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Kontakt: Matti Holtz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Heute, am 30.9.2020, finden gleich drei Gerichtsprozesse der Kolleg*innen der Sitzetechnik Fertigung sitech in Hannover statt. Die Kolleg*innen klagen gegen ihr Kündigung, wie wir schon berichteten. Die Kundgebung im Vorfeld war gut. Die Kollegen selber Sprachen von der unwürdigen Behandlung. Erst wurde so umgebaut, dass die Stückzahl nicht mehr zu schaffen war. Dann wurden die Kollegen am 13.3. wegen angeblich niedriger Produktivität entlassen. Jeder bekam einen Müllsack und sollte seinen Spind ausräumen - dann durften sie das Werksgelände nicht mehr betreten. Sogar die Polizei war da - und das nach 5 Jahren Schichtarbeit im Werk. Nun werden die sitze in Stadthagen für billigeren Lohn produziert.

Neue Gangart!
Hier hat VW eine andere Methode der Behandlung der Kolleg*innen ausprobiert - und das soll wohl angesichts der Ankündigungen bei MAN Schule machen. Die mutigen Kolleg*innen stellten sich gegen alle Widerstände - sie verweigerten die hohe Abfindung ( nimmt man sie, kann man nicht mehr klagen) - sie kämpfen selbständig, denn die IGM Führung hat jede Solidarität verweigert - sie schließen sich zusammen mit anderen Kollegen*innen, die der MLPD zugerechnet werden gegen alle Hetze, sie werden 'vor den Karren gespannt'. Das sagen gerade die, die ihnen jede Solidarität verweigern. Die Umweltgewerkschaft Braunschweig ist mit 3 Leuten angereist und hat ihre Solidarität erklärt. Wir haben auch in 200 Flyern am 25.9. unter den FFF Jugendlichen den Kampf der sitech Kolleg*innen bekannt gemacht. Das kam sehr gut an.

Das Urteil kann auch gegen die Kolleg*innen ausgehen. Es wäre nicht das erste Mal, dass Recht haben und Recht bekommen zwei paar Schuhe sind. Das ist den Kolleg*innen auch sehr bewusst. Doch wichtig ist der Kampf allemal. Sie kämpfen auch für ihre Würde und aus Prinzip.

Es gibt noch kein Ergebnis des Prozesses. Wir schreiben, wenn wir mehr wissen.

Viele Grüße eure UG Braunschweig

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Vortrag und DiskussionBrennstoffzellen Triebwagen

wann: 15.09.2020 18.00 Uhr

wo: Haus der Kulturen (geschlossene Veranstaltung)

Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten!

www.r-eka.de/spenden/ - mit Stichwort „Wasserstoff“

ONLINESTREAM: Zugangsdaten bitte anfordern über:

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Der Livestream (Aufzeichnung) darf nur unverändert und für private Zwecke genutzt werden!

Im Rahmen einer nachhaltigen Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien kann Wasserstoff eine wesentliche und zentrale Rolle spielen. Durch seine Speicherfähigkeit kann er Schwankungen der Erneuerbaren Energien ausgleichen und durch die Bennstoffzelle hat er bei Energieumwandlungsprozessen eine hohe Effizienz. Die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technik sind vielfältig - sowohl stationär als auch für die Mobilität.

Elektromobilität und Wasserstoff-Antriebe werden oft als Konkurrenten betrachtet und Wasserstoff wird von vielen Menschen als explosiv und gefährlich gefürchtet. Aber beide Antriebskonzepte sind Varianten der zukünftigen Mobilität mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.

Was kann der Wasserstoff wirklich und wo sind seine Grenzen?

Diese Fragen sollen bei dieser Veranstaltung vorgetragen und diskutiert werden. Wir dürfen auf überraschende Fakten und interessante Details gespannt sein.

Dr Johannes TöplerDozent: Dr. Johannes Töpler studierte Physik in Aachen und widmete sein Berufsleben unter dem Eindruck der Energiekrise in den 70er Jahren den Erneuerbaren Energien und insbesondere dem Wasserstoff. Zu seinen beruflichen Schwerpunkten gehörten die Entwicklung von Wasserstoff-Fahrzeugen bei Daimler sowie Vorlesungstätigkeiten an der Hochschule Esslingen. Zurzeit ist er noch ehrenamtlich für den Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) tätig.

 

VW ist einer der größten Umweltverbrecher weltweit, der mit dem Dieselskandal mutwillig die Gesundheit von Millionen Menschen auf dem Gewissen hat.
Die respektlose Kündigung der 470 Kolleg*innen bei Sitech in Hannover sind die ersten Entlassungen von VW in Deutschland seit Jahren. Sie haben ihre werkseigene Abteilung für Sitzefertigung gekündigt, nachdem sie diese schon ausgelagert hatten.

Die Kolleg*innen wurden jahrelang unter Druck gesetzt und haben drei mal auf Lohn verzichtet, um dann gekündigt zu werden, weil sie angeblich schlecht arbeiten würden.
Die Verlagerung einer Abteilung im VW Werk Hannover in das 38 Minuten entfernte Stadthagen führt zu einem erhöhten täglichen Verkehrsaufkommen auf der A2.
Die unbeugsame Haltung der Kollegen von Sitech ist uns ein Vorbild im Kampf gegen die Umweltkatastrophe – sie lassen sich nicht einschüchtern und klagen gegen ihre Entlassung.

Unsere Spenden werden den Kolleg*innen direkt und persönlich übergeben und dienen zur Begleichung der Gerichtskosten.

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Hallo!

Wir sind CATCH&CLEAN.

In Person sind wir Kai und Niclas, Angler aus Niedersachsen, und haben im November 2019 über Instagram das Profil CATCH&CLEAN gegründet.
Unser Account befasst sich mit den Fischen die wir an unseren Gewässern rund um Mittelland- und Elbe-Seiten-Kanal fangen und vor allem damit, wie wir unsere Gewässer und Angelstellen sauber halten.

Uns stört massiv, dass wir in und um unsere Gewässer oft auf Müll stoßen. Dass ein gewisser Teil des Mülls auch uns Anglern zuzuschreiben ist, stört uns noch mehr. Für Viele ist es jedoch eine Selbstverständlichkeit, den eigenen Müll und den Anderer mitzunehmen und zu entsorgen. Genau das möchten wir mit unserer Initiative fördern:

Mittwoch, 26. August 2020, 17-18 Uhr

<Info-Stand an der Jugendkirche, Herzogin-Elisabeth-Str. 80A

Der Ortsvorstandes möchte sich vorstellen: Mirjam Gärtner, Bundesvorstandsmitglied der UG; Norbert Vermeulen, aktiv in Ver.di; Peter Kunick, Gründungsmitglied der UG und aktiv in der MLPD. Cristian Scutaru, Kassierer, Matti Holtz, Kassenprüfer.

Wir haben in 2018 insgesamt 4 neue Mitglieder gewonnen und folgende Aktivitäten durchgeführt:

Februar/März: Werksführung mit 15 Teilnehmern aus verschiedenen Ortsgruppen in Nordeutschland und einem Artikel für das bundesweite Magazin „Perspective“, 11.3. Jahrestag der Fukushima Katastrophe gemeinsam mit der Montagsdemo Kundgebung auf dem Kohlmarkt

 

Wir, die 30 Teilnehmer*innen der Veranstaltung "Freie Fahrt in die Sackgasse" am 15.9. in Braunschweig, erklären uns solidarisch mit den Baumschützern im Hambacher Wald und fordern das sofortige Ende des Polizeieinsatzes. Außerdem soll sofort das Baggern seitens RWE gestoppt werden.

( Einstimmig verabschiedet)

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