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Hilfseinsatz in Iversheim, Bericht vom 22.10.2021:

 Am 21.10. begannen wir in guter Laune unseren Hilfseinsatz in Bad Münstereifel / Iversheim. Später kamen noch 3 unserer Helfer*innen, so dass wir insgesamt 7 waren. Wir wollten eigentlich Müll aus dem Fluss sammeln, doch wir wurden von den freundlichen Helfer*innen vor Ort gebeten, beim Aufräumen des Spielplatzes zu helfen. 
 
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Später waren wir noch bei einer älteren Frau ohne Angehörige, und haben den Putz von den Wänden gestemmt, damit die Handwerker später verputzen konnten. Die Dame erzählte uns ihre Geschichte. Sie hat mit ihren 5 Pudeln 3 Tage ohne Essen im oberen Stockwerk ausgeharrt, und wurde schon für tot erklärt. Als sie endlich gefunden wurde, wurde sie über das Fenster versorgt, bis das Wasser endlich abfloss. 
Wir hörten noch andere Geschichten. So berichtete ein Feuerwehrmann, dass sie mit dem Feuerwehrwagen im Tal festgesteckt sind und das Wasser haben steigen sehen. 
 
 
 
Der Leiter der selbstorganisierten Hilfe ist erfahren im Rettungsdienst und ist aus eigenem Antrieb noch in der Flutnacht angereist und seitdem geblieben. Vom Sportheim Iversheim aus organisieren viele helfende Hände alle dringenden Sofortmaßnahmen, die benötigt werden. Wir führten mehrere Interviews und besprachen schon konkrete Projektvorschläge für Spenden von uns an ihre dringend benötigten stellen. 
 
 
 
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Heute fahren wir nach Sinzig und arbeiten mit den Flüchtlingen.
 
Viele Grüße aus Bonn.

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2. Hilfseinsatz der Umweltgewerkschaft
vom 21.10 bis zum 23.10.2021
für Betroffene der Extremwetterkatastrophe Juli 2021

Vor 3 Monaten erlebte Deutschland die schlimmste Naturkatastrophe seit der Hamburger Sturmflut 1962. Zahlreiche Menschen starben, dieses Ereignis war die bisher teuerste Extremwetterkatastrophe in Deutschland.

Viele Menschen haben alles verloren, auch wenn die Hilfszahlungen jetzt angelaufen sind, herrscht noch immer Chaos in den betroffenen Gebieten.

Zahlreiche Häuser und Brücken wurden komplett zerstört, über 600 km Schienen, 2 Autobahnen und viele Straßen sind noch immer teilweise  gesperrt.

Die Umweltgewerkschaft startet vom 21.10 bis zum 23.10.2021 ihren 2. freiwilligen Hilfs- und Solidaritätseinsatz für die Opfer der Überschwemmungen. Wir suchen noch immer Freiwillige, die sich an dieser Arbeit beteiligen möchten.

Wenn es genügend Interessierte gibt, kann auch noch am Sonntag, den 24.10.2021 gearbeitet werden.

Die Situation in den im Juli überschwemmten Gebieten ist teilweise noch kritisch, auch wenn die gröbsten Schäden mittlerweile beseitigt wurden.

Fast alle betroffenen  Häuser sind mittlerweile geräumt und müssen zum großen Teil noch trocknen. Wir werden in jedem Fall einen Tag im Ahrtal arbeiten, welches die schlimmsten Schäden am 14.07.2021 erlitt. Für uns besteht wahrscheinlich auch die Möglichkeit in Bad Münstereifel mitzuhelfen bei der Bergung von Gegenständen, die von der Flut erfasst wurden. Dieser Termin wird kurzfristig mitgeteilt werden.

Es wird noch versucht einen Einsatz in Erftstadt-Blessem zu ermöglichen, wo es zu zahlreichen Problemen bei der Aufarbeitung der Katastrophe kam.

Mehr Informationen hierzu gibt es auf der Seite: Erftstadt.de

Bitte ruft bei allen Fragen oder wenn ihr unabhängig ins Ahrtal reisen wollt, die unten angegebene Telefonnummer an und denkt daran, dass es durch die Sperrung der Autobahnen und bei der Bahn zu erheblichen Verzögerungen kommen kann.

Unser Treffpunkt am Donnerstag, den 21.10.2021: Carl-Bosch-Straße
13-11, 53501 Grafschaft (Ahrtal), um 9:00 Uhr.

Dort ist ein Helfer-Shuttle-Bus für das Ahrtal im Einsatz, dieser Einsatz wird privat schon seit vielen Wochen von dem Besitzer eines Sanitätshauses organisiert:   info: helfer-shuttle.de [1]

Bitte bringt geeignete unempfindliche Arbeitskleidung mit, feste Schuhe, wenn es geht auch Gummistiefel, FFP2 Masken, Arbeitshandschuhe, UG-Westen

Meldet Euch in jedem Fall bei der Telefonnummer 0152 57252399 an, wenn ihr mithelfen könnt. Es gibt wahrscheinlich Mitfahrgelegenheiten von Köln und Bonn.

Treffpunkt Bonn: 8:00 Uhr, Kölnstr. 45, 53111 Bonn.

Wenn Ihr mehrere Tage helfen wollt und noch eine Übernachtungsmöglichkeit braucht, helfen wir euch gern weiter.

Links:
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[1] http://helfer-shuttle.de/

Save The Date:

Protest am 6.11.2021: Für die Stilllegung des Kohlekraftwerk Datteln IV

Kommt zur Demonstration am Samstag, 6.11. um 11 Uhr 55 in Datteln, Persiluhr Neumarkt

Das Regionalteam West der Umweltgewerkschaft hat eine eine Demonstration in Datteln anlässlich des Weltklimaaktionstages am 6.11. angemeldet, arbeitet an der Vorbereitung und spricht Bündnis Partner an, beim nächsten Vorbereitungstreffen am 17.10 dabei zu sein. Die Bundesdelegiertenversammlung beschloss, einen Schwerpunkt in NRW auf den Kampf gegen das Kohlekraftwerk Datteln IV zu legen. Ein erstes Treffen fand schon am 6.10.2021 in Essen statt.

Bergarbeiter gegen Datteln mai 2020 800

  am 31. Oktober in Dortmund ein Filmabend zur Einstimmung:

20211031 film datteln4 krimi 800https://www.umweltgewerkschaft.org/de/d-f/dortmund/1911-31-10-in-dortmund-filmabend-zur-kriminalgeschichte-von-datteln-iv.html

 

datteln4 krimi 350 Der Film ist zu sehen
am Sonntag, den 31. Oktober 2021, um 17:00 Uhr.
Im Haus der Vielfalt, Beuthstraße 21, Dortmund
Eintritt 2/1 Euro. Die Einnahmen werden gespendet für die Opfer der Flutkatastrophe

Die Welt weiß es, nicht nur die Umweltgewerkschaft und die Schüler und Schülerinnen bei Fridays for Future fordern es – der Ausstieg aus der Kohle ist nötig und möglich! Und doch geht Datteln IV 2020 ans Netz. Trotz eines Bebauungsplan, der nicht rechtens ist! Mit multimedialer Desinformation der Öffentlichkeit und betroffener Belegschaften heucheln die Veranwortlichen in Politik und Wirtschaft ein Bild des Verlusts der „Sicherheit der Energieversorgung“ und des „Verlusts von Arbeitsplätzen“ und dass ein Umstieg auf erneuerbare Energien „nicht zum Nulltarif zu haben sind“. Die Rechnung für diese Energiepolitik zahlten 2021 in Deutschland vor allem die Opfer der Flutkatastrophe. Der Film gewährleistet einen Einblick in die Hintergründe der Vorgänge um Datteln IV. Im Anschluss erfolgt eine Filmbesprechung und Diskussion.

 

20211031 film datteln4 krimi 800

 

Einladung zum Filmabend zur Kriminalgeschichte von DATTELN IV

Die Welt weiß es, nicht nur die Umweltgewerkschaft und die Schüler und Schülerinnen bei Fridays for Future fordern es

– der Ausstieg aus der Kohle ist nötig und möglich!

Und doch geht Datteln IV 2020 ans Netz.

Trotz eines Bebauungsplan, der nicht rechtens ist!

Mit multimedialer Desinformation der Öffentlichkeit und betroffener Belegschaften heucheln die Veranwortlichen in Politik und Wirtschaft ein Bild des Verlusts der „Sicherheit der Energieversorgung“ und des „Verlusts von Arbeitsplätzen“ und dass ein Umstieg auf erneuerbare Energien „nicht zum Nulltarif zu haben sind“.

Die Rechnung für diese Energiepolitik zahlten 2021 in Deutschland vor allem die Opfer der Flutkatastrophe.

Der Film gewährleistet einen Einblick in die Hintergründe der Vorgänge um Datteln IV.
Im Anschluss erfolgt eine Filmbesprechung und Diskussion.

Der Film ist zu sehen am Sonntag, den 31. Oktober 2021, um 17:00 Uhr.
Im Haus der Vielfalt, Beuthstraße 21, Dortmund Eintritt 2/1 Euro.
Die Einnahmen werden gespendet für die Opfer der Flutkatastrophe

 

Dieser Beschluss ist schon vom 26.7.2020,
bekommt aber für die Mobilisierung zur Demo in Datteln am 6.11. neue Aktualität.


Kampfprogramm Datteln (Bundesvorstand 26.7.2020)

  1. Forderungen:
  • Der Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen muss radikal reduziert werden!
  • Rasche und vollständige Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien!
  • Datteln wird durch importierte Blutkohle aus Kolumbien betrieben. Gegen Raubbau an natürlichen Ressourcen und zerstörerische Abbaumethoden! Stopp dem Braunkohletagebau – weltweit!
  • Für die sofortige Stilllegung des Kohkekraftwerkes Datteln IV und den Rückbau auf Kosten von Uniper!
  • Für umweltverträgliche Ersatzarbeitsplätze für alle Beschäftigten und Zulieferer zu Kraftwerk Datteln IV!
  • Für eine Pilotanlage für Kryo – Recycling zum vollständigen Recyclen von Kunststoffen, Elektronikschrott und Autoreifen in Datteln.

Aus einem Schreiben vom 07.07.21 vom Ordnungsamt Hattingen:

Aufgrund Ihrer erneuten Email und Anfrage vom 06.07.2021 habe ich gerne noch einmal Rücksprache mit meinen Vorgesetzten bezüglich des geplanten Informationsstandes gehalten. Auch wurde Ihr überlassenes Informationsmaterial von uns gesichtet und soweit als möglich ausgewertet. Hier sind wir jedoch gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass Ihre Absicht zur Mitgliederwerbung nach wie vor besteht. In Ihrer zweiten Email haben Sie erneut angegeben, die Mitgliederwerbung nicht komplett ausschließen zu können (....wer sich am Infostand entscheidet Mitglied zu werden, den würden wir niemals abweisen...). Auch spricht der bereits vorgefertigte und auf dem Informationsmaterial befindliche QR-Code für die Absicht Ihres Vereins, schnell und unkompliziert neue Mitglieder zu werben. Aus den vorgenannten Gründen können wir Ihnen auch nach nochmaliger eingehender Prüfung leider keine Zusage zur Durchführung eines Informationsstandes in Hattingen erteilen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Kerstin Steffens Stadt Hattingen Fachbereich Bürgerservice, Rechts- und Ordnungsangelegenheiten


Was wir dazu sagen:

Hattinger Ordnungsamt flippt aus !

Elementare Grundrechte mit Füßen getreten

Das Ordnungsamt Hattingen hat vor kurzem einen beantragten Infostand der Umweltgewerkschaft Bochum, Witten, Hattingen abgelehnt. Die Begründung ist mehr als seltsam. Die Umweltgewerkschaft wollte über ihre Ziele informieren und Mitglieder werben. Das Ordnungsamt Hattingen hat mehrmals diesen Stand untersagt. Wir sollten glaubhaft darstellen, dass wir keine Mitgliederwerbung machen. Laut internen Richtlinien des Hattinger Ordnungsamtes sollen die Bürger vor „unseriöse“ Mitgliederwerbung geschützt werden. Das Recht auf Vereinigungsfreiheit, das sich aus dem Grundgesetz ableitet, betont ausdrücklich das Recht auf Mitgliederwerbung, siehe Artikel 9, Absatz 1 und 2 Grundgesetz. Angeblich will das Ordnungsamt die Hattinger Bürger vor unseriöser Mitgliederwerbung und Zwangsmitgliedschaften schützen. Das ist eine fadenscheinige Begründung. Mit dieser Logik kann man jegliche demokratischer Rechte aufheben.

Unter anderem wollten wir darauf hinweisen, dass im Stadtteil Rauendahl-Hattingen Grubenwasser in die Ruhr eingeleitet wird, das Schwermetall und PCB enthält. Wir hatten in der Bochumer Öffentlichkeit mehrmals auf die Gefährdung des Trink- und Grundwassers durch Klinaänderungen aufmerksam gemacht, wie z.B. Verschmutzungen, Trockenheiten und Hochwasser.

Die weltweiten Hochwasserkatastrophen haben diese Einschätzung leider bestätigt.

Darin sieht das Ordnungsamt Hattingen die Gefahr einer „unseriösen“ Mitgliederwerbung.
Wir gehen gegen dieses undemokratische Vorgehen gerichtlich vor.

 

[Update]

aus GDL Magazin VORAUS September 2021 S 8Unsere Pressemitteilung, wurde in der GDL-Zeitschrift VORAUS in der September-Ausgabe auf Seite 8 zitiert.

 


 




Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) teilte mit, dass ihre Mitglieder die Arbeitskampfmaßnahmen  in dem von der Deutschen Bahn verursachten Tarifkonflikt in verschiedenen Städten begleiten.

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So fand unter anderem

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am 3.September,

in Essen, am Essener Hauptbahnhof,

ab 14 Uhr  eine GDL-Kundgebung

statt.

 

Wir unterstützen ihren Streik aus vollem Herzen, denn wir brauchen den öffentlichen Nah- und Fernverkehr, gebührenfrei, aber auch bei guter Bezahlung ihrer Beschäftigten.

 

Die GDL-Kollegen beweisen gegen jede Hetze eine hohe Standhaftigkeit. Es ist der erste Arbeitskampf diesen Ausmaßes seit der Corona- Pandemie;-  auch ein Zeichen, dass auch in der Krise gestreikt werden kann und nicht "den Sachzwängen" unterworfen sein muss.

 

Die Stimmungsmache von DB und Medien gegen Eisenbahner-Streiks weisen wir zurück.

 Der „Lok-Down" der GDL ist mehr als berechtigt!

 

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