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Region "Ost"

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Die dramatische Zuspitzung der Klima-

und Umwelt-Krise erfordert einen Kampf

um drastische Sofortmaßnahmen!

(...)

Wir begrüßen und unterstützen die weltweiten „Klimastreik“-Aufrufe von „FFF“ und fördern
alle Massenproteste gegen die mutwillige Zerstörung unserer Lebensgrundlagen durch die
Hauptverursacher in Konzernen, Banken und Regierungen.

Insbesondere setzt sich die Umweltgewerkschaft dafür ein, dass die Arbeiterbewegung
mit der Umweltbewegung gemeinsam kämpft und ihr mit Streiks die nötige Durchsetzungskraft verleiht.
In diesem Sinne und zur Bündelung der Kräfte schlagen wir vor, den nächsten
Weltklima-Streiktag am Freitag den 29.11.
gemeinsam mit der Fridays-For-Future-Bewegung zu organisieren!
Am Samstag 7.12., dem traditionellen Weltklimatag jeweils in der Mitte
der Weltklimakonferenz, unterstützen wir nach unseren Möglichkeiten
weitere örtliche oder regional Aktionen!

(...)

Ganzen Aufruf lesen / als PDF downloaden (aktualisiert 6.11.):

 

Marokko Umweltaktivist gegen Zedernwaldzerstörungdeutsch 2019

Liebe Umweltfreundinnen und Umweltfreunde,

Mohamed Benata aus Marokko, unser Gast auf der Bundesdelegiertenversammlung der Umweltgewerkschaft, schrieb uns mit der Bitte um Solidarität und Unterstützung für einen angeklagten marokkanischen Umweltaktivisten und Baumschützer:

Wir haben eine Petition gestartet um seine sofortige Freilassung zu fordern. Hier ist der Link zu der Petition, die Sie unterschreiben und an Ihre Aktivisten weiterleiten können. Helfen Sie Mohamed B. mit Ihrer Unterschrift.“

Da die Petition auf französisch ist, haben wir die wichtigsten Passagen hier übersetzt, darunter der Link zum Unterschreiben:

PETITION an König MOHAMED VI (Marokko),

den Umweltaktivisten Mohamed ATTAOUI freizulassen

Majestät,

die Justiz in unserem Land wird verwendet, um Dinge zu regeln und mutige Bürger zum Schweigen zu bringen. (...)

Unser Freund Mohamed ATTAOUI wurde zu Unrecht vor Gericht gestellt und im Gefängnis von Errachidia festgehalten, um ihn zum Schweigen zu bringen und den Zerstörern des Zedernwaldes und ihren Komplizen in den Gemeinden und öffentlichen Verwaltungen die Hände frei zu halten.
Mohamed ATTAOUI ist ein aufrechter Bürger, er ist weder ein Dieb noch ein Korrupter, er setzt sich nur für das allgemeine Interesse unseres Landes für eine noble Sache ein, nämlich den Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen. (...)

Wir bitten Ihre Majestät, Mohamed ATTAOUI, Familienvater und Umweltaktivist, zu begnadigen.

Hier geht's zur Petition und Möglichkeit zur online-Unterschrift:  PETITION

 

Protest gegen TR Krieg 10 2019 01

Die Umweltgewerkschaft verurteilt entschieden
den
erneuten völkerrechtswidrigen Einmarsch der türkischen Armee nach Syrien und die geplante Zerschlagung der Demokratischen Föderation Nordsyrien / Rojava
!


Womit haben die Menschen in Rojava, im Nordosten Syriens, das verdient?
Noch 2014 wurden sie von der Terrormiliz IS angegriffen und
massenhaft vertrieben, ermordet, tausende Frauen und Mädchen versklavt und vergewaltigt. Nach dem Sieg über den IS ab 2015 gab es einen Neuanfang, Flüchtlinge aus anderen Regionen wurden aufgenommen, Städte wie Kobanê wieder aufgebaut.

Inmitten des syrischen Bürgerkriegs war und ist Rojava eine Insel der Gleichberechtigung der dortigen Völker, der Frauen-Befreiung, der Demokratie und nicht zuletzt des ökologisch ausgerichteten Wiederaufbaus geworden. Das alles ist jetzt in Gefahr!


Trump’s US-Regierung liefert sie der faschistischen Erdogan-Regierung aus. Von Putin’s Russland bekam die türkische Armee ihr Raketenabwehrsystem. Unterstützer und Ausrüster des türkischen Faschismus sind Rüstungsfirmen in Europa und der Welt. Der wachsweiche „Protest” der deutschen Regierung ist heuchlerisch, solange nicht ALLE Rüstungsexporte in die Türkei gestoppt und die diplomatischen Beziehungen abgebrochen werden!

Wir unterstützen die Forderung der Demokratischen Selbstverteidigungskräfte Syriens (SDF) nach sofortiger Einrichtung einer Flugverbotszone über Nordsyrien, um die Bombardierungen von Städten und Dörfern Rojavas durch türkische Kampfflugzeuge zu verhindern.

Sofortigen Abzug der türkischen Armee und ihrer islamistischen Söldnertruppen!

Freiheit und Frieden für Rojava!

Protest gegen TR Krieg 10 2019 02


Unterstützt Spendensammlungen für Überleben und Wiederaufbau in Rojava:

Spenden an „Solidarität International e.V.“
IBAN: DE86 5019 0000 6100 8005 84 BIC: FFVB DEFF (Frankfurter Volksbank)
Stichwort: Ökologischer Wiederaufbau Kobanê
(zum Aufbau des ICOR-Gesundheits- und Sozialzentrums in Kobanê eingesetzt
)

Spenden an „medico international”
IBAN: DE21 5005 0201 0000 0018 00
BIC: HELADEF1822
(Frankfurter Sparkasse)
Stichwort: Rojava

Die Umweltgewerkschaft mobilisiert und beteiligt sich an der bundesweiten Großkundgebung der IG Metall "#FairWandel" am 29.6. in Berlin.

IGM Demo 29.6.19 BerlinUG Text

Im IG-Metall-Aufruf zur Großkundgebung heißt es: "Ökologie und Soziales dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden."

Richtig! Das sehen wir genauso:

"Vor allem die Belegschaften in den großen Industriebetrieben, Bergwerken und Transportunternehmen sind über ihre Arbeit weltweit vernetzt und haben vielfältige Erfahrungen. Sie können einen großen Beitrag zum Kampf gegen eine globale Umweltkatastrophe leisten, wenn sie sich als Teil der Umweltbewegung bewusst werden. Die Zusammenarbeit der Umweltgewerkschaft mit den traditionellen Gewerkschaften entspricht der Einsicht, dass die Lösung der sozialen Probleme heute nur noch in Einheit mit der Lösung der ökologischen Probleme möglich ist." (Grundsatzprogramm der Umweltgewerkschaft)

Allerdings heißt es im IG-Metall-Aufruf auch: "Unser Ziel: Regierung und Unternehmen endlich zum Handeln bewegen. Damit der anstehende Umbau der Industrie gelingt - sozial, ökologisch und demokratisch."

Das erweckt den Eindruck, die dramatische globale Umweltkrise könne im Rahmen der kapitalistischen Wirtschaft und gemeinsam mit den Konzernvorständen gelöst werden.

Hier hat die Umweltgewerkschaft eine andere Position:

"Die ganze Art und Weise zu produzieren, zu konsumieren und zu leben ist jedoch vom kapitalistischen Profitprinzip geprägt. Dies führt zu einem rücksichtslosen Raubbau an der Natur und zu einer allseitigen Umweltzerstörung im globalen Ausmaß. Dadurch steuert die Menschheit auf eine Umweltkatastrophe zu, die das Leben auf der Erde in seiner heutigen Form existenziell akut gefährdet.(...) Um aber eine globale Umweltkatastrophe abzuwenden, braucht es eine neue Qualität der Umweltbewegung und eine weltweit überlegene Kraft gegen die Hauptverursacher in Konzernzentralen, Banken und Regierungen." (Grundsatzprogramm)

In diesem Sinne - gemeinsam und kritisch - wollen wir bei der IGM-Kundgebung am Samstag Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit leisten, und weitere IG-Metaller für eine zusätzliche Mitgliedschaft und aktive Mitarbeit in der Umweltgewerkschaft gewinnen.

Arbeiter- und Umweltbewegung gemeinsam sind unschlagbar!

 

 20190608 111747 kl   (Bild oben: Auftakt-Kundgebung zur "Zukunftsdemo" am 8.Juni in Sonneberg/Thüringen zum 19. Internationalen Pfingstjugendtreffen)

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