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Kontakt:
Christa Stark, Eickenscheidter Fuhr 70, 45139 Essen,
e-mail: umweltgewerkschaft-essen<at>posteo.de
Telefon: 0177 5655534 (Christa),  0175 3507547 (Olaf)

[Update 20.11.2020] drei Redebeiträge:

http://www.linksdiagonal.de/2020/11/20/redebeitraege-umwelt-und-klima-aktionstag-2020-in-essen-kray/

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In Essens Vorort Kray versammelten sich am 14. November gut 20 Leute mit einem bunten Aktionsstand vor der Barbarakirche, um Protest und ihre Forderungen im Kampf gegen die drohende Umweltkatastrophe zum Ausdruck zu bringen. Immer wieder blieben Passanten stehen, informierten sich, nickten Zustimmung.

Als Veranstalter hatte die örtliche Gruppe der Umweltgewerkschaft, zusammen mit dem Internationalistischen Bündnis Essen/Mülheim den Stadtteil auch zur Erinnerung an die große Umweltdemo hier vor genau fünf Jahren ausgesucht, die das Ende der PCB-Vergiftung durch eine Krayer Shredderfirma einleitete. Erfolgreich nach dem Motto: Um uns selber müssen wir uns selber kümmern!

Und so waren Mitstreiter der damaligen Bürgerinitiative gekommen, aber auch Rotfüchse, Rebellen, Umweltkämpfer*innen der MLPD, von Courage und einfach Neugierige. Angegriffen wurde der Versuch, die wachsende Bedrohung von Klima und Umwelt angesichts der Wirtschafts- und Coronakrise wegzuschieben, angegriffen wurde auch das Chaos des Merkelschen Krisenmanagements, das Gesundheitsschutz im Munde führt, aber nur was der Profitwirtschaft nicht schadet – und so den Massen die Hauptlasten aufbürdet. Vielseitige Redebeiträge, guter Zuspruch – darin waren sich die Teilnehmer einig.

Kommt mit uns zum Umwelt- und Klima-Aktionstag, Samstag, 14. November 2020, 11:00 – 12.30 Uhr, Essen-Kray, Krayer Straße, vor der Barbara-Kirche

Kundgebung mit Offenem Mikrofon (unter strikter Beachtung des Schutzes vor Corona)

Die diesjährige UN-Klimakonferenz wurde abgesagt. Wir gehen an diesem Wochenende weltweit trotzdem auf die Straße, denn: der Übergang in eine globale Umweltkatastrophe setzt sich täglich beschleunigt fort. Das Jahr 2020 ist bereits jetzt neues Rekordjahr der Klimaerwärmung. Trockenheit, Starkregen, Hitzewellen und Waldbrände nahmen weltweit neue Dimensionen an. Für Millionen Menschen wurde das bereits zur Existenzfrage. Im Ruhrgebiet droht eine Vergiftung der Trinkwassersysteme durch die Flutung der Zechen durch die RAG. Damit können wir uns weder abfinden noch „anpassen“! Letztes Jahr waren in Deutschland über 3 Millionen Menschen für Klima- und Umweltschutz auf der Straße. In Essen kämpfen viele gegen die Bebauung von Grünflächen und Frischluftschneisen.

Gesundheit vor Profit!
Die Bundesregierung lobt sich für ihr Vorgehen in der Corona-Pandemie. In Wirklichkeit steckt ihr Krisenmanagement selbst in der Krise. Dringend benötigte Kliniken werden sogar geschlossen, wie in Altenessen und Stoppenberg. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst sind im Gegensatz zu Banken für uns systemrelevant.
Klatschen reicht nicht! Wir brauchen mehr Gesundheitsschutz, mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen.

Kapitalismus killt Umwelt und Jobs,
obwohl Jobs für den Umweltschutz gebraucht werden. Mit dem Kohlekraftwerk Datteln4 geht eine riesige CO2-Schleuder in Betrieb. RWE erhält 4 Mrd. € für den viel zu langsamen Ausstieg auf der Braunkohleverbrennung - das wird auch noch als „green deal“ gepriesen. Die Wirtschaftskrise vertieft sich weiter. Massenhafte Job-Vernichtung bei MAN, Karstadt, Siemens, Widia, Kolektor, Daimler... Still und leise wurden als Erste zehntausende Leih-Beschäftigte „abgemeldet“. Von den Entlassungen in Kleinbetrieben, Gastronomie und Kultureinrichtungen gar nicht zu reden. Um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz muss gekämpft werden!

Hand in Hand für Umweltschutz und Arbeitsplätze
Um die globale Klima- und Umweltkatastrophe abzuwenden, sind enorme gesellschaftliche Anstrengungen nötig. Doch es entstehen auch neue Möglichkeiten: Wir brauchen Millionen neuer Jobs allein für die schnellstmögliche Umstellung auf 100% erneuerbare Energien und ein entsprechendes Verkehrssystem. Für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich! Schnellstmögliche Umstellung auf ein Verkehrssystem, das auf die Nutzung fossiler Brennstoffe verzichtet! Verpflichtendes Recycling für Konzerne, statt Müllverbrennung und Abschieben ins Ausland! Arbeiter- und Umweltbewegung – gemeinsam unschlagbar!

System change, not climate change!
Wir brauchen eine neue Art des Wirtschaftens, Produzierens und Konsumierens. Wir brauchen eine Strategiedebatte ohne antikommunistische Vorbehalte. Wir brauchen statt UN-Gipfel ein breites Bündnis von Religion bis Revolution – alle gemeinsam für die Rettung der Umwelt!

Kommt mit uns am 14.11. auf die Straße. Erheben wir gemeinsam unsere Stimme!

Einladung zum Treffen der Essener Umweltgewerkschaft
am
Sonntag, den 25.10.2020  von 11:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr
im Mädchen- und Frauenzentrum Courage Essen e.V. Goldschmidtstraße 3, 45127 Essen

http://www.linksdiagonal.de/wp-content/uploads/2020/09/Einladung_UG_Essen_Treffen_am_25_Oktober_2020_final.pdf

Einladung UG Essen Treffen am 25 Oktober 2020 final 640


Tagesordnungsvorschlag

1. Aktuelle umweltpolitische Diskussion
   Stichworte: Verschärfung der Umweltkrise an vielen Fronten und Zusammenhänge zur Corona-Pandemie.
   Der „Roll-Back" in der Umweltpolitik der Bundesregierung und weltweit.
   Was ist in den vergangenen Monaten geschehen.
   Rückblick FFF-Klimastreiktag am 25.9. und was kann am Weltklima-Aktionstag 14.11. stattfinden ?

2. Bericht von der Regionalversammlung am 19.9 in Essen

3. Verschiebung der Bundesdelegiertenversammlung (BDV) auf März 2021

4. Zusammenschluß der Ortsgruppen von Mülheim und Essen.
   Vorbereitung der gemeinsamen Jahresjahreshauptversammlung.
   Unser Program für den weiteren Aufbau der Umweltgewerkschaft / Unsere Themenschwerpunkte

3. Verschiedenes, Absprachen

Pressemitteilung:

Essener Umweltgewerkschaft unterstützt Demo am Vortag der Kommunalwahl
Nicht nur "eine Klimawahl".

 

Die Ortsgruppe Essen der Umweltgewerkschaft 
unterstützt die Demonstration am Vortag der Kommunalwahl, zu der 'Aufstehen gegen Rassismus' einladen hat. > Keine Stimme der AfD! > Rassisten raus aus den Parlamenten! > Die AfD hat eine Schlüsselrolle für die Zunahme rassistischer Anfeindungen und den Anstieg rechter Gewalt. > Wer gegen Geflüchtete, Migrant:innen und Muslime hetzt, überschreitet eine Grenze und muss mit Widerspruch rechnen. > Eine Partei, die Faschist:innen in ihren Reihen duldet, darf nicht zur politischen Normalität werden. schrieb die Aktivengruppe Essen von 'Aufstehen gegen Rassismus', die damit zur Demonstration zum Vortag der Kommunalwahl einlädt. "Genauso sehen wir das auch, und unterstützen daher die Demonstration", meint Olaf Swillus von der Umweltgewerkschaftsgruppe in Essen. Gemeint ist die Demonstration von 'Aufstehen gegen Rassismus', die in Essen am 12.09.2020, 15 Uhr auf dem Hirschlandplatz beginnt. "Wir wissen, dass es längst nicht nur um die Klimakrise geht, sondern auch darum gegen die Rechtsentwicklung vorzugehen, von der das Erstarken der AfD der stärkste Ausdruck ist", fügt Christa Stark, ebenfalls Aktivistin der Essener Umweltgewerkschaft, hinzu. Tatsächlich: Wer eine umfassende globale Umwelt-Katastrophe verhindern will,
sich Sorgen wegen des bedrohlichen Artensterbens macht, der Vernichtung der Regenwälder,
oder des Umkippens der Ozeane, ihre Vermüllung und Vergiftung, wegen Mikroplastik in der Nahrungskette, usw …
der muss sich auch gegen die AfD stellen, die diese Probleme leugnet, und die Umweltbewegung bekämpft. Wer sich für der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen engagiert, sollte sich auch für Menschen in konkreter Not einsetzen. Das Sterben von Menschen auf der Flucht nach Europa darf genauso wenig Teil unserer Normalität werden,
wie irgendwelche Spaziergänge selbsternannter Bürgerwehren in Steele und anderswo.

Im Stadtrat reden einige Politiker immer wieder vom "Königssteiner-Schlüssel",
demzufolge die Stadt keine Flüchtlinge aufnehmen könne oder müsse.
Daran zu erinnern ist richtig angesichts bevorstehender Wahlen.
Denn wir haben eben nicht nur "eine Klimawahl".

[Update 30.4.2020 23.30h]

Was für ein Krimi um den 1. Mai auf Essens Straßen.

Das Oberwaltungsgericht NRW hat beschlossen, dass es ab 10 Uhr in Katernberg eine Kundgebung des Interbündnis geben kann, bis max. 11.30 Uhr.

Die ursprünglich am Kennedy-Platz geplante Kundgebung wird von 11 bis 12 Uhr auf dem Weberplatz stattfinden. Der ist Nähe Viehofer Str. In der City.

Zu den beiden Kundgebungen und deren Auflagen:

Vorschlag Ablauf:

ab 9.35 Uhr kurze Begrüßung und Ansage

9.40 Uhr Soundcheck

9.55 Uhr Beginn mit Lied Bir Mayis

10.00-10.04 Uhr Begrüßung und Vorstellen der Auflagen (Moderation)

Redebeiträge à 3, max. 4 Minuten

1. BirKar und Revolutionärer Jugendbund

2. REBELL (evtl. Nur K-Platz)

3. MLPD

4. Courage (Shamla)

5. Rebellion Ruhr

6. Umweltgewerkschaft

Das sind 30 Minuten Programm bis 10.35 Uhr

10.35 Uhr Internationale zum Abschluss

Aufgrund der Abgeschiedenheit des Platzes und des Wunsches vieler Teilnehmer, auch an der anderen Kundgebung teilzunehmen, gibt es leider nur eine knappe halbe Stunde Zeit. Die Redner werden gebeten das zu berücksichtigen. Auf dem Weberplatz sprechen Kolleg*innen von Evonik und dem Klinikum.

Zur Kundgebung am Weber-Platz:

Zugelassen sind 50 Teilnehmer. Das sind pro Organisation ca. 3-4.

Auflagen (für beide Kundgebungen weitgehend identisch):

- Auch im Katernberg ist die Kundgebung mit 50 angemeldet. Der Platz ist sichtbar abzugrenzen, damit nicht Leute darauf strömen. Spontane Zuhörer abseits werden dabei nicht mitgezählt!

- 2 Leute können sich zusammen stellen, bei häuslicher Gemeinschaft mehr. Dazu Bodenmarkierungen, Abstand mind. 1,5 Meter.

- Die Teilnehmer tragen einen einfachen Mund/Nasen-Schutz o. Schal.

- Die Versammlungsleitung erstellt eine Teilnehmerliste. Diese ist nicht an Stadt oder Polizei zu geben, sondern für den Fall dass ein Teilnehmer an Corona erkrankt, und die anderen informiert werden müssen. Leute mit Corona-Symptomen können selbstverständlich nicht teilnehmen

- Flugblätter usw. dürfen zur konktaktlosen Mitnahme angeboten, aber nicht verteilt werden.

 

Ablauf Weberplatz:

Begrüßung und Hinweise zur Kundgebung (Aktionskonsens, Infektionsschutzmaßnahme für die Teilnehmenden, Ablauf und Hinweis auf Video-Stream.

Beitrag UKE – Krankenhausberufe (über Vertrauensleute UKE)

Einzelhandel

EVONIK

Essener Friedensforum

Altenpflege

ESSQ – Antifaschismus

DIDF – Migration- und Geflüchtete

Reinigungspersonal – (über UKE-VL)

 

[Update 30.4.2020 21.30h]

Genehmigt: (zitiert nach: https://heraus-zum-ersten-mai-2020.de/wo-findet-was-statt/#essen )

Delegationskundgebung für 11:00 Uhr auf dem Weberplatz mit Anmeldungen bei den aufrufenden Organisationen zur Einhaltung der genehmigten Teilnehmendenzahl vom OVG genehmigt, Kontakt Peter Köster: Tel.: 0160-95540373, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kundgebung auf Katernberger Marktplatz um 10:00 Uhr vom OVG genehmigt, Kontakt Hannes Mast, 0201-6461260, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

[Update 30.4.2020 8.30h] analoge Mai Kundgebung in der Nachbarstadt Mülheim offiziell erlaubt.

eine Solidaritätserklärung zu:

https://www.rf-news.de/2020/kw13/mlpd-fordert-ruecknahme-des-strafbefehls-gegen-horst-dotten

Horst Dotten kämpft auch für unsere Freiheit uns auf Kundgebungen zeigen und äußern zu können.

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Bilder Ortsgruppe Essen

Bilder Demo unteilbar Berlin

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