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Region "Ost"

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Die Umweltkatastrophe an der Oder ist eine der größten in Europa. Umso unglaublicher ist das Possenstück was uns in den Medien zur Ursachenfindung vorgespielt wird. Da ist von „Rätselraten“ die Rede. Angeblich müssten erst über 300 chemische Substanzen in den toten Fischen untersucht werden, bevor man was sagen kann. Mal war es das Quecksilber, dann wieder nicht. Mittlerweile verdichten sich die Tatsachen, dass die Ursachen profitgetrieben sind.

Aufklärung aller Ursachen und Bestrafung der Verursacher! Wirksame Maßnahmen für den Wasserschutz!

Nach der Oderkatastrophe:

Schluss mit der Vertuschungspolitik! Aufklärung aller Ursachen und Bestrafung der Verursacher! Wirksame Maßnahmen für den Wasserschutz!

Schon am 20.7. war auf Satellitenaufnahmen zu erkennen, dass es im polnischen Oberlauf der Oder zu einer erhöhten Algenblüte kam, die am 3./4.8. dann große Ausmaße und Intensität bekam und sich in Richtung Deutschland bewegte.1 Polnische Angler meldeten bereits im Juli ein Fischsterben am Oberlauf der Oder. Aber nichts passierte. Anfang August entwickelte sich ein deutlicher Anstieg der Wasserstandswerte der Oder bei Frankfurt.2 Er erreichte in Form einer Welle seinen Höhepunkt am 7./8. August. Die polnische Regierung sprach erst von verstärkten Regenfällen als Ursache und dementierte die Einleitung von Wasser aus polnischen Staubecken, in die auch Betriebe ihre Abwässer einleiten.3 Das kann nur als Vertuschungsversuch gewertet werden, denn zeitgleich stiegen die Messwerte für pH-Wert, elektische Leitfähigkeit, der Sauerstoffgehalt und der Chlorophyllgehalt im Oderwasser sprunghaft an.4 Regenwasser kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden.

 FFF-Klimastreikdemo am 23.9.2022 in Berlin: Statt der angemeldeten 8.000 kamen laut Polizeiangaben über 30.000 - ein großer Erfolg für eine Demo zur Mittagszeit unter der Woche!

FFF 23.9.22 Berlin 01

* Wir waren mit einigen UG-Mitgliedern mit Spannflagge und grünen UG-Westen aktiv dabei. Unser kämpferischer und antikapitalistischer 3-Minuten-Redebeitrag an einem der 8(!) FFF-Demolautsprecher-Blocks kam gut an, dreimal gab es starken Beifall:

* zum solidarischen Gruß an die FFF-Demo durch zwei Siemens-Kollegen im Namen der Umweltgewerkschaft, * zur Notwendigkeit der Einheit von Umwelt- und Arbeiterbewegung, wo beide Seiten viel voneinander lernen können, * und zu unserer Schluss-Aussage: "Der Kapitalismus ist das eigentliche Menschheits-Problem - er muss weg!  Für eine befreite Gesellschaft!" 

FFF 23.9.22 Berlin 03

Die neue Anti-Atomkraftwerks-Broschüre der Umweltgewerkschaft haben wir offensiv angeboten. Es zeigte sich, dass in dieser Frage großer Klärungsbedarf entstanden ist. Nicht wenige waren verunsichert, ob AKW's angesichts der Klimakrise nicht doch zeitweise akzeptiert werden müssten.  255 Broschüren fanden Interessierte, viele mit kleinen Spenden, insgesamt 44.60€.

FFF 23.9.22 Berlin 06

FFF 23.9.22 Berlin 07

FFF 23.9.22 Berlin 02

Überall in der Stadt waren Mobilisierungsplakate zum "Klimastreik" zu sehen - natürlich auch im Schaufenster des Umweltgewerkschafts-Büros in Berlin-Moabit!

UG BüroschaufensterFFF 23.9.22 Plakat

 Hier noch ein kurzer UG-Video-Clip zur Demospitze: 1 Minute / auf YOUTUBE

 

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Die Umweltgewerkschaft mobilisiert zur aktiven Teilnahme am globalen "Klimastreik" der Fridays-For-Future-Bewegung unter dem Motto "People Not Profit!" (Menschen statt Profite!). Die antikapitalistische Richtung der FFF-Bewegung ist deutlich gestärkt, die Kritik an der Bundesregierung und ihrer Rolle rückwärts in der Umweltpolitik zugunsten der Ukraine-Kriegsunterstützung wächst. Wir treten für den gemeinsamen Kampf von Umweltbewegung und Arbeiterbewegung ein, um diese zerstörerische Politik zu stoppen und drastische Sofortmaßnahmen im Klima- und Umweltschutz durchsetzen zu können. Zugleich brauchen wir in der  Umweltbewegung die weite Perspektive einer befreiten Gesellschaft - und eine intensive Auseinandersetzung darum, was das bedeutet.

In den verschiedenen Städten finden Kundgebungen und Demonstrationen zu unterschiedlichen Zeiten statt. Macht euch selbst kundig, was wann und wo an euren Orten geplant ist auf der Homepage https://fridaysforfuture.de/klimastreik/    

 FFF Klimastreik Plakat 23.9.2022

 

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Antikriegsdemo 2.7.22 Berlin 02

Ein sehr breites Bündnis hatte zu dieser Antikriegsdemo unter dem Motto eingeladen "Wir zahlen nicht für eure Kriege!".

Trotzdem waren nur etwa 1.500 zum Auftakt und 3.000 bis 4.000 zur Demo gekommen. Das lag sicher nicht nur an der brütenden Hitze und Ferienzeit. Offensichtlich gibt es eine große Verunsicherung in der Bevölkerung und vor allem Unterschätzung der Gefahr eines III.Weltkriegs.  Nicht nur der anhaltende russische Angriffskrieg, auch die massive Aufrüstung der Ukraine durch die NATO und aktuell der Beschluss zur Erhöhung ihrer "schnellen Eingreiftruppen" von 40.000 auf 300.000 Soldaten sprechen eine Sprache der Verschärfung, eine Sprache der immer weiteren Zuspitzung - anstatt Maßnahmen zur Deeskalation! 

Wir waren als Umweltgewerkschaft mit Fahnen und unseren Plakaten zum aktiv werden gegen die Weltkriegs- und Atomkriegsgefahr gut sichtbar vertreten. Sie forderten zum Nachdenken und zur Diskussion über die hochgefährliche Weltlage heraus. Friedensbewegung, Umweltbewegung, Arbeiterbewegung, Frauenbewegung... alle müssen zu einer gemeinsamen "Front" gegen die menschheitsbedrohende Atomkriegsgefahr zusammenfinden!

Am Vormittag hatte dazu ein kurzfristig einberufenes bundesweites Interbündnis-Treffen mit rund 60 Organisationsvertretern stattgefunden, wo sich auch die UG einbrachte. Beschlosssen wurden Vorschläge zum Aufbau eines breiten Antikriegsbündnisses, das sich gegen alle imperialistischen Kriegstreiber richtet. Über dessen Grundsätze, Richtlinien und Namen soll nun in den Trägerorganisationen des InterBündnis beraten werden, bevor es zu einer endgültigen Beschlussfassung kommt.

Antikriegsdemo 2.7.22 Berlin 01

Über diesen Link kann ein YOUTUBE-Video des Journalisten Abed Khattar über den Demoauftakt und die Demo angesehen werden:

https://www.youtube.com/watch?v=iDBZtYy1xC0

Demo Wir zahlen nicht für eure Kriege 2.7.22 Berlin 02

Sofortiger Stopp der Kampfhandlungen in der Ukraine!

Wir verurteilen den Überfall Russlands auf die Ukraine,
genauso wie die jahrzehntelange aggressive Politik von NATO und USA, die diese Verschär-
fung mit provoziert haben!
Wir fordern sofortigen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen sowie die Einrichtung ei-
ner neutralen Pufferzone! Unsere Solidarität und unser Mitgefühl gilt den Opfern des Krieges,
der Bevölkerung in der Ukraine und in Russland, den Geflüchteten, den Kindern und Frauen.
Abzug aller ausländischen Armeen aus der Ukraine, keine Waffenlieferungen in die Krisen-
und Kriegsgebiete weltweit, humanitäre Hilfe für alle Geflüchteten!

      Imperialistische Kriege sind Verbrechen an Mensch und Natur

Die indirekte Drohung Putins, Atomwaffen einzusetzen, verurteilen wir aufs Schärfste! Wir

fordern das Verbot und die Vernichtung aller ABC-Waffen (atomar, biologisch, chemisch)!
Durch den Krieg besteht auch die akute Gefahr, dass in Atomkraftwerken durch Stromausfall
eine Kernschmelze eingeleitet wird.

Aktiv gegen Weltkriegsgefahr UG Plakat2022 DIN A4 210x294
Vor allem die Konzerne und Banken der USA, Russlands, der EU und deren Regierungen
streiten sich um größere Anteile am Weltmarkt, um Rohstoffe und die Erweiterung ihrer
politischen Einflussgebiete. Sie sind die Hauptverantwortlichen für Kriege und globale
Umweltzerstörung!

Angesichts des Kriegs in der Ukraine hat das Internationalistische Bündnis

(die Umweltgewerkschaft ist eine der 40 IB-Trägerorganisationen) einen aktuellen Aufruf herausgegeben mit dem Titel: 

"Verstärken wir den Kampf gegen die wachsende Weltkriegsgefahr

und für den Weltfrieden!"

Am Tag des Kriegsbeginns 24. Februar ergriff das örtliche Interbündnis in vielen Städten Deutschlands die Initiative und führte sofort Antikriegskundgebungen durch. Wo es in der Kürze der Zeit möglich war, beteiligte sich auch die Umweltgewerkschaft, so etwa in Berlin bei einer Kundgebung an der "Weltzeituhr" am Alexanderplatz oder in Stuttgart auf dem Schloßplatz, jeweils mit ca. 100 Teilnehmer*innen. In den nächsten Tagen sind in verschiedenen Städten weitere Aktionen geplant, im Sinne des Aufrufs: Gegen jede imperialistische Aggression! Aktiv für den Weltfrieden! Hoch die internationale Solidarität!
Imperialistische Kriege sind die größten Verbrechen an Mensch und Natur und zerstören massiv die natürliche Umwelt.

Ansicht + Download des Aufrufs hier klicken:

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Aktiv gegen Weltkriegsgefahr UG Plakat2022 DIN A4 210x294

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