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anlässlich des Internationalen Umweltaktionstags am 09.12.2023 initiierte die Ortgruppe der Umweltgewerkschaft in Moabit das Bündnis Zukunftskraftwerk Moabit. Das Bündnis, an dem sich verschiedene Gruppierungen und Enzelnpersonen beteiligten rief auf gegen die Verbrennung von Kohle, Holz, Gas und Öl im Vattenfall-Kraftwerk Moabit. Anwohnende und Mitglieder aus verschiedenen Gruppierungen - insgesamt rund 30 Menschen - folgten dem Aufruf des Bündnisses zur Kundgebung mit anschlißender Demo durch den Kiez zum Kraftwerk, wo die Veranstaltung mit einer Abschlusskundgebung endete. Eine kleine fröhliche ernsthafte aber sehr positive Veranstaltung. Dabei lag der Schwerpunkt nicht auf dem Protest gegen das festhalten an der Verbrennung und der Klimakatastrophe sondern darauf, dass wir auch um die möglichen Lösungen hier in Moabit, aber auch im internationalen Zusammenhang ringen müssen. Natürlich nicht ohne die Frage der Verantwortung und der Hintergründe für den aktuellen Zustand und für die bestenfalls halbherzige Umsetzung wirklich erneuerbarer Energieversorgung. Entsprechend wurde als Name des Bündsnisses "Zukunftskraftwerk Moabit" und als zentrale Forderung neben dem Stopp der Holzverbrennung "Arbeitsplätze für 100% Ereneuerbare Energien" gewählt.

Die Arbeit im Bündnis wird Anfang nächsten Jahres aufgegriffen. Termine werden hier zeitnah bekanntgegeben.

Umweltaktionstag2023 Berlin 02

 Umweltaktionstag2023 Berlin 01

Der japanische TEPCO-Konzern hat mit der Einleitung ("Verklappung") radioaktiv kontaminierten Kühlwassers aus der Fukushima-Atomruine begonnen. Mindestens 30 Jahre lang soll das geschehen - alles natürlich "völlig harmlos". Die Umweltgewerkschaft hat sich an der Protestkundgebung am Freitag, 25.8. am Brandenburger Tor in Berlin mit mehreren Mitgliedern beteiligt. Nach unserem Redebeitrag (siehe unten) gingen unsere UG-Broschüren "Atomkraftwerke sind ...keine Klimaretter" in kurzer Zeit weg wie warme Semmeln - für insgesamt 33.50€ Spenden. Mehrere Kontaktadressen wurden ausgetauscht um die weitere Zusammenarbeit der beteiligten Gruppen und Organisationen anzupacken.

Fukushima Protest BB Tor Berlin 25.8.23 01

Redebeitrag der Umweltgewerkschaft auf der
Protestkundgebung gegen die radioaktive Verseuchung des Pazifik
am 25.8.23 in Berlin.  (Nach dem Manuskript, frei gehalten)
(...)
Angesichts der gestern begonnenen – und auf 30 Jahre(!) geplanten - Einleitung des
radioaktiv kontaminierten Kühlwassers aus der Fukushima-Katastrophe ins Meer wurde
eine weltweite Medienkampagne gestartet. Ob TAGESSPIEGEL ob BERLINER ZEITUNG,
ob ARD oder ZDF, oder ob internationale „Leitmedien“ wie die NEW YORK TIMES: alle
kommen zu dem gleichen Schluss: „die Kühlwasser-Einleitung ist kein Problem!“
Erstens würden fast alle radioaktiven Partikel vorher rausgefiltert,
und zweitens würden die Partikel, die man nicht ausfiltern kann, durch das Meerwasser so
weit verdünnt, dass nun wirklich keinerlei messbarer Schaden für Mensch und Natur
entstehen könne.


Was ist die Botschaft dieser weltweiten Medienkampagne? „Alles unter Kontrolle! Das
Problem wird durch die Kühlwasser-Verklappung ins Meer KLEINER!“


Was ist aber die Realität: Die Kernschmelze in den drei zerstörten Fukushima-Reaktoren
läuft weiter! Ungebremst und bis jetzt unkontrollierbar wird Grundwasser, Erdboden und
das durchgepumpte Kühlwasser enorm starker radioaktiver Strahlung ausgesetzt, werden
ständig neue radioaktive Partikel erzeugt. Das Problem wird also von Tag zu Tag
GRÖSSER und nicht kleiner!

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