Aus dem Grundsatzprogramm der Umweltgewerkschaft e.V.:
„Um… eine globale Umweltkatastrophe abzuwenden, braucht es eine neue Qualität der Umweltbewegung und eine weltweit überlegene Kraft gegen die Hauptverursacher in Konzernzentralen, Banken und Regierungen. (…) Wir suchen den engen Schulterschluss zwischen Arbeiter- und Umweltbewegung und schließen uns auf der Grundlage gewerkschaftlicher Prinzipien als Umweltorganisation zusammen – lokal, national und international. Der Gewerkschaftsgedanke steht für den gemeinsamen Kampf um unsere existenziellen Lebens- und Zukunftsinteressen, für Kampfgeist, Solidarität und breitesten überparteilichen Zusammenschluss. Wir treten für eine gesellschaftliche Alternative ein, in der die Einheit von Mensch und Natur verwirklicht wird.”
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Berichte zum Ostermarsch 2026
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Berichte zum Ostermarsch 2026 siehe unter Ortsgruppen-ABC
(rechte Leiste oder auf Handy ganz unten)
==> Berlin, Hamburg, Stuttgart, Rostock, ...
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Berlin/Region Ost: Aufruf zur Fukushima-Tschernobyl-Demo zum 15. bzw. 40. Jahrestag


(Zur Erklärung: "Kazaguruma" ist ein japanischer Begriff und bedeutet "Windrad"
- die Kazaguruma-Demo steht also sinngemäß für Erneuerbare Energien statt Atomkraft)
Bundesvorstand: Offensive Auseinandersetzung mit Klimakrisenleugnern und „modernen“ Faschisten! Erfolgreicher UG-Infostand mit mehreren Kurz-Kundgebungen in Erfurt
Erfurt, 21.2.2026
Gerade in der Hochburg der AfD und ihres nahestehenden Klimakrisenleugner-Vereins "EIKE" seitens der Umweltbewegung ein Zeichen der offensiven und selbstbewussten Kritik zu setzen – das ist gut gelungen! Wir plazierten uns mitten auf den "Anger", den zentralen Platz der Stadt.

Die Mehrheit der Leute war zwar im samstäglichen Einkaufsmodus. Aber eine Reihe von Passanten hat unser Auftreten in Gesprächen oder Bemerkungen ausdrücklich begrüßt, und dass wir die Argumente der „modernen“ faschistischen Kräfte auseinander nehmen. Beispielsweise ihre Behauptung „Der E-Motor ist der Jobkiller in der Autoindustrie“. Aha? Seit wann wird denn eine Kündigung von einem „Motor“ unterschrieben? Die Jobkiller sind doch seit jeher die Kapitalisten und ihre Manager! Statt mit den Konzernen um (Verbrenner-)Profite zu jammern muss es gegen die Jobkiller heißen: Arbeit auf mehr Schultern verteilen! Also Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, durch die Konzernprofite bezahlt!
Immer wieder blieben welche stehen, hörten den Beiträgen am Mikro zu. Rund 200 UG-Flugblätter zum Thema (siehe unten) wurden verbreitet. Vereinzelt gab es auch aggressiven Gegenwind mit Sprüchen, bis zum provokativem Hitlergruß einer Person. Insgesamt waren es aber gute Gespräche gewesen, was einige von uns nicht unbedingt so erwartet hatten. Fazit: Nicht mit negativen Erwartungen starten! Alle waren engagiert dabei; besten Dank auch an die Unterstützung von Ilka und Joris aus Sonneberg und Berlin!

Sehr wichtig war, jeden Kundgebungsblock mit der Solidarität mit der Zalando-Belegschaft zu verbinden. (Zalando-Erfurt soll im September schließen und verlagert werden; 2500 Kolleg*innen direkt und weitere Hunderte im Umfeld sind betroffen). Das stieß sichtlich auf viel Aufmerksamkeit! Die spaltende Wirkung & Absicht der faschistischen Hetzer gegen migrantische Arbeiter wie hier bei Zalando und die Zersetzungsversuche von Umwelt- und Arbeiterbewegung durch AfD&Co sind zwei Seiten derselben Medaille.
Deshalb Kampf für Umweltschutz und Arbeitsplätze im Geiste der internationalen Solidarität!

Im Anschluss beteiligten sich einige von uns gleich noch an der internationalen Antikriegsdemo am Hauptbahnhof, siehe Foto.
Insgesamt ein erlebnisreicher Tag, die teils weite Anreise hatte sich gelohnt!


Bundesvorstand: UG-Flyer gegen moderne Faschisten bei BR-Wahlen 2026


Download als PDF zum Ausdrucken:
UG-Neujahrsgruß-Karte

...zum Runterladen und Weiterverschicken: mit rechter Maustaste auf Bild klicken... oder am Handy Finger aufs Bild... (-;)
COP30: Video der UG/gemeinsame Delegation
Video der Protestaktion unserer Delegation auf dem COP30-Gelände in Belém:

HIER KLICKEN:
https://youtu.be/uEEgLPV9Fxc?si=qSkQeV52Owfeb-bO
COP30-Proteste in Brasilien/6: Abschied und wichtiges Gewerkschafts-Dokument










Zum Abschluss ein bedeutsames Dokument
aus der brasilianischen Arbeiterbewegung
zur Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung:
Unsere Delegation schreibt dazu aus Brasilien:
"Liebe Freundinnen und Freunde,
nach Überarbeitung erhielten wir die Verpflichtungserklärung von 8 (von insgesamt 10 relevanten) Gewerkschaftsdachverbänden in Brasilien. Dazu muss man wissen, dass in Brasilien über 20.000 Gewerkschaften existieren. Sie gründen sich nach Branche und nach politischer Richtung und sortieren sich dann nationalen Dachverbänden zu. Die UGT (União Geral dos Trabalhadores - Allgemeine Arbeitervereinigung) hatte als erster Dachverband die Umweltfrage seit 2007 in ihren Grundsätzen. Sie haben die anderen Stück für Stück überzeugt davon. Diese Verpflichtungserklärung ist bemerkenswert, weil sie Umweltforderungen und Forderungen zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensverhältnisse der Arbeiterinnen und Arbeiter miteinander verbindet.
Der Schutz des Amazonas ist z.b. nicht möglich ohne feste Arbeitsverträge, (statt) mit informeller und damit unkontrollierter Arbeit im Amazonas. Wir haben in der Delegation auch diskutiert, dass die Frage natürlich noch zu lösen ist, ob überhaupt noch im Amazonas 'gearbeitet' werden sollte und wie dann Ersatzarbeitsplätze geschaffen werden. Das wurde auch auf dem Kongress diskutiert.
Wir durften dort nicht nur teilnehmen (15.11.) sondern auch auf dem Podium sitzen und ein Grußwort halten. Sie sind hocherfreut über unser Zukunftsprojekt Internationaler Umweltratschlag 2026 und werden eine Mitarbeit beraten."
Nachfolgend das Dokument der 8 Gewerkschaftsdachverbände in deutscher Übersetzung:














