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Der 15.3. 2019 war der bisherige Höhepunkt der weltweiten Fridays-For-Future-Bewegung mit Demonstrationen und Kundgebungen in 1963 Städten in 122 Ländern!* Allein in Berlin kamen am späten Vormittag rund 20.000 Schüler*innen zusammen, unterstützt von vielen Erwachsenen. Von der Umweltgewerkschaft waren wir zum dritten Mal dabei.

Unser Vorschlag, dass sich die „Schul-Streiks“ der Schüler*innen mit echten Streiks der Arbeiterbewegung verbinden sollten, um gemeinsam mehr Durchschlagskraft zu erreichen, stieß auf viel Interesse und Nachfragen, wie man das machen könnte. Wir luden sie ein die Umweltgewerkschaft zu besuchen, ihre Bewegung vorzustellen und über eine gegenseitige Unterstützung zu beraten. Mehrere Gruppen gaben uns ihre email-Adressen für eine konkrete Absprache – und bei einigen klappte es dann gleich ein paar Tage später.

Liebe Mitglieder und Freunde der Umweltgewerkschaft in Berlin und Umgebung,

Freitag, 15.3. findet um 19 Uhr eine interessante Veranstaltung im Büro der Umweltgewerkschaft, Lübeckerstr. 42 in Moabit statt:

Die Berliner Solar-Genossenschaft SOLVERDE stellt sich vor!

"Rasche und vollständige Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien!" ist eine der Hauptforderungen der Umweltgewerkschaft. Was kann jede/jeder dazu beitragen und welche Rolle kann dabei eine genossenschaftlich organisierte Solarstrom-Erzeugung spielen? Inwieweit können Genossenschaften einer weitgehend monopolisierten, kapitalistischen Energiewirtschaft Paroli bieten?

Auch die technische Seite kommt nicht zu kurz: SOLVERDE hat zusammen mit einer Partnerfirma erstmals in Deutschland neuartige, zweiseitig nutzbare Solarmodule in einem Solarpark eingesetzt. Durch die senkrechte Aufstellung gibt es eine Sonnenstrom-Erzeugungsspitze vormittags und nachmittags, und es ist zudem eine landwirtschaftliche Nutzung möglich, z.B. als Grünfutter- oder Insekten-Wiese - siehe Foto.

Alles in allem ein sicherlich hochinteressanter Abend, zu dem ihr alle herzlich eingeladen seid!

Ortsvorstand Berlin

Bessere Flächenausnutzung durch zweiseitig nutzbare Solarpaneele 2018 Saarland

 

Solidarität mit den verhafteten Klimaschutz-Aktivisten von Ende-Gelände!

 

Die Teilnehmer*innen der heutigen Veranstaltung der Umweltgewerkschaft in Berlin-Moabit protestieren entschieden gegen die Verhaftung und anschließende Untersuchungshaft-Verhängung gegen 18 Aktivist*innen von Ende-Gelände!

Fünf von ihnen sind bisher immer noch in U-Haft! Diese U-Haft ist laut Gerichtsbeschluss sogar bis Ende April möglich! (Pressemitteilung von Ende-Gelände am 6.2.).

Die Aktivist*innen hatten am Montag, 4. Februar, aus Protest gegen die von der „Kohlekommission“ empfohlene Verlängerung der Kohleverbrennung bis 2038(!) Kohle-Bagger im Lausitzer Braunkohlegebiet besetzt. Wir sind der Meinung: Klimaprotest ist kein Verbrechen, sondern angesichts einer drohenden globalen Klimakatastrophe dringend notwendig!

Sofortige Freilassung der Ende-Gelände-Klimaschützer*innen!

Berlin, 8.2. 2019

Einige Eindrücke von der Zebrastreifen-Aktion und Kundgebung "1 Minute vor 12" an einer vielbefahrenen Kreuzung in Moabit. Highlight der Kundgebung mit rund 15 engagierten Rede- und Liedbeiträgen war eine Telefon-Live-Schaltung zur Klimademo in Katowice/Polen. Eine Protest-Delegation der Umweltgewerkschaft war dort vor Ort bei der COP24-Klimakonferenz und berichtete hautnah von ihren Eindrücken. (Inzwischen ging auch diese 24. Weltklimakonferenz ohne greifbare Ergebnisse zu Ende - ein Grund mehr, jetzt Mitglied in der Umweltgewerkschaft zu werden! Die Organisierung eines Millionen Menschen umfassenden aktiven Widerstandes gegen die heranrollende Klimakatastrophe ist dringender denn je.)

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Zeitlich parallel fand etwa 2 km weiter eine Aktion der "Klima-Alarm-Bewegung" vor dem Kohlekraftwerk Moabit statt - leider hatten wir davon erst kurz vorher erfahren. Einer der dortigen jungen Klimaaktivisten war danach bei unserem Auswertungstreffen; wir wollen auf jeden Fall bei zukünftigen Aktionen zusammenarbeiten!

VERGLEICH Klima Alarm am WKAT2018 RoteLinie KraftwerkMoabit2