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Kontakt: Christian Zajonc, Fischerstrasse 52, 45899 Gelsenkirchen, Tel.: 0209/93 96 91 94, e-mail: umweltgewerkschaft-ge<at>gmx.de

Ratssitzung Protest3

 

BP plant im Landschaftsschutzgebiet nördlich der Ulfkotterstrasse ein Werk zum „chemischen Recycling“ von Kunststoffen, mit einer Jahreskapazität von „vorerst“ 400.000 Tonnen Kunststoffmüll, also über 1.000 Tonnen pro Tag! Dies bedeutet eine Zerstörung des Landschaftsschutzgebietes und einen unerträglichen LKW-Verkehr.
Das angestrebte „Kunststoffrecycling“ durch BP, das Pyrolyse-Verfahren, ist auf dem heutigen Entwicklungsstand kein „Leuchtturmprojekt“: es ist weder umweltfreundlich, noch werden die Kunststoffe wirklich recycelt. Es entstehen hochgiftige Substanzen bis hin zu Dioxin und verbleiben in den koksartigen Rückständen (laut Bundesumweltministerium) und es wird extrem viel Energie benötigt. Es besteht auch die Gefahr, dass Giftstoffe in die Luft entweichen.
Diese Belastung von Mensch und Umwelt und der grüne Anstrich von BP zur Täuschung sind abzulehnen.
Der Kunststoffmüll ist zu einem weltweiten Umweltproblem geworden. Notwendig sind unseres Erachtens:
* Herstellung recyclingfähiger Kunststoffe bzw. Kunststoffersatz. Hierdurch könnten wesentlich mehr Arbeitsplätze geschaffen
werden als bei der vorgesehen Pyrolyse-Anlage.
* Entwicklung wirklich ökologischer Recyclingverfahren
* Mehrweg und Plastikvermeidung statt Verbrennung und Deponierung

Hier gibt es die Unterschriftenliste zum Download:

UG Neuj22 klein

Die Erde brennt!

In weltweiten Massenprotesten mit wachsender Kapitalismuskritik fordern Menschen wirksame Sofortmaßnahmen für Klimaschutz und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Die Weltklimakonferenz in Glasgow war dagegen eine glatte Kapitulationserklärung der Herrschenden. Mit hohlen Erklärungen soll die Menschheit weiter ungebremst in die Umweltkatastrophe schlittern.

Dazu sagen wir Nein! Wir bauen den Widerstand weiter auf und organisieren ihn: für Umweltschutz und Arbeitsplätze – Arbeiter, Jugend, Frauen und Umweltkämpfer gemeinsam.

Herzlichen Dank für Euer Interesse, für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit,

wir wünschen Euch ein gutes, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2022.

Ende letzter Woche wurde bekannt, dass der Uniper-Konzern 600 Arbeitsplätze in Gelsenkirchen vernichten will, und zwar im Bereich der Ingenieurs-Dienstleistungen, die künftig auf die „Wachstumsschwerpunkte“ Wasserstoff, erneuerbare Energien und „grüne“ Kundenlösungen konzentriert werden sollen.

Die Beschäftigten sollen also „für den Klimaschutz“ auf ihre Arbeitsplätze verzichten? Das ist Unfug, denn wenn man auf erneuerbare Energien als Zukunftsmarkt setzt, wird dafür ja wohl eine wachsende Zahl an Arbeitskräften gebraucht; warum kann man die hochqualifizierten Arbeiter und Angestellten nicht dafür weiterbilden und einsetzen? Sollen sie jetzt auf der Strecke bleiben, nur weil Uniper und seine Vorgänger sich all die Jahre vehement gegen erneuerbare Energien gestemmt haben?

210908 petition 1 webDie Umweltgewerkschaft Gelsenkirchen arbeitet mit im Aktionsbündnis gegen die BP-Ölpellet-Verbrennung. Für die Übergabe der Petitionsunterschriften am 8.9. beim NRW-Landtag in Düsseldorf veröffentlichen wir die Pressemitteilung des Aktionsbündnisses.

Und hier der Flyer des Aktionsbündnisses:

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Die Umweltgewerkschaft führte einen schönen Infostand in unserem, zum Glück regensicheren, Zelt durch.

UG Infostand RMF2021

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Die Bilder von unserem Einsatz trafen auf großes Interesse.

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Wir haben Material im Wert von 300€ verkauft sowie 25€ für die Opfer der Flutkatastrophe gesammelt.

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Was uns besonders freut: 9 neue Mitglieder können wir in unseren Reihen begrüßen, davon sind 8 unter 30 Jahre alt.

Viele Grüße euer Bundesvorstand

* Monatstreffen (für Mitglieder und Freunde)

am 20.08.21 ab 18 Uhr 30 im Treff International, Hauptstraße 40, GE-City. Wir wollen über die Flutkatastrophe sprechen, über Ursachen, praktische Hilfe und Konsequenzen. Außerdem werden unsere Delegierten von der Bundesdelegiertenversammlung berichten.

* Treffen des Aktionsbündnisses gegen Ölpellet-Verbrennung

am 19.08.21 ab 19 Uhr in der Gaststätte Brinkmannshof, Bussmannstraße 10, GE-Hassel. Nach wie vor verbrennt BP giftige Ruß-Abfälle im benachbarten Kohlekraftwerk und rückt nicht damit heraus, was damit passieren soll, wenn das Uniper-Kraftwerk in GE-Scholven von einem Kohlekraftwerk zu einem Gaskraftwerk wird. Vielen Menschen brennt das auf den Nägeln.

Am 08.09.21 sollen dazu mehr als 3000 Unterschriften an den Petitionsausschuss des Landtags in Düsseldorf übergeben werden.

Wir freuen uns auf euch!

Aktiv gegen Weltkriegsgefahr UG Plakat2022 DIN A4 210x294

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