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Kontakt: Christian Zajonc, Fischerstrasse 52, 45899 Gelsenkirchen, Tel.: 0209/93 96 91 94, e-mail: umweltgewerkschaft-ge<at>gmx.de

Wir möchten alle Leser bitten, die folgende Petition zu unterzeichnen und sie vor allem auch an Freunde und Bekannte weiter zu schicken:
http://www.openpetition.de/!pellets
Dieser von der Bezirksregierung Münster bisher genehmigte Umweltskandal muss sofort aufhören. Dies will ein breites Aktionsbündnis durchsetzen und umfassend aufklären, entgegen aller Verschleierung und Verharmlosung durch den BP-Konzern.
Bisher haben 2131 Personen die Petition unterzeichnet (Stand: 21.7.19). Damit das Ziel von 3000 in den kommenden 6 Wochen erreicht wird, bitten wir um zahlreiche Unterstützer.

Die "Innovation City Ruhr" hatte politische Vertreter der Ruhrgebietsstädte und andere Gäste eingeladen, um Klimaschutzkonzepte an Hand von 20 untersuchten Quartieren den Kommunen nahe zu bringen zur notwendigen Einsparung von CO2, vor allem durch Modelle der Gebäudesanierung. Sicherlich dringend notwendige kommunale Massnahmen, die aber gegen die globale dramatische Klimaerwärmung zu kurz greifen und Illusionen schaffen, wenn nicht gleichzeitig die Hauptverursacher in Industrie, Energiewirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft in ihrem Klima schädlichen Handeln gestoppt werden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hielt die Laudatio, obwohl gerade die Bundesregierung die Nutzung der erneuerbaren Energien, allen voran die Nutzung der Sonnenenergie, massiv eingedämmt hatte.

Die Ruhrkohle AG hat aus reinen Profitgründen begonnen, die stillgelegten Schächte von Auguste Victoria in Marl zu verfüllen und die Wasserhaltung einzustellen. Damit besteht die Gefahr, dass früher oder später das Trinkwasser für Millionen Menschen im Ruhrgebiet mit schlimmsten Giften wie Dioxin, Furane usw. verseucht wird. Sehenden Auges provoziert die Rurhkohle AG damit eine regionale Trinkwasserkatastrophe. Als Umweltgewerkschaftsgruppe haben wir hier von Anfang an die Aufklärungsarbeit und den Widerstand der Bergarbeiter mitgetragen und zu unserer Sache gemacht.

Die Ruhrkohle AG ist jetzt nach der Schließung der letzten Zeche im Ruhrgebiet zu einer Politik der verbrannten Erde übergegangen. Entgegen aller Versprechungen, dass es niemals betriebsbedingte Kündigungen geben werde, erhielten 200 noch im Bergbau beschäftigte Kumpels die Kündigung. 124.000 Bergbaurentnern oder ihren Hinterbliebenen wird durch eine schäbige Tarifvereinbarung die Rente gekürzt, indem das "Kohle-Deputat" gestrichen und durch eine völlig unzureichende Einmalzahlung abgegolten wird. Die günstigen Bergbauwohnungen wurden privatisiert, seither steigen die Mieten. Statt den Giftmüll unter Tage auf ihre Kosten ordnungsgemäß zu entsorgen, soll die Bevölkerung des Ruhrgebiets die Zeche zahlen.

Wir unterstützen den Aufruf der Bergarbeiter "Damit darf die RAG nicht durchkommen!"

Kundgebung und Demonstration am 15. Juni 2019 in Bottrop

Auftakt um 11 Uhr Prosperstraße/Ecke Ostring, 11 Uhr 30 Demonstration durch Bottrop-Batenbrock, 12 Uhr 30 Abschlusskundgebung auf dem Berliner Platz.

Der Aufruf zur Demonstration kann hier gelesen werden:

 

Protestdemonstration am Montag, 20.5. 2019 um 17 Uhr in Marl!

Giftmüll unter Tage Ruhrgebiet Grafik 12x6cm

Liebe Freunde und Mitglieder der Umweltgewerkschaft,

ich möchte Sie/Euch einladen und um eine aktive Teilnahme bitten, die

Protestdemonstration in Marl am 20.5., Treffpunkt um 17 Uhr am "Dicken Stein", Ecke Römerstraße / Carl-Duisberg-Straße in Marl-Hüls

zu unterstützen. Der Tag X ist leider gekommen, die RAG will nun mit der Flutung der stillgelegten Zeche Auguste Viktoria beginnen. Bringen Sie Bekannte mit, Bergleute und ihre Familien, Jugendliche, Umweltschützer! Viele von Ihnen/Euch haben sich an der Unterschriftensammlung gegen die Zechenflutungen und gegen die Stilllegung des deutschen Steinkohlebergbaus beteiligt. Mit ihrem Wasserkonzept will die RAG an den notwendigen Ewigkeitskosten drastisch sparen. Wenn nicht mehr wie bisher in einer Tiefe von 1000-1200 m das aggressiv wirkende Grubenwasser abgepumpt wird, sondern im ersten Schritt auf 600 m Tiefe, droht für künftige Generationen eine regionale bis überregionale Umweltkatastrophe. Dann würde das Grubenwasser den Giftmüll unter Tage und das krebserzeugende PCB umspülen und könnte mit dem Grundwasser in Kontakt kommen. Dieses Umweltverbrechen dürfen wir nicht zulassen. Wir fordern deshalb einen Stopp der Zechenflutung und eine PCB-Filteranlage auf dem höchsten technischen Stand. Ich schicke Ihnen auch die Mail der Bürgerversammlung Marl für die Protestdemonstration und verbleibe mit freundlichen aktiven Umweltgrüßen,   D. Grünwald, Regionalsprecher der Umweltgewerkschaft

Mail der Bürgerversammlung Marl / Aufruf zur Protestdemonstration:

Die Marler Bürgerversammlung gegen Verfüllung und Flutung von Auguste Victoria ruft für den 20. Mai 2019 zu einer Protestdemonstration auf:

Treffpunkt um 17 Uhr am "Dicken Stein", Ecke Römerstraße / Carl-Duisberg-Straße in Marl-Hüls

Gegen den erklärten Willen und Protest von Anwohnern, Bergleuten und Bevölkerung schafft die RAG auf dem Bergwerk Auguste Victoria vollendete Tatsachen. Vergangene Woche wurden die Vorbereitungen zum Verfüllen der Schächte 3 / 7 beendet und der Hauptgrubenlüfter abgeschaltet. Hinter dem Rücken der Öffentlichkeit wird die Wasserhaltung in 1.200 Meter Tiefe eingestellt. Wenn in der Folge das Grubenwasser ansteigt, durchströmt es das untertägig verbliebene und krebserregende PCB sowie andere eingelagerte Giftstoffe. Früher oder später gelangen sie ins Grundwasser und in die „Halterner Sande“, aus denen Millionen Menschen im Ruhrgebiet ihr Trinkwasser beziehen. Mit dem Segen der Landesregierung und von unverantwortlichen Gefälligkeitsgutachten werden sehenden Auges unsere Lebensgrundlagen in Gefahr gebracht – nur um die Arbeitsplätze von Kumpel für einen Schachtbetrieb einzusparen. Wir lassen es nicht zu, dass die RAG unseren Kindern und Enkelkindern eine verbrannte Erde hinterlässt! Für alle Gegner der Zechenflutung ist jetzt der "Tag X" gekommen.

Kontakt: Wolfgang Göller (Sprecher der Bürgerversammlung), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unsere Regionalgruppe hat einen Ausflug ins Bergbaumuseum in Bochum gemacht, unter fachkundiger Führung eines ehemaligen Bergmanns. Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es hier:

Online-Petition gegen die Ölpellet-Verbrennung: www.openpetition.de/!pellets

Homepage der Bürgerinitiative "Uns stinkts" gegen die Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch: BI Uns stinkts

Einleitungsbeitrag zum Umweltgewerkschaftstreffen am 12.04.2019

Was haben wir gemacht seit dem letzten Treffen am 01.03.2019:
  • Wir haben uns an der Aktion zum internationalen Frauentag am 09.03 aktiv beteiligt: in unserem Redebeitrag wurde auf die giftige BP-Ölpellet Verbrennung eingegangen und auch auf den Widerstand gegen die Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch, wo es die aktive fachlich versierte „Bürgerinitiative Uns stinkts“ gibt; die Umweltgewerkschaft hat einen kleinen Stand gemacht, Unterschriften gesammelt und mobilisiert zu der Bergbau-Demo am 16.03.in Essen, wo es auch um wichtige Umwelt-Themen ging.
  • Wir waren am 11.03. auf der Straße bei der Montagsdemo und haben einen Redebeitrag gehalten zum Fukushima-Gedenktag.
  • Wir haben uns an der Bergbau-Demo am 16.03. beteiligt mit unseren Forderungen gegen Giftmüll unter Tage; dabei hat die Umweltgewerkschaft Gelsenkirchen während der Demo einen Redebeitrag gehalten. Die kämpferische Demo hatte ca. 250 Teilnehmer, die verschiedene „offene Rechnungen“ mit der RAG haben (außer Giftmüll und PCB unter Tage vor allem die restlichen Arbeitsplätze und das Deputat, als Rentenbestandteil). Sie führte durch ein Bergarbeiter-Wohngebiet in Essen-Katernberg und kam bei der Bevölkerung sehr gut an.
  • Wir haben die bisher 3 Friday for future -Aktionen in Gelsenkirchen unterstützt, Flyer verteilt und kurze Redebeiträge gehalten. Die erste Aktion war initiiert vom Jugendverband Rebell und hatte auf Anhieb mehr als 250 Teilnehmer. Es gab einen Auftakt mit offenem Mikrofon und eine lebendige, vielbeachtete und kämpferische Demo durch die Fußgängerzone. Allerdings wandten sich bereits bei dieser ersten Aktion einzelne Schüler dagegen, dass der Rebell hier mitmacht und spricht (obwohl die Aktion ohne ihn gar nicht zustande gekommen wäre). Sie ernannten sich in der Folge zu Sprechern der örtlichen FFF-Bewegung und machen seither ihre eigenen Aktionen. Das Vorgehen ist leider kein Einzelfall, sondern wir beobachten bundesweit, dass die Bewegung auf diese Weise gespalten und vereinnahmt werden soll. Wir haben uns als Umweltgewerkschaft strikt dagegen gewandt, dass hier jede Kapitalismus-Kritik ausgegrenzt und FFF darüber hinaus beschränkt werden soll auf die Verfolgung des 2-Grad-Klimaziels von Paris, das wir als Umweltgewerkschafter auch für völlig untauglich halten. (Damit werden bereits verheerende Überschwemmungen und Katastrophen in Kauf genommen. Außerdem ist es Augenwischerei, allein den CO2-Ausstoß in eine Erwärmung umzurechnen. Es gibt eine Vielzahl von anderen Faktoren, und Wechselwirkungen, so dass sich die Erderwärmung nicht wirklich steuern lässt. Was man tun kann, ist, alles vermeiden, was weiter dazu beiträgt.)
  • Wir haben im Aktionsausschuss gegen die BP-Ölpellet-Verbrennung weiter gearbeitet, haben weiter Unterschriften gesammelt und die Online-Petition bekannt gemacht. Bei BP gab es im März einen erneuten Zwischenfall mit Stromausfall und infolgedessen extremen Fackel-Aktivitäten. Diese waren in den angrenzenden Stadtteilen mit enormen Lärm-, Geruchs- und Schmutzbelästigungen verbunden. BP ist sehr darum bemüht, „gut Wetter“ zu machen. Sie sagen, man bemühe sich um Aufklärung, das dauere aber noch (damit hat sich leider der Umweltausschuss der Stadt vorerst zufrieden gegeben). Vor dem Wiederanlauf der Anlagen wurde extra die Bevölkerung informiert, dass es jetzt noch einmal etwas lästig werden könnte – man bemühe sich aber … Gleichzeitig werden ganzseitige Zeitungsartikel lanciert, dass ab 2021 eine neue Dampfversorgung in Betrieb genommen werde, die mithelfen werde, die Fackel-Aktivitäten zu verringern. In diese Richtung ging seit Jahren die Forderung von AUF Gelsenkirchen, wofür sie heftig angegriffen wurde, weil es angeblich technisch gar nicht machbar sei. Bisher passiert die Dampfversorgung aus dem Kraftwerk Scholven, wo ja bekanntlich der Kohle-Block 2021 vom Netz gehen soll – so neu ist der Plan dann wohl nicht. Für uns sollte das ein Grund sein, nachzusetzen und nicht locker zu lassen.
  • Wir halten den Kontakt zu den Bürgerinitiativen „Dicke Luft“ und „Uns stinkts“ in Herne. Die BI „Uns stinkts“ gegen die Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch hat inzwischen der Bezirksregierung in Münster insgesamt über 28.000 Einwendungen übergeben und wartet jetzt auf einen Anhörungstermin, zu dem möglichst viele Leute hinfahren sollten, um dem Anliegen Nachdruck zu verleihen; wir haben unsere Unterstützung zugesagt. (Sie haben übrigens auch schöne Aufkleber fürs Auto gemacht, mit denen man das unterstützen kann.)
  • Wir haben einen kleinen, aber feinen Ausflug zum Bergbaumuseum in Bochum gemacht und dort eine fachkundige Führung eines ehemaligen Bergarbeiters bekommen.
  • Wir haben auch wieder mal einen Leserbrief der Umweltgewerkschaft in die WAZ bringen können: dabei stellten wir für die FFF-Jugendbewegung die Bedeutung der Überparteilichkeit und der offenen Diskussion über Kapitalismuskritik und die sozialistische Idee dar.
  • Wir haben in der Umweltgewerkschaft die Zusammenarbeit mit einem Funktionär der Tierschutzpartei und einem Mitglied der Linken, sowie mit AUF Gelsenkirchen verstärkt und ein neues Mitglied gewinnen können.

Ihr seht, dass wir wieder eine Menge geleistet haben, was im Tagesgeschäft so gar nicht auffällt.

Was liegt vor uns?
  • Morgen sammeln wir Unterschriften gegen die Ölpellet-Verbrennung an einem Stand in GE-Schaffrath, wo ein Umweltgewerkschaftsmitglied wohnt.
  • Wir unterstützen weiter die FFF-Proteste.
  • Wir wollen uns, wie die letzten Jahre auch schon, am 1. Mai aktiv beteiligen. Das ist für die Umweltgewerkschaft bundesweit ein Schwerpunkt, unter der Losung „Am 1. Mai für Umweltschutz UND Arbeitsplätze!“ In Gelsenkirchen sieht das so aus, dass wir im Zusammenhang mit der DGB-Demo und -Kundgebung auftreten wollen. „Offiziell“ wollte uns der DGB bisher nicht dabei haben und genehmigte uns deshalb auch keinen Stand auf dem Kundgebungsplatz. Mal sehen, was diesmal passiert. Wir konnten ihn aber bisher ohne Probleme am Eingang zum Platz, in der Fußgängerzone, aufbauen und wollen das auch dieses Jahr wieder so machen. Weiter werden wir bei einer von verschiedenen Kräften organisierten Auftakt-Aktion am Musiktheater einen Redebeitrag halten. Und natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, mit unseren Parolen und unseren Westen an der Demo teilzunehmen. Wichtig ist, dass wir unsererseits breit zur Teilnahme am 1. Mai mit dem Flyer der Umweltgewerkschaft mobilisieren und dies verbinden mit der Mitgliederwerbung.
  • Wir müssen heute festlegen, wo und wie wir das machen. In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal die Frage der Betreuung von Kontakten und des Kontakts zu den Mitgliedern aufwerfen. So weit es uns möglich ist, informieren wir alle schriftlich und über die Homepage über unsere Aktivitäten. im Regionalvorstand halten wir darüber hinaus den persönlichen Kontakt für wichtig, können das aber nicht alleine machen.

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