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Kontakt: Jochen Schaaf, Wolfmahdenstraße 36, 70563 Stuttgart
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antikriegstag 2020

Internationalistisches Bündnis fortschrittlicher und revolutionärer Kräfte in Deutschland
Regionalgruppe Stuttgart-Sindelfingen

ug stuttgart Wanderung Duerrbachtal bild 320Mit der Umweltgewerkschaft auf den Stuttgarter Höhen,
vorbei an Funktürmen und Waldheimen
durchs Dürrbachtal nach Rohracker (Länge ca. 7 km)

Sonntag, 16. Aug. / Treff 10 Uhr an der U-Bahn Hauptbahnhof, Bahnsteig U6 –U15 (Richtung Fasanenhof –Ruhbank)

Um der derzeitigen Hitze etwas zu entgehen, führt die Wanderung auf der Höhe der Waldebene Ost immer durch den Wald und später durch das kühle Dürrbachtal bergab bis nach Rohracker.

Für die Anfahrt mit dem ÖPNV braucht man innerhalb von Stuttgart nur ein Einzel-Tagesticket für 5,20 € (1 Zone). Bis zu fünf Leute können mit einem Gruppen-Tagesticket für 10,40 € fahren: dies können wir ggf. noch nach Ab-sprache am Bahnhof lösen. Wer ein Jahres Ticket Plus hat, kann sogar einen Erwachsenen gratis mitnehmen.

Auf der Wanderung kommen wir an den beiden Funktürmen am Frauenkopf und am Raichberg vorbei. Dabei treffen wir auf eine Reihe von Waldheimen, die einen spezifischen Stuttgarter Beitrag zur deutschen Arbeiterkultur darstellen. Je nach Durstpegel können wir dort auch einkehren und erfahren gleichzeitig etwas über die Geschichte dieser Häuser. An der Schillerlinde vorbei geht es im Bogen zum Dürrbachtal, durch das wir – immer bergab – bis zur Mündung in Rohracker laufen. Den Abschluss bildet eine Einkehr beim dortigen Sportverein.

Mit dem Bus 62 hat man von der Haltestelle Dürrbachstraße (alle 30 Minuten auf 05 und 35 nach jeder Stunde) gute Anschlüsse an die U9 und U13 in Hedelfingen sowie die S-Bahn in Obertürkheim.

WICHTIG: Bitte nehmt genug zum Trinken mit (mind. 1 l); evtl. auch Vesper!
Kopfbedeckung und Sonnencreme nicht vergessen !

V.i.S.d.P.: Jochen Schaaf, Wolfmahdenstraße 36, 70563 Stuttgart

Liebe Freundinnen und Freunde,

S21 Die Bahn luegtwie schön, Sie alle hier trotz der großen Hitze und mit Abstand und Mund-Nasen-Schutz zu sehen. Zu meiner heutigen Rede hat mich der eindrucksvolle Arte-Dokumentarfilm „Die Erdzerstörer“ von 2019 veranlasst.
Erinnern Sie sich an die Rede von Karlheinz Rößler letzte Woche hier auf dem Platz, bei der er von der drohenden Überflutung von ganz Norddeutschland sprach? Er warnte vor einer Erderwärmung von 4 Grad in den nächsten 80 Jahren und einen dadurch um 40 m steigenden Meeresspiegel.
Lässt sich das noch stoppen? Die Klimatologen sagen uns: Ja – aber nur, wenn wir eine radikale Kehrtwende zu wirksamem Klimaschutz durchsetzen. Wir müssen weiter laut protestieren für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens und gegen diese unterirdische Politik, die sich bei uns in Stuttgart im grassierenden Tunnelwahn der Stuttgart-21-Unterstützer zeigt.

Siebenmühlental 1Bei bestem Wanderwetter ging es los und hinein in den Schönbuch. Wir waren zu fünft und die Stimmung war gut. Der Reichenbach ist ein kleiner aber kräftiger Bach der sich durch das Tal schlängelt und trotz seiner Kürze bis zu dreizehn Mühlen einst betrieben hat. Es ist erstaunlich mit wie wenig Wasser so eine große Mühle betrieben werden kann. Unser Wanderweg war über weite Strecken hinweg eine frühere Bahnstrecke die zurück gebaut wurde.

So sehr wir in der Stadt für Radwege kämpfen, so unangenehm ist es uns, auf einem Wanderweg große Mengen an Radfahrern zu begegnen. Wenn die Wege breit genug sind, kein Problem. Doch bei engen und unbefestigten Wegen ist es für Wanderer und wahrscheinlich auch für Radfahrer misslich. Hier muss noch einiges getan werden. Da das Siebenmühlental gut mit Gaststätten bestückt ist, hatten wir auch zu Coronazeiten leicht einzukehren und uns zu erfrischen.

 

Fichtner 200619 Abb Kundgebung vor FichtnerStuttgarter Klimaaktivisten, aufgerufen von dem Stuttgarter Klima und Umweltbündnis (KUS) und Fridays for future, haben gegen das Stuttgarter Planungs- und Beratungsunternehmen Fichtner protestiert.

Statt aus der Kohleverbrennung auszusteigen wird in Bangladesch von einem indischen Energiekonzern ein Kohlekraftwerk gebaut. Es entsteht direkt hinter den weltweit größten Mangrovenwälder, die als natürliche Wellenbrecher Millionen Menschen vor Überschwemmungen schützen und die Heimat von seltenen Tieren ist. Durch diese Maßnahme steigen nicht nur die Treibhausgase weiter an, sondern die Menschen in Bangladesch verlieren weitere Teile des schützenden Mangrovenwaldes.

Kundgebung Gewerkschaftshaus StuttgartAm 5.6. organisierte der DGB eine antifaschistische Kundgebung in Stuttgart. Über 250 Menschen, darunter auch die Umweltgewerkschaft, solidarisierten sich vor dem Willi Bleicher-Haus mit dem Gewerkschaftsbund gegen die Faschisten.
Was war geschehen: Im Zusammenhang mit einer "Querfront"-Demo waren Leute des faschistoiden „Zentrum Automobil“ zusammengeschlagen worden. Ohne Beweise sprachen Polizei und Medien sofort von Tätern im linken Spektrum - ohne Zeugen und Beweise. Wenig später verübte die „Identitäre Bewegung“ einen Anschlag gegen das Stuttgarter DGB-Haus und brachte ein Transparent an: "Der DGB schoss mit“. Die feigen Akteure versprühten blutrote Farbe am Willi-Bleicher-Haus.

200529 FFF Bild 7 ArbeitsplätzeDie Autoindustrie müsse Teil der Lösung der Klimaprobleme sein, meint Luisa Neubauer (1) von Fridays for Future. Problem sei aber, dass viele Manager „dies nicht begriffen“ hätten. Das müsste wahrlich eine gewaltige Begriffsstutzigkeit sein! Nein – für den Profit gehen diese Manager in vollem Wissen und mutwillig über Leichen. Protest muss sich deshalb gegen die Verursacher der Probleme richten.
Der erste grüne Ministerpräsident, Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg, steht an der Spitze der „Optimierung der Verbrennungsmotoren“ und des Diesel, um damit angeblich „sowohl etwas für die Rettung des Planeten wie die Prosperität und die Arbeitsplätze zu tun“. Als ob beides vereinbar wäre. Vor kurzem schlug er vor, die „Abwrackprämie“ wieder aufleben zu lassen.Dagegen wandte sich der heutige fridays for future Protest vor dem Rathaus. Eine solche Prämie würde den Bestand an Autos erhöhen und nicht verringern und damit auch dem Feinstaub und CO2 Ausstoß. Denn ein in Deutschland abgewracktes Auto wird die nächsten Jahre in Ungarn, Polen oder Ukraine fahren und eben nicht abgewrackt.

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