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Kontakt: Christian Zajonc, Fischerstrasse 52, 45899 Gelsenkirchen, Tel.: 0209/93 96 91 94, e-mail: umweltgewerkschaft-ge<at>gmx.de

Bericht eines Mitglieds der Regionalgruppe Gelsenkirchen-Bottrop-Gladbeck:

Ich wurde von den Tierschützern freundlich empfangen und das Grußwort der Umweltgewerkschaft
erhielt viel Zustimmung, worüber ich mich sehr bedanken möchte. In meinem Grußwort verknüpfte
ich den Tierschutz, den Widerstand gegen die Massentierhaltung im Profitinteresse der Fleisch- und
Agrarkonzerne mit dem globalen Umweltschutz zur Rettung der Erde vor dem Kollaps.
Meine Eindrücke von dem Landesparteitag sind positiv, und ich kann einiges an neuen Erfahrungen
mit nach Hause nehmen:
*Die Tierschutzpartei (Mensch-Umwelt-Tierschutz) macht einen ernsthaften und überzeugten
Eindruck. Im Vordergrund steht eindeutig der Tierschutz - die Zerstörung der Einheit von Mensch
und Natur war weniger Thema.
*In ihren Forderungen hat die Tierschutzpartei eine Reihe von Überschneidungen mit der
Umweltgewerkschaft.
*Natürlich gibt es auch Fragen, die weiter diskutiert werden sollten, wie z.B. welche Kraft die
„Macht der Verbraucher“ hat und welche Bedeutung der gesellschaftliche Kampf gegen die
Großkonzerne der Agrar- und Lebensmittelindustrie hat, um die widerliche Massentierhaltung zu
stoppen – und wie man beides miteinander verbindet. Dasselbe gilt für die fürchterlichen, oft
unnützen Tierversuche für die Pharma- und Kosmetikindustrie.
*Als wichtige Schlussfolgerung habe ich mitgenommen, dass die Umweltgewerkschaft den Kampf
für den Tierschutz viel stärker in ihr Programm und in ihre Arbeit aufnehmen sollte und die
Zusammenarbeit mit der Tierschutzpartei verstärkt. Wir brauchen viel mehr Tierschützer als
Mitglieder der Umweltgewerkschaft.
In Gelsenkirchen haben wir bereits eine freundschaftliche und fruchtbare Zusammenarbeit, die wir
weiter ausbauen wollen, auch mal mit einer gemeinsamen Veranstaltung.

Dieter Grünwald, Gladbeck

*Am Montag, den 2.9.  findet zum Antikriegstag eine Kundgebung mit kurzer Demonstration, Reden und kulturellen Beiträgen statt: Beginn ist 17.15 auf dem Neumarktplatz (gegenüber Dieler), Bahnhofstr. Diesmal beteiligen sich auch die Tierschutzpartei und die Umweltgewerkschaft mit jeweils einer Kurzrede, da die Entwicklung zu einer globalen Umwelt- und Klimakatastrophe auch für die militärischen Spannungen und Konflikte der Großmächte mit der gewachsenen Kriegsgefahr von großer Bedeutung ist.
 
*Am Donnerstag, den 5.9. findet um 18.30 Uhr das nächste Treffen des Aktionsbündnisses gegen die BP-Ölpellet Verbrennung statt, Ort: "Brinkmannshof", Bu&mannstr. 10, GE-Hassel. Es soll auch über das geplante Tribunal gegen die legalisierte Volksvergiftung (7.12.) gesprochen werden, wo bereits eine Vorbereitungsgruppe aktiv ist. Eine sehr interessante Sache. Einladung im Anhang.
 
*Am Samstag, den 14.9. ist ab 11 Uhr in Essen-Stoppenberg eine Kundgebung mit Demonstration gegen die Politik der "verbrannten Erde" der RAG, auch gegen die begonnenen Zechenflutungen. 12.30 Uhr ist die Abschlusskundgebung Zeche-Zollverein, Gelsenkirchener Straße. Hierzu ruft Kumpel für AUF auf. Wie bisher wird sich auch die Umweltgewerkschaft daran beteiligen.
 
*Und nicht vergessen: am Donnerstag, den 12.9. ist um 17 Uhr im Saal der Gaststätte "Schacht 3", Koststr. 8 (GE-Horst)  die Verabschiedung der Stadträtin Monika Gärtner-Engel nach 20 Jahren als Stadtverordnete für AUF, ab 19 Uhr dann Party.
Monika hat sich im Stadtrat unter anderem auch unermüdlich für einen aktiven Umweltschutz eingesetzt.
 

Grußwort an den Landesparteitag der Tierschutzpartei am 31.8.19

Liebe Mitglieder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz,

im Namen des Ortsvorstandes Gelsenkirchen der Umweltgewerkschaft und der Regionalverantwortlichen West schicken wir Euch solidarische Grüße und wünschen Euch eine erfolgreiche Mitgliederversammlung NRW.

   Besonders haben wir uns gefreut zu erfahren, dass die Tierschutzpartei NRW auf  Landesebene ein Bündnis mit der Umweltgewerkschaft beschlossen hat. Herzlichen Glückwunsch, auf eine gute Zusammenarbeit und auf gegenseitige Unterstützung!

Wir möchten alle Leser bitten, die folgende Petition zu unterzeichnen und sie vor allem auch an Freunde und Bekannte weiter zu schicken:
http://www.openpetition.de/!pellets
Dieser von der Bezirksregierung Münster bisher genehmigte Umweltskandal muss sofort aufhören. Dies will ein breites Aktionsbündnis durchsetzen und umfassend aufklären, entgegen aller Verschleierung und Verharmlosung durch den BP-Konzern.
Bisher haben 2131 Personen die Petition unterzeichnet (Stand: 21.7.19). Damit das Ziel von 3000 in den kommenden 6 Wochen erreicht wird, bitten wir um zahlreiche Unterstützer.

Die "Innovation City Ruhr" hatte politische Vertreter der Ruhrgebietsstädte und andere Gäste eingeladen, um Klimaschutzkonzepte an Hand von 20 untersuchten Quartieren den Kommunen nahe zu bringen zur notwendigen Einsparung von CO2, vor allem durch Modelle der Gebäudesanierung. Sicherlich dringend notwendige kommunale Massnahmen, die aber gegen die globale dramatische Klimaerwärmung zu kurz greifen und Illusionen schaffen, wenn nicht gleichzeitig die Hauptverursacher in Industrie, Energiewirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft in ihrem Klima schädlichen Handeln gestoppt werden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hielt die Laudatio, obwohl gerade die Bundesregierung die Nutzung der erneuerbaren Energien, allen voran die Nutzung der Sonnenenergie, massiv eingedämmt hatte.

Die Ruhrkohle AG hat aus reinen Profitgründen begonnen, die stillgelegten Schächte von Auguste Victoria in Marl zu verfüllen und die Wasserhaltung einzustellen. Damit besteht die Gefahr, dass früher oder später das Trinkwasser für Millionen Menschen im Ruhrgebiet mit schlimmsten Giften wie Dioxin, Furane usw. verseucht wird. Sehenden Auges provoziert die Rurhkohle AG damit eine regionale Trinkwasserkatastrophe. Als Umweltgewerkschaftsgruppe haben wir hier von Anfang an die Aufklärungsarbeit und den Widerstand der Bergarbeiter mitgetragen und zu unserer Sache gemacht.

Die Ruhrkohle AG ist jetzt nach der Schließung der letzten Zeche im Ruhrgebiet zu einer Politik der verbrannten Erde übergegangen. Entgegen aller Versprechungen, dass es niemals betriebsbedingte Kündigungen geben werde, erhielten 200 noch im Bergbau beschäftigte Kumpels die Kündigung. 124.000 Bergbaurentnern oder ihren Hinterbliebenen wird durch eine schäbige Tarifvereinbarung die Rente gekürzt, indem das "Kohle-Deputat" gestrichen und durch eine völlig unzureichende Einmalzahlung abgegolten wird. Die günstigen Bergbauwohnungen wurden privatisiert, seither steigen die Mieten. Statt den Giftmüll unter Tage auf ihre Kosten ordnungsgemäß zu entsorgen, soll die Bevölkerung des Ruhrgebiets die Zeche zahlen.

Wir unterstützen den Aufruf der Bergarbeiter "Damit darf die RAG nicht durchkommen!"

Kundgebung und Demonstration am 15. Juni 2019 in Bottrop

Auftakt um 11 Uhr Prosperstraße/Ecke Ostring, 11 Uhr 30 Demonstration durch Bottrop-Batenbrock, 12 Uhr 30 Abschlusskundgebung auf dem Berliner Platz.

Der Aufruf zur Demonstration kann hier gelesen werden:

 

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