Kontakt: Christian Zajonc, Fischerstrasse 52, 45899 Gelsenkirchen, Tel.: 0209/93 96 91 94, e-mail: umweltgewerkschaft-ge<at>gmx.de

Mit zahlreichen Kurzreden und Musik führten wir in der Fußgängerzone bei großem Publikumsverkehr einen eindrucksvollen Stand mit 9 Mitgliedern der Umweltgewerkschaft durch. Mit dabei ein ganz neues Mitglied. Wir sammelten offensiv Unterschriften gegen die Schließung der beiden letzten Steinkohlezechen und gegen die von der RAG (Ruhrkohle) geplante Zechenflutung.

Bergbau 0003 web

Von den Passanten, die stehen blieben, haben 88 unterschrieben. Besonders hervorzuheben: 18 von ihnen wollen weiter über die Sache und auch über die Umweltgewerkschaft informiert werden. Das Thema wurde mit Interesse aufgenommen.Neben dem Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen bei den Bergleuten und noch mehr in der Zulieferindustrie und neben der eingeschränkten Zukunft der Jugend, stieß vor allem die Umweltfrage auf Empörung, dass mutwillig von der RAG eine große Umweltkatastrophe in Kauf genommen wird. Wenn das Grubenwasser die Gifte unter Tage nach oben spült und mit dem Grundwasser in Kontakt kommt. Wir erhielten große Zustimmung, dass dies verhindert werden muss. Außerdem stieß auf breites Unverständnis, dass hier moderne Zechen geschlossen werden, während gleichzeitig die Kohle unter zum Teil miserablen Bedingungen in anderen Ländern gefördert wird und nach Deutschland importiert wird.  Es geht immer nur um den Höchstgewinn. Dass die Kohle ein wichtiger und vielseitig verwendbarer Rohstoff ist, der nicht verbrannt werden darf, war für einige der Zuhörer etwas Neues. Vor allem das von uns gesungene und von Gitarrenmusik begleitete Steiger-Lied berührte die Menschen tief. Denn wir wiesen darauf hin, dass wir das Lied nicht als Abgesang auf den Bergbau verstehen, wie es zur Zeit die Politik und leider auch die IGBCE tut. Wir wollen uns mit dem Lied für den Erhalt der letzten Zechen einsetzen.

Wir wollen auf jeden Fall die Unterschriftensammlung weiter unterstützen, damit es wie im Saarland auch im Ruhrgebiet und in NRW zu einer Massenbewegung kommt.

Bergbau 0004 web

Bergmannskultur auch beim Bäcker ...

Bergmannskultur Baecker web

Liebe Umweltfreunde,
 
die Umweltgewerkschaft GE-Bottrop-Gladbeck macht am Samstag, den 2.6. von 10.45- 13.00 einen Info-/Aktionsstand in der Fussgängerzone Buer, Hochstr. /Ecke Springestr.
 
Für diesen Aktionsstand bitten wir um rege Teilnahme und um Unterstützung. Vielleicht hat jemand Interesse, einen Kuchen mitzubringen oder Kekse (sollte mir dann vorher kurz mitgeteilt werden), oder will sich am offenen Mikrofon zu Wort melden.
 
Wir wollen mit Kurzreden und Musikbeiträgen die Unterschriftensammlung von Kumpel für AUF unterstützen. Als Umweltgewerkschaft wollen wir die Zechenstilllegung nicht akzeptieren und uns dafür einsetzen, dass die Zechen offen bleiben und nicht geflutet werden. Denn mit einer Flutung droht eine regionale Vergiftung des Grundwassers, nur weil die RAG an den "Ewigkeitskosten" sparen will. Dies ist ein Umweltskandal, über den wir mit den Menschen diskutieren wollen. Im Saarland hat sich dazu bereits eine ganz breite Widerstandsbewegung entwickelt.
Außerdem geht es um Tausende von Arbeitsplätzen und um die Ausbildung der Jugend, auch um die Erhaltung der Bergmannskultur. Zudem droht auch bei ZF/TRW in Gelsenkirchen die Vernichtung von über 500 Arbeitsplätzen.
Und Kohle ist ein wichtiger Rohstoff, für die Zukunft. Aber die RAG will aus Gewinngründen aus der heimischen Kohleförderung aussteigen, lieber Kohle importieren und dafür in die Bereiche Chemie und Immobilien ihren Schwerpunkt verlagern.
Also jede Menge Gründe für unseren Protest gegen die RAG und die Politik. Für einen Widerstand ist es nie zu spät.
Die ganzen Feierlichkeiten zum Abgesang des Bergbaus regen wegen ihrer Heuchelei etliche Leute auf.
      Gleichzeitig wollen wir damit auch neue Kontakte und neue Mitglieder für die Umweltgewerkschaft werben.
 
Ich hoffe, ihr kommt zahlreich, auch wenn jemand nicht die ganze Zeit bleiben kann.
Peter wird die Anlage und seine Gitarre mitbringen. Dafür einen großen Dank.
Mit Umweltgrüßen
D. Grünwald

Auch zum 1. Mai in diesem Jahr war die Umweltgewerkschaft Gelsenkirchen - Bottrop - Gladbeck präsent. Gleich bei der Auftaktkundgebung am Musiktheater in Gelsenkirchen stellten wir unseren Standpunkt zum Diesel-Umweltskandal der Autoindustrie, allen voran VW, in den Mittelpunkt unserer Kurzrede am offenen Mikrofon und forderten die hundertprozentige Übernahme aller Kosten durch die Verursacher.

Erster Mai

Ein großes Transparent mit der Forderung "Rettet die Erde vor dem Kollaps" begleitete den Demonstrationszug zum Kundgebungsplatz in der Innenstadt, wo unser Informationsstand mit seinem vielseitigen Informationsmaterial das Interesse vieler Demonstranten und Kundgebungsbesucher weckte. Ein besonderer Schwerpunkt war die Unterschriftenliste mit der Forderung:

"Wir akzeptieren die Zechenstilllegung nicht! Prosper und Ibbenbüren müssen bleiben! Offenhaltung der Schächte! Keine Flutung von Auguste Victoria und anderen Zechen! Nein zu Fracking! Kein Giftmüll und PCB im Grund- und Trinkwasser! Für Arbeits- und Ausbildungsplätze - und die Zukunft unserer Jugend!"

Hier war es in den Gesprächen wichtig, die große Bedeutung der Steinkohle hervorzuheben und weiter zu fördern, anstatt sie einfach nur umweltschädlich zu verbrennen.

Besonderes Interesse fand auch unser Standpunkt zu den Atomkraftwerken, die nicht nur in Belgien, sondern alle weltweit sofort abgeschaltet werden müssen.

Am Freitag, den 4.5. findet um 18.30 Uhr das öffentliche Treffen der Umweltgewerkschaft im Treff International, Hauptstr. 40 (am Marktplatz) statt. Bringt Freunde und Bekannte mit. Das Treffen wird nochmals zur Entwicklung im Bergbau gehen, mit einer Planung, was wir uns alles vornehmen gegen die komplette Schließung des Steinkohlebergbaus und gegen Giftmüll und PCB unter Tage.
 
 
 

Wie in den vergangenen jahren beteiligte sich unsere Ortsgruppe wieder an der Gelsenkirchener Aktion „GE-Putzt“ im Ortsgteil Hassel, dieses Mal mit 6 Mitgliedern. An dieser Initiative nehmen mitlerweile viele Bürger aus Vereinen und öffentlichen Einrichtungen teil. Wegen der eisigen Kälte waren leider nur wenige Menschen unterwegs, was die gleichzeitige Werbung für die Umweltgewerkschaft leider stark eingeschränkt hat.

DSC 0009 web

DSC 0012 web

Liebe Freunde und Mitglieder der Umweltgewerkschaft,

Wir möchten Euch bitten, am 17.3. bei GE-Putzt mitzumachen. Wir haben dies wieder für Hassel angemeldet und treffen uns um 10 Uhr vor der Kirche am Eppmannsweg. Unser Einsatz dauert bis 14 Uhr; wenn jemand früher nach Hause muss, geht das natürlich auch. Neben dem Sauber-machen in Hassel werden wir natürlich wieder Flyer der UG verteilen und für die UG Interesse wecken. Anschließend wollen wir uns bei Bruni zum Kaffee treffen.

Bitte gebt kurz Bescheid, wenn noch jemand Interesse hat mitzumachen. Das wäre auf jeden Fall super.

DSC 0009 klein

Mit 11 Personen protestierten wir von der Umweltgewerkschaft zusammen mit einer Rebellin effektvoll gegen Atomkraft, mit einem Aktions- und Informationsstand. In kurzen Reden wurde darüber informiert, dass obwohl die dramatischen Folgen der Reaktorkatastrophe in Fukushima bis heute andauern, die Menschen zur Rückkehr in die verstrahlten Gebiete gezwungen werden.

Neben der Umweltpolitik der Bundesregierung wurde vor allem der „Schrottreaktor“ Tihange mit seinen bisher 3219 Störfällen angegriffen, der mit Brennstäben auch aus Deutschland unter der Großen Koalition beliefert wurrde. Bei der anschaulich dargestellten Explosion des Reaktors wäre nicht nur der ganze Aachener Großraum, sondern auch das Ruhrgebiet im Abstand von nur 180 km direkt betroffen.

Auch über den von der RAG unter Tage eingelagerten Giftmüll und das hochgifige PCB, eine drohende regionale Umweltkatastrophe, wurde informiert. Die Umweltgewerkschaft fordert, dass die bestehenden letzten Zechen offen bleiben müssen und nicht von der RAG an der untertägigen Wasserhaltung gespart werden darf. Der Verursacher, die RAG, ist und bleibt in vollem Umfang für die Ewigkeitskosten verantwortlich!

Bei schönem Wetter hatten wir eine gelungene Aktion.

 

DSC 0015 kleinDSC 0017 kleinDSC 0025 kleinDSC 0011 klein