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UG Plakat Friedrich Engels 200

(Hinweis: Das Plakat hängt als DIN-A1-Poster im UG-Büro Berlin. Die entsprechende PDF-Datei (ca.4 MB!) kann bei Bedarf dort angefordert werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Ein damit möglicher einzelner A1-Poster-Plot im Copyshop kostet etwa 15€)

Ganz bewusst hatte die Umweltgewerkschaft den Kundgebungsplatz des diesjährigen Weltklima-Aktionstags in Sichtweite des Vattenfall-Kohlekraftwerks an der Grenze der Stadtteile Moabit und Wedding gewählt.

„Rasche Abschaltung des Kohlekraftwerks Moabit und Aufbau einer neuen Strom- und Wärmeversorgung auf Basis von 100% erneuerbarer Energie! Zusätzlich Bau einer Pilotanlage für Kryorecycling von Elektroschrott und Altplastik auf dem Kraftwerksgelände, unter Nutzung der bisherigen Kohle-Schiffsverladeanlagen für den ökologischen An- und Abtransport! Dafür wird die ganze Kraftwerksbelegschaft mit ihrem Knowhow gebraucht!“

Kämpferischer Zusammenschluss von Umwelt- und Arbeiterbewegung zur Rettung des Planeten vor dem Kollaps! - das war ein durchgängige Grundtenor der Kundgebung.

Weltklima Aktionstag Berlin2020 01

Mit einem halben Dutzend Redebeiträgen á 3-5 Minuten hatten wir gerechnet, am Ende wurden es 16!  Darunter auch Redner*innen von Organisationen und Belegschaftsvertreter, von Siemens, Charité, Scientists-For-Future, Jugendverband REBELL+Kindergruppe „Rotfüchse“, Umweltspielplatz Moabit, Initiative Ökologischer Wiederaufbau Rojava, Solidarität International, Arbeiterplattform im Interbündnis, MLPD Berlin.

Weltklima Aktionstag Berlin2020 04

Die Vielfalt der behandelten Umwelt-Themen - persönlichen Selbstveränderung, konkrete Kämpfe in Berlin, internationale Umweltbewegung, Kampf für eine befreite Gesellschaft - das war ein Markenzeichen der Kundgebung. Dazu trugen auch die musikalischen Kulturbeiträge und der interessante Büchertisch des Kulturvereins „people-to-people“, unser eigener UG-Infotisch und die „Stencil“-Aktion des REBELL bei. Etwa 60 dauerhafte und an die 100 zeitweilige Zuhörer*innen sowie viele weitere Spaziergänger und Radfahrer haben die Kundgebung mitbekommen.Weltklima Aktionstag Berlin2020 02Weltklima Aktionstag Berlin2020 03Weltklima Aktionstag Berlin2020 05Weltklima Aktionstag Berlin2020 06

Gabi vom Ortsvorstand hatte sich darauf konzentriert, Passanten am Rande der Kundgebung anzusprechen. Sie berichtet:

Man konnte sehr gut mit den Passanten reden. Die Schließung des Kohlekraftwerkes finden viele richtig, eine brennt darauf, dabei mit zu arbeiten. Viele junge Leute haben Interesse an dem Thema gezeigt. Besonders der Aspekt des Zusammenschlusses der Arbeiter- und der Umweltbewegung hat vielen gefallen. Luftverschmutzung und Corona - auch ein wichtiger Zusammenhang. Von Kryorecycling hatte noch niemand was gehört. Ort und Zeit (14-16 Uhr) haben sich als gut geeignet erwiesen. Immer wieder blieben Menschen stehen - auch längere Zeit - um zu zuhören.“

7 neue Interessenten-Adressen und 1 neues Mitglied für die Umweltgewerkschaft waren vielleicht das wichtigste Ergebnis des Tages.

Kundgebung zum Weltklima-Aktionstag am 14.11. 2020 in Sichtweite des Kohlekraftwerks Moabit

Wir fordern: Kohleverbrennung schnellstens abschalten - nicht erst in 10 Jahren! Erhalt aller Arbeits- und Ausbildungsplätze durch Umbau der Anlagen zur Strom- und Wärme-Erzeugung mittels 100% erneuerbarer Energien!  Zusätzlich Bau einer Pilotanlage für Kryo-Recycling von Elektroschrott und Altplastik! Nutzung des bisherigen Kohleschiff-Entladehafens zur umweltschonenden An- und Ablieferung!

Kundgebungsdaten Moabit

Bundesweiter Aufruf der Umweltgewerkschaft zum 14.11. mit Berliner Kundgebungs-Daten:

Redebeitrag von Gernot Wolfer für die Umweltgewerkschaft auf der Protestkundgebung am 13.10. 2020 gegen den Versuch der Unterdrückung der Frauen-Friedensstatue in Berlin-Moabit durch die japanische Regierung im Verein mit der Bundesregierung und dem Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte.  (Alle Bilder: UG)

Friedensstatue Moabit UG1

Liebe Anwesende,

es wurde schon vieles zur Geschichte der Friedensstatue gesagt. Im Namen der Umweltgewerkschaft möchte ich betonen, dass die Arbeiterbewegung von Anfang an für Freiheit, Gleichheit und Gleichberechtigung der Menschen gekämpft hat. Sie hat deshalb auch von Anfang an gegen Frauenunterdrückung und für die Befreiung der Frau gekämpft - für eine ganze Welt ohne Ausbeutung von Mensch und Natur.

Deshalb sind wir mit eurem heutigen Protest solidarisch und sagen klar und deutlich:

Wir brauchen keinen Bezirksbürgermeister, der vor Ultrarechten, Nationalisten und Frauenfeinden einknickt!

Wir brauchen keinen Bezirksbürgermeister, der vor der ganzen Rechtsentwicklung, national wie international, zurückweicht!

Ob es nun 10.000 oder 20.000 Leute waren, die ab 11 Uhr am Brandenburger Tor zusammenströmten, darüber gingen die Meldungen auseinander. Strömender Regen noch um 10 Uhr; aber ab 11 dann entgegen aller Wettervorhersagen doch trocken, und der Platz füllte sich zunehmend. Ein Überblick war schwer, denn mehrere Fahrraddemos stießen erst nach und nach dazu. Wir waren mit unserem "Ziehwagen" der Umweltgewerkschaft mittendrin - zusammen mit einigen Siemens-Kollegen und ihrem betrieblichen Umwelt-Transparent. Die UG-Flyer waren ruckzuck verteilt und auch an die 40 UG-Magazine und Grundsatzprogramme fanden ihre Interessenten. Hier ein paar bebilderte Eindrücke:

UG Berlin bei FFF Klimastreik 25.9.20 01

UG Berlin bei FFF Klimastreik 25.9.20 03UG Berlin bei FFF Klimastreik 25.9.20 02UG Berlin bei FFF Klimastreik 25.9.20UG Berlin bei FFF Klimastreik 25.9.20 05

Aus Anlass des empörenden Umgangs mit den Geflüchteten des Lagers in Moria auf der griechischen Insel Lesbos - von denen viele auch Umweltflüchtlingen sind! - dokumentieren wir die Presseerklärung unserer Partner-Organisation SOLIDARITÄT INTERNATIONAL e.V.:

Moria brennt!
Sofortige Evakuierung des Lagers!
Schluss mit der menschenverachtenden Flüchtlingspolitik der EU!

In den frühen Morgenstunden des 9. September wurde ein Großbrand in dem für 2500 Bewohner gebauten, jedoch von ca. 12.000 Flüchtlingen besiedelten Camps Moria/Lesbos/Griechenland bekannt. Im Rahmen des im März 2020 geschlossenen Solidaritätspaktes zwischen Solidarität International (SI) und der Selbstorganisation der Flüchtlinge und der armen Bevölkerung auf Lesbos „OXI“ wenden sich die Initiatoren nunmehr an die Öffentlichkeit.

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