertschaften von Polizei zog die Demo friedlich durch Hamburg.

Am Samstag, den 08.07.2017 fand dann die Großdemo mit 76.000 Leuten statt. Aus vielen Ländern waren sie angereist.

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Hier lautete das Motto „Grenzenlose Solidarität statt G20“. In einem Bündnisblock war die Umweltgewerkschaft zusammen mit anderen Organisationen vertreten. Elke hat den Aufruf vom Bundesvorstand am offenen Mikrofon vorgelesen und bekam viel Beifall.

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Neben all diesen gewaltfreien Demos gab es noch ein Großereignis, den sogenannten Gegengipfel, auch Gipfel für Globale Solidarität genannt.

Aus über 20 Ländern haben Wissenschaftler*Innen, Aktivist*Innen und Politiker*Innen ihr Wissen in 70 Workshops und 11 Podien zu Diskussion gestellt. Mehr als 2000 Menschen haben diese über zwei Tage dauernde Veranstaltung besucht.

 Fazit: Eine übergroße Mehrheit hat laut, bunt, friedlich und fantasievoll gegen den G20- Gipfel protestiert; auch wenn darüber nur wenig in den Zeitungen und im Fernsehen berichtet wurde.

 

Magdalena aus Hamburg

 

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