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Kontakt: Axel Korn, Ochsensteige 12/4, 89075 Ulm. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Um die Klimakatastrophe noch abzuwenden, kämpft die UG wie auch andere Ulmer Umweltorganisationen für sofortige und wirksame Maßnahmen.

Auf dem Gebiet der Mobilität (Öffentliche Verkehrsmittel, Rückbau des motorisierten Individualverkehrs) sind bereits viele Initiativen entstanden und Forderungen entwickelt worden.

Diese Publikation erweitert den Blick auf die klima- und gesundheitsschädigenden Verbrennungsvorgänge und auf mögliche Alternativen.

 

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Inhalt:

Kapitel 1 Zementwerke: Wissen Sie, wo Ihr gelber Sack landet?

Kapitel 2 Ulmer Fernwärme: Nachhaltig oder Greenwashing?

Kapitel 3 Steinhäule: Ist Klärschlamm-Verbrennung alternativlos?

 

Karikatur von Ulf Harr, Ulm

Karikatur Entwicklungshilfe für Malaysia

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Es war seit längerem wieder gelungen, mehr Menschen zu einem "Klimastreik" zu mobilisieren, es kamen 2500-3000 Personen aller Altersgruppen, aber mit großem Anteil junger Leute. Die offiziellen Rednerinnen waren junge, neue Gesichter, eine Hauptrednerin war 16. Unterm Strich: Ein Aufschwung der Klimaschutzbewegung auch in Ulm!

Leider orientierten aber alle Ansprachen auf die für "unser Schicksal entscheidende Klimawahl". Paradoxerweise wurde gleichzeitig allen Bundestagsparteien attestiert, dass mit ihren Wahlprogrammen das 1,5 Grad Ziel nicht erreicht werden kann. Auch das 1,5 Grad Ziel wurde wieder unkritisch aufgegriffen. Denn seit der Pariser Klimakonferenz suggeriert das 1,5-Grad-Ziel, dass wir ein entsprechendes CO-2-Budget hätten, also einen Freifahrtschein, um dieses noch schnell aufzubrauchen! Tatsächlich ist aber ein sofortiger Stopp des CO-2-Anstiegs sowie eine Reduzierung der Treibhausgase zu forderm.

Unserer Ansicht nach ist der alleinige Focus auf Wahlen problematisch. Hat sich denn nach der "BW-Klima-Landtagswahl" und nach der" Europa-Klima-Wahl" wesentlich etwas geändert? Wir meinen, dass der Widerstand gegen die mutwillige Zerstörung des Klimas wachsen muss, und er muss sich gegen die Hauptverursacher in Industrie und Banken richten. Kritik am Kapitalismus kam so gut wie nicht mehr vor in den Reden. Bei den Demonstranten aber sehr wohl (z.B. "Planet statt Profit")

In Ulm wurde schon wieder OrdnerInnen versucht, Auftritte von Parteien auszuschließen wodurch eine breitere Diskussion über die Strategie im Umweltkampf erschwert wird.

Trotzdem war auch Ulm ein großartiger Erfolg und ein Beweis für das Wiedererstarken der Klima- und Jugendrebellion. In vielen Gesprächen führten wir die Auseinandersetzung über verschiedene Fragen in solidarischer Weise. Unsere Flyer wurden gerne genommen, ein Jugendwerbeflyer und einer zu unserer Schwerpunktaufgabe EBS-Verbrennung (Gelber- Sack- Verbrennung in Zementwerken).

 

 

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Wir führten viele Gespräche mit Passanten über den Fluteinsatz der Umweltgewerkschaft an der Ahr und über unser Plastik-Projekt. Dabei gewannen wir 5 neue Interessen*innen und Spenden im unteren zweistelligen Bereich.

Auf die Frage, wo die Ulmer "Gelben Säcke" am Ende landen, bekamen wir Antworten, die wenig Vertrauen in unser Recyclingsystem verrieten: "Malaysia", "Ostasien", "Müllverbrennung". Genaueres wussten die Leute nicht. Sie lagen nicht ganz falsch. Aber uns ging es darum aufzuzeigen, wie die Zementindustrie von den sogenannten "Ersatzbrennstoffen" profitiert und das noch in Greenwashingmanier als Beitrag zum Klimaschutz verkauft.

Verbrannt wird in der Ulmer Region:

- Müll in der Anlage Donautal

- Kunststoff in den Zementwerken

- Holz in der FUG

- Klärschlamm im Steinhäule

 

Technisch ist vollständiges Recycling des gesamten Abfalls keine Utopie. Für eine vollständige Kreislaufwirtschaft!

Viele Ulmer Umweltorganisationen präsentierten sich mit ideenreichen Ständen und Aktionen. Künstler wie Hermanitou oder Tommy Reichle trugen mit eigenen Songs zum gemeinsamen Thema bei.

Die Ulmer Stadtverwaltung hatte ein paar Dutzend Parkplätze für den Green Parking Day freigehalten. Die Wengen- und Walfischgasse für den Autoverkehr zu sperren, - das ginge wohl zu weit für die Umwelt? So wurden unsere Aktivitäten vom Parkplatzsuchverkehr behindert.

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Solidaritäts- und Arbeitseinsätze im Flutgebiet Ahrweiler organisiert die Ortsgruppe Köln/Leverkusen der Umweltgewerkschaft. Wer sich beteiligen möchte, wendet sich an die untenstehende Kontaktadresse.

Weitere Einsätze: Montag 9.8 bis Freitag 13.8. wollen wir einen MEHRTÄGIGEN Einsatz in denn Flutgebieten machen, direkt geleitet vom Bundesvorstand. Wer dafür Zeit hat, (Sonder-)Urlaub oder sonstwie frei nehmen kann, soll sich bitte bis Ende der Woche per email im UG-Büro melden, möglichst unter Angabe einer Rückruf-Telefonnummer:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Auch Spenden kommen direkt und ohne Abzug betroffenen Familien zugute.

Fluthilfe-Spendenkonto der Umweltgewerkschaft e.V.:

GLS Gemeinschaftsbank    IBAN: DE49 4306 0967 1199 5031 00

Stichwort "Fluthilfe 2021"

UG Koeln Leverkusen Aufruf Solidaritaets und Arbeitseinsatz in Ahrweiler korr 1

 

 

 

VORANKÜNDIGUNG: In der darauf folgenden Woche von Monat 9. bis Freitag 13.8. wollen wir einen MEHRTÄGIGEN Einsatz in denn Flutgebieten machen, direkt geleitet vom Bundesvorstand. Wer dafür Zeit hat, (Sonder-)Urlaub oder sonstwie frei nehmen kann, soll sich bitte bis Ende der Woche per email im UG-Büro melden, möglichst unter Angabe einer Rückruf-Telefonnummer:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Solidarische Grüße,

euer (neuer) Bundesvorstand

Die regionalen Überschwemmungskatastrophen in NRW und Rheinland-Pfalz  sind eine Folge der Erwärmung der Arktis. Sie bewirkt eine Verlangsamung des Jetstreams. Das führt zu langanhaltenden Dürreperioden einerseits, aber auch  langanhaltende stationäre Niederschläge wie jetzt im Westen Deutschlands und andere Wetterextreme.

Die Klimakatastrophe ist angekommen. Wir können vielleicht nur noch die weitere Verschärfung  verhindern. Man hat nicht den Eindruck, dass „die Politik“ die nötigen Prioritäten setzt! Wir sind bereits bei 1,2 Grad angekommen und müssen sofortige drastische Senkungen des CO2-Gehalts der Atmosphäre weltweit in die Wege leiten.

Ein „Restbudget“ bis auf 1,5 Grad oder gar 2 Grad (Pariser Abkommen) haben wir nicht! Damit wollen sich die kapitalistischen Hauptverursacher Zeit verschaffen und drastische Sofortmaßnahmen umgehen.

Wir unterstützen Demos und kämpferische Aktionen von FFF. Nutzen wir die Demonstrationen in Ulm um mehr Menschen, vor allem Jugendliche für den organisierten Widerstand gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen durch die kapitalistischen Hauptverursacher zu gewinnen: Organisiert euch in der Umweltgewerkschaft!

Treffpunkt am MüPl-Brunnen, mit grünen UG-Westen, 100% Erneuerbare-Fahnen, Perspektive-Magazinen zum Verkauf und Mitmachlisten.

23.7. 12 Uhr

Bild: Protest anlässlich der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 5.5.2021

Protest Messehallen 5.5.21

 

                                                         Wollen Sie über unsere Veranstaltungen, Aktionen etc. in und um Ulm informiert werden? Schreiben Sie uns! Wir verwahren Ihre Kontaktdaten streng nach dem Datenschutzgesetz.

Proteste gegen eine Verbreiterung der Adenauerbrücke

Eine achtspurige Adenauerbrücke wäre das völlig falsche Zeichen angesichts der notwendigen Verkehrswende. Zudem würden in den Ehinger Anlagen große, wertvolle Bäume dem Projekt zum Opfer fallen. Der BUND hat eine ausführliche Stellungnahme verfasst (Text Pressekonferenz, Seite 10f.)  Viele Ulmer Umweltgruppen beteiligten sich am Protest.

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1. Mai 2021

 

... mit Mund-Nase-Bedeckung und 1,5m Abstand.

Wichtig: Wir gehen auf die Straße für Arbeitsplätze, Umweltschutz und Gesundheitsschutz. Hier der 1.-Mai-Aufruf der Umweltgewerkschaft Ulm.

10 Uhr Weinhof

Kundgebung gegen Rechts - Demo - Kundgebung mit Hans-Jürgen Urban, Vorstand IG Metall.

 

Unser (coronabedingter) Jour Fixe findet jeden Mittwoch um 19 Uhr in Form eines Jitsi- Videochats statt. Den Zugangslink kannst du über unsere Mailadressse anfordern. Wir besprechen aktuelle Umwelt- und andere Themen, aber auch vergangene und anstehende Aktivitäten.

Für Mitglieder und weitere Interessierte!

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