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Kontakt: Christian Zajonc, Fischerstrasse 52, 45899 Gelsenkirchen, Tel.: 0209/93 96 91 94, e-mail: umweltgewerkschaft-ge<at>gmx.de

Ende letzter Woche wurde bekannt, dass der Uniper-Konzern 600 Arbeitsplätze in Gelsenkirchen vernichten will, und zwar im Bereich der Ingenieurs-Dienstleistungen, die künftig auf die „Wachstumsschwerpunkte“ Wasserstoff, erneuerbare Energien und „grüne“ Kundenlösungen konzentriert werden sollen.

Die Beschäftigten sollen also „für den Klimaschutz“ auf ihre Arbeitsplätze verzichten? Das ist Unfug, denn wenn man auf erneuerbare Energien als Zukunftsmarkt setzt, wird dafür ja wohl eine wachsende Zahl an Arbeitskräften gebraucht; warum kann man die hochqualifizierten Arbeiter und Angestellten nicht dafür weiterbilden und einsetzen? Sollen sie jetzt auf der Strecke bleiben, nur weil Uniper und seine Vorgänger sich all die Jahre vehement gegen erneuerbare Energien gestemmt haben?

210908 petition 1 webDie Umweltgewerkschaft Gelsenkirchen arbeitet mit im Aktionsbündnis gegen die BP-Ölpellet-Verbrennung. Für die Übergabe der Petitionsunterschriften am 8.9. beim NRW-Landtag in Düsseldorf veröffentlichen wir die Pressemitteilung des Aktionsbündnisses.

Und hier der Flyer des Aktionsbündnisses:

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Die Umweltgewerkschaft führte einen schönen Infostand in unserem, zum Glück regensicheren, Zelt durch.

UG Infostand RMF2021

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Die Bilder von unserem Einsatz trafen auf großes Interesse.

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Wir haben Material im Wert von 300€ verkauft sowie 25€ für die Opfer der Flutkatastrophe gesammelt.

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Was uns besonders freut: 9 neue Mitglieder können wir in unseren Reihen begrüßen, davon sind 8 unter 30 Jahre alt.

Viele Grüße euer Bundesvorstand

* Monatstreffen (für Mitglieder und Freunde)

am 20.08.21 ab 18 Uhr 30 im Treff International, Hauptstraße 40, GE-City. Wir wollen über die Flutkatastrophe sprechen, über Ursachen, praktische Hilfe und Konsequenzen. Außerdem werden unsere Delegierten von der Bundesdelegiertenversammlung berichten.

* Treffen des Aktionsbündnisses gegen Ölpellet-Verbrennung

am 19.08.21 ab 19 Uhr in der Gaststätte Brinkmannshof, Bussmannstraße 10, GE-Hassel. Nach wie vor verbrennt BP giftige Ruß-Abfälle im benachbarten Kohlekraftwerk und rückt nicht damit heraus, was damit passieren soll, wenn das Uniper-Kraftwerk in GE-Scholven von einem Kohlekraftwerk zu einem Gaskraftwerk wird. Vielen Menschen brennt das auf den Nägeln.

Am 08.09.21 sollen dazu mehr als 3000 Unterschriften an den Petitionsausschuss des Landtags in Düsseldorf übergeben werden.

Wir freuen uns auf euch!

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Hier ein Bericht aus Mülheim zu unserem gemeinsamen Auftreten von NRW-Umweltgewerkschaftern und NRW-Umweltgewerkschaftsgruppen bei der Protestaktion gegen die Politik der verbrannten Erde durch die RAG am letzten Samstag, 05. Juni in Gelsenkirchen.

Bei der Demo sind wir sehr kompakt und geschlossen und mit 2 Transparenten, 4 Flaggen und alle mit Westen mit ca. 12 Mitgliedern aufgetreten.
Das einheitliche Auftreten war sehr gut Es wird damit für jeden deutlich, dass hier eine gemeinsame organisierte Kraft bzw. Organisation auftritt. Das wirkt auch anziehend.

Während der Demonstration wurde auch noch ein Redebeitrag der Umweltgewerkschaft Gelsenkirchen gehalten - er kann auf der Homepage angesehen werden.
An unserem Infostand haben wir dann 10 neue Umweltgewerkschafts-Mitglieder gewonnen. Davon über die Hälfte aus wichtigen Großbetrieben wie ThyssenKrupp oder Ford. 3 weitere überlegen es sich noch ernsthaft.

Das "Geheimnis" dieses noch kleinen Erfolgs war:
- Wirklich jede und jeden ansprechen, ob er/sie denn schon bei der Umweltgewerkschaft dabei ist. Hier konnte auch so direkt und mit einer herausfordernden Selbstverständlichkeit auf die Mitgliedschaft angesprochen werden, weil das Thema Kampf gegen Giftmüll unter Tage und gegen Zechenflutung für alle ein fester Bestandteil des Kampfs gegen die Politik der verbrannten Erde durch die RAG war.

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Bei der eindrucksvollen Bergarbeiterveranstaltung am 5.6.21 zur Enthüllung der Lore als Denkmal zum großen Bergarbeiterstreik 1997 nahm die Umweltgewerkschaft mit einem aktiven Block an der Demonstration teil und führte einen NRW-weiten Infostand durch. Dort konnten zehn neue Mitglieder für die Umweltgewerkschaft aus verschiedenen Ruhrgebietsstädten gewonnen werden. Der Kern des Erfolgs lag in einem aktiven Ansprechen vieler Kundgebungsteilnehmer auf die Mitgliedschaft, die notwendige Stärkung der Umweltgewerkschaft, mit guten Argumenten und einer herausfordernden Selbstverständlichkeit, dass direkt vor Ort die Mitgliedschaft bestätigt wird. Dazu leistete die Mitglieder-/Kontakt-Werbekarte der Umweltgewerkschaft Gelsenkirchen gute Dienste.
Vielen Dank an die neuen Mitglieder und an alle Unterstützer unseres gemeinsamen Auftretens.
Hier der mit viel Beifall aufgenommene Redebeitrag von Christian:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir von der Umweltgewerkschaft freuen uns, gemeinsam mit AUF, Kumpel für AUF, der MLPD und anderen wieder einmal gemeinsam hier Flagge zu zeigen.

Begonnen hat unsere wunderbare Zusammenarbeit ja beim Kampf gegen Giftmüll unter Tage, gegen die Vielfachvergiftung der RAG und dem Kampf gegen das Anfahrtverbot des Kumpels Chris Link.

Das, was der Umweltausschuss Gelsenkirchen jetzt zugeben musste, schockiert auch den abgebrühtesten Umweltkämpfer:

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